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VW Polo Alternativen im Test: Sind die Dauer-Rivalen Opel Corsa, Ford Fiesta und Seat Ibiza noch dran?

Kleinwagen sind echte Alleskönner. Sie bewegen sich ungezwungen durch die Stadt und müssen dennoch den Ausflug auf die Autobahn oder aufs Land nicht scheuen. Mit ihrem Preis und Platzangebot sprechen sie Singles, Paare und kleine Familien an. Doch welcher Kleinwagen soll es sein? Im Test inspizieren wir drei Polo-Herausforderer der ersten Stunde, die dem VW bis heute Paroli bieten: der Ford Fiesta, Opel Corsa und der Seat Ibiza.

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Corsa, Fiesta, Seat oder Polo: Wer ist großzügiger, wer geräumiger?

Der VW Polo gab sein Debüt 1975: als dreieinhalb Meter großer Kleinwagen, der maximal 700 Kilo auf die Waage brachte. Seither ist der Polo – und mit ihm das Segment – kräftig gewachsen. 2017 brachten die Wolfsburger die sechste Generation in Umlauf, 2021 bekam sie eine ausführliche Modellpflege. Der VW Polo VI ist mit 4,05 Metern acht Zentimeter länger und mit 1,75 Metern sieben breiter als der Vorgänger. Wie der Vergleich mit den drei Erzrivalen zeigt, sind das mittlerweile aber Standardmaße im B-Segment – VWs Klassenvertreter ragt nicht heraus. Der aktuell heißeste Herausforderer, der den VW in der Beliebtheit zuletzt mehrfach ausstach, ist der Opel Corsa. Er ist 2019 als Opel Corsa F neu erschienen – die sechste Generation seit dem Start 1982. Mit einer Länge von 4,06 und einer Breite von 1,77 Metern ist der Corsa praktisch so groß wie der Polo. Wichtiger als die schieren Maße ist jedoch die Frage, wie viel Platz die zwei innen zu bieten haben. Vorne nehmen sich der VW Polo und der Opel Corsa wenig. Selbst mit knapp zwei Metern haben Kopf und Beine ausreichend Bewegungsspielraum. Auf der Rückbank wandelt sich das Bild. Während wir im Wolfsburger selbst mit 1,90 Metern reichlich Spielraum haben, wird es im Opel bei einer Größe von 1,75 Metern eng; insbesondere für die Beine.

Das kommt doch überraschend, denn der Radstand des Rüsselsheimers ist mit 2,54 Metern nur zwei Zentimeter kürzer. Spart sich der Corsa etwas für den Kofferraum auf? Ziehen wir den Polo als Maßstab heran, lautet die Antwort nein. Der VW packt 351 bis 1.125 Liter ein, der Opel 309 bis 1.081. Ob der Ford Fiesta und der Seat Ibiza den Polo ausstechen können? Ja – und zwar ausgerechnet das Modell der Tochter, der 4,06 Meter lange und 1,78 Meter breite Ibiza. Er ist seit 2017 in der fünften Generation auf dem Markt und bietet seinen Fahrgästen innen gleichviel Freiraum wie der Polo. Der Kofferraum ist mit 355 bis 1.165 Litern aber noch ein, zwei Taschen voluminöser. Der seit 2017 in der achten Generation amtierende Fiesta ist 4,04 Meter lang und 1,74 breit – also der kleinste im Quartett. Das macht sich sowohl im Innen- wie im Kofferraum bemerkbar. In letzterem verschwinden 292 bis 1.093 Liter. Fahrer und Beifahrer fühlen sich im Fiesta selbst mit rund 1,95 Metern noch wohl, im Fond verschwindet dieses Gefühl jedoch schon ab einer Größe von 1,75 Metern.

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Wer ist agiler, wer komfortabler & wer sicherer?

Beim Platzangebot auf den Rücksitzen zeigt sich, dass der Radstand entscheidender ist als die Länge. Beim Ford Fiesta fällt er mit 249 Zentimetern am engsten aus. Der Achsabstand wirkt sich selbstredend auch auf das Fahrverhalten der Kleinwagen aus. Aber wie? Je kürzer der Radstand, desto wendiger fährt sich ein Auto, besagt eine der Grundregeln. An die halten sich der Polo und seine drei Herausforderer brav. Der Ford Fiesta ist der agilste der vier – und mit einem Wendekreis von 9,8 Metern auch der wendigste. Der Corsa braucht zum Wenden fast einen Meter mehr Platz, der Ibiza und der Polo ebenso. Eine weitere Faustregel lautet: je länger der Radstand, desto gelassener das Fahrverhalten und der Geradeauslauf. Die wenigen Zentimeter Unterschied spürt aber wohl nur ein Rennfahrer vom Format eines Lewis Hamilton. Wir sind lediglich in der Lage, die unterschiedlichen Nuancen im Fahrverhalten und Komfort zu erfühlen. In puncto Langstreckenkomfort hat für uns der Polo die besten Federn; in der Stadt lässt er Unebenheiten aber gern unvermittelt durch. Der Ibiza verhält sich ähnlich, im Stadtverkehr aber manierlicher.

Der Opel Corsa gibt sich bei höherem Tempo weniger komfortabel als das VW-Duo – auch weil er über Wellen etwas nachschwingt. Der Fiesta fällt im Test mit dem ausgewogensten und – gemeinsam mit dem Corsa – stabilsten Fahrwerk auf; die zwei Modelle aus dem Hause VW verhalten sich aber kaum weniger stabil. Bei der Leistung der Bremsen hängen sie weiter hinterher. Der Opel Corsa bremst mit einem Bremsweg von weniger als 34 Metern aus Tempo 100 am eifrigsten; der Ford steht rund einen Meter später. Der Seat Ibiza kommt nach 37, der Polo erst nach 38 Metern zum Stehen. Dafür punkten Polo und Ibiza mit fünf von fünf möglichen Sternen beim Euro-NCAP-Crashtest; der Ford Fiesta tut es ihnen gleich: Der Opel Corsa bekam 2019 nur vier Sterne, weil er bei einem Heckaufprall nur mäßig vor einem Schleudertrauma schützt. Diese kleine Scharte merzt der Rüsselsheimer mit der besten aktiven Sicherheit bzw. der besten Assistenzsystem-Ausstattung aus. Der Polo hat mit dem jüngsten Facelift aber nach- und gleichgezogen, die beiden anderen folgen dicht dahinter.

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Welcher Kleinwagen fährt sauber, welcher ist unterhaltsamer & welcher günstiger?

Dem Federungs- und Fahrkomfort der vier vielseitigen Kleinwagen waren wir bereits auf der Spur. Ein anderer Komfortaspekt, jener der Bedienung, gewinnt aber stetig an Bedeutung. Moderne Autos entwickeln sich mehr und mehr zu Kommunikations- und Unterhaltungszentralen. Mit dem Funktionsumfang steigt die Komplexität, worunter wiederum der Bedienkomfort leiden kann. Hier eine objektive Einschätzung zu finden, ist naturgemäß schwierig: persönliche Präferenzen und Gewohnheit spielen eine große Rolle. Unser subjektiver Eindruck lautet: Der VW Polo und der Seat Ibiza sind für uns am einfachsten und komfortabelsten zu bedienen – dicht gefolgt vom Fiesta, der in der achten Generation endlich seinen Knopfsalat abgesetzt hat. Und der Corsa? Bei ihm ist alles gut, solange man nicht in die Menüs des Infotainments eintauchen muss oder will: ihre Struktur ist für uns teils doch recht umständlich. Letztlich hat für uns der Polo in diesem Kapitel die Finger vorne: Seit dem jüngsten Facelift bietet er mit dem Radio “Ready 2 Discover” sogar ein nachträglich ausbaubares Infotainmentsystem.

Aber kann der Polo diesen Vorsprung bis zum Schluss halten? Entscheidend sind diesbezüglich logischerweise die Motoren. In Bezug auf die Antriebe haben alle vier Modelle indessen einiges gemeinsam. Zum Beispiel setzen sie verstärkt auf alternative Antriebe – wenngleich auf unterschiedliche. Der Diesel scheint in der Kleinwagenklasse ausgedient zu haben: nur beim Corsa werden Selbstzünder-Fans noch bedient. Die Rüsselsheimer freilich sind auch die einzigen, die mit einem rein batterieelektrischen Antrieb aufwarten können: im Corsa-e. Der Ford Fiesta hilft seit Kurzem ein wenig mit Strom nach: konkret mit dem neuen Hybrid-Motor. Polo und Seat verzichten bis dato auf eine Elektrifizierung; Volkswagen setzt stattdessen auf seine bewährten TGI-Erdgasantrieb. Sie sind in der Ökobilanz – insbesondere wenn sie mit Biogas gefahren werden – keinesfalls schlechter als ein Hybrid-Motor; und augenblicklich die günstigste Antriebsart. Das zeigt der Seat Ibiza TGI. Der Corsa ist mit seiner Antriebsvielfalt für uns aber der Sieger des Antriebskapitels; da er auch bezüglich der Autokosten im Spitzenfeld liegt; der Polo ist tendenziell am teuersten.

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Apropos Kosten. In unserem Autohaus online bekommen Sie alle vier vorgestellten Kleinwagen deutlich günstiger als anderswo. Konkret startet der Ford Fiesta ab 10.600 Euro und 28%; der Seat Ibiza ab 12.313 Euro und 26%, der Opel Corsa ab 11.230 Euro und 27%; und der VW Polo ab 14.046 Euro und 14% Neuwagen Rabatt. Ihren Neuwagenkönnen Sie bei uns auch über eine Finanzierung günstig kaufen, zum Beispiel mit unserem Autoleasing ab 0,49% bzw. 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Die kurze Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet: Ja, die Dauerrivalen hängen dem Polo weiter dicht an den Fersen. Mehr noch, sie überflügeln ihn teils sogar. Der Ibiza der spanischen VW-Tochter ist etwa eine Nuance geräumiger und günstiger als der Polo; in der Stadt federt er zumal geschmeidiger. Der Ford Fiesta fährt sich am wendigsten und stabilsten – beim Platz- und Stauraumangebot hängt er ein wenig hinterher.Den überzeugendsten Eindruck der drei Herausforderer hinterlässt der Opel Corsa. Zwar leistet auch er sich die ein oder andere Schwäche: etwa beim Platzangebot im Fond, bei der Infotainment-Bedienung oder beim Langstreckenkomfort. Aber er weiß auch mit den eifrigsten Bremsen, der besten aktiven Sicherheit – und dem vielseitigsten Motoren-Regal zu überzeugen: Stromern kann bisher nur der Rüsselsheimer.

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