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Smart EQ fortwo coupé im Test (2020): Wenn es nur noch summt statt brummt

Ob mit 2 oder 5 Sitzen, ob geschlossen oder offen – seit Herbst 2019 fährt der Smart so smart, wie es einst geplant war: emissionsfrei und batterieelektrisch. Auch die Ausstattung, Bedienung und Vernetzung hat die Mercedes-Tochter smarter gestaltet. Wie sich die Umgestaltung im zweisitzigen Smart EQ fortwo Coupé auswirkt? Wir haben es getestet.

Inhalte des Testberichts zum Smart EQ fortwo Coupé:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Smart coupé nun exklusiv als “EQ”-Elektromodell

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Im fortwo Cabrio und im 3,5 Meter langen Fünfsitzer forfour konnten wir den frischen Wind des Refresh bereits genießen. Heute sitzen wir im aufgefrischten Zweisitzer mit fixem Dach, dem Smart EQ fortwo coupé. Auch in der ursprünglichsten Ausprägung des wieselflinken Stadtautos finden die großen Umwälzungen unter der Haube statt: im Maschinen- wie im Innenraum. Die Motoren sitzen beim Smart traditionell im Heck; auch dann, wenn sie auf das Verbrennen fossiler Kraftstoffe verzichten. Seit 2007 summt auf Wunsch achtern ein Elektromotor, seit 2017 auch in der dritten Generation. Die grundlegende Technik der Elektromaschine blieb beim Facelift unangetastet – geändert hat sich nur, dass der batterieelektrische Antrieb ab sofort alternativlos ist. Ob das eine weise oder schlechte Entscheidung war? Eine fundierte Antwort sollte ein genauer Vergleich zwischen alt und neu geben. Der zuletzt angebotene Verbrennungsmotor war ein recht umtriebiger, aber kein besonders sparsamer Zeitgenosse. Der 0,9 Liter kleine Turbobenziner brachte den 2,7 Meter kurzen Winzling – mit Hilfe von 90 PS und 135 Nm – auf eine Spitzengeschwindigkeit von gut 150 km/h; Tempo 100 war in gut zehn Sekunden erreicht. Der Realverbrauch lag bei gut fünf Litern, der CO2-Ausstoß knapp über 100 g/km.

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Der 82 PS und 160 Nm starke Wechselstrom-Synchronmotor des neuen smart fortwo meistert den 0-100-Sprint in 11,6 Sekunden und erreicht in der Spitze 130 km/h – hier regelt Smart den Zweisitzer ab (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ: 15,2-16,5 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Was auf den ersten Blick wie ein Rückschritt aussieht, entpuppt sich bei den Testfahrten als Zahlenspielerei. Der smart fortwo beschleunigt als “EQ” spürbar lebhafter, souveräner und komfortabler. Den lebendigeren, geradezu schwerelosen Antritt verdankt er dem unmittelbar anliegenden Drehmoment. Bis der Dreizylinder die kompletten 135 Nm aufgebaut hat, ist der Zweisitzer mit dem E-Motor bereits über alle Berge – aus dem Stand beschleunigt er in weniger als fünf Sekunden auf 60 km/h. Gemeinsam haben Otto- und Benzinmotor im Grunde nur die Tatsache, dass beide ihre Antriebskraft an die Hinterräder abgeben. Denn die synchrone Wechselstrom-E-Maschine läuft auch merklich leiser und kultivierter als der Dreizylinder: so gut wie vibrationsfrei.

Sauber und putzmunter – aber mit kurzem Atem

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Dem Fahrkomfort zuträglich ist zumal der Umstand, dass der smart EQ fortwo ohne Schalten gefahren werden kann. Während der Benziner mit einem manuellen 5- oder einem automatischen 6-Ganggetriebe animiert werden musste, reicht dem “EQ”-Coupé ein einziger Gang. Die Kraftentfaltung des E-Motors ist so elastisch, dass Schalten überflüssig wird. Nur zum Abstellen und Rangieren muss der Wahlhebel betätigt werden; für diese Zwecke könnte dessen Bedienung aber leichtgängiger ausfallen. Das neue Ablagefach am Wahlhebel erweist sich indes als Gewinn. Es bietet mehr Platz als die alte, seitlich verborgene Schublade und kann durch ein Rollo verschlossen oder zu einem Cupholder umfunktioniert werden. Die rund um diese Maßnahme neugestaltete Mittelkonsole ist innen die einzige sichtbare, oberflächliche Neuerung des Refresh. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wir sitzen weiterhin ausgesprochen komfortabel und unbedrängt – bei der Größe des Coupés ein echtes Kunststück. Eine eigene Kunst bleibt auch das Beladen des Smart: Weniger wegen des Stauraumvolumens, das mit 185 Litern wieder knapp bemessen ist, sondern aufgrund der speziellen, zweiteiligen Heckklappen-Konstruktion.

Durch diese Eigenart entsteht eine fast 80 Zentimeter hohe Ladekante – ein Maß, dass selbst so manches Oberklasse-SUV unterschreitet. Aber das ist ein alter Hut. Wir wollen noch einmal zum nun einzigen Antrieb, dem E-Motor zurückkehren. Was den CO2- und Schadstoffausstoß betrifft, ist er dem Verbrennen um Welten überlegen. Doch wie schlägt sich das zweisitzige “EQ”-Modell im Vergleich mit den Gleichgesinnten, einem VW e-up! bspw. oder einem Renault ZOE bzw. BMW i3? Der Fahrkomfort ist bei allen ähnlich – bei den Fahrleistungen setzt sich allein der deutlich teurere i3 von BMW merklich ab. Im Fahrbetrieb offenbaren sich insbesondere beim Rekuperieren – bei der Energierückgewinnung – einige Unterschiede. Eine Spezialität des E-Autos ist gerade in der Stadt das Fahren allein mit dem Gaspedal: das One-Pedal-Driving. Verzögert wird dabei vorrangig über die Energierückgewinnung. Mercedes setzt weiter auf ein automatisiertes, radarbasiertes System, das die Rekuperation über den Abstand zum Vordermann, zur Vorderfrau, regelt; eine manuelle Einstellung fehlt.

Smart EQ coupé mit neuem Bedien- und schnellerem Ladesystem

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Bei den drei genannten Konkurrenten des smart EQ fortwo coupé lässt sich die Rekuperation manuell anpassen: bis hin zum One-Pedal-Driving. Der Meister in dieser Disziplin ist unbestritten der BMW i3. Dem Trio geschlagen geben muss sich der Elektro-Smart auch beim Vergleich der Reichweiten. Die Energie des 17,6 kWh großen Lithium-Ionen-Akkus hält laut Norm maximal für 157 Kilometer vor; realistischer sind 110 bis 130 Kilometer. Das jedenfalls sind die Entfernungen, die wir im Test mit einer Akkufüllung zurücklegen können. Die Kontrahenten schaffen mindestens doppelt so viele Kilometer, der Renault ZOE sogar drei Mal so viel. Ist das aber wirklich ein Makel? Wir tendieren eher zu einem Nein. Wer sich wie der kleine Mercedes ganz auf die Stadt bzw. den Ballungsraum konzentriert, fährt kaum mehr als 20 bis 30 Kilometer am Stück. Dafür reicht die Reichweite locker aus – über den kleineren Akku spart Smart Ressourcen; das wiederum mindert den ökologischen Fußabdruck spürbar.

Außerdem lässt sich der smart EQ fortwo so schneller laden. Mit dem 4,6-kW-Standardlader dauert das Laden an der heimischen Wallbox rund dreieinhalb Stunden (von 10-80%); mit dem neuen 900 Euro teuren 22-kW-Lader sogar nur 40 Minuten. Den Ladevorgang – und alles, was mit dem Stadtflitzer und seiner Umgebung zu tun hat – hat der Besitzer ab sofort auch einfacher, übersichtlicher und komfortabler im Blick. Smart hat die “smart EQ control-App überarbeitet und erweitert – nicht zuletzt das Laden selbst. Durch den Ladenetzwerk-PartnerPlugsurfing” ist das Finden der Ladesäulen und – nicht zu verachten – auch das Abrechnen einfacher geworden. Dasselbe können wir über die schlankere Ausstattungsstruktur und die Bedienung mit dem neuen UX-Konzept von Mercedes sagen: auch sie sind zugänglicher, flexibler und moderner. Da fällt es unserer Meinung nach kaum ins Gewicht, dass das Design nur homöopathisch aufgefrischt wurde. Was am Ende zählt, sind die inneren Werte.

Technische Daten des Smart EQ fortwo Coupé

PS-Anzahl: min. 82 PS max. 82 PS
kW-Anzahl: min. 60 kW max. 60 kW
Antriebsart: Heckantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 15,2 kWh/100km max. 15,2 kWh/100km
CO2-Emission: Keine Angaben
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 21.940,00 Euro
Stand der Daten: 19.05.2020

Konkurrenzmodelle

Das Elektro-Coupé von Smart ist in unserem Autohaus online nur eines von vielen kleinen E-Stadtautos. Unter unseren günstigen Neuwagen finden Sie bspw. auch den VW e-up! ab 16.807 Euro und 25,5%, den BMW i3 ab 19.401 Euro und 26,3% oder den Renault ZOE ab 15.701 Euro und 31,0% Neuwagen Rabatt bzw. ab monatlichen Raten von 305 Euro. Bei der Finanzierung steht Ihnen ebenso eine große Auswahl zur Verfügung, z.B. unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0,9% effektiven Zinsen und 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Smart EQ fortwo Coupé Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Auch dem Smart EQ fortwo Coupé bekommt der exklusive Umstieg auf den batterieelektrischen Antrieb gut. Der Zweisitzer fährt mit dem E-Motor spürbar lebendiger – und um Klassen komfortabler sowie sauberer. Mit dem Mercedes-UX-Bediensystem und den neuen Digitalservices wirkt der smart auch medial wieder putzmunter; mit dem schnelleren Bordlader gilt das auch fürs Laden. Bei MeinAuto.de lädt das zweisitzige E-Auto ab 18.210 Euro – 17% respektive über 3.700 Euro günstiger als gelistet.

     
5 von 5 Punkten

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