Skoda Superb Combi im Test: das perfekte Familienauto?

Seit Herbst 2015 rollt Skoda die dritte Generation seines Mittelklassekombis, des Superb Combi, aus. Auf den ersten Blick scheint er das perfekte Familienauto zu sein. Geräumig, variabel, luxuriös, sicher und – für ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse – nicht allzu teuer. Ob sich dieser Eindruck bei genauerem Hinsehen bestätigt, klären wir im Test.

Superb Combi – eine ausgedehnte Familienspielwiese

skoda_superb_combi_2016_ausen_vorne_dynamischDass man sich mit dem neuen Superb Combi hohe Ziele gesteckt hat, daraus macht Skoda keinen Hehl. Die Tschechen wollen BMW, Audi und Mercedes Kunden abspenstig machen – nicht zuletzt Familien sollen mit typischen Skoda-Tugenden wie großzügigen Platzverhältnissen und einer hohen Flexibilität überzeugt werden. Damit man beim Werben um die Familien-Gunst nicht eingeschränkt ist, haben die Autoschmiede aus Mladá Boleslav den Superb Combi in der dritten Generation gestreckt. Der Radstand ist um rund zehn Zentimeter auf 2,84 Meter gewachsen; und auch in der Breite und der Länge hat der Tscheche zugelegt. Er misst 4,86 auf 1,86 bzw. 1,48 Meter und nähert sich damit den großen Vorbildern von BMW, Mercedes und Audi an. Noch sind diese aber um einige Zentimeter länger, was den Skoda allerdings nicht daran hindert, diese beim Platzangebot in die Tasche zu stecken. Überragend ist der Superb Combi dabei in der wichtigsten Kombidisziplin – dem Stauraumangebot.

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skoda_superb_combi_2016_innen_kofferraum660 bis 1.960 Liter Stauraum bietet der Mittelklassekombi – das sind zig Getränkekästen mehr als der 4,91 Meter lange Kombi aus der BMW 5er Reihe (560 bis 1.670), der 4,94 Meter lange Audi A6 Avant (565-1.680); und sogar mehr als das 4,93 Meter lange E-Klasse-T-Modell (670-1.820 Liter). Kurz gesagt: Mehr Laderaum finden Familie derzeit in keinem Kombi. Doch nicht nur das Volumen, sondern auch die Ausführung und Ausstattung des Gepäckraums überzeugt. Zu Hauf finden sich Zurrhaken und Zurrösen zum Fixieren des Gepäcks. Gegen Aufpreis erhältlich sind eine variable Gepäcknetztrennwand (180 Euro) und ein variabler Ladeboden, der für 160 Euro die Ladefläche einebnet.

skoda_superb_combi_2016_schirm_turNatürlich hat Skoda auch zahlreiche praktische „Simply Clever“-Lösungen eingebaut: Von der Kofferraumbeleuchtung (einer flexiblen Akku-LED-Taschenlampe) über das Multifunktions-Staufach unter der Abdeckung bis hin zur 12-Steckdose. Letztere steckt im Skoda auch in der Mittelkonsole, für 140 Euro extra gibt es sogar eine 230-V-Buchse auf der Rückseite der Mittelarmlehne.

Superb-Motoren: sparsam oder kräftig

skoda_superb_combi_2016_innen_cockpit_mittelkonsoleDamit befinden wir uns unversehens im Innenraum des tschechischen Kombis. Auch in der Realität erweist sich das Einsteigen als ähnlich mühelos, ebenso das Montieren der Kindersitze und das Umklappen der Rücksitzbank. Der Stoffbezug oder das optionale Leder sind zwar nicht ganz so edel wie in einem der Modelle der deutschen Premium-Hersteller. Der Freiraum für die Beine und Köpfe indes erweist sich als mindestens ebenso großzügig. Damit die Kleinen bei so viel Spielraum nicht auf dumme Gedanken kommen, können sie auf vielerlei Art unterhalten (bspw. mit Hilfe des W-LAN-Hotspots und der Tablet-Halter im Fond, exklusiv im „Business Columbus“ Ausstattungspaket); oder mit kühlen Getränken erfrischt werden (klimatisiertes Handschuhfach, Serie ab „Ambition“). In einem ersten Zwischenfazit lässt sich damit festhalten: Geräumig, flexibel und luxuriös ist der hochwertig verarbeitete Superb Combi in jedem Fall. Wie aber sieht es mit dem Preis, mit den Kosten aus?

skoda_superb_combi_2016_ausen_hinten_dynamischZum Kaufpreis kommen wir am Schluss. An dieser Stelle wollen wir uns zunächst einem anderen Kostentreiber widmen, den Betriebskosten, unter denen die Kraftstoffkosten wiederum der größte Posten sind. Wir schließen daraus: Soll ein Familienauto günstig sein, müssen sparsame Motoren im Programm sein. Der Superb Combi hat hier gleich mehrere Kandidaten anzubieten. Unter den Turbobenziner, deren Leistungsspektrum von 125 bis 280 PS reicht, sticht insbesondere der neue, 150 PS starke 1.4 TSI mit aktivem Zylindermanagement (ACT) heraus. Mit 6-Gang-Handschaltung oder dem optionalen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (2.000 Euro) begnügt er sich mit 5 Litern nach Norm (116g CO2); und rund sechseinhalb Litern im Test. Bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 in unter 9 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von knapp 220 km/h ein sehr passabler Wert.

Generation III mit superber Komfort und viel Sicherheit

skoda_superb_combi_2016_technik_motorNoch besser schlägt sich in dieser Hinsicht der Basisdiesel, der 1.6 TDI mit 120 PS – er braucht im NEF-Zyklus nur 3,7 Liter (95g). Der 150 PS starke 2.0 TDI ist für uns aber die bessere Mischung aus Kraft und Sparsamkeit. 4,0 Norm- (105g) bzw. 5,5 Test-Liter kombiniert er mit Fahrleistungen von 8,9 Sekunden für den 0-100-Sprint und einer Spitzengeschwindigkeit von 218 km/h; allerdings kostet er 2.400 Euro mehr als der gleichstarke Benziner 1.4 TSI ACT. Insgesamt aber erweist sich der Superb Combi in puncto Betriebskosten – und auch hinsichtlich der Fixkosten (Versicherungen) – als eines, wenn nicht als das günstigste Modell der oberen Mittelklasse.

skoda_superb_combi_2016_ausen_seite_statischFehlt ihm eigentlich nur noch eine komfortable Abstimmung und eine sichere Ausstattung. Dem Komfort ist der Superb Combi bereits aufgrund seiner Länge und seines langen Radstands zugeneigt. Die Ingenieure von Skoda haben erst gar nicht versucht, ihm diese Neigung zum Cruisen auszutreiben. Im Gegenteil: Sie unterstreichen sie mit einer sanften Abstimmung und einer ausgezeichneten Geräuschdämmung. Mit dem adaptiven Fahrwerk (DCC) für 940 Euro lässt sich der Kombi noch komfortabler, mit dem Sportfahrwerk für 220 Euro eine Spur agiler abstimmen – beide Extras sind jedoch erst ab einer Leistung von 150 PS erhältlich. Bleibt noch die Sicherheit. Auch hier hat Skoda in Generation III nachgelegt. Eine Multikollisionsbremse, eine elektronische Differential-Sperre und ein City-Notbremsassistent sind bspw. schon ab Werk an Bord. Die meisten anderen Helfer, die Mittelklasse-Autos heutzutage aufbieten sollen, werden gegen Aufpreis angeboten. Etwa Bi-Xenonscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, adaptivem Kurvenlicht samt Lichtassistent für 1.160 Euro; ein Parklenkassistent für 640 oder ein aktiver Abstandsassistent für 840 Euro.

Technische Daten des Skoda Superb Combi:
PS-Anzahl: min. 120 PS max. 280 PS
kW-Anzahl: min. 88 kW max. 206 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4 Allradantrieb
Getriebeart: Manuell oder DSG Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 3,7 l/100km max 7,2 l/100km
CO2-Emission: min. 95 g/km max. 163 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. C
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 26.090 Euro
Link zum Konfigurator: Hier den Skoda Superb Combi konfigurieren

Fazit zum Superb Combi Test

Alles in allem betrachtet erweist sich der neue Skoda Superb Combi in unserem Test als ein nahezu perfektes Familienauto. Riesig in den Ausmaßen, sorgfältig in der Verarbeitung und üppig sowie clever in der Ausstattung. Dazu kommen sparsame, auf Wunsch auch kraftvolle Motoren – und ein überschaubarer Preis, vor allem in den unteren Ausstattungslinien. Bei MeinAuto.de startet der neue Superb Combi ab 20.977 Euro, das sind 21,8% bzw. fast 5.700 Euro unter dem Listenpreis. (nau)

Skoda Superb Combi Neuwagen über MeinAuto.de konfigurierenSkoda Superb 2016: Facelift für die Mittelklasse

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