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Autoreifen

MeinAuto Lexikon

Die Autoreifen gehören zu den zentralen sicherheitsrelevanten Faktoren Deines Fahrzeugs. Zum einen stemmen die vier Pneus das gesamte Gewicht Deines Automobils. Zum anderen bildet das Profil die einzige direkte Kontaktstelle zur Fahrbahn. Dabei ist die Fläche des Reifen, die tatsächlich die Straße berührt und hohes Gewicht beim Bremsvorgang zum Stehen bringen muss, äußerst klein.

Schlaglöcher, Steine und die unterschiedlichsten Witterrungen stellen tagtäglich eine große Herausforderung für Deine Reifen dar. Es ist wichtig, dass Du für Dein Fahrzeug zugelassene und den Witterungsverhältnissen angepasste Modelle wählen. So beugen Sie einem Gripverlust vor und sind kein Sicherheitsrisiko für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Auch eine regelmäßige Kontrolle und Pflege der Autoreifen ist für Dich als Autohalter unabdingbar. Neben dem Sicherheitsfaktor gibt es weitere Gründe, auf die Funktionalität der Räder zu achten. Auswahl, Wechsel und Wartung der Autoreifen beeinflussen Deinen persönlichen Fahrkomfort und nicht zuletzt auch den Kraftstoffverbrauch Deines Wagens.

Unterschiedliche Profile: Die Reifenarten im Überblick

Im Wesentlichen sind drei Reifentypen zu unterscheiden: Sommerreifen, Winterreifen und Allwetterreifen. Bei einigen Herstellern findest Du auch sogenannte Geländereifen. Die Bezeichnungen weisen bereits darauf hin, bei welchen Außentemperaturen bzw. auf welchem Terrain die verschiedenen Pneus zum Einsatz kommen.

Sommerreifen - von O bis O

Sommerreifen zeichnen sich gegenüber Winterreifen durch eine wesentlich härtere Gummimischung und ein gröberes Profil ohne Lamellen aus. Zum einen ist die Beschaffenheit der Sommerpneus darauf ausgerichtet, hohen Temperaturen stand zuhalten. Zum anderen transportieren sie dank ihrer großen Flächen Wasser schnell ab. Dies ist dazu gedacht, Aquaplaning bei starken Regenfällen auf trockener Straße bestmöglich zu vermeiden. Die Sommerreifen sind nicht wintertauglich. Deshalb sind sie in der Regel nur in der Zeit von Ostern bis Oktober die richtige Wahl für Dein Fahrzeug. Anschließend benötigest Du Ausführungen für die kalten Monate.

Verzahnung Sommer- und Winterreifen

Winterreifen und gesetzliche Regelungen in der kalten Jahreszeit

Winterreifen verfügen über ein feineres Profil mit oft bis zu 2000 wellenförmig, wabenförmig oder geradlinig verlaufenden Lamellen. Mit dieser Struktur versuchen die Hersteller einen besseren Gripp auf der Straße zu erreichen und zusätzliche Griffkanten zu schaffen. Besonders bei Bodenverhältnissen wie Matsch oder Schnee sind gute Winterreifen mit ausreichender Profiltiefe Gold wert. Letztere sollte gemäß ADAC-Expertenmeinungen mindestens 4 Millimeter betragen.

Gesetzlich ist es Dir nicht gestattet, bei Schnee, Eis oder Schneematsch ohne Winterreifen zu fahren. Es drohen Geldstrafen und Punkte in Flensburg. Darüber hinaus sind eine Mithaftung bei Unfällen und Pannen unabhängig vom Hergang sowie Leistungskürzungen seitens Deiner Autoversicherungen nicht auszuschließen. Eine Schneekettenpflicht für mindestens zwei Antriebsräder besteht auf allen Straßen, die durch ein blaues Schild mit entsprechendem Symbol ausgewiesen sind. Sie gilt ausnahmslos für alle Fahrzeuge, auch für Allrad-Varianten. Eine Schneekettenpflicht ist üblicherweise in den alpinen Wintersportländern verbreitet. Mehr zum Thema Schneeketten findest Du hier.

Winterreifen

Allwetterreifen

365 Tage (mit Einschränkung)

Allwetterreifen oder auch Ganzjahresreifen sind anders als Winter- oder Sommerreifen vom Gesetzgeber das ganze Jahr über zugelassen, insofern sie eine M+S (Matsch und Schnee) Kennzeichnung besitzen. Bei den Allwetter-Pneus findest Du eine Kombination der beiden oben beschriebenen Profilarten vor. Zumeist sind die Gummischläuche nur im Mittelteil mit Lamellen versehen. Die Reifen haben einen mittleren Härtegrad. Ganzjahresreifen erreichen bei winterlicher Witterung deshalb nicht die gleiche Leistung wie Winterreifen. Alles zum Thema Ganzjahresreifen bzw. Allwetterreifen findest Du hier.

Ähnlich verhält es sich mit den Geländereifen. Die Off-Road-Pneus haben zumeist ein relativ grob lamelliertes Profil. Dieses reicht für das Fahren auf kühler und nasser Straße in der Regel aus, nicht aber auf Schnee oder Eis. Sie müssen in der kalten Jahreszeit durch Winterpneus ersetzt werden.

Reifenwechsel: Sommer und Winter

Wie oben bereits angedeutet, sind in der Regel jedes Jahr zwei witterungsbedingte Reifenwechsel erforderlich. Üblicherweise greift die „O bis O-Regelung“. Insofern Du keine Allwetterreifen nutzen, bedeutet dies, dass Du an Ostern auf die Sommerreifen umsteigen und im Oktober die Winterreifen aufziehst. Falls Du keinen leicht zu bedienenden Rangierwagenheber besitzen oder keine Erfahrung mit der Bereifung haben, empfiehlt es sich für den Wechsel eine Werkstatt aufzusuchen. Denn bei unsachgemäßer Verwendung von Hilfsgeräten besteht die Gefahr, dass Auto zu beschädigen oder sich selbst zu verletzen. Der kleine Wagenheber im Kofferraum ist ausschließlich im Falle einer Panne zu benutzen.

Radwechsel bei Verschleiß

Neben dem jahreszeitabhängigen Umstieg von Sommer- auf Winterreifen bzw. umgekehrt gibt es weitere Gründe für einen Reifenwechsel. Experten empfehlen in Abhängigkeit von der Fahrweise, die Räder etwa alle 10.000 Kilometer untereinander zu tauschen, weil sie unterschiedlich stark abnutzen. Dabei gibt es verschiedene Systeme, die von der Art des Antriebs Ihres Fahrzeugs abhängig sind.

  • Falls Du mit Vorderradantrieb fährst, ist der Rädertausch wie folgt vorgesehen: Die Vorderreifen wandern nach hinten, jeweils auf der gleichen Seite. Die Hinterreifen kommen nach vorne, jedoch wird diagonal getauscht, d. h. links nach rechts und umgekehrt.
  • Bei Fahrzeugmodellen mit Heckantrieb erfolgt der Tausch andersherum, d. h. die Hinterräder bleiben auf der jeweiligen Seite, aber werden an der Vorderachse montiert. Bei den Vorderrädern erfolgt der Wechsel diagonal.
  • Bist Du mit einem Allradantrieb unterwegs, tauschst Du idealerweise komplett über Kreuz, d. h. linkes Vorderrad nach hinten rechts usw. Es gelten jedoch Ausnahmen von den Regelungen, wenn die Pneus über laufrichtungsgebundene Profile verfügen.

In diesen Fällen sollte stets achsenweise getauscht werden, Seitenwechsel sind nicht zu empfehlen. Zumeist lassen sich durch das regelmäßige Tauschen eine gleichmäßigere Abnutzung sowie eine erhöhte Lebensdauer der Pneus erzielen. Lies auch gerne unsere Ausführungen zu den Antriebsarten: Front, Heck und Allrad.

Reifenwechsel

Reifendruck: Wie viel Luft kommt in die Reifen?

Die Mindestvorgaben bzw. Maximalwerte für den Reifendruck Deines Fahrzeugs macht der Hersteller. Die Werte sind u. a. vom Gewicht der Ladung abhängig. Um einem Verschleiß, erhöhtem Kraftstoffverbrauch und insbesondere einem Versagen der Luftreifen vorzubeugen, ist es wichtig, den Druck in den Pneus regelmäßig zu kontrollieren. Nutze hierfür einfach die kostenlosen Messgeräte an der nächstgelegenen Tankstelle. Für das Aufpumpen gilt grundsätzlich die Regel: Lieber etwas mehr Luft als zu wenig, aber bitte nicht zu viel. Bis zu 0,3 bar über der empfohlenen Grenze sind i. d. R. erlaubt. Du findest die Angaben zum Reifendruck üblicherweise in der Bedienungsleitung, in der Fahrertür oder/und im Tankdeckel. Falls Dein Pkw über ein Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) verfügt, informiert Dich dieses über etwaige Druckverluste. Hier findest Du weitere Infos zum Thema Reifendruck.

Gesetzlich vorgeschriebene Reifendruck-Kontrollsysteme

Für Fahrzeuge mit einem sogenannten Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ist der Weg zum Profi i. d. R. unumgänglich. Denn ein „Do-it-yourself“-Radwechsel lässt sich aufgrund der Einstellungen des Systems häufig gar nicht durchführen. Ein RDKS ist für alle seit November 2014 neu zugelassenen Pkws verpflichtend. Wenn Du die Anbringung der Pneus in die Hände von Fachleuten geben, können diese zeitgleich eine Materialüberprüfung durchführen. Denn bereits kleine Schäden oder Unebenheiten bergen große Risiken während der Fahrt. Beim regelmäßigen Check des Fahrzeuges ist der Ersatzreifen nicht zu vergessen. Im Anschluss an einen Radwechsel ist es ratsam, nach einer Fahrstrecke von 50 bis 100 Kilometern noch einmal zur Werkstatt zurückzukehren, und das Anzugsdrehmoment prüfen zu lassen.

Optimaler Luftdruck

Welche Autoreifen darf mein Auto fahren, welche Größen gibt es?

Welche Reifengrößen für Deinen Wagen zulässig sind, kannst Du den Fahrzeugpapieren entnehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit sich an den Angaben auf dem alten Reifensatz orientieren. Bei Kraftfahrzeugen mit einem Zulassungsdatum vor 2005 stehen die Daten im Fahrzeugschein. Für neuere Modelle sind die Werte unter Punkt 15 in der Zulassungsbescheinigung entscheidend. Falls mehrere Radgrößen auf den Pkw passen, findest Du entsprechende Details hierzu im „Certificate of Conformity“ (CoC-Papier). Dieses liegt üblicherweise den Autopapieren bei oder lässt sich beim Hersteller anfordern. Als alternative Informationsquelle dient der Serienreifenkatalog, in dem Dein Fahrzeug aufgeführt ist.

Die Bezeichnungen für die gestattete Bereifung setzen sich i. d. R. aus einer Zahlen- und Buchstabenkombination zusammen.

  • Der erste Wert vor dem "/" steht für die Reifenbreite in mm, danach folgt das Verhältnis der Reifenhöhe zur Reifenbreite in %
  • Das „R“ steht für Radialreifen und gibt mit der Zahl den Felgendurchmesser in Zoll an
  • Danach folgt der Tragfähigkeitsindex und der Geschwindigkeitsindex. Die Werte weisen auf Höchstlast und Höchstgeschwindigkeit hin. Um die Angaben in Kilogramm und km/h umzurechnen, brauchst Du den Tragfähigkeit- und Lastindex, welche stets aktuell beim ADAD und TÜV vorliegt.
  • Das Herstellungsdatum mit der DOT-Nummer zeigt die Produktionswoche und Produktjahr an.

Falls Du unsicher bist, welche Autoreifen Du benötigest, lass Dir von einem Händler bzw. Kenner helfen. Denn wer die falschen Pneus auf seinen Pkw aufzieht, verliert nicht nur den Anspruch auf Versicherungsschutz, sondern offiziell sogar die Betriebserlaubnis für sein Fahrzeug. Der Felgendurchmesser der meisten Räder liegt zwischen 15 und 19 Zoll. Gängige Reifenbreiten sind: 175, 185, 195, 205 und 225 Millimeter.

„Auswuchten von Rädern“ – was heißt das?

Einhergehend mit der Montage von Reifen ist es zudem empfehlenswert oder unter Umständen auch notwendig, diese auswuchten zu lassen. Hintergrund des Vorgangs ist, dass die einzelnen Profile der Pneus unregelmäßig stark abnutzen und dadurch ein Ungleichgewicht des Wagens entsteht. Um die Massenverteilung des Gummis wieder in Balance zu bringen, kommen i. d. R. sogenannte Auswuchtmaschinen zum Einsatz. In diese spannt ein Mechaniker die Räder ein und versetzt sie in Rotation. Über Sensoren lässt sich eine etwaige Unwucht feststellen. Falls ein Ausgleich eines Reifens erforderlich ist, werden kleine Gewichte mit Kleber oder Klemmen an bestimmten Stellen der Autofelge befestigt.

Eine weitere Variante zum Auswuchten von Autoreifen ist als elektronisches Feinwuchten bekannt. Hierbei findet eine Überprüfung der Radbewegungen statt, während diese am Fahrzeug montiert sind, um Störungen der Radrotation durch Anbauteile am Fahrzeug direkt mit auszuschließen. Das Auswuchten hilft dabei Schäden an Gummierung, Radlager und Radaufhängung vorzubeugen sowie effizienter unterwegs zu sein.

Es gibt nicht wirklich eine Faustregel dafür, wie oft ein Auswuchten der Pneus erforderlich ist. Einige Autofahrer nehmen diesen Service beim halbjährlichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen in Anspruch. Andere lassen diese Überprüfung nur nach Montage von Neureifen durchführen. Die Räder auf Unwuchtungen untersuchen zu lassen, empfiehlt sich prinzipiell immer dann, wenn Du feststellst,

  • dass Dein Lenkrad ab höheren Geschwindigkeiten „flattert“ bzw. der Pkw vibriert
  • dass während der Fahrt ungewöhnliche Geräusche auftreten
  • dass bereits an der Felge befestigte Gewichte verrutscht bzw. abgefallen sind.

Haltbarkeit und gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe von Reifen

Wann der komplette Satz Reifen zu wechseln ist, hängt stark von Fahrgewohnheiten, der Beschaffenheit der Strecken, der Vorgaben der Hersteller und der Qualität des Materials ab. Gesetzlich ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm für alle Reifen vorgeschrieben. Der ADAC empfiehlt jedoch aufgrund von Sicherheitsaspekten, insbesondere Winterreifen bereits ab einer Profiltiefe von 4 mm auszutauschen. Für Sommerreifen empfehlen Verkehrssicherheitsexperten eine Mindest-Profiltiefe von 3 mm.

Doch warum ist die Profiltiefe so wichtig?

Die Profiltiefe, bei Winterreifen zusätzlich die Lamellen, nimmt Einfluss auf die Menge von Wasser und Schnee, die Reifen verdrängen können. Bei hoher Profiltiefe der Reifen gerät der Wagen weniger schnell ins Schwimmen und die Chance auf Aquaplaning ist geringer.

Wie messe ich die Profiltiefe am besten?

Ganz einfach misst man die Profiltiefe mit einer 1 Euro–Münze: Der goldfarbene Rand der Münze ist 3 mm breit. Verschwindet der goldene Rand im Profil der Reifen, ist das Profil noch tief genug. Ist der goldene Rand schon sichtbar oder nur knapp unter der Profiloberfläche, sollten die Reifen gewechselt werden! Mehr zum Thema Thema Reifenprofil findest Du hier.

Das Alter der Reifen

Gemäß einer Faustregel ist der Kauf neuer Räder spätestens nach sechs bis sieben Jahren erforderlich. Dies gilt auch, wenn der Kilometerstand niedrig bzw. keine Mängel offensichtlich sind. Mit dem Alter des Reifens steigt das Risiko eines unerwartet eintretenden Schadens, denn je älter Reifen sind, desto poröser wird das Gummi. Wie viele Jahre Deine Pneus bereits auf dem Buckel haben, erkennst Du an der sogenannten DOT-Nummer, die üblicherweise in das Gummi eingestanzt ist. Die letzten vier Stellen der DOT-Kennzeichnung geben die Herstellungswoche und das Produktionsjahr an – z. B. 1022 für 10. Woche in 2022.

Die korrekte Lagerung Deines Pneus

Neben den regelmäßigen Reifenwechseln ist die richtige Lagerung der Autoreifen ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Das „Wie und Wo“ beeinflusst die Haltbarkeit der Reifen und der Felgen. Für Räder gilt zumeist die Empfehlung, diese geschützt, stehend und mit einem erhöhten Reifendruck – ca. 0,5 bar gegenüber dem Richtwert – aufzubewahren. Hier findest Du alles rund um die Lagerung und Markierung von Autoreifen.

Warum sind Autoreifen schwarz?

Die Frage nach der Optik von Autoreifen ist schnell beantwortet. Bei der Produktion von Pneus mischen die Hersteller dem Hauptmaterial – weichem und klebrigem Rohgummi – etwas Ruß bei, um für eine ausreichende Härte und Widerstandskraft des Materials zu sorgen. Das Verfahren ist unter der Bezeichnung „Vulkanisieren“ bekannt und wurde 1839 von dem Amerikaner Charles Goodyear entwickelt. Selbst die neusten Entwicklungen, wie der runde Goodyear Eagle-360 Konzeptreifen, sind weiterhin schwarz.

Autoreifen kaufen und entsorgen: wie und wo?

Die klassische Variante Autoreifen zu kaufen ist der Reifenhändler in Deiner Nähe. Zum Teil haben auch Werkstätten eine Auswahl an Rädern vorzuweisen. Darüber hinaus gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter im Internet.

Der Erwerb eines neuen Reifensatzes vor Ort bietet den Vorteil, dass Händler Deine alten Reifen fachgerecht und i. d. R. kostenlos für Dich entsorgen. Bei einem Online-Kauf bist Du üblicherweise selbst dafür verantwortlich, den Weg zu einem entsprechenden Entsorgungsunternehmen oder dem örtlichen Bauhof zu suchen. Denn alte Pneus gehören nicht in den Hausmüll oder in den Sperrmüll. In einigen Fällen nehmen auch Werkstätten gegen eine Gebühr die zu entsorgenden Reifen entgegen.

Herstellungsdatum ist wichtig beim Kauf

Beim Kauf der Reifen ist unabhängig vom Anbieter unbedingt auf das Alter der Produkte zu achten. Es kommt vor, dass Pneus schon lange in den Lagern der Händler verweilen. In diesen Fällen ist bereits von Qualitätsverlusten auszugehen bzw. die zukünftige Nutzungsdauer begrenzt. Denn wie oben bereits erwähnt, sollten Autoreifen nach etwa sechs bis sieben Jahren „in den Ruhestand“ gehen.

Da der Markt mit Modellen zahlreicher Anbieter „übersät“ ist, hast Du beim Kauf von Autoreifen die Qual der Wahl. Informationen zur Qualität von Reifen gibt es regelmäßig in Form von Autoreifen-Tests, die u. a. Automobilclubs wie der ADAC, Stiftung Warentest oder andere Testorgane durchführen. Ergebnisse solcher Überprüfungen findest Du i. d. R. im Internet. Eine erste Orientierung am Produkt selbst bietet häufig das EU-Reifenlabel.

Mischbereifung – Unterschiedliche Modelle auf einem Auto?

Der ADAC rät davon ab, Reifen mit unterschiedlichen Modellbezeichnungen oder von verschiedenen Herstellern zu kombinieren. Eine Mischbereifung mit Sommer- und Winterreifen ist ebenfalls nicht empfehlenswert, genau wie die Verwendung von Pneus mit unterschiedlicher Profiltiefe oder Größe. Zwar gibt es für die Anwendung der genannten Varianten keine gesetzlichen Einschränkungen, jedoch ist von einer Beeinträchtigung der Sicherheit auszugehen.

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