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Audi RS4 Avant im Test (2020): Facelift für den schnellsten aller Familien-Kombis

Kombis, so der allgemeine Tenor, sind praktisch aber eher langweilig. Aud’s Mittelklasse-Kombi A4 Avant passt nicht in dieses Klischee – erst recht nicht als RS4 Avant. Der High-Performance-Kombi ist weder das eine, noch das andere. Solange er infernalisch Antritt, juckt die Geringschätzung des Praktischen allerdings niemanden. Wie diabolisch die geliftete Version abgeht, erfahren wir im Test des neuen RS4 Avant.

Inhalte des Testberichts zum Audi RS4 Avant:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

RS4 Avant: Dreiliter-V6-Biturbo bleibt eine Macht

Gehen wir es langsam an – es wird noch rasant genug. Beginnen wir mit dem Grundbaustein dem edlen und erlesenen, aber nicht besonders praktischen Audi A4 Avant. 495 bis 1.495 Liter Stauraum hat Audis Mittelklasse-Premium-Kombi zu bieten: viele Kombis der Kompaktklasse transportieren einige Kisten und Koffer mehr. Dieser lässig nachlässige Umgang mit den eigenen Transport-Qualitäten ist jedoch eine allgemeine Eigenheit des Premium-Segments: die niemanden zu stören scheint – erst recht nicht bei den Performance-Varianten. Wer sich für einen RS4 Avant interessiert, sucht keinen Alltagslaster, sondern einen Wolf im Schafspelz: einen Sportwagen mit praktischen Eigenschaften. An denen mangelt es dem RS4 keineswegs. Im Alltag kann man sich – für einen Preis von 82.000 Euro – an herrschaftlichen Platzverhältnissen im Cockpit und Fond erfreuen. Der Sitzkomfort ist mindestens ebenso vorzüglich: vorne in den elektrisch und pneumatisch einstellbaren Sportsitzen plus“, aber auch hinten. Dank der ab Werk dreiteilig umklappbaren Rücksitzlehnen lässt sich der Innenraum vielseitig anpassen, auf Wunsch auch mit einer sensorgesteuerten Gepäckraumentriegelung.

Kurzum: Trotz des begrenzten Stauraumangebots ist der frische RS4 Avant für die Urlaubsreise mit ein oder zwei Kindern geeignet – oder den Wochenend-Großeinkauf. Die wahren Freuden, die uns im Express-Kombi erwarten, sind indessen andere. Ein besonderes Vergnügen: Auf der Autobahn – oder besser: der Rennstrecke – stolze Sportwagen stehen lassen und übereifrige Möchtegern-Kraftmeier aus der Kompaktklasse in die Schranken weisen. Eigentlich aber ist es Genuss genug, den V6, ohne jede Konkurrenz, ganz für sich allein auszukosten. Eine Revolution gibt es unter der Motorhaube beim Facelift nicht – die vollzog sich bereits beim Modellwechsel 2017. Damals löste der 450 PS und 600 Nm starke 2.9 TFSI V6-Biturbo den 4,2 Liter großen V8-Sauger mit 450 PS und 430 Nm ab (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,2 Liter auf 100 km, 211 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse E). Der unvergleichliche Sound des Saugers klingt auch nach fast vier Jahren noch nach – doch seine Zeiten sind vorbei.

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Fahrdynamik: gut genug für die Familien- und Rennstrecke

Das RS4-Nachfolge-Aggregat, das bestätigt sich im heutigen Test erneut, ist beileibe kein Rückschritt. Der Sound des V6-Biturbo mag nicht so kernig und voll klingen wie der des V8: in Summe aber ist er das bessere Triebwerk. So überrascht und enttäuscht es uns nicht, dass Audi an den Leistungs- und den Fahrleistungen-Daten des Bi-Turbos seit 2017 nichts geändert hat. Mit fast 156 PS pro Liter presst er die 1.800 Kilo des RS4 Avant in vier Sekunden von 0 auf 100 km/h – über eine halbe Sekunde schneller als der V8. Abgeregelt wird der infernalische Antritt regulär bei 250 km/h; mit dem knapp 6.000 Euro teuren RS-Dynamik-Paket erweitert sich die Genussspanne bis 280 km/h. Zusätzlich zur Anhebung der Spitzengeschwindigkeit baut Audi noch einige Fahrspaß- und Sicherheits-Features ein. Die Dynamiklenkung und das “quattro-Sportdifferential sorgen mit der “Dynamic Ride Control” des RS-Sportfahrwerks für mehr Dynamik (Wank- und Nickausgleich), die Matrix-LED-Scheinwerfer leuchten die Straße noch genauer aus. Die bessere Ausleuchtung der Matrix-LEDs ist beim möglichen Tempo jedenfalls willkommen (Aufpreis einzeln 880 Euro) – die neue Form der Standard- und Extra-Scheinwerfer ändert an der Qualität der Leuchten nichts.

Gefallen finden wir natürlich auch an der besonderen Dynamik, die das Dynamik-Paket spendiert: an Dynamik mangelt es allerdings auch dem RS4 Avant Standardmodell nicht. Ihre Quelle, haben wir gesehen, ist die gleiche wie bisher: der nur rund 180 Kilo schwere V6-Biturbo, der mit 1,5 bar Ladedruck arbeitet. Bei der Kraftübertragung vertraut der geliftete RS4 Avant ebenso auf die bisherigen Komponenten: den Achtstufen-Wandlerautomaten mit manueller tiptronic-Funktion und den permanentenquattro-Allradantrieb. Sein mechanisches Mittendifferential verteilt im Normalbetrieb 60% des Drehmoments an die Hinterachse. Verliert eine Achse an Halt, kann die Elektronik die Last ohne Verzögerung umverteilen: bis zu 85% nach hinten oder 70% nach vorne. Die Feindosierung übernimmt die radselektive Momentsteuerung. Die Feinjustierung des Federungskomfort liegt hingegen in den Händen des Fahrers. Mit dem serienmäßigen “Audi drive select-System lässt sich die Kennung der Dämpfer in drei Stufen anpassen. Darüber hinaus erlaubt das System die Fahrdynamik anhand fünf verschiedener Fahrprofile zu ändern.

RS4 Avant mit neuer Nase & neuer Infotainment-Technik

Kein Zweifel also: Der RS4 Avant ist auch in der aufgefrischten 2020-Version der ultimative Serien-Sport-Kombi. Anders als der neue S4 Avant, der jetzt auf eine elektrische Unterstützung setzt, vertraut der RS4 weiterhin auf pure fossile Power. Eine Frage ließ er bis dato im Test aber offen: Wo stecken eigentlich die Neuerungen der Modellpflege? Erste Antwort, an der Front. Die hat Audi optisch kräftig überarbeitet, auch um den RS4 optisch stärker vom A4 Avant abzuheben. Zu diesem Zweck hat man den Kühlergrill, den Audi-Singleframe, flacher und breiter, mit einem Wort dominanter gestaltet. Die Füllung, eine dreidimensionale Wabenstruktur in dezentem Schwarz, verleiht der Nase etwas Rätselhaftes: ein Rätsel, das die voluminösen Lufteinlässe samt ihrer vertikalen Flaps nur bedingt aufklären. Wer den neuen RS4 Avant sieht, ahnt, dass unter der Haube ein Feuer brodelt – wie stark es tatsächlich ist, weiß man erst, wenn der Audi das Gas aufdreht.

Die zweite Antwort auf die Frage, wo die Facelift-Neuerungen stecken, lautet: im Innenraum, zum Großteil unter dem überarbeiteten Cockpit. Das hat einige frische Akzentfarben, kosmetische Details und einen größeren zentralen Bildschirm zu bieten. Mit dem gut 10 Zoll großen, dem Fahrer zugeneigten Touchscreen kommen wir dem Kern der Neuerung näher. Touch heißt das neue Zauberwort der Bedienung. Der Dreh-Drück-Steller der Mittelkonsole ruht auf dem Altenteil: die Bedienung nunmehr auf zwei Säulen: dem erwähnten Touchscreen und der verbesserten, nativen Sprachsteuerung. Letztere ist zweifelsohne eine Verbesserung, ersterer nicht immer. Wir vermissen bspw. die nützlichen Direktwahltasten des alten Steuerknopfs. Insgesamt aber ist das neue Bedien- und Infotainmentsystem ein Fortschritt: die Hardware arbeitet ungleich schneller und der Funktionsumfang hat sich erweitert. Neue Funktionen und Möglichkeiten tun sich insbesondere durch die verbesserte Online-Kommunikation auf: mit den erweiterten “Audi connect“- und den “Car-to-X-Services, dank denen der RS4 Avant von der Audi-Schwarm-Intelligenz profitiert.

Technische Daten des Audi RS4 Avant

PS-Anzahl: min. 450 PS max. 450 PS
kW-Anzahl: min. 331 kW max. 331 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 9,2 l/100km max. 9,2 l/100km
CO2-Emission: min. 210 g/km max. 210 g/km
Effizienzklasse: min. E max. B
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 82.000 Euro
Stand der Daten: 16.10.2020

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Audi RS4 Avant Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Audi vertraut beim Facelift des RS4 Avant weitgehend auf die bewährten inneren Werte: namentlich den V6-Biturbo mit 450 PS und die versammelte Garde der Fahrdynamik-Granden – vom Allradantrieb bis zum Sportfahrwerk. Die Modellpflege kümmert sich erfolgreich um eine markantere Ansicht der Front und um eine modernisierte Bedienung, die den neuen Konnektivitäts-Anforderungen genügt. Bei MeinAuto.de startet der super-sportliche Mittelklassekombi ab 67.162 Euro – 18% respektive fast 15.500 Euro unter dem Listenpreis.

5 von 5 Punkten

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