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VW Polo GTI 2021 im Test (Facelift): Hat der Kleinwagensportler noch mehr Zunder?

Mit dem Polo tritt VW seit 1975 in der Kleinwagenklasse an. In der 3. Generation krönt erstmals eine “GTI”-Version das Sortiment – wie beim großen Bruder Golf GTI. An dieser Konstellation hat sich in der 6. Generation nichts geändert. Die Abmessungen und die Technik von einst sind mit jenen von heute jedoch kaum noch vergleichbar. Doch die Entwicklung geht weiter, wie unser Test mit dem Polo GTI Jahrgang 2021 zeigt.

Inhalte des Testberichts zum VW Polo GTI:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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© Volkswagen

2.0 TSI: mehr Leistung und neuer Getriebepartner

Fahrspaß im Kleinwagenformat – aber mit Grenzen, die sich auf öffentlichen Straßen kaum ausloten lassen: das verspricht der VW Polo GTI. Diese nahezu spitzen-sportlichen Ambitionen hegt der kleine Wolfsburger jedoch nicht alleine. Mitstreiter sind die edlen Audi A1 40 TFSI und Mini JCW ebenso wie die Klassiker Ford Fiesta ST bzw. Renault Clio RS und Neulinge wie der Hyundai i20 N. Anders gesagt – auch bei den Kleinwagen-Sportlern gilt: Wer stehen bleibt, verliert den Anschluss. VW hat die große Modellpflege des regulären Polo deshalb auch gleich genutzt, um den Polo GTI zu stärken und zu verbessern.

Die Stärkung startet bei der Urquelle des sportlichen Fahrvergnügens: beim Motor. Der Polo GTI 2.0 l TSI GTI ist weiterhin ein zwei Liter großer, per Abgasturbo aufgeladener Benziner (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 5,8/7,1 Liter auf 100 km, 131/162 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). VWs Ingenieuren ist es aber gelungen, mehr Leistung aus dem Vierzylinder herauszuquetschen. Die maximale Leistung steigt von 200 auf 207 PS. Das maximale Drehmoment bleibt mit 320 Nm gleich – es liegt aber noch länger an als bisher:  zwischen 1500 bis 4.500 U/min. Beim alten Motor fiel das Drehmoment bei 4.350 Touren ab.

Spürbare Leistung?

Wichtiger als die Steigerung auf dem Papier ist natürlich die auf der Straße. Verleihen die zusätzlichen Pferdchen dem per Saugrohr- und Direkteinspritzung versorgten Zweiliter-Benziner spürbar mehr Zug? Ziehen muss der quer eingebaute Motor in jedem Fall, weil VW weiter auf einen reinen Frontantrieb setzt. Wenn wir behaupten würden, wir könnten die sieben Zusatz-PS spüren, müssten wir lügen. Messen können wir sie jedoch sehr wohl, z.B. bei der ersten Pflichtübung für alle Sportwagen: dem Sprint aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer.

Nach drei Versuchen steht fest: Mit 6,5 Sekunden tritt der neue Polo GTI um zwei Zehntel schneller an als der alte. Einen gehörigen Anteil an dieser Verbesserung hat das neue Getriebe. VW ersetzt das bisherige 6-Gang- durch ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Die größere Spreizung des 7-Gang-DSG holt aus der Maschine in allen Bereichen ein Quäntchen mehr heraus: bis zur unveränderten Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h.

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© Volkswagen

Fahrdynamik pur

Das neue Getriebe des Polo GTI 2021 besitzt noch einen zweiten Vorteil. Es senkt den Verbrauch um ein paar Zehntel-Liter – in unserm Test sind es im Mittel 0,3 Liter. Für seine Verhältnisse besonders sparsam fährt der kleine Sportwagen im “Eco”-Modus. In dieser Fahrprofilauswahl werden die Heizung und die Nebenaggregate, die Motorsteuerung so gedrosselt, dass der Verbrauch möglichst gering ist. Gehen wir vom Gas, kuppelt die Automatik auch automatisch aus: diese Segelfunktion spart ebenfalls Sprit. Ohne Zweifel aber gilt: Viel mehr Spaß macht der GTI im “Sport”-Modus. In ihm klingt selbst der Auspuff schärfer, der Motor sowie das Getriebe und die Lenkung sprechen auch spürbar direkter an.

Wer den Sport-Polo zusätzlich mit dem “Sport Select”-Fahrwerk ausstattet, kann außerdem die Dämpfer härter einstellen. Steifere Lager an der Hinterachse und ein größerer Stabilisator an der Vorderachse werden beim “Sport Select”-Fahrwerk fix verbaut; ebenso wie eine Tieferlegung um 15 Millimeter. Diese Eigenschaft teilt es sich mit dem Standard-Sportfahrwerk des Polo GTI. In dem verbaut VW auch wieder die “XDS”-Differenzialsperre: sie bremst das Kurven innere Vorderrad gezielt ab. Das verbessert die Stabilität in der Kurve, erhöht den Fahrspaß – und die Sicherheit. Die Sicherheit sollte bei allem Vergnügen naturgemäß nicht zu kurz kommen.

Jetzt auf Wunsch teilautonom gelenkt

Gut, dass das Facelift gerade in dieser Beziehung zig Verbesserungen bringt. Der wichtigste und versierteste Neuzugang ist das optionale Assistenzsystem “Travel Assist”. Zwischen 0 und 210 km/h übernimmt das teilautonome System das Beschleunigen, Bremsen und Lenken vielfach selbst. Aktiviert wird der “Travel Assist” über die entsprechende Taste am überarbeiteten Lenkrad – die Hände des Fahrers müssen aber am Volant bleiben, solange das System aktiv ist. Ein anderer verbesserter Helfer, der mit dem “Travel Assist” eng zusammenarbeiten, ist die Distanzregelung.

Sie agiert jetzt als intelligenter Tempomat. Als solcher passt er Abstand und Geschwindigkeit anhand der Informationen an, die von der Frontkamera und den Navidaten gesammelt werden. Optional parkt der Polo GTI zumal teilautonom ein – und wie. Der Parklenkassistent benötigt vorne wie hinten lediglich vierzig Zentimeter zum Rangieren. Damit kann man Eindruck schinden – und es lohnt sich auch als Schutzmaßnahme für die verfeinerte Optik des Polo GTI. Besonders teuer käme etwa ein Schaden an der Front. Dort installieren die Wolfsburger ab Werk die “IQ.Light LED-Matrix”-Scheinwerfer, die über den Kühlergrill mit einer beleuchteten Querspange verbunden sind.

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© Volkswagen

Polo GTI 2021: ab Werk mit Matrix-LED-Scheinwerfern

Die serienmäßigen “LED-Matrix”-Scheinwerfer des neuen Polo GTI sind für den Lenker wie für den Gegenverkehr ein Sicherheitsgewinn. Der Fahrer sieht dank Dauer-Fernlicht mit adaptiver Ausleuchtung im Dunkeln schärfer und besser – gleichzeitig wird der Gegenverkehr weniger stark geblendet. Am Heck hat VW den LED-Leuchten eine andere Form spendiert; sie reicht weiter in die Heckklappe hinein. Integriert sind ein dynamisches Blink- und ein animiertes Bremslicht. Darüber hinaus zieren den kleinen Sportler vorne und hinten neue Stoßgänger – mit den typischen “GTI”-Insignien.

Im Kühlergrill prangt bspw. das rote “GTI”-Logo, umrahmt von einem Lüftungsgitter in Wabenstruktur. Die 17 Zoll hohen Leichtmetallräder im “Milton Keynes”, die verbreiterten Schweller und die roten Bremssättel für die vorderen Bremsscheiben kennen wir vom Vorgänger. Bei den Lackfarben hat VW nach gemischt. Die dominierenden Töne – vor allem innen – sind aber weiterhin die gewohnten “GTI”-Farben: Rot, Schwarz, Grau und dazu viel Chrom.

Digitales Pro-Cockpit im Polo GTI

Die Mittelbahnen der Sitzbezüge färbt VW ab Werk ebenfalls weiter klassisch: im Karo-Stoffmuster “Clark”; gegen Aufpreis liefert man für den Polo GTI auch komfortable Sportsitze in einem eleganten “ArtVelours”-Bezug aus. Neu zu Gast in der Serienausstattung ist im Innenraum das voll ausgebaute, digitale Kombiinstrument “Digital Cockpit Pro”: es lässt sich vielgestaltig konfigurieren. Die Konnektivität und das Infotainment liegen ab sofort in Händen der jüngsten Generation des VW-Infotainment-Baukastens “MIB3.1”.

Mit ihr ist der Polo GTI nicht nur stets online, sondern auch nachträglich Stück für Stück erweiterbar. “Functions on Demand” nennt sich diese Eigenschaft, die es dem Inhaber erlaubt, das Infotainment nachträglich zu verfeinern. Wahlweise beherrschen die Systeme das kabellose Integrieren mobiler Endgeräte und das kabellose Laden derselben. Bei der Bedienung gibt es ebenfalls eine Neuerung zu vermelden. Wer die optionale Klimaautomatik installiert, muss diese jetzt über Touch-Flächen bedienen; die Drehregler sind out.

Technische Daten des VW Polo GTI

PS-Anzahl: min. 207 PS max. 207 PS
kW-Anzahl: min. 152 kW max. 152 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 5,6 l/100km max. 5,6 l/100km
CO2-Emission: min. 128 g/km max. 128 g/km
Effizienzklasse: min. B max. B
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 30.299 Euro
Stand der Daten: 03.01.2022

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum VW Polo GTI Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
VW nutzt die jüngste Polo-Modellpflege, um auch gleich das Topmodell aufzufrischen. Der Polo GTI bekommt 2021 mehr PS und eine 7-Gang-Automatik: das steigert den Vortrieb und senkt den Verbrauch. Neben einigen kosmetischen Umbauten gibt es auch technische Neuerungen: vornehmlich besser Scheinwerfer, eine umfassendere Digitalisierung und Assistenzsysteme aus der Kompakt- und Mittelklasse. Bei MeinAuto.de dreht der kleine GTI bereits ab 24.289 Euro auf – 19 % oder gut 5.900 Euro günstiger als gelistet.

5 von 5 Punkten

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