Sie surfen gerade mit einem veralteten Browser.

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Meinauto.de zu nutzen.

Google Chrome | Mozilla Firefox | Microsoft Edge

Audi A6 Avant TFSIe 2020 im Test: Ist der Edel-Kombi als PHEV Oberklasse?

Audis oberes Mittelklassemodell debütierte Anfang 2018 in Generation V. Seither durften wir es als Limousine, als Kombi A6 Avant, als Sportkombi S6 Avant – und als Offroad-Variante A6 allroad quattro bei uns begrüßen. In allen Tests brillierte der A6 mit vorbildhafter Qualität und Technik: nur ein vorbildlicher Antrieb fehlte bis dato. Den liefern die Ingolstädter jetzt mit dem Plug-in-Hybrid 55 TFSIe nach. Ein Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Audi A6 TFSIe:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

55 TFSI – Vierzylinderbenziner mit rund 140 PS E-Power

Audi will mit dem A6 Avant 55 TFSIe hoch hinaus, höher sogar als mit den gewöhnlichen Varianten. Der Kombi soll sich als PHEV nicht nur mit dem BMW 5er und dem E-Klasse-Mercedes messen – er soll auch der S-Klasse und dem 7er Paroli bieten. Das der fünfte Spross der A6-Reihe besondere Qualitäten mitbringt, hat er in unseren Test mehrfach bewiesen. Aber reichen sie für die Herausforderungen der Oberklasse? Vieles, wenn nicht das meiste, wird vom neuen Steckdosen-Hybrid-Antrieb abhängen, dem 55 TFSIe quattroeinem Vierzylinder-Benziner- und Elektro-Motor-Gespann mit 367 PS und 500 Nm Spitzendrehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,1/18,1 Liter/kWh auf 100 km, 48 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Damit ist die Katze aus dem Sack – und die ersten Zweifel breiten sich aus. Ein Zweiliter-Vierzylinder mit 252 PS und 370 Nm ist für die Oberklasse doch ein recht schmächtiges Aggregat. Natürlich steht dem 2.0 TFSI eine permanent-erregte Synchronmaschine bei: mit satten 105 kW und 350 Nm im Peak. Aber in der Oberliga zählt Prestige mehr als anderswo, auch als in der oberen Mittelklasse und herrschaftliche Laufruhe gibt es beim Verbrenner eben erst ab 6 Zylindern.

Die Fahrleistungen und das Fahrgefühl des 55 TFSIe sind über jeden Zweifel – und alle Standesdünkel – erhaben. Die Kraft des Zweigespanns übersetzt das “7-stufige S tronic-Doppelkupplung automatisch und seidenweich über den “quattro ultra-Allradantrieb in souveränen Vortrieb: nach rund fünfeinhalb Sekunden zeigt der digitale Tacho eine dreistellige Geschwindigkeit an – kein Wunder, liegt das Spitzendrehmoment von 500 Nm schon ab rund 1.000 U/min an; bei 250 km/h pendeln sich Anzeige und Tempo ein. Als Plug-in-Hybrid lässt sich der Business-Kombi naturgemäß auch rein elektrisch kutschieren. Beim Stromern setzt Audi bei 135 km/h die Grenze – der im Stadtverkehr so häufige 0-60-Sprint gelingt in locker-flockigen 5,6 Sekunden. Aber sind diese Fahrleistungen erst- bzw. oberklassig? Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Denn nach oben orientiert sich der A6-Avant-Plug-in-Hybrid auch deshalb, weil es in der Premium-Etage der oberen Mittelklasse derzeit keine gleichwertigen Konkurrenten gibt: zumindest keine aus Deutschland.

audi-a6-avant-tsfi-e-2020-aussen-vorne

A6 Avant TFSIe stromert im Schnitt um die 40 Kilometer

Weder der 5er BMW noch die Mercedes E-Klasse ziehen als Kombi derzeit mit einem Plug-in-Hybrid-Motor ins Feld. Das gilt zwar auch für den 7er und die S-Klasse. So aber kommt niemand, der in der Business- und der Oberklasse nach einem Kombi-PHEV Ausschau hält, am neuen A6 Avant 55 TFSIe von Audi vorbei. Direkt messen muss sich der Ingolstädter im Premium-Segment lediglich mit dem V90 von Volvo. Der schwedische Edel-Kombi startet als Steckdosen-Hybridmodell mit 390 PS – dennoch reichen seine Fahrleistungen knapp nicht an die des Audi heran. Ob beim Antritt im Hybrid-, im E-Modus oder bei der Spitzengeschwindigkeit: stets hat der Schwede das Nachsehen. Eklatant ist der Unterschied bei der hybriden Höchstgeschwindigkeit, wo Volvo seine Modelle seit Kurzem bei rund 180 km/h abregelt. Der flüchtige Blick zu den steckdosen-hybriden Limousinen der Erzkonkurrenten aus München und Stuttgart liefert ähnliche Eindrücke: Audis PHEV-Kombi muss sich wahrlich nicht verstecken.

Diese Einschätzung bleibt auch bestehen, wenn wir die rein elektrische Reichweite und die Ladequalitäten des Ingolstädters unter die Lupe nehmen. Mit einer Normreichweite nach dem neuen WLTP-Zyklus von 51 Kilometern schlägt der A6 Avant 55 TFSIe sowohl die E- wie die S-Klasse klar und deutlich; und auch der Volvo-Kombi muss sich um einige Kilometer geschlagen geben. Dass wir im Test nie weiter als 40 Kilometer kommen, zeigt jedoch: auch der WLTP-Normwert bildet bei PHEV die Realität weiter nur unvollständig ab. Trotz dieser Differenz belegt unser Test indes auch: Viele Alltagsfahrten lassen sich mit dem 14 kWh großen Akku des Plug-in-Hybrid-Kombis vollelektrisch absolvieren. Das ist nicht zuletzt auch ein Verdienst des schlauen Antriebsmanagements, das Audi im A6 Avant verbaut. Im “Hybrid-Modus sorgt der prädikative Effizienzassistent dafür, dass fürs Stromern stets genug Energie für den rein elektrischenEV-Modus im Akku ist: vielfach mit Erfolg – regelmäßiges Nachladen empfiehlt sich trotzdem. Es spart Geld und Benzin.

audi-a6-avant-tsfi-e-2020-aussen-seite

Durchschnittliche Ladegeschwindigkeit – überdurchschnittlicher Stauraumschwund

Als Plug-in-Hybrid kann der A6 Avant 55 TFSIe selbstredend auch extern nachgeladen werden. Dabei kommt das mitgelieferte Mode-3-Kabel zum Einsatz, mit dem sich der Akku an öffentlichen Ladesäulen betanken lässt. Die Ladegeschwindigkeit ist jedoch bestenfalls mittelklassig: die Ladedauer beträgt rund 2,5 Stunden, da maximal eine Ladeleistung von 7,4 kW abrufbar ist. Zum Glück für den Audi ist der Volvo V90 auch kein Schnelllader. Trotzdem: Soll die Elektromobilität und mit ihr die CO2-Reduktion vorankommen, wären schnellere Ladezeiten geboten. Sie erhöhen den Anreiz, elektrisch nachzutanken und emissionsfrei zu stromern, erheblich. Eine praktikable Ladeinfrastruktur samt übersichtlicher Abrechnung ist für diese Zwecke ebenso ein Muss. Audise-tron Charging Servicemit gut 140.000 öffentlichen Lade-Anlaufstellen in ganz Europa ist ein Anfang. Noch ein Nachtrag zur Reichweite. Da der Plug-in-Hybrid-Kombi 52 Liter Benzin tanken kann, ist ein für Vielfahrer alltagstauglicher Aktionsradius gesichert.

Die große Reichweite, die Benzintank und Akku gewährleisten, hat allerdings einen Pferdefuß. Der A6 Avant 55 TFSIe kann im Kofferraum nur 405 bis 1535 Liter Gepäck verstauen; die Modelle ohne große Zusatzbatterie bringen 565 bis 1.680 Liter unter – der Volvo V90 muss als PHEV keine derartigen Gepäckraumeinbußen verkraften. Der Audi tröstet Fahrer und Insassen indessen mit seiner herausragenden Einrichtung. Ob die Verarbeitung oder Anmutung der Materialien, ob die Bedienung oder die Anmut des virtuellen Cockpits – all diese Aspekte sind der Oberklasse würdig. Gleiches gilt für Platzangebot und Fahrkomfort. Eine letzte Qualität, die für den Steckdosen-Hybridkombi aus Ingolstadt spricht, ist die momentan günstige Förderung: Neben dem Umweltbonus in Höhe von 3.750 Euro profitieren Dienstwagenfahrer bei der Privatnutzung von Steuervorteilen. Bei der Versteuerung des geldwerten Vorteils können Sie die Bemessungsgrundlage halbieren – beim Listenpreis des A6 Avant TFSIe keine Kleinigkeit.

Antriebsart:Allradantrieb

Technische Daten des Audi A6 TFSIe

PS-Anzahl: min. 250 PS max. 250 PS
kW-Anzahl: Keine Angabe
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 1,9 l/100km max. 2,1 /100km
CO2-Emission: min. 44 g/km max. 48 g/km
Effizienzklasse: Keine Angabe
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 71.940 Euro
Stand der Daten: 23.06.2020

Konkurrenzmodelle

Günstige Neuwagen sind ein Aushängeschild in unserem Autohaus online. Die hohen Rabatte kommen bei einem Kombi der oberen Mittelklasse und einem Oberklasse-PHEV besonders stark zur Geltung. Das demonstrieren u.a.: der Volvo V90 Plug-in-Hybrid ab 52.592 Euro und 25% bzw. ab monatlichen Raten von 736 Euro, der BMW 7er Plug-in-Hybrid ab 86.879 Euro und 16% bzw. ab 1.243 Euro monatlich oder die Mercedes S-Klasse Plug-in-Hybrid ab 103.002 Euro und 14% Neuwagen Rabatt bzw. ab monatlich 1.514 Euro. Unsere Finanzierung ist ebenfalls hochklassig besetzt – etwa mit unserem Autoleasing oder unserer Vario-Finanzierung ab 0,9% effektiver Verzinsung und ab 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Audi A6 TSFIe Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem A6 Avant TFSIe hat Audi besonders hohe Ansprüche – Ansprüche, die der neue Plug-in-Hybrid-Kombi durchaus erfüllen kann. Das Antriebsduo reagiert souverän auf alle Beschleunigungswünsche; emissionsfreies Stromern für rund 40 Kilometer hat es auch im Programm. Einrichtung und Verarbeitung sind exzellent – nur beim elektrischen Laden und im Kofferraum müssen Kunden kleine Abstiche machen. Bei MeinAuto.de stromert der A6-Hybrid-Kombi ab 62.042 Euro souverän von dannen – 15% oder umgerechnet fast 10.700 Euro unter dem Listenpreis.

 

5 von 5 Punkten

 

audi-a6-avant-tsfi-e-2020-aussen-hinten

Jetzt mehr erfahren oder den Konfigurator starten!

So funktioniert MeinAuto.de:

so-funktioniert-meinauto-wunschauto

1. Wunschauto konfigurieren

so-funktioniert-meinauto-wunschauto

2. Sofortige Preisauskunft erhalten

so-funktioniert-meinauto-angebot

3. Kostenloses Angebot anfordern

so-funktioniert-meinauto-beim-handler-bestellen

4. Beim Händler bestellen und kaufen


Das sagen unsere Kunden über uns:

Weitere Informationen über MeinAuto.de



Weitere Informationen über MeinAuto.de




Ihre Vorteile bei MeinAuto.de

Garantie

volle Herstellergarantie
vom Vertragshändler vor Ort

deutsche Neuwagen

nur deutsche Neuwagen
keine EU-Reimporte

Zahlungsmöglichkeiten

alle Zahlungsarten
Barkauf, Finanzierung, Leasing

unser kostenloser Service

keine Kosten
unser Service ist für Sie 100% kostenfrei

Wir sind stolz auf eine hohe Kundenzufriedenheit!

MeinAuto.de hat langjährige Erfahrungen auf dem Neuwagenmarkt in Deutschland. Unsere Kunden haben dadurch ihr Wunschauto zum Top-Rabatt erhalten und bewerten unsere Arbeit positiv.

» Erfahren Sie mehr über das Urteil unserer Kunden