Ford Fiesta Active im Test (2018): aussichtsreiche Kreuzung?

Vor einem Jahr erblickte der achte Spross der Fiesta-Dynastie das Licht der Autowelt. Wie seine Vorgänger zählt er zu den beliebtesten Modellen der Kleinwagenklasse – aber er spürt den Gegenwind der aufgefrischten Konkurrenten: vom VW Polo z.B., dem Skoda Fabia oder dem Mini Mini. Ford bereichert die Fiesta-Palette deshalb um eine weitere Speerspitze, konkret eine Crossover-Variante mit höher gelegtem Fahrwerk und optischen SUV-Anspielungen. Was der Fiesta Active kann, zeigt er uns im Test.

Inhalte des Testberichts zum Ford Fiesta Active:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Unser Fazit mit Sternebewertung
  4. Konkurrenzmodelle

Crossover-Fiesta: der Kern bleibt, die Optik wird kerniger

ford-fiesta-active-2018-ausen-vorneSelbst in der Kleinwagenklasse gilt mittlerweile: Ein Hersteller, der kein Crossover-Modell am Start hat, dem fehlt etwas. Ford kann in dieser Kategorie zwar mit dem Ecosport aufwarten: aber doppelt hält besser. Die Kölner gehen jetzt den Weg, den VW mit dem Cross Polo vorgezeichnet hat, und legen den Fiesta VIII als Crossover auf. Die Grundzutaten des „Active“-Pakets lauten:

  • Ein 18 Millimeter höher gelegtes Fahrwerk,
  • ein „Cross-Body-Kit“ für den SUV-Anstrich,
  • 5 Türen ab Werk
  • und jede Menge Extras.

Auf die Maße des kleinen Ford wirken sich diese Umbauten kaum aus. In der Länge legt der Fiesta durch die modifizierten Anbauteile drei Zentimeter zu und misst 4,07 Meter; in der Höhe wächst er aufgrund der Höherlegung um knapp zwei Zentimeter auf 1,5 Meter. An den Platzverhältnissen im Inneren ändert sich dadurch nichts. Vorne sitzen wir mit gut 180 Zentimetern Körpergröße unbeengt – und dank der serienmäßigen Sportsitze komfortabel umschlungen; der Fahrer kommt sogar in den Genuss einer einstellbaren Lendenwirbelstütze.

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ford-fiesta-active-2018-innen-sitzeHinten offeriert der Fiesta Active wie die Limousine mehr Platz als der Vorgänger – aber weniger als so mancher Konkurrent, zum Beispiel der Hyundai i20; die ab Werk eingesetzten Fondtüren erleichtern jedoch das Einsteigen. Im Stauraum folgt das Platzangebot einem vergleichbaren Muster. 292 bis 1.093 Liter passen in den Kofferraum des „Active“-Modells: Das ist mehr als in den Vorgänger und in einige Kleinwagen-Kameraden wie den Mini; aber weniger als in den neuen VW Polo (351-1.125) und den Skoda Fabia (330-1.150 Liter). Die zur Fahrerseite und nach hinten eingeschränkte Sicht verbessert das SUV-Lifting ebenso wenig. Nach vorne fällt der Ausblick aufgrund der höheren Sitzpostion allerdings offener aus. Die große Wirkung des „Cross-Body-Kits“ aber, sie zeigt sich bei der Optik.

Fiesta Active: außen Abenteurer, innen Charmeur

ford-fiesta-active-2018-ausen-messeAußen glänzt der Fiesta Active mit schwarzen Stoßfängern an der Front und am Heck, in die unten dezent silberfarbene Einsätze eingearbeitet sind. Ein besonders gestylter Kühlergrill gibt der Nase den letzten Schliff. Seitlich erfüllen diese Aufgabe die schwarzen Schweller mit ihren silbernen Abschlussleisten, die ebenso gefärbte Radkastenverkleidungen; und die 17-Zoll Felgen im kernigen „Rough Metal“-Design. Diverse „Active“-Schriftzüge an der Karosserie stellen sicher, dass der Fiesta Active auch von Uneingeweihten als solcher erkannt wird. Die elektrisch beheiz- und einstellbaren Außenspiegel in Wagenfarbe samt den integrierten Blinkern und die statischen Nebelleuchten im vorderen Stoßfänger erfüllen diese Funktion nur bedingt: denn die gibt es auch für den normalen Fiesta – jedoch nicht im Serienangebot. Mit dieser Einsicht wechseln wir zurück in den Innenraum. Während Ford außen auf eine kräftige Präsenz setzt, steht das Interieur unter dem Motto der funktionalen Eleganz. Den edlen Stil verdankt der Fiesta-Crossover den Teppichfußmatten, dem Webstoff-Dachhimmel sowie dem Leder-Lenkrad und dem Leder-Handbremsgriff.

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ford-fiesta-active-2018-innen-naviIn den höheren Ausstattungen „Active Colourline“ und „Active Plus“ stattet Ford die Verkleidungen und Sitzbezüge mit eleganten Applikationen bzw. einer Leder-Stoff-Kombination aus. Für Komfort und Funktionalität sind ab Werk die Klimaanlage und das „Ford Sync3“-Infotainment mit 6,5-Zoll-Touchscreen, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Notruf-Assistent und „Applink“-Smartphone-Integration zuständig. In der „Active Plus“-Topausstattung beherrscht die Klima außerdem die automatische Temperaturregelung und das Infotainment die Navigation. Besonders gefällt uns die vereinfachte Bedienstruktur des gesamten Ensembles, die wir schon in der Limousine genießen durften. Akustisch besonders zu gefallen wissen hingegen die beiden höheren Ausstattungslinien: mit dem 675-Watt-Soundsystem von Bang & Olufson. So ausgestattet knackt der Fiesta Active allerdings die 20.000-Euro-Marke – keine Kleinigkeit für einen Kleinwagen; der Preis fürs Basismodell ist mit fast 18.000 Euro ebenso kein kleiner.

Fiesta Active mit neuem Einstiegs-Turbo-Benziner

ford-fiesta-active-2018-ausen-seiteDafür ist der Fiesta Active ab Werk mit einer breiten Front an Assistenzsystemen unterwegs. Im Basismodell verbauen die Kölner neben dem Intelligenten Sicherheitssystem IPS (Front-, Kopf/Schulter- bzw. Seiten-Airbags) einen Geschwindigkeitsbegrenzer sowie einen Scheinwerfer-, einen Berganfahr- und einen Fahrspur- samt Spurhalteassistenten. Die „Active Colourline“-Ausstattung erweitert das Angebot um eine Geschwindigkeitsregelanlage, eine Müdigkeitserkennung, LED-Rück- bzw. Tagfahrlichter; außerdem eine Verkehrsschilderkennung und einen Fernlichtassistenten. In der Topausstattung sind zusätzlich noch LED-Scheinwerfer und ein automatisch abblendender Innenspiegel an Bord. Einen Assistenten, der Kollisionen verhindern hilft (Pre-Collision-Assist), einen Tot-Winkel-Warner und einen Parkpiloten gibt es in vergünstigten Aufpreis-Paketen. Kurzum: Der Crossover-Fiesta ist eine sichere Sache. Aber bleibt da noch Platz für Spaß? Mit einem Wort: ja. Ein Fiesta wäre kein Fiesta, würde er nicht zu den agilsten Vertretern seiner Klasse zählen.

Das um knapp zwei Zentimeter höher gelegte Fahrwerk ändert an dieser Grundauslegung wenig. Tiefgreifender sind die Änderungen, die der ab Werk installierte Fahrmodus-Schalter hervorruft – vor allem in der „Rutschig“-Einstellung. In ihr arbeiten die Stabilitäts- und insbesondere die Traktionskontrolle eifriger. Einen Allradantrieb kann das System zwar nicht ersetzten: auf regennasser Fahrbahn ist man jedoch sicherer unterwegs. Den hierfür nötigen Vortrieb generieren im Crossover – mit einer Ausnahme – dieselben Motoren wie im herkömmlichen Fiesta: Zum einen die zwei Leistungsstufen des 1,5-Liter-Vierzylinderdiesls mit 85 und 120 PS (Kraftstoffverbrauch: 3,7/3,6 Liter auf 100 km, 97/96 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A); und zum anderen die drei Varianten des 1.0 Ecoboost Dreizylinder-Turbo-Benziners mit 100, 125 und 140 PS (Kraftstoffverbrauch: 4,6/4,8/4,8 Liter auf 100 km, 105/108/110 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A/B/B). Bis auf die 100-PS-Variante sind alle mit dem neuen 6-Gang-Schaltgetriebe verknüpft – auch die besagte Ausnahme: der 85 PS starke 1.0 Ecoboost- Einstiegsmotor (Kraftstoffverbrauch: 4,6 Liter auf 100 km, 105 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A), der mit 12,7 Sekunden von 0 auf 100 schon überraschend viel Betrieb macht. Fiesta bleibt eben Fiesta – Crossover hin, SUV her.

Technische Daten des Ford Fiesta Active:
PS-Anzahl: min. 85 PS max. 140 PS
kW-Anzahl: min. 63 kW max. 103 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,0 l/100km max 6,1 l/100km
CO2-Emission: min. 103 g/km max. 139 g/km
Effizienzklasse: min. A max. D
Abgasnorm: Euro 6c und 6d Temp (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 17.950 Euro
Stand der Daten: 11.06.2018

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Ford Fiesta Active Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem Fiesta Active erweitert Ford die erfolgreiche Fiesta-Reihe. Ob mit Erfolg, wird sich weisen. Die nötigen Anlagen bringt das Crossover-Modell mit, vor allem einen flotten Auftritt und eine reiche Ausstattung. Der Preis könnte den Durchbruch bremsen. Bei MeinAuto.de legt der Fiesta-Crossover allerdings schon ab 12.951 Euro los, 30,9% bzw. knapp 5.550 Euro günstiger als gelistet; den traditionellen Fiesta gibt es ab 8.661 Euro.

     
4 von 5 Punkten

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