Opel Vivaro Kastenwagen im Test (2019): der neue Cargo auf dem Prüfstand

Dem Opel Vivaro II war nur eine kurze Schaffensperiode vergönnt. Während die erste Generation des Mercedes-Vito-Konkurrenten dreizehn Jahre liefern durfte, ging die zweite nach fünf Jahren, Anfang 2019, in Rente. Der dritte Vivaro folgt aber auf dem Fuß – unter anderen Vorzeichen und grunderneuert. Was er kann, zeigt er uns als KaWa im Test.

Vivaro III: neue Verwandtschaft & noch mehr Nutzwert

opel-vivaro-aussen-vorne-2Rasche Generationssprünge sind im Nutzfahrzeug-Segment ungewöhnlich. Normalerweise braucht es dafür auch einen ungewöhnlichen Anlass. Beim Opel Vivaro war die Triebfeder jedoch gewöhnlicher Natur. Der Hausherr hat gewechselt. Seit 2017 gehören die Autobauer aus Rüsselsheim zum PSA-Konzern. Der Vivaro B wurde von Opel aber gemeinsam mit Renault-Nissan entwickelt, dem zweiten großen französischen Autobauer. Dass das nicht lange Bestand haben konnte, war klar. BMW würde auch keine Audi-Modelle anpreisen. Wie es der Zufall wollte, waren Peugeot und Citroën gerade dabei, mit Hilfe von Toyota einen mittelgroßen Kleintransporter fertigzustellen – einen neuen Herausforderer für den VW Transporter. Bei Citroën läuft der neue Lieferwagen seit 2016 unter dem Namen Jumpy, bei Peugeot unter dem Emblem Expert – beim dritten Kooperationspartner Toyota heißt das Modell Proace. Bei Opel dauerte es, bis man mit der eigenen Version so weit war. Technisch sind die vier Modelle zwar so gut wie identisch, in der Ausstattung und in so mancher Detaillösung unterscheiden sie sich jedoch. Bevor wir ins Detail gehen, zum Wesentlichen. Zu den Grundmaßen, konkret den Abmessungen und den Laderaumspezifikationen.

opel-vivaro-aussenDie wichtigste Neuerung beim dritten Opel Vivaro ist der gesteigerte Variantenreichtum. Statt in zwei liefert der Kastenwagen sein Transportgut in einer von drei Baulängen aus. Erweitert wird das Spektrum klugerweise nach unten: das fördert die Beweglichkeit in den Ballungszentren. Der Opel Vivaro Cargo – so der offizielle Titel des KaWa – packt als S-Modell mit einer Länge von 4,61 Metern an; die M-Variante misst 4,93, die L-Version 5,31 Meter. Die Abweichungen rühren vom unterschiedlichen Radstand her: er misst bei der Kurzversion 2,93 Meter, bei den anderen wächst er jeweils um 30 Zentimeter. Mit der Länge und dem Radstand wächst naturgemäß auch der Laderaum – das ist schließlich der Sinn und Zweck der Übung. Der Laderaum des Vivaro Cargo S fasst maximal 4,6 m³: mit der optionalen, durchladefähigen Beifahrersitzbank sind es 5,1 m³. Der Vivaro Cargo lädt M 5,3 bzw. 5,8 m³ ein, der Vivaro Cargo L sogar 6,1 bzw. 6,6 m³. Viel Stauraum nützt allerdings wenig, wenn das Beladen a) umständlich und b) durch eine zu geringe Nutzlast minimiert ist. Zeit ist Geld: langsames Beladen oder Zusatzfahrten kann man sich nicht leisten.

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Effiziente Dieselmotoren bewegen einen effizienten Laderaum

opel-vivaro-aussen-hintenErfahrene Nutzfahrzeug-Hersteller wie Opel und der gesamte PSA-Konzern wissen das selbstredend. Entsprechend sorgsam wurde das Kleintransporter-Quartett auf einen flüssigen Arbeitsablauf hin optimiert. Am neuen Vivaro lassen sich die gelungenen Bemühungen an einigen Zahlen ablesen. Die Ladekante liegt – je nach Ausführung – bspw. zwischen 55 und 63 Zentimeter tief. Die Schwankungsbreite ergibt sich durch mögliche Spezialisierungen: etwa durch die Auslegung auf eine besonders hohe Nutzlast. Diese Modellvarianten sind für den Cargo S und M verfügbar: hier kann der Vivaro KaWa bis zu 1,4 Tonnen zuladen. Mit mindestens einer Tonne liegt die Zuladung aber auch ohne das Spezialpaket praxisfreundlich hoch. Ein kurzer Blick in den zeitlichen Rückspiegel belegt: Der Vivaro C hat sich bei den Transportqualitäten gesteigert. Die Maximal-Zuladung liegt um 200 Kilo über jener des Vorgängers; auch die maximale Anhängelast wurde kräftig angehoben: um eine halbe Tonne auf bis zu 2,5 Tonnen. Weit öffnende Flügeltüren im Heck und eine oder zwei breite seitliche Schiebtüren gewährleisten, dass das Transportgut den Weg in den Laderaum ohne anzuecken findet. Besonders praktisch. Die Schiebetüren öffnen wahlweise elektrisch und sensorgesteuert.

opel-vivaro-innen-vorneWer wie der Vivaro C beim Laderaumvolumen sowie der Nutz- und der Zuglast kräftig darauf packt, der sollte auch bei den Antrieben zulegen. Der Verbrauch und der Schadstoffausstoß dürfen dadurch allerdings nicht ins Maßlose steigen. Die gängige Antwort der Nutzfahrzeug-Hersteller auf diese Herausforderung lautet wie eh und je: Selbstzünder. Auch Opel setzt zunächst nur auf Dieselmotoren: konkret auf turbogeladene Reihenvierzylinder mit 1,5 respektive zwei Litern Hubraum. Der 1.5 Diesel steckt im Cargo S bzw. M und leistet 102 oder 120 PS respektive 270 oder 300 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,1/4,9 auf 100 km, 135/128 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse D/C). Während die Leistung leicht angehoben wurde, konnten die Rüsselsheimer den Verbrauch beträchtlich senken: um über einen Liter. Die 1,5-Liter-Diesel sind übrigens stets an ein 6-Gang-Getriebe gekoppelt – ebenso wie die 2.0 Diesel mit 122 und 150 PS bzw. 340 und 370 Nm Maximal-Drehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,7/5,6 auf 100 km, 152/43 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse D). Das Dieselduo zieht spürbar engagierter an und kann für alle drei Cargo-Modell bestellt werden.

E-Antrieb ab 2020, moderne Assistenzsysteme ab sofort

opel-vivaro-aussen-vorneFür den Vivaro Cargo S, M und L hat Opel überdies einen neuen Topmotor im Angebot: den 2.0 Diesel mit 177 PS, 400 Nm und komfortabler Acht-Stufen-Automatik (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,7 auf 100 km, 147 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse D). Gemeinsam ist allen fünf Antreibern, dass sie auf einen 70 Liter großen Kraftstoff-Tank zugreifen; und auf einen 22,5 Liter fassenden Adblue-Behälter. Mit der Harnstofflösung tilgt der SCR-Katalysator die Stickoxide der Dieselbrenner: so wie es die kommende Euro-6d-temp-Abgasnorm vorschreibt. Und wie sieht es mit alternativen Antrieben aus? Derzeit noch schlecht, ab 2020 wird der Opel Vivaro KaWa seine Ladung wahlweise auch mit Elektromotor ausliefern. Diese Variante dürfte vor allem für die Zulieferer interessant werden. Das Schlechtwege-Paket für 150 Euro mit Unterfahrschutz und 25 mm mehr Bodenfreiheit wird hingegen all jene interessieren, die viel auf Baustellen oder Schotterwegen unterwegs sind. Passend dazu haben die Rüsselsheimer für 500 Euro das adaptive Traktions-Kontrollsystem “IntelligGrip” im Talon.

Im Opel Vivaro Cargo steckt freilich einiges mehr. Wie viel mehr, lässt sich über die drei Ausstattungslinien “Selection”, “Edition” und “Innovation” entscheiden. Sicher ist dem Kunden ein Pkw-nahe gestaltetes Interieur: mit reichlich Platz, einer einleuchtenden Bedienung, vielen Ablagen und variabel verstellbaren Komfort-Sitzen. Zusätzlich zu den drei Hauptlinien stehen zahlreiche Pakete zur Wahl: von diversen Cargo- über Komfort- bis zu  Fahrerassistenz-Paketen. Für mehr Komfort sorgen etwa das “Multimedia-Radio” oder das “Multimedia Navi” samt moderne Smartphone-Integration; und der Parkpilot. Mit den Assistenz-Paketen ziehen u.a. eine radarbasierte Geschwindigkeitsregelanlage, eine Verkehrszeichenerkennung, ein Tot-Winkel-Warner oder ein Notbremsassistent ein. Mit seinem Head-up-Display hat der neue Opel-Transporter auf Wunsch allen anderen Kastenwagen auch etwas voraus. Aus steht indessen noch die Auslieferung: sie beginnt ab September 2019.

Technische Daten des Opel Vivaro

PS-Anzahl: min. 102 PS max. 177 PS
kW-Anzahl: min. 75 kW max. 130 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 4,7 l/100km max 5,4 l/100km
CO2-Emission: min. 125 g/km max. 142 g/km
Effizienzklasse: min. C max. D
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 29.750 Euro
Stand der Daten: 29.05.2019

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus rackern neben dem Opel viele andere preisgünstige Kleintransporter. Drei Beispiele: der Ford Transit Custom Kastenwagen zu einer Rate ab 189 Euro bzw. ab 21.497 Euro und bis zu 34,0%; der Renault Trafic Kastenwagen ab 18.280 Euro und 39,2%; oder der VW Transporter KaWa zu einer Rate ab 276 Euro bzw. ab 27.760 Euro und 14,0%  Neuwagen Rabatt. Geschäftskunden erhalten auf unsere Neuwagen diese Rabatte auch bei einer Finanzierung – zum Beispiel bei unserem Autoleasing ab 0 Euro Anzahlung und 0,9% Zinsen.

Fazit zum Opel Vivaro Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der Opel Vivaro Kastenwagen startet 2019 neu durch: gefüllt mit der geballten Nutzfahrzeugkompetenz des PSA-Konzerns. Sie wirkt sich durchwegs positiv aus. Der Transporter selbst ist variabler; sein Laderaum ist wie die Nutz- und Anhängelast gewachsen. Das Assistenz- und Multimedia-Angebot gefällt. Die Verbräuche der Dieselmotoren konnte Opel senken – ein Elektro-Modell ist für 2019 angekündigt. Bei MeinAuto.de gibt es den neuen Opel-Lieferwagen schon zu einer Rate ab 206 Euro bzw. ab 19.776 Euro – d.h. 35,7% oder umgerechnet rund 10.600 Euro günstiger als gelistet.

 

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