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Skoda Karoq Clever im Test: Ist der Preisvorteil von fast 4.000€ wirklich clever?

Mit den drei “Ks” – dem Kamiq, dem Karoq und dem Kodiaq – hat Skoda eine stoßkräftige SUV-Truppe zusammengestellt. Der knapp 4,4 Meter lange Skoda Karoq fordert als Vertreter der unteren Mittelklasse den Audi Q3, BMW X1, Ford Kuga, VW Tiguan und Co. heraus. Unterstützung erfährt er von drei Sondermodellen, etwa vom Karoq Clever. Wie schlau das “Clever”-Sondermodellpaket ist, erfahren Sie im Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Skoda Karoq Clever:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

“Clever”-Sondermodell profitiert voll von des Karoq Grundtugenden

Die drei aktuellen Sondermodelle des Skoda Karoq heißen “Sportline“, “Scout” und “Clever“. Plakativ könnte man sie auch den sportlichen, der hemdsärmeligen und der schlauen Karoq nennen. Beim Karoq Clever stellt sich naturgemäß die Frage. Für wen ist das Angebot celver, für den Kunden oder den Hersteller? Skoda wird zweifelsohne auch vom “Clever“-Sondermodell profitieren, sonst hätten es die Tschechen kaum aufgelegt. Aber: Auch der Besitzer in spe kommt beim schlauen Sondermodell auf seine Kosten. Der Preisnachlass beziffert sich auf gut 3.700 Euro; dazu gibt es drei Jahre zusätzliche Garantie (insgesamt fünf Jahre) – und zahlreiche interessante Extras. Wozu? Zusätzlich zu dem, was die Ausgangsbasis, die “Ambition“-Ausstattung, zu bieten hat. In der ist der Karoq beileibe nicht nackt unterwegs, sondern bereits gut ausgestattet: sowohl was die Extras wie die Grundeigenschaften betrifft. Beginnen wir mit letzteren. Der Karoq Ambition offeriert auf einer Länge von 4,38 Metern – dank eines Radstandes von 262 Zentimetern – eine erstaunliche wie erfreuliche Platz- und Raumfülle. Vorne sitzt man selbst mit einer Körpergröße von zwei Metern noch unbedrängt.

Hinten reicht die Beinfreiheit, um Menschen mit einer Größe von bis zu 185 Zentimetern komfortabel aufzunehmen. Auch beim seitlichen Bewegungsspielraum spüren wir, dass der Karoq – rein von der Größe her – noch zur Kompaktklasse gehört. Das Kofferraumvolumen übersteigt mit 521 bis 1.630 Litern aber das übliche Maß der meisten Mittelklasse-SUVs, z.B. das des 4,43 Meter lange Volvo XC40 (460 bis 1.336 Liter). Der Opel Grandland X indes packt mit 514 bis 1.652 Litern praktisch gleichviel Gepäck ein; der zehn Zentimeter längere VW Tiguan mit 615 bis 1.655 Litern nur unwesentlich mehr. Neben der schieren Größe überzeugt der Kofferraum mit seiner Nutzbarkeit und seiner Flexibilität. Der Stauraum ist kaum verwinkelt, die Heckklappe ist breit und sie öffnet hoch – elektrisch aber auch im “Clever“-Sondermodell erst gegen Aufpreis. Extra kostet zumal das praktische “Varioflex“- Sitzsystem mit seinen verschieb- und vielfach einstellbaren Rücksitzen. Einzig die knapp 70 Zentimeter hohe Ladekante stört uns – aber das ist bei SUVs die bauartbedingte Regel.

Karoq Clever: umsichtig verfeinert & veredelt

So viel zur Basis des Karoq Clever. Jetzt wenden wir uns den Qualitäten des Sondermodells zu. Ein nicht unwesentlicher Teil der Extras ist dessen optischer Verfeinerung gewidmet, sowohl der oberflächlichen wie der funktionalen. Erster Blickfang sind die 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen “Aronia Aero“; auf Wunsch sind spezielle 18 und 19 Zoll Felgen erhältlich. Die abgedunkelten Fensterscheiben des Fonds (Sunset-Verglasung) lassen den schlauen Karoq einerseits eleganter wirken; andererseits verschaffen sie im Sommer den Insassen zusätzliche Kühlung. Ein weiteres Serien-Extra der “Clever“-Ausstattung aus der Abteilung “Optik” sind die LED-Hauptscheinwerfer und -Heckleuchten. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern bieten auch eine bessere Sicht. Die Frontscheinwerfer passen ihre Lichtintensität zum Beispiel automatisch dem Umgebungslicht an (AFS). Innen sorgt zum einen die zehnfarbige LED-Ambientebeleuchtung für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Spezielle Dekoreinlagen, feine Sitzbezüge mit orangefarbenen Ziernähten und eine schwarze Armaturentafel verleihen der Atmosphäre eine edlere Anmutung.

Die Extras des Skoda Karoq Clever polieren neben dem Schein jedoch auch das Sein, das Wesen auf. Die Zwei-Zonen-Klimaanlage “Climatronic” reguliert die Temperatur des Innenraums automatisch; die beheizbaren Vorder- und äußeren Rücksitze stellen sicher, dass auch die Rückseiten der Insassen wohlig warm bleiben. Das multifunktionale Lederlenkrad wird erst auf Wunsch beheizt – ab Werk kann mit ihm aber neben dem Fahrzeug auch noch Telefon und das Infotainmentsystem bedient werden. Welches Infotainment? Serienmäßig verbaut Skoda das “Bolero“-System mit seinem 8-Zoll-Touchdisplay. Zu seinem Ausstattungsumfang gehören außerdem: eine Bluetooth-Telefonfreisprecheinrichtung, ein digitaler Radioempfang (DAB+), eine kabellose Smartphone-Integration (Wireless SmartLink); und eine induktive Ladestation (Phonebox). Anders als zahlreiche Modelle der Mutter VW verzichtet die Tochter auf eine “Überdigitalisierung“. Anders gesagt: Die Bedienung des Karoq ist eingängig und übersichtlich, auch ohne IT-Studium.

Attraktive Zusatzpakete & ein konservatives Antriebs-Sortiment

Was der Skoda Karoq-Innenausstattung ab Werk fehlt, ist ein Navigationssystem. Wer das als Manko empfindet, kann das mit Hilfe zweier vergleichsweise günstiger Ausstattungspakete beheben. Das Paket “Business Amundsen” holt, für 890 Euro, das Navi Amundsen an Bord; mitsamt einer Müdigkeitserkennung, einer farbigen Multifunktionsanzeige und einer Gepäcknetztrennwand für den Kofferraum. Mit dem 1.900 Euro teuren Paket “Business Columbus” zieht das Columbus Navisystem ein: samt seinem gut 9 Zoll großen Touchscreen und einer elektrisch öffnenden Heckklappe. Nur mit diesem Paket besteht zudem die Möglichkeit, sich das digitale Kombiinstrument installieren zu lassen. Wer es einmal genutzt hat, möchte es nicht mehr missen; wer es noch nie gesehen hat, wird es aber nicht zwangsläufig vermissen. In der Liste der Werks-Assistenzsysteme vermissen wir hingegen den ein oder anderen Vertreter der jüngsten Fahrhilfe-Generation. Der Frontradarassistent mit seiner City-Notbremsfunktion und Personenerkennung arbeitet zuverlässig – aber das ist in dieser Klasse mittlerweile Standard; ebenso wie Seiten- und Knieairbags im Cockpit. Teilautonome Assistenzsysteme müssen im Karoq Clever extra bestellt werden.

Der Parklenkassistent der dritte Generation schlägt mit gut 600 Euro zu Buche; der adaptive Abstandsassistent (ACC) mit knapp 500 Euro. Günstiger wird’s im Paket, u.a. mit dem “Traveller“-Bündel für 870 Euro (ACC, Verkehrszeichenerkennung, Stau- und Notfall- sowie Spurhalteassistent). Das in unserem Testfahrzeug installierte adaptive Fahrwerk ist ein Luxus, den man sich leisten kann: beim sehr gut austarierten Basisfahrwerk ist aber kein Muss. Ob ein alternativer Antrieb im Motorensortiment im Jahre 2021 ein Muss ist? Skoda sagt nein und bietet ausschließlich konventionelle Benzin- und Dieselmotoren an. Als günstiger Einstiegsmotor kommt der Dreizylinder-Turbobenziner 1.0 TSI mit 110 PS zum Einsatz (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 5,2/5,9 Liter auf 100 km, 119/133 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Der Vierzylinder-Turbobenziner 1.5 TSI mit 150 PS bietet mehr Schwung – und mit einem manuellen 6-Gang oder 7-Gang-DSG beim Getriebe mehr Auswahl (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,2/6,3 Liter auf 100 km, 119/143 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Wer sparen und bis zu 1,8 Tonnen schwere Anhänger ziehen will, wird mit dem Vierzylinder-Turbodiesel 2.0 TDI mit 115 oder 150 PS bedient (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,1-4,7/5,1-5,6 Liter auf 100 km, 109-123/131-148 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A).

Technische Daten des Skoda Karoq Clever

PS-Anzahl: min. 110 PS max. 150 PS
kW-Anzahl: min. 81 kW max. 110 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,1 l/100km max. 5,3 l/100km
CO2-Emission: min. 109 g/km max. 123 g/km
Effizienzklasse: min. A max. B
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 28.780 Euro
Stand der Daten: 12.02.2021

Konkurrenzmodelle

Sie wollen den Karoq mit einem anderen SUV aus dem C- bis D-Segment vergleichen? In unserem Autohaus online bei über 400 günstigen Neuwagen Modellen kein Problem. Drei davon sind der Opel Grandland X ab 19.270 Euro und 33%, der Ford Kuga Vignale ab 27.099 und 30%; oder der Peugeot 5008 ab 24.379 Euro und 26% Neuwagen Rabatt. Diese Rabatte gibt es bei uns auch bei einer Finanzierung, zum Beispiel bei unserem Autoleasing ab 0€ Anzahlung und 0,49% effektiver Verzinsung.

Fazit zum Skoda Karoq Clever Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Karoq Clever bündelt geschickt zahlreiche “simply clever”-Extras – und verbindet sie mit einem Preisvorteil von gut 3.700 Euro und einer verlängerten Garantie zu einem runden Gesamtpaket. Für uns hat es aber auch einige kleine Ecken: etwa die mäßige Serien-Assistenzausstattung und die rein konventionelle Antriebspalette. Bei MeinAuto.de startet das Sondermodell ab 23.420 Euro – 20,4% bzw. gut 6.100 Euro günstiger als gelistet.

4 von 5 Punkten


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