Renault Captur II (2019): ein Mini-SUV-Star erfindet sich neu

Bei den Mini-SUV wird es enger und enger. Jungs, im April 2019, hat sich der erste VW, der T-Cross, zu Pionieren wie dem Ford EcoSport, dem Mini Countryman und zu den vielen anderen kleinen Bordsteinkletterern gesellt. Renault mischt mit dem Captur seit 2013 in diesem Segment erfolgreich mit. Der Nachfolger soll die alten Mini-SUV-Gattungsgrenzen öffnen und neue Räume schaffen. Wir durften einen ersten Blick in den Captur II werfen.

Inhalte des Testberichts zum Renault Captur II:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Captur II: enger Clio-V-Verwandter mit eigenem Stil & neuer Qualität

renault-captur-aussen-vorne-2Renault verkauft vom Captur allein in Deutschland fast 25.000 Einheiten – pro Jahr. Nur der Mokka X von Opel kann sich über eine größere Fangemeinde freuen; aber der zählt schon mehr zu den Kompakten. Trotzdem. Die Gunst der Mini-SUV-Fans verteilt sich auf immer mehr Modelle. Die Franzosen geben deshalb weiter Gas. 2017 wurde der fesselnde Crossover modellgepflegt, 2019 geht er zusätzlich in der sportlichen Sonderedition “Vision S” auf Tour – und Anfang 2020 wird der nagelneue Captur zu den Kunden rollen. Zuvor steht noch die große offizielle Vorstellung aus, auf einer der europäischen Autoshows. Einige flüchtige Einblicke hat uns der Autobauer aus Boulogne-Billancourt aber schon gewährt – einige Einsichten brachte außerdem die Vorstellung des nagelneuen Clio. Mit seinem Kleinwagenbruder wird der zweite Captur erneut aufs Engste verwandt sein. Der neue Clio nutzt als erster Renault die CMF-B-Plattform, einen modularen Baukasten ähnlich dem MQB von VW. Entwickelt hat man ihn gemeinsam mit Mitsubishi und Nissan. Das bedeutet auch, dass sich der neue Captur und der neuen Nissan Juke technisch sehr ähnlich sein werden. Die neue Architektur öffnet ihrerseits den Herstellern neue Räume und Optionen, bei den Antrieben und den Assistenzsystemen.

renault-captur-aussen-hintenBeginnen wir mit den veränderten Räumen. Der Captur legt in der zweiten Generation einige Zentimeter zu: beim Radstand und bei der Länge. Die wächst bspw. von aktuell 4,12 auf 4,20 Meter. Damit lugt der City-Crossover ins Reich der kleinen Kompakt-SUVs – und er kann seinen Passagieren noch mehr Platz zur Entfaltung darreichen. Verändern wird sich die Darreichungsform der gewonnenen Freiräume. Renaults Ingenieure haben die Ergonomie optimiert: die Mittelkonsole stärker auf den Fahrer ausgerichtet und die Bedienung weiter entschlackt. Das Kind bekommt den frischen Namen “Smart Cockpit”. Dessen zentraler Bestandteil wird das neue, flüssiger zu bedienende “Easy Link”-Multimediasystem sein. Mit dem in der Topausführung fast 24 Zentimeter großen Touchscreen thront es zentral über der Mittelkonsole – da wird selbst der große Renault Talisman neidisch. Der Tablet-artige Bildschirm sieht allerdings nicht nur gut aus, er ist einfacher zu bedienen bzw. abzulesen. Gut, denn über ihn wird auch das “Multisense”-Personalisierung-System mit seinen drei Fahrprogrammen zu bedienen sein.

Neuer Captur mit mehr Platz & digitalen Instrumenten

renault-captur-innen-vorneDer 2020er-Jahrgang des Captur kann im Cockpit mit zwei weiteren Premieren-Features aufwarten: mit einer weiter verfeinerten Verarbeitung; u.a. geschäumten Oberflächen; und optional mit einem digitalen Kombiinstrument in zwei Größen. Ob sich der Captur in der zweiten Generation auch seine erstaunliche Variabilität – z.B. die verschiebbare Rückbank – erhalten wird, bleibt abzuwarten. Das Stauraumangebot dürfte jedoch zulegen – bis dato 377 dato 1.235 Liter – und sich, wie bei den Abmessungen, dem Opel Crossland X annähern (410 bis 1.255). Was das finale Design anbelangt, hüllt sich Renault in striktes Schweigen. In Bezug auf die Motorisierung lassen die Franzosen dem Informationsfluss hingegen freien Lauf – kein Wunder, wird das Sortiment neben Traditionellem auch Zukunftsweisendes beinhalten. Die Tradition der internen Verbrennungsmotoren halten zum einen zwei oder drei Benzinmotoren hoch. Fix sind der 1,0 Liter große Dreizylinder-Turbobenziner TCe 100 mit 100 PS; und der 1,3 Liter große Vierzylinder-Turbobenziner TCe 130 mit 130 PS (Kraftstoffverbrauch: noch keine Angaben zu den neuen Motoren).

renault-captur-aussenMöglicherweise wird Renault auch den neuen Basisbenziner des Clio ins Regal aufnehmen: den Dreizylinder-Sauger SCe 75 mit 75 PS. Sehr wahrscheinlich ist zudem, dass die Franzosen für den Captur einen klassischen Vielfahrer-Antrieb im Portfolio haben: und zwar einen 1,5 Liter großen Vierzylinder-Turbodiesel mit 115 PS (Kraftstoffverbrauch: ebenfalls noch keine Angaben). Garantiert ist indessen das Antreten zweier Hybridmotoren. Zum Marktstart wird der Captur vom neuen Vollhybrid-Motor des Hauses angetrieben, der auf der “E-Tech”-Technologie aufbaut. Die kommt aus der Formel 1 und arbeitet mit einem Getriebe, das alle drei Antriebe verbindet: den 1,6 Liter großen Sauger und die zwei Elektromotoren. Die E-Maschinen treiben jedes der Vorderräder einzeln an: zugleich oder auch separat. Ihre Energie bekommen sie aus einer 1,2 kWh großen Batterie im Heck. Sie speist sich aus der beim Bremsen und Motorbremsen umgewandelten Energie.

Zweite Generation mit zwei Hybridmotoren & hochklassigen Assistenten

renault-captur-aussen-vorneGenutzt wird die Energie der Batterie und die Drehfreude der Elektromotoren in erster Linie zum Spritsparen. In der City, in der der neue Captur erneut seine Heimspiele austragen wird, soll das SUV vier Fünftel der Strecken rein elektrisch schaffen. Wir sind sehr gespannt, wie nahe der Renault diesen Vorgaben in der Praxis kommen kann. Gleiches gilt für die Ansage, dass so bis zu 40% Sprit gespart werden können. Der Vollhybrid wird sich überdies bei gelegentlichen Ausflügen auf die Autobahn oder aufs Land nützlich machen: Hier schalten sich die E-Motoren zu, um die Leistung zu erhöhen. Neben dem Vollhybrid wird der Captur II im Laufe des Premieren-Jahres auch einen Plug-In-Hybrid-Motor bekommen. Details verrät Renault noch nicht: nur, dass dieser ebenfalls auf der “E-Tech”-Technologien beruht; und dass die Energie der aufladbaren Batterie für 50 Kilometer reichen soll (Kraftstoffverbrauch: noch keine Angaben). Klar ist, dass Renault mit diesem breiten Hybrid-Angebot die kleinste SUV-Klasse aufrüttelt; wie mit dem ersten rein elektrisch betriebenen City-SUV-Modell, dem City K-ZE, das die Franzosen jüngst vorgestellt haben.

Ähnlich engagiert hat Renault den Captur im Bereich der Assistenzsysteme aufgestellt. Es werden zahlreiche praktische Helfer an Bord sein, teils bereits ab Werk wie die Voll-LED-Scheinwerfer. Ebenfalls im Angebot sind ein fußgängererkennender Notbremsassistent, eine Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarnung; ein Tot-Winkel- sowie ein Spurhalte-Warner und ein Spurhalte-Assistent. Sogar teilautonome Systeme werden Einzug halten: mit dem aktiven Tempopiloten und seiner “Stop & Go”-Funktion, dem Stau- und Autobahnassistenten (bis Tempo 160 fährt er teilautonom); sowie dem “Easy-Park”-Assistenten. Mit diesen Systemen, die bei den kleinsten SUV oft zum ersten Mal angeboten werden, verschwimmt die Grenze zu den Kompakt-Crossovern noch stärker. Es würde uns nicht verwundern, wenn der Captur mit dieser Strategie viele neue Fans gewinnen könnte.

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Renault Captur II Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Renault läutet mit dem Captur II eine neue Generation der Mini-SUVs ein. Verantwortlich dafür sind zum einen die Motoren, insbesondere die beiden Hybrid-Maschinen: ein Voll- und ein Plug-in-Hybrid. Zum anderen wird der Franzosen auch die Messlatte bei den Assistenzsystemen höher legen: vor allem mit seinen teilautonomen Fahrhelfern. Bis zum Verkaufsstart Ende 2019/Anfang 2020 dauert es allerdings noch. Bis dahin gibt es bei MeinAuto.de den aktuellen Captur – als neues Sondermodelle “Version S” und zu besonders günstigen Preisen: konkret ab 11.292 Euro, 34,3% bzw. fast 5.600 Euro unter dem Listenpreis.

 

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