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Autofahren bei Nacht

Nachts Auto fahren

Sicherheitstipps für das Autofahren bei Nacht

CarCoach-Facts: Johannes

▶ Autofahren bei Nacht ist aufgrund der eingeschränkten Sicht und erhöhten Müdigkeit riskanter als am Tag

▶ Unfallstatistiken zeigen, dass nachts mehr Unfälle passieren

▶ Eine gute Beleuchtung ist entscheidend für die Sicherheit bei Nachtfahrten

▶ Zusätzlich zu guten Scheinwerfern und sauberen Scheiben sind vorausschauendes Fahren, Pausen bei Müdigkeit und moderne Assistenzsysteme hilfreich

▶ Die regelmäßige Reinigung und Justierung der Scheinwerfer ist wichtig, um eine optimale Straßenausleuchtung sicherzustellen

23.08.2023 | Katzen und Käuze jagen des Nachts. Unser Auge hingegen arbeitet bei Tageslicht am besten. Im Dunkeln sehen wir schlecht: Unsere Pupillen weiten sich, um das wenige Licht zu sammeln - darunter leidet die Tiefenschärfe. Die mangelnde Schärfe ist gerade beim - für uns unnatürlich - hohen Tempo in einem Auto ein Problem. Oft wird diese Beeinträchtigung noch verstärkt, bspw. durch Müdigkeit, die unsere Aufmerksamkeit, verringert; oder durch den Gegenverkehr, der uns blendet. Unter all diesen Umständen leidet die Verkehrssicherheit - die Statistiken sprechen eine eindeutige Sprache.

Bei Nacht Auto fahren
© Unsplash

Viele Unfälle passieren nachts

davon unverhältnismäßig viele tödlich

Das Statistische Bundesamts hat 2021 2,3 Millionen Unfällen erfasst - 259.00 endeten mit einem Personenschaden:

  • Knapp 199.000, rund 77% ereigneten sich bei Tageslicht,
  • rund 14.000 bei Dämmerung und gut 46.000 bei Dunkelheit (zusammen ca. 60.000 bzw. 23%).

Im Großen und Ganzen entspricht das dem Anteil des jeweiligen Verkehrsaufkommens.

Die Unfälle bei Dunkelheit und Dämmerung haben aber schwerwiegendere Folgen. Am Tag enden 20% der Unfälle mit Sachschaden, in der Dämmerung und Dunkelheit 38%; am Tag 0,9% mit Personenschaden, in der Nacht 1,2%.

Besonders hoch ist in der Dämmerung und Dunkelheit der Anteil der getöteten Verkehrsteilnehmer: rund ein Drittel fallen in diesen Zeitraum.

Kurz und knapp: Das Autofahren bei Dämmerung oder Dunkelheit ist gefährlicher als bei Tageslicht. Dennoch lässt sich das Fahren in der Nach manchmal nicht vermeiden. In der Urlaubszeit entscheidet man sich oft bewusst dafür, um den Staus am Tage zu entgehen. Mit der richtigen Ausrüstung und den richtigen Vorkehrungen kann das Fahren in der Dunkelheit aber genauso sicher sein wie am Tag.

Gutes Licht ist das A und O

Das Wichtigste für eine sichere Fahrt bei Nacht ist ein gutes Licht. Es ist zentral:

  • für die eigene Sicht und
  • die eigene Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer.

Wer an der Qualität der Scheinwerfer spart, spart an der falschen Stelle. Gute Scheinwerfer schonen die Augen und helfen so indirekt auch gegen Müdigkeit.

Für einen Neuwagen sollten Halogenscheinwerfer heute Tabu sein - selbst bei vielen Kleinst- und Kleinwagen sind Xenon- und sogar LED-Scheinwerfer mittlerweile oft Serie. Xenon- und LED-Leuchten sind zwar teurer als Halogenbirnen, aber effizienter, langlebiger, und leuchtstärker. Hinzu kommt, dass sich insbesondere bei LEDs die Lichtstärke und der Farbton individuell steuern lassen. Das verbessert die Ausleuchtung der Fahrbahn und der Umgebung; und es verringert die Blendgefahr für den Gegenverkehr.

In den höheren Klassen wird das Lichtfeld und die Lichtstärke bereits vielfach automatisch, von einem Lichtassistenten geregelt. Das erleichtert nicht zuletzt den richtigen, idealen Einsatz des Fernlichts bei Gegenverkehr.

Weitere Informationen zu den gängigen Lichtsystemen findest Du in unserem Autolicht-Vergleich zwischen Xenon-, Halogenlampen und LEDs.

Scheinwerfer bei Nacht
© Unsplash

Nicht die Scheinwerfer-Reinigung und -Einstellung vergessen

Die besten Scheinwerfer nützen und helfen wenig, wenn sie stark verschmutzt sind; das Gleiche gilt für die Rückleuchten. Sämtliche Front- und Rückleuchten sollten deshalb unbedingt sauber gehalten werden. Je höher die Fahrzeugklasse, umso einfacher fällt die Reinigung. Ab der Mittelklasse übernehmen häufig Scheinwerfer-Reinigungsanlagen diese Aufgabe automatisch; sonst sind die Scheinwerfer und Leuchten regelmäßig von Hand zu reinigen.

Ebenso wichtig ist es, die Autoscheinwerfer in regelmäßigen Abständen zu justieren bzw. in der Werkstatt kalibrieren zu lassen. Man hat von den besten Scheinwerfern wenig, wenn sie direkt in den Boden oder Himmel leuchten. Nur in der richtigen Höhe sorgen die Scheinwerfer für eine optimale Straßenausleuchtung. Die Höhe und die Richtung, in der die Scheinwerfer leuchten, verändert sich u.a. mit der Beladung. Bei einem schwer beladenen Auto müssen die Scheinwerfer meist neu ausgerichtet werden.

Unterwegs in der Nacht: Tipps für Autofahrer & für mehr Sicherheit

  • Fürs Fahren in der Dämmerung und Dunkelheit sollten neben den Scheinwerferanlagen auch die Fensterscheiben sauber sein; nicht zuletzt die Windschutzscheibe.
  • Mit einer leicht erhöhten Sitzposition verringerst Du die Gefahr, vom Gegenverkehr geblendet zu werden.
  • Selbst schützt Du Dich vor dem Geblendet werden, indem Du den direkten Blick in die Scheinwerfer des Gegenverkehrs vermeidest - und den Rückspiegel entsprechend einstellen; viele Neuwagen sind mittlerweile mit automatisch abblendenden Innenspiegeln ausgestattet
  • Ist die Sicht schlecht, reduziere besser die Geschwindigkeit! In der Dunkelheit sind Entfernungen schlechter einzuschätzen.

Sekundenschlaf ist lebensgefährlich

Mit Müdigkeit beim Autofahren ist nicht zu spaßen. Die Gefahren des Sekundenschlafs werden gerne unterschätzt. Bei Tempo 50 legt man in einer Sekunde eine Strecke von knapp 14 Metern zurück, bei Tempo 100 sind es 25. Es ist mittlerweile wissenschaftlich gut belegt, dass Müdigkeit und sehr lange Wachzeiten außerdem ähnliche Auswirkungen auf die Konzentration und Reaktionsfähigkeit haben wie Alkohol. Bei langen Nachtfahrten solltest Du deshalb regelmäßig Pausen einlegen. Frische Luft hilft, der Müdigkeit vorzubeugen. Die Temperatur im Auto sollte zudem nicht zu hoch sein. Ideal ist es, wenn sich in der Nacht die Fahrer abwechseln können.

Hilfreiche Assistenzsysteme für das Fahren bei Nacht

Beim Fahren in der Nacht solltest Du zu guter Letzt – wie am Tage – vorausschauend fahren. Auch andere Verkehrsteilnehmer können müde sein, eine eingeschränkte Sicht haben oder unter Alkoholeinfluss stehen. Ebenso ist besonders nachts mit Tieren auf der Fahrbahn zu rechnen, die im Scheinwerferlicht stehen bleiben. Beachte deshalb die einschlägigen Hinweisschilder und die vorgegebenen Tempolimits. Moderne Pkw-Assistenzsysteme können Autofahrer auch nachts unter die lenkenden Arme greifen. Für das Fahren mit Assistenzsystemen gilt jedoch weiter das alte Sprichwort. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Als sinnvolle Systeme gelten beispielsweise:

Nachtsichtassistenten haben noch ihre Tücken, weil nicht alle Systeme Menschen in dunkler Winterkleidung erkennen. Sie werden aber Jahr für Jahr besser, ebenso wie der Müdigkeitswarner. Allerdings zeigen nicht alle müden Fahrer die typischen, erkennbaren Anzeichen für Müdigkeit - auch sie warnen deshalb nicht mit hundertprozentiger Zuverlässigkeit.

Fahrerassistenzsysteme
© MeinAuto.de

Autonomes Fahren bei Dunkelheit - das Ende aller Gefahren

Die genannten Assistenzsysteme fallen bereits unter den Begriff des autonomen Fahrens - allerdings noch in die niedrigen Levels, Level 1 (assistierter Modus) und Level 2 (Teilautomatisierung). Wirklich autonom wird es aber erst:

  • ab Level 3, dem automatisierten Modus, und
  • in Level 4, dem autonomen bzw. hochautomatisierten Modus.

Von dem sind wir allerdings real noch weit entfernt.

Die ersten Assistenzsysteme auf Level 3 sind aber bereits seit längerem marktreif - vielfach fehlen aber noch die entsprechenden gesetzlichen Regelungen.

Eine der größten Herausforderungen für das autonome Fahren auf Level 3 und 4 sind schlechte Sichtverhältnisse: Regen, Schneefall und Dunkelheit - im schlimmsten Fall alles zusammen.

Die Schwachstelle sind die Radarsensoren und Tageslicht-Kameras, die die Assistenten nutzen. Bei schlechten Sichtverhältnissen haben sie große Schwierigkeiten, Entfernungen richtig einzuschätzen.

Der Schlüssel, um diese Schwäche auszumerzen, sind mehrere, aufeinander abgestimmte und vernetzte Sensoren. so genannten LIDAR-Systeme (Light Detection an Ranging). Vor allem die Kombination von Radarsensoren und Thermo-Kameras (Infrarot) ist für die meisten Experten der vielversprechendste Weg - kombiniert mit besseren Reinigungssystemen (etwa per Ultraschall).

Autofahren allein in der Nacht - das Thema persönliche Sicherheit

Es wird kaum darüber gesprochen, aber viele Menschen haben Angst davor, allein mit dem Auto zu fahren. Bei Dunkelheit ist diese Angst noch weiter verbreitert. Gegen starke Formen der Fahrangst gibt es gezielte Therapien und Fahrtrainings.

Dem üblichen Unbehagen in der Dunkelheit kann mit einigen einfachen Verhaltensregeln begegnet werden.

  • Smartphone gut aufgeladen und griffbereit halten
  • Türen von innen verriegeln - es kommt durchaus vor, dass Autos an der Ampel gestohlen worden sein.
  • Besucht man einen Event, sollte man den Wagen möglichst nahe am Veranstaltungsort parken.
  • Bei einer Panne ist es am besten, im Auto sitzen bleiben und den Pannendienst zu rufen; danach wird im Auto gewartet, bis er vor Ort ist.

Beim Tanken gilt die Grundregel: wenn möglich nicht nachts Tanken, so lautet jedenfalls der Rate zahlreiche Autoclubs. Das liegt aber auch daran, dass dann die Preise oft am höchsten sind.

CarCoach-Fazit - Auf den Punkt gebracht - White Text - Julian
Auch nachts kann sicheres Autofahren gewährleistet werden. Die Auto-Beleuchtung ist entscheidend, weshalb hochwertige Xenon- oder LED-Scheinwerfer empfohlen werden. Regelmäßige Reinigung und Justierung der Scheinwerfer sind ebenso wichtig. Zusätzlich sind vorausschauendes Fahren, Pausen bei Müdigkeit und moderne Assistenzsysteme hilfreich, um die Sicherheit bei Nachtfahrten zu gewährleisten.

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