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Citroen C1 2021 im Test: Mit neuer Sonderedition dem nahen Ende entgegen?

Vielseitig, wendig & praktisch: mit diesen Worten preist Citroen seinen flotten Stadtflitzer. Zu den potentiellen Kunden scheint die Botschaft zuletzt kaum durchgedrungen zu sein. Ein Hyundai i10, ein Fiat 500 oder ein Renault Twingo sind ungleich gefragter. Ist der kleine Franzose zurecht ein Stiefkind der A-Segment-Familie – oder ein Geheimtipp? Im Test mit dem Citroen C1 Jahrgang 2021 finden wir es heraus.

Inhalte des Testberichts zum Citroen C1:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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Citroen C1: günstiges Einsteiger-Auto für die Stadt vor dem Aus

Je kleiner eine Art, umso größer ist der Schutz, den eine Herde verspricht. Was sich in der Natur bewährt, bewahrheitet sich auch in der kleinsten Fahrzeugklasse: bei den Kleinstwagen alias Minis bzw. A-Segment-Modellen. Der Toyota Aygo, der Peugeot 108 und der Citroen C1 gleichen sich optisch kaum, treten aber seit 2004 als Gruppe auf; 2014 wurde der gemeinsame Weg erneuert fortgesetzt. Die Zusammenarbeit hat Vorteile in der Außenwirkung, aber auch intern, etwa bei der Entwicklung.

Die Hersteller können die Entwicklungskosten teilen: ein Wettbewerbsvorteil. Gerade bei den kleinsten Autos ist der Preisdruck enorm, weshalb es vielen Modellen an den Blechkragen geht. Gemunkelt wird, dass auch den zwei französischen Minis das nahe Ende droht – trotz der Kooperation. Nach der Fusion mit Fiat ist der entstandene Stellantis-Konzernriese im A-Segment überbesetzt: u.a. mit dem Fiat 500 und dem Fiat Panda – zwei Ikonen, die sich besser verkaufen. Außerdem sind die Fiat-Vertreter bereits ganz oder teilweise elektrifiziert; ein Schritt, der den zwei Franzosen noch bevorstünde, ein Schritt, der teuer ist.

Neuerungen und Sondereditionen für den C1

Teuer ist die Elektrifizierung für die Hersteller wie für die Kunden. Selbst erfolgreiche Fahrzeugserien der Kleinstwagenklasse stehen deshalb vor dem Aus. Die kleine VW-Familie Seat Mii, Skoda Citigo und VW up! wird dem Vernehmen 2023 auslaufen und durch größere und teurere Stromer ersetzt. Für Fahranfänger und Erstauto-Käufer ist dieser Trend ein Problem, denn er erhöht die finanzielle Hürde beim Einstieg in die Mobilität. Der Citroen C1 ist in dieser Hinsicht noch eine rühmliche Ausnahme: noch ist er nicht aus den Verkaufsräumen verschwunden.

Citroen hat seinen City-Flitzer zuletzt 2018 gründlich überarbeitet; seither wird er immer wieder im Detail aufgefrischt und mit regelmäßigen Sondereditionen geschmückt. 2021 steht er – neben den drei regulären Ausstattungen “Live”, “Feel” und “Shine” – als “Millenium”-Sonderedition in den Schauräumen. Bevor wir uns die Jahrtausend-Edition vorknöpfen, wollen wir uns die jüngsten Neuerungen und die Basistugenden des C1 ansehen. Unverändert ist seit dem Start 2014 das Format: Der kleinste Citroen ist 3,47 Meter lang, 1,62 breit, 1,46 hoch – all das bei einem Radstand von 2,34 Metern.

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Viel Stauraum & Komfort

Bei diesem Radstand ist klar: Selbst wenn der C1 vier Türen und vier Plätze hat, ausreichend Platz gibt es nur vorne. Auf dem Fahrer- und Beifahrersitzen ist jedoch reichlich Freiraum vorhanden, er reicht selbst für Menschen mit 1,90 Metern. Hinten haben indes schon Menschen mit einer Größe von 160 Zentimetern Probleme, ihre Beine halbwegs würdevoll unterzubringen. Aber so ist das im Mini-Segment, bei einer Länge um die 3,5 Meter. Doch der Citroen gibt sein Bestes. Das Kofferraumvolumen gehört – wie das Platzangebot in der ersten Reihe – erneut zu den großzügigsten der Klasse. 196 bis 780 Liter packt der C1 ein, das Schwestermodell von Toyota schafft 168 bis 812.

Der Kofferraum des Fiat 500 Hybrid ist dagegen schon mit 185 bis 550 Litern voll. Jedoch geht auch mehr, selbst bei einem Stromer wie dem Smart Forfour. Er verstaut im Heck 185 bis 975 Liter, kostet jedoch nahezu das doppelte. Neben seiner Größe hat sich der Citroen C1 über die Jahre auch seinen guten Komfort erhalten: sowohl den des Fahrwerks wie den der Sitze. Einzige Ausnahme ist der Geräuschkomfort bei höheren Geschwindigkeiten, insbesondere jenseits der 130 km/h: da rappelt es in der kleinen Kiste. Die optischen Details der wohlgeformten kleinen Kiste haben sich mit den Jahren weiterentwickelt. Seit 2018 trägt der C1 das neue Markenlogo auch auf der gläsernen Heckklappe.

Dazu ein modernisiertes Infotainment

Außen wie innen sind im Laufe der Zeit außerdem zusätzliche Individualisierungs-Möglichkeiten hinzugekommen. Außen lässt sich der Citroen C1 bspw. mit über 30 verschiedenen Lackierungen personalisieren; innen mit knapp zehn unterschiedlichen Sitzbezug-Kombinationen. Am meisten verändert hat sich – allgemein wie konkret – seit 2014 sicherlich jedoch ein anderer Bereich: jener der Konnektivität und der Assistenzsysteme. Mit dem Facelift erweitertet Citroen die Smartphone-Integration via “Mirror Screen”: so lassen sich Android- und Apple-Smartphones nun problemlos mit dem Infotainment koppeln und die Inhalte bzw. Apps auf den Touchscreen spiegeln.

Zur Serienausstattung gehören die “Mirror Screen”-Funktion und das 7-Zoll-Infotainment in der Topausstattung “Shine”. Die hochwertigeren der verfügbaren Assistenzsysteme kosten selbst beim C1 Shine extra: darunter der City-Notbremsassistent mit seinem Spurassistenten und seiner Verkehrszeichenerkennung sowie die Rückfahrkamera (400 bzw. 200 Euro). Mit dem “Easy Auto”-Paket zieht zusätzlicher Komfort ein: durch eine Klimaautomatik und ein schlüsselloses Start- und Zugangssystem. Der Mehrpreis: 600 Euro.

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C1 2021: müder Motor

Extras wie diese sind in der kleinsten Fahrzeugklasse selbst heute noch nicht selbstverständlich; auch nicht gegen Aufpreis. Der Citroen C1 ist in dieser Hinsicht also gut aufgestellt; sein höheres Alter wirkt sich nicht negativ aus. Dank des niedrigen Einstiegspreises hat man für das ein oder andere Extra auch das nötige finanzielle Polster. Günstig ist der C1 nicht zuletzt, weil er auf einen schlichten, herkömmlichen Verbrennungsmotor setzt.

Und das seit 2018 auf einen einzigen: den Dreizylinder-Benziner VTi 72 mit 72 PS, “Start und Stopp”-Automatik und manuellem 5-Gang-Getriebe (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/ WLTP: 3,7/4,9 Liter auf 100 km, 85/110 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A). Die schwächere Variante und der größere sowie stärkere “Puretech”-Benziner haben sich 2018 aufs Altenteil verabschiedet. Geblieben ist der Dreizylinder-Benziner, dessen Fahrleistungen recht bescheiden sind. In der Spitze erreicht er immerhin 160 km/h – bis dahin aber vergeht eine halbe Ewigkeit; selbst bis Tempo 100 dauert die Beschleunigung 14 Sekunden.

Die markante Millenium-Edition

Auf der Bonus-Seite steht, dass der Einliter-Benziner sehr sauber, schadstoffarm läuft. Auf der Malus-Seite notiert: der vergleichsweise hohe CO2-Ausstoß. Der wird ihm – in Gestalt der Flotten-Emissionsgrenzen – schlussendlich auch den Benzinhahn abdrehen. Die guten Bremsen werden das nicht verhindern können; ebenso wenig wie das aktuelle Sondermodell “Millenium”. Es baut auf der “Feel”-Ausstattung auf und spendiert dem aufgeweckten Stadtauto: coole getönte Scheiben für den gesamten Fond-Bereich (Heckscheibe, Seitenfenster) und 15 Zoll große Felgen, die in verbreiterten Kotflügel-Gehäusen samt schwarzen Blenden stecken.

Dieses “Urban Ride”-Paket ist also ein kleines Crossover-Update. Innen entfaltet das Sondermodell ebenfalls seine Wirkung: mit speziellen Fußmatten, einem besonders gestalteten Armaturenbrett und edlen Prozelanweiß-Einfassungen fürs Radio und die Mittelkonsole. Wenn schon ein Abgang, scheint sich der C1 zu sagen, dann mit Würde und Stil. Auch damit stellt sich der kleine Citroen gegen den Trend.

Technische Daten des Citroen C1

PS-Anzahl: min. 72 PS max. 72 PS
kW-Anzahl: min. 53 kW max. 53 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 3,7 l/100km max. 3,7 l/100km
CO2-Emission: min. 85 g/km max. 85 g/km
Effizienzklasse: min. A max. A
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 13.450 Euro
Stand der Daten: 02.08.2021

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Citroen C1 Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Citroen C1 ist im Jahre 2021 weiter ein vielseitiges, praktisches und handliches Stadtauto; als Sondermodell “Millenium” eines mit besonders viel Stil. Bei der aktuellen Entwicklung des Marktes entwickelt sich der kleine Franzose zudem immer mehr zu einem attraktiven Geheimtipp: für jeden und jede, die ein günstiges Einstiegsmodell suchen. Schade, dass er nicht mehr allzu lange unter uns weilen wird. Bei MeinAuto.de kaufen Sie Citroens kleinen Stadtflitzer schon ab 10.378 Euro – 29 % oder umgerechnet fast 3.900 Euro günstiger als gelistet.

4 von 5 Punkten

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