Mazda CX-30 im Test: der vollausgestattete Minimalist im kompakten SUV-Format

Mazdas SUV-Sortiment ist jung und klein. Das sind ideale Voraussetzungen, um kräftig zu wachsen und sich mächtig zu steigern. Die Autobauer aus Fuchū nutzen dieses Potential – ab September 2019 stellen sie dem CX-3 und dem großen CX-5 ein drittes SUV zur Seite. Wie der VW Tiguan-Konkurrent aussieht, wie er fährt, was er kann – und weshalb er CX-30– und nicht CX-4 heißt? All das erfahren wir im Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Mazda CX-30:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

CX-30: kompakte Form, reduzierte Linien, stilvolle Eleganz

mazda-cx-30-aussen-vorneDie junge Mazda-Generation übernimmt die Show. Der taufrische Mazda CX-30 ist nach dem neuen Mazda 3 der zweite Spross des Hauses, der der neuen Skyaktiv-Plattform entspringt (“Skyactiv-Vehicle Architecture”). Sie ist dank des weitreichenden Einsatzes hochfester Stähle und einer schnörkellosen Geometrie steifer und leichter als der Vorgänger-Baukasten. Das dritte SUV der Japaner bringt – je nach gewähltem Antriebsstrang – 1,4 bis gut 1,6 Tonnen auf die Waage. Das CX-30-Startgewicht unterbietet damit das des VW Tiguan  um zwei Zentner; der 3008 von Peugeot wiegt im Idealfall jedoch 70 Kilo weniger. Ebenfalls im direkten Umfeld der genannten Konkurrenten bewegen sich die Abmessungen des ersten Kompakt-Crossovers der Japaner. Mit einer Länge von 4,40 und einem Radstand von 2,66 Metern ordnet er sich auch mittig zwischen seine Geschwistern ein: den 4,28 Meter langen CX-3 und den 4,56 Meter großen CX-5. Physisch hätten wir den Mazda-Neuling  eingeordnet. Aber an wen wendet sich das Design, die Ausstattung und Ausgestaltung?

mazda-cx-30-aussenOptisch positioniert sich der CX-30 ebenso eindeutig wie eindrucksvoll im Feld der Lifestyle-SUVs: in der Nachbarschaft des BMW X2 zum Beispiel, des Volvo XC40 oder des Mercedes-Benz GLA. Tiefen Eindruck hinterlässt das frische „Kodo“-Design – es kommt mit auffällig wenigen Schnörkel und Lichtkanten aus. Der CX-30 tritt optisch als ein schlichter, geradliniger Begleiter auf: und wirkt gerade deshalb höchst stylisch. Auch innen beherrscht ein Minimalismus mit Stil die Szenerie: Klare Linien und Strukturen, hochwertige Materialien sowie eine feinsäuberliche Verarbeitung erfreuen unser prüfendes Auge. Diese Einfachheit und Übersichtlichkeit zieht sich gleichermaßen durch die Bedienung. Das Bedienkonzept kommt mit wenigen klug angeordneten Knöpfe und Schalter aus – ergänzt von einem Dreh-Drück-Steller am Puls der Mittelkonsole. Er ist das Schaltzentrum des ab Werk installierten Mazda-Audiosystems mit 8 Lautsprechern, Digitalradio, 3D-Navigatioin; und einer vollwertigen Smartphone-Koppelung.

Prächtiges Serien-Navi-Infotainment ohne Touchscreen-Bedienung

mazda-cx-30-aussen-vorne-2Der zum Infotainment gehörende, fast 9 Zoll große Farbbildschirm hat mit der Bedienung indessen nichts am Hut: er muss die Inhalte nur darstellen, Touchfunktion kennt er keine. Für uns eine Überraschung: Schon nach wenigen Minuten mit dem Dreh-Drück-Steller und den Kurzwahltasten vermissen wir die Touchbedienung nicht länger. Was uns hingegen  insbesondere auf der Rückbank fehlt, ist der Platz. Zu fünft wird es hier rasch zu kuschelig – zu viert, wie von Mazda empfohlen, kann der CX-30 aber problemlos und bequem als Reisewagen genutzt werden. Dabei sollte man sich jedoch bewusst sein, dass der Mazda auch in dieser Disziplin mehr Lifestyle- als Liefer-SUV ist. Während ein VW Tiguan 615 bis 1.655 Liter einpackt, nimmt der Japaner im Heck lediglich 430 bis 1.406 Liter mit. Den stylischen Kollegen aus den Häusern Volvo, Mercedes und BMW steht der Mazda in nichts nach. Ein Beispiel, der 4,36 Meter lange BMW X2: sein Kofferraum fasst 470 bis 1.355 Liter.

mazda-cx-30-innen-vorneBisher hat uns das neue Kompakt-SUV von Mazda im Test eine Übung im Verzicht vorgeführt – mit dem kurzen Intermezzo der Multimediaausstattung. Dieses Zwischen- war aber nur ein Vorspiel für die fülligeren Akte der CX-30-Premiere. Reichlich und hochwertig gefüllt haben die Japaner das Motoren-Regal. Die Auswahl umfasst einen Benziner, einen Diesel und einen neuartigen Benziner-Hybrid – alle drei können wahlweise mit einem 6-Gang-Handschaltgetriebe und einer 6-Stufen-Automatikgetriebe verbunden werden; die Benziner optional auch mit Allradantrieb. Die beiden herkömmlichen Motoren sind solide Antreiber. Der direkt eingespritzte, turbolose Vierzylinder-Benziner Skyaktiv-G M Hybrid ist mit seinen 122 PS indes kein Ausbund der Antriebsfreude (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,1-6,0 Liter auf 100 km, 116-136 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A-B). Sein herausragendes Merkmal ist ein anderes. Er erfüllt bereits die nächste Abgasnorm Euro 6d und benötigt dafür nicht einmal den für andere Direkteinspritzer unabdingbaren Ottopartikelfilter.

 CX-30-Glanzlichter: Diesotto-Antrieb & Werksausstattung

mazda-cx-30-aussen-hintenDer 116-PS-Diesel Skyactiv-D 1.8 tritt mit 270 Nm fühlbar lustvoller an – er bleibt aber angenehm ruhig und vorbildlich sparsam (Kraftstoffverbrauch: 4,4/5,0 Liter auf 100 km, 116/129 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A/B). Die Zugnummer im Antriebsregal ist jedoch zweifellos der selbstzündende Ottomotor, der Skyactiv-X 2.0 M Hybrid  mit 180 PS und 224 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,6-5,6 Liter auf 100 km, 105-128 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+-A). Er versucht, was einst Mercedes mit dem Diesotto vergeblich versucht hat: die Vorzüge der beiden Motortypen zu verbinden. Mazda hingegen gelingt das knifflige Motorenbau-Kunststück. Der Skyactiv-X-Motor nutzt die von den Japanern selbst entwickelte Kompressionszündung (SPCCI – Spark Controlled Compression Ignition): sie verbrennt den Kraftstoff effizient und schadstoffarm. Der leichte, drehfreudige Ottomotor setzt die Energie – unterstützt von einem Mildhybrid-System – spritzig in Bewegung um: der 0-100-Sprint gelingt z.B. in weniger als neun Sekunden.

Eine schwungvolle Umsetzung der Antriebskraft in elegante, trittsichere Bewegungen gelingt auch dem CX-30. Zu verdanken ist das dem eingangs angesprochenen Federgewicht – und dem neuen Fahrwerk des Skyactiv-Baukastens. Es ersetzt die alte Mehrlenker- mit einer feinfühligen Verbundlenker-Hinterachse. Ihr gelingt der Spagat zwischen agilem Handling und komfortabler Abstimmung. Ein letztes Kunststück hat sich Mazda für den Schlussakkord aufgehoben – eine Ausstattung, die in ihrer Fülle unter den Lifestyle-Bordsteinkletterern Seltenheitswert genießt. Besonders reich bestückt ist das kompakte SUV im Sicherheits-Feld. Voll-LED-Scheinwerfer gehören ebenso zur Serienausstattung wie ein Head-up-Display, eine 360-Grad-Kamera und ein Aufmerksamkeitsassistent. Mit dem Stauassistenten ist – neben einem Notbremsassistenten mit Fußgänger-Erkennung und einem adaptiven Tempomaten – auch ein teilautonomer Fahrhelfer fix an Bord. In dieser Fülle lassen wir uns Minimalismus gerne gefallen.

Technische Daten des Mazda CX-30

PS-Anzahl: min. 116 PS max. 180 PS
kW-Anzahl: min. 85 kW max. 132 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Manuell
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,6 l/100km max 5,6 l/100km
CO2-Emission: min. 105 g/km max. 121 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. A
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 24.290 Euro
Stand der Daten: 25.10.2019

Konkurrenzmodelle

SUVs aus der Kompaktklasse sind besonders beliebt und ein Kernsegment in unserem Autohaus. Das zeigen Angebote wie der Hyundai Kona zu einer Rate ab 132 Euro bzw. ab 30.020 Euro und 22,0%, der Opel Grandland-X zu einer Rate ab 127 Euro bzw. ab 17.755 Euro und 30,8%; oder der Kia Niro Hybrid zu einer Rate ab 187 Euro bzw. ab 21.387 Euro und 23,5% Neuwagen Rabatt. Von den Top-Rabatten unserer Neuwagen profitieren Sie auch bei unseren Varianten der Finanzierung – etwa unserem  Autoleasing ab 0,9% Zinsen und null Euro Anzahlung.

Fazit zum Mazda CX-30 Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der neue Mazda CX-30 platziert sich zwischen dem CX-3 und dem CX-5. Stilistisch, technisch, motorisch und in Bezug auf die Ausstattungsfülle lässt er die beiden – und ganz nebenbei die meisten Konkurrenten – alt aussehen. Einzig der ungewöhnliche Namen wirkt unrund. Doch da in China ein CX-4 bereits als SUV-Coupé durch die Straßen stolziert, blieb für den neuen nur der Titel CX-30. Bei  MeinAuto.de tritt das neue Kompkat-SUV von Mazda zu einer Rate ab 192 Euro bzw. ab 20.392 Euro aus dem Schatten des CX-3– und CX-5 – d.h. 18,3% bzw. gut 4.400 Euro unter der Herstellerlistenpreis.

     
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