Volvo V60 Cross Country 2019 im Test: schwedischer Mittelklasse-Kombi fürs Grobe

Cross-Modelle halten den klassischen Karosserieformen die Treue; sie anerkennen aber auch die Vorzüge eines hochliegenden SUV. Prestige spielt ebenso eine Rolle: Wer in der Mittelklasse etwas gelten will, der hat einen optisch auf Geländewagen getrimmten Kombi im Programm. Bei Audi ist es der A4 Allroad, bei VW der Passat Variant Alltrack und bei Mercedes der E-Klasse All-Terrain. Volvo hat seine Cross-Spielart des Mittelklassekombis V60 Cross Country getauft. Wie kross der neue Country ist, darf er uns im Test zeigen.

Inhalte des Testberichts zum Volvo V60 Cross Country:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Ein V60 mit mehr Schmuck und mehr Komfort

volvo-v60-cross-country-aussen-vorneIn der Regel sind es herkömmliche Kombis, die für den „Cross-Umbau“ ein paar Zentimeter höher gelegt und mit beplankten Schwellern bzw. Stoßfängern gewappnet werden. Wofür? Für den Einsatz bei jedem Wetter und auf allen Wegen. Der Volvo V60 Cross Country ist in dieser Beziehung keine Ausnahme. Er bedient sich der Eleganz des neuen V60 und verwandelt sie: a) in ein trittsichereres Fahrvermögen auf allen Wegen, b) in eine hochkomfortable Lounge – und c) in ein Antlitz, dem die Abenteuerlust ins Blech gestanzt steht. Der Geländewagen-Zierrat prunkt an allen Ecken und Enden. Vorne setzen die Schweden mit der umgeformten Schürze erste Akzente; der chromumrandete Frontgrill vertieft selbigen mit seinen vertikalen Streben. Die Radhäuser und Seitenschweller tragen ominöses Schwarz und die Heckschürze gibt diesen Zeichen einen Namen: „Cross Country“ verrät der Schriftzug all jenen, die noch im Dunkeln tappen. Dem Fahrer blüht dieses Schicksal nicht: Die serienmäßigen „Thors Hammer“-Voll-LED-Scheinwerfer spenden mehr Licht als jede Mittsommernacht. Der gesamte Umbau trägt dabei in zweifacher Hinsicht dick auf. Zum einen wird der Mittelklassekombi zwei Zentimeter länger; außerdem liegt die Karosserie 60 Millimeter höher, wodurch die Bodenfreiheit auf 21 Zentimeter steigt.

volvo-v60-cross-country-aussen-hintenDie Höhe über den Sitzen hat Volvo beibehalten, weshalb der Cross Country sieben Zentimeter höher aufragt als sein Stammhalter. Eine kluge Entscheidung: So reisen wir fürstlich-freizügig gebettet durch die Lande – einerlei ob auf asphaltierten Straßen oder holprigen Feldwegen. Auf diesen kommt uns die großzügig gewählte Kopffreiheit besonders entgegen. Selbst heftige Schlagloch-Hopser hinterlassen keine Beulen. Die zweite Hinsicht, in welcher der Volvo zu dick aufträgt? Sie betrifft sein Vermögen, im Gelände zu Recht zukommen. Ein veritabler Geländewagen ist der V60 Cross Country nicht. Die Schweden selbst behaupten das auch keineswegs. Sie heben die Allwetter- bzw. Allwege-Eigenschaften hervor – und den Komfort. Der darf auch getrost als herausragend bezeichnet werden. Zum gemütlichen Verweilen lädt neben den üppigen Freiräumen die nahezu gespenstische Ruhe ein. Außerdem ist der V60 im „Cross“-Gewand mit luxuriösen Komfort-Extras gespickt. Eine Drei-Zonen-Klima-Automatik gehört ebenso zur Grundausstattung wie eine Vorheizung per App, ein Aktivkohlefilter zur Luftreinigung; sowie Leder-Komfort-Sitze mit Sitzheizung und elektrisch verstellbaren Lendenwirbelstützen.

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Zweite „Cross Country“-Generation ausschließlich mit Allrad

volvo-v60-cross-country-innen-vorneAuch wenn es bei diesem Komfort schwer fällt: Ein wenig Bewegung schadet nicht. Sinnigerweise – und abweichend vom Vorgänger – nutzt der neue V60 Cross Country immer alle vier Räder zur Fortbewegung. Ohne den Allradantrieb würde der Geländewagen-Schmuck recht deplatziert wirken: beim Vorgänger traf das immerhin auf zwei von vier Varianten zu. Mit dem AWD samt Traktionskontrolle „Instant Traction“ machen die kräftigen Schürzen und das höher gelegte Fahrwerk Sinn – der V60 Cross Country streckt nicht schon bei einer zehn Zentimeter hohen Schneewechte alle Anbauteile von sich. In den losen Untergrund krallt sich der Country-Famlienkreuzer zum Markstart mit einem Selbstzünder: namentlich dem D4 AWD, der seine 190 PS und 400 Nm stets der „8-Gang Geartronic“-Automatik anvertraut (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,4 Liter auf 100 km, 143 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A). Der Vierzylinder-Turbodiesel entpuppt sich im Test als putzmunterer und sauberer Begleiter. Das Spitzendrehmoment liegt früh an, der Turbo verharrt nur kurz im Turboloch. Aus dem Stand braucht es kaum acht Sekunden, bis der V60 auf Landstraßentempo beschleunigt ist; auf der Autobahn wirbelt der Kombi bis 210 km/h Staub auf.

volvo-v60-cross-country-aussen-felgeAus der zweiflutigen Abgasanlage strömen hingegen wenig Feinstaubpartikel und Abgase. Der Diesel erfüllt dank SCR-Kat die nächste Abgasnorm Euro 6d-temp. Sie erlaubt uns einen aufschlussreichen Blick in die Zukunft. Der Normverbrauch wird mit dem Umstieg auf die neue Abgasnorm um einen halben Liter steigen. Ab dann ist das Rückrechnen auf das kulante NEFZ-Verfahren beendet. Gut so, denn somit werden sich der Norm- und der Realwert annähern. Der Testverbrauch des D4 belegt das: wir kommen mit rund sechs Litern aus. Aber: Der höhere Aufbau und der Allradantrieb lassen den Verbrauch gegenüber dem klassischen V60 D4 um sieben Zehntelliter steigen. Der zweite Motor, der Vierzylinder-Benziner T5 AWD, wird an diese Werte dennoch nicht herankommen. Wie hoch sein Verbrauch ausfallen und wann die 250-PS-Maschine verfügbar sein wird, ist noch offen. Vernünftigerweise wird man mit acht Litern und einem Start Anfang 2019 rechnen dürfen. Auf einen Plug-in-Hybrid-Antrieb muss man vorerst verzichten.

V60 Cross Country – praktisch, aufmerksam & connected

volvo-v60-cross-country-innenAnsonsten scheint der Verzicht im V60 Cross Country jedoch ein Fremdwort zu sein, auch in Bezug auf die Sicherheits- und Unterhaltungselektronik. Was noch nicht ab Werk installiert ist, kann gegen Aufpreis nachbestellt werden. Volvo wird im Sicherheitsbereich längst wieder seinem alten Ruf gerecht, u.a. dank des fix installierten Notbremsassistenten. Er erkennt nicht nur andere Autos und Fußgänger, sondern auch Großtiere: gerade bei einem Allwege-Modell ein echtes Plus. Fixer Bestandteil der Assistenzausstattung ist außerdem die Bergabfahrhilfe und das Fahrprogramm „Drive Mode“. Auch die 12 Zoll großen Digital-Kombiinstrumente verbaut Volvo samt Infodisplay – bspw. für die Kartenansicht des Navis – ohne Aufpreis. Das Navi selbst kostet allerdings extra; ebenso wie die Anzeige der wichtigsten Fahrinformation in der Windschutzscheibe (Head-up-Display); und das teilautonome Fahren („Pilot Assist“).

volvo-v60-cross-country-aussenFür Kurzweil sorgt serienmäßig das Infotainmentsystem „Sensus Connect“: mit seinem 9-Zoll-Touchscreen, seinen 10 Lautsprechern, einem USB-Anschluss, einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie einer Smartphone-Koppelung und Internetzugang. Echtholzeinlage verleihen dem „Kombi vom Lande“ Stil und Eleganz. Abgehoben hat der V60 Cross Country deshalb nicht. Er bleibt ein Auto mit Sinn fürs Praktische und Alltägliche. Der Innenraum ist reich mit Ablagen bestückt, die Lehnen der Rückbank lassen sich im Handumdrehen umklappen. Auf diese Weise vergrößert sich der Stauraum von 529 auf 1.441 Liter – mithin auf ein Volumen, das dem der Premium-Konkurrenz von BMW, Audi und Mercedes in nichts nachsteht. Wenn es sein muss, kann der V60 auch bis zu zwei Tonnen an Zusatzlast ziehen. Der Proviant wird beim nächsten Camping-Ausflug also nicht so schnell ausgehen.

Technische Daten des Volvo V60 Cross Country Hybrid

PS-Anzahl: min. 190 PS max. 190 PS
kW-Anzahl: min. 140 kW max. 140 kW
Antriebsart: 4×4 Antrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 5,4 l/100km max 5,4 l/100km
CO2-Emission: min. 143 g/km max. 143 g/km
Effizienzklasse: min. D max. D
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 52.350 Euro
Stand der Daten: 17.12.2018

Konkurrenzmodelle

Der V60 ist freilich nicht der einzige günstige Neuwagen in unserem Autohaus online – auch nicht der einzige Kombi. Als Belege seien genannt: Der Skoda Octavia Scout ab 28.539 Euro und 19,0%, der Opel Insignia Country Tourer ab 28.850 Euro und 31,0%; oder der VW Passat Variant Alltrack ab 36.621 Euro und 20,0% Neuwagen Rabatt. Diese Mittelklassewagen können Sie auf Wunsch auch über eine Finanzierung erwerben, etwa über unser attraktives Autoleasing.

Fazit zum Volvo V60 Cross Country Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Volvo verwandelt im V60 Cross Country die kühle Eleganz des V60 in einen robust-eleganten Country-Charme. Dank des höheren Fahrwerks und des serienmäßigen Allradantriebs ist das „Cross“-Modell für jedes Wetter und jeden Weg gerüstet; ein echter Geländewagen ist er indes nicht. Dafür stellt er sich als 1a-Komfort-Kombi heraus, dem es weder am Sinn für Luxus, Sicherheit und Praktisches mangelt. Auf MeinAuto.de macht sich der Schweden-Kombi ab 41.880 Euro auf in die freie Natur, 21,5% oder umgerechnet gut 8.800 Euro günstiger als im herkömmlichen Autohaus.
4 von 5 Punkten

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