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Seat Ibiza FR Pro Black Edition (Test 2022): Kein Grund zur Trauer

Schwarz passt immer, heißt es. Gleichzeitig haftet Schwarz auch etwas Geheimnisvolles, Rätselhaftes, Mysteriöses an. Mit dieser Vieldeutigkeit spielte vor knapp zehn Jahre bereits der Porsche Carrera 997 Black Edition. Jetzt packt Seat für seinen Kleinwagen Ibiza das Sondermodell “FR Pro Black Edition” aus. Ob der kleine schwarze Seat eher elegant, geheimnisvoll oder beides ist? Unser Test wird es zeigen.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

© Seat

Die Seat Ibiza FR Pro Black Edition im Schnellcheck


Stärken

  1. Design-Details
  2. Hochwertigeres Interieur
  3. Neues Navi und Digitalinstrument
  4. Serienmäßiges Voll-LED-Licht
  5. Reichlich Platz und Stauraum
  6. Fahrwerk und Bremsen

Schwächen

  1. Aufpreis und hoher Endpreis
  2. Recht sportlicher Federungskomfort

© Seat

Modellpflege meets Sondermodell

Von einer “Black Edition” erwartet sich der Kunde etwas Besonderes. Diese Erwartungshaltung kennt Seat natürlich – und der Hersteller spielt bewusst mit ihr. Dass Seat selbst viel vom neuen Ibiza Black Edition hält, darf man deshalb auch als Koketterie verstehen. Sein markanter und sportlicher Look, sagen die Spanier, werde begeistern. Die Selbstsicherheit, mit der Seat die “Black Edition” bewirbt, hat indes auch damit zu tun, dass sie zusätzlich von der aktuellen Modellpflege profitiert. Außerdem hat der Ibiza einen Sonderstatus im Haus. Er ist das Modell, mit dem man – nach der Trennung von Fiat – einst die Unabhängigkeit erlangte.

In einem Seat Ibizia steckt also reichlich Nostalgie und Tradition, neben Neuem auch viel Altes. Selbst nach der Modellpflege ist einiges beim Alten geblieben, zum Beispiel die Ausstattungsstruktur. Die “Reference”-Linie bleibt anno 2022 die Referenz, d.h. die Grundausstattung. Auf ihr baut die “Style”-Ausstattung auf, von der die beiden Topausstattungen abzweigen: die komfortbetonte “Xcellence”- sowie die sportlich geprägte “FR”-Linie. Mit dieser Struktur ist der Ibiza 2018 in die fünfte Generation gestartet, mit ihr geht er auch in seinen zweiten Lebensabschnitt. Eine Ausnahme gibt es allerdings.

Neues Topmodelle neuer Höchstpreis

Der Ibiza FR Pro Black Edition bringt die gewohnte Hackordnung durcheinander. Er setzt auf die “FR”-, die “Formula Racing”-Ausstattung noch einen drauf; damit hebt er sich von ihm und vom Ibiza Xcellence ab. Die beiden verlieren dadurch die höchste Stellung – eine Verschiebung, die sich auch im Preis manifestiert. Der Ibiza Xcellence startet 2022 ab 21.520 Euro, der Ibiza FR ab 21.370 – für den Ibiza FR Pro Black Edition muss der geneigte Käufer indes mindestens 24.545 Euro auf den Tisch blättern. Der Antrieb ist bei allen drei Modellen derselbe – der Mehrpreis muss also auf etwas anderes zurückzuführen sein.

Die Verdächtigen sind rasch dingfest gemacht, es sind die Sondermodell-Extras. Sie kommen zu jenen Extras hinzu, welche den Ibiza FR auszeichnen. Dessen Extras bauen auf jenen des Ibiza Style auf; er wiederum startet mit den Extras des ″Reference″-Basismodells – ein perfektes Baukastensystem, das den Preis allerdings um 8.500 Euro erhöht. Doch welches sind nun die Sondermodell-Extras? Beginnen wir mit den Rädern. Dem Ibiza Reference schnallt Seat 15 Zoll große Stahlräder an, dem “FR” 17-Zoll-Leichtmetallräder im “Dynamic”-Design.

© Seat

Eine Augenweide

Beim Ibiza FR Pro Black Edition sind die 215er-Niederquerschnittreifen auf 18″-Leichtmetallfelgen aufgezogen. Ihr Design nennt Seat ″Performance Black″, dahinter verbergen sich fünf tiefschwarz lackierte Doppelspeichen. Auch hier gilt: schwarz passt immer – und schwarz sieht nahezu immer gut aus. Das Schwarz hilft in Falle der ″Performance Black″-Felgen auch, die rot lackierten vorderen Bremssättel optisch voll zur Geltung zu bringen. Ihre Bremsleistung braucht keine Politur. Sie ist mit einem Bremsweg von 34 Metern aus Tempo 100 ohnehin sehr gut – trotz der hinteren Trommelbremsen.

Weiter geht’s mit den optischen Sondermodell-Details – und weiter geht’s in Schwarz. Schwarz lackiert Seat beim “Black Edition”-Ibiza die Seitenschweller wie die Dekorleisten der Heckklappe. Die Gehäuse der Außenspiegel dürfen gar in “Brillant Schwarz2 glänzen; dieses Privileg muss sich das Sonder- aber mit dem konventionellen “FR”-Modell teilen. Dasselbe gilt für den Stoßfänger, der auch beim ″Black Edition″ im “FR”-Design gehalten ist. Das bedeutet auch, dass er nicht schwarz, sondern in der Farbe des Wagens glänzt.

© Seat

Interieur: volle Digitalisierung – kabellose Konnektivität

Der schwarze Dachspoiler hingegen ist wieder exklusiv dem Sondermodell vorbehalten, zumindest ab Werk. In keiner anderen Ausstattung trägt der Ibiza einen Dachspoiler. Beim Ibiza FR lässt er sich aber über das 1.400 Euro teure “Carbon Pack” nachrüsten. Ein Exterieur-Extra des Ibiza Black Edition fehlt noch in unserer Auflistung: die Voll-LED-Scheinwerfer. Sie leuchten seit dem Facelift mit der helleren und sparsameren “Eco-LED”-Technologie; und sie sind Bestandteil des letzten großen Sondermodell-Extras, des “FR Pro”-Vorteilspakets.

Zu ihm gehören außerdem das “Virtual Cockpit” und das “9,2”‘-Media”-System samt Navi und ″Full Link″. Das Media-System ist die Top-Navi- und Infotainment-Einheit des gelifteten Ibiza – Serie ist es exklusiv im ″Black Edition″-Modell. Das zentrale Info- und Bediendisplay ist gut ein Zoll größer als bisher. Fix mit von der Partie ist zumal die verbesserte Sprachsteuerung – und die ebenfalls verbesserte Konnektivitätslösung “Full Link”. Als “Wirless Full Link” bindet sie ab sofort Smartphones kabellos ins System ein. Ebenso veredelt wurde die Integration der Online-Services wie die Darstellungsqualität.

© Seat

Facelift hebt auch die Interieurqualität des Sondermodells

Zur Besseren Darstellung der Informationsfülle trägt auch das neue “Virtual Cockpit” bei. Die Diagonale des volldigitalen Kombiinstruments ist auf über zehn Zoll gewachsen. Größere Displays allein aber sind kein Garant für einen gute Ergonomie. Diesbezüglich hatte der Ibiza Nachholbedarf – und Seat hat nachgebessert. Der zentrale Bedienbildschirm sitzt jetzt etwas höher und damit direkter im Blickfeld des Lenkers. Der Lenker selbst greift 2022 in ein umgestaltetes Multifunktionslenkrad.

Es liegt nicht nur besser in der Hand, insbesondere im “Black Edition”-Modell dank eines feinen Nappaleder-Bezugs – das neue Lenkrad vereinfacht auch die Ansprache der häufigsten Funktionen. Daran, wie das Lenkrad auf die Lenkbefehle und die Rückmeldungen von der Straße anspricht, gab es bisher nichts zu mäkeln. Die Materialqualität des Interieurs, namentlich des Armaturenbretts, bot indes sehr wohl Grund zur Kritik. Seat hat sich diese Kritik zu Herzen genommen und die Armaturen hochwertiger gestaltet.

© Seat

Keine Sonderbehandlung bei den Motoren

Neben dem Material wird das Interieur des Ibiza 2022 auch durch eine atmosphärische Beleuchtung veredelt. Im Ibiza FR Pro Black Edition hüllt eine LED-Beleuchtung die modifizierten Lüftungsschlitze wahlweise in rotes oder weißes Licht. Unverändert gut bis passabel fällt das Platz- und Stauraumangebot aus: vorne ist der Ibiza für einen Kleinwagen äußerst, im Fond durchschnittlich spendabel mit Bewegungsspielraum versorgt; der Kofferraum fasst wieder 355 Liter. Im Wesentlichen gleich geblieben ist schließlich das Motorenangebot. Im ″Black Edition″-Modell fallen der Basisbenziner und der Erdgasmotor aus dem Sortiment – es bleiben zwei Benzin-Motoren in vier Antriebsvarianten.

Der Dreizylinder-Turbobenziner 1.0 TSI leistet 95 oder 110 PS, wobei letzterer auch mit einem 7-Gang DSG verheiratet wird (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 5,1-6,0 Liter auf 100 km, 116-137 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse [NEFZ] B). Am besten zum FR Pro Black Edition passt für uns aber der Topmotor 1.5 TSI, ein Vierzylinder-Turbobenzin mit 150 PS und 7-Gang-DSG (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 6,2 Liter auf 100 km, 141 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse [NEFZ] B). Er beschleunigt in 8,1 Sekunden von 0 auf 100 und in der Spitze auf 216 km/h: das ist standesgemäß, ebenso wie die zweiflutige Abgasendrohr.

Technische Daten des Seat Ibiza FR Pro Black Edition


PS-Anzahl: min. 80 PS max. 150 PS
kW-Anzahl: min. 59 kW max. 110 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell, Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch Benzin: 4,8 – 5,0l/100 km
CO₂-Emission 107-114 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 16.490 Euro
Stand der Daten: 06.06.2022

Konkurrenzmodelle


Neben dem Seat stehen in unserem Onlineshop noch zahlreiche andere günstige Kleinwagen am Start. Drei Beispiele: der VW Polo GTI ab 27.875 Euro und 13 %, der Mini Cooper 5-Türer John Cooper Works Trim ab 25.145 Euro und 13 %; oder der Renault Clio Hybrid ab 19.391 Euro und 22 % Neuwagenrabatt. Mit einer Finanzierung kaufst Du diese Neuwagen bei uns alternativ zu kleinen Raten, nicht zuletzt mit unserem Autoleasing ab 0,49 % und null Euro Anzahlung.

Unser Fazit zur Seat Ibiza FR Pro Black Edition


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 06.06.2022
Der kleine Ibiza hat bei Seat seit jeher einen Sonderstatus. Das bestätigt sich beim Facelift des Ibiza V – in Form des neuen Sondermodells Seat Ibiza Black Edition. Er macht mit seinen zahlreichen eleganten, schwarzen Exterieur-Details seinem Namen alle Ehre. Das Interieur profitiert ebenfalls: von der Sonderausstattung wie von den Modellpflege-Neuerungen. Nur der Preis könnte bei so manchem für Trauer sorgen. Bei MeinAuto.de startet das Ibiza Sondermodell jedoch bereits ab 21.381 Euro – fasst 16 % bzw. knapp 3.900 Euro unter dem Listenpreis.

     
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