Mitsubishi ASX 2020 im Test: frische Modellpflege für das SUV mit dem langen Atem

Während die einen von einer Generation zur nächsten springen, haben andere Hersteller die Ruhe weg. Ein Beispiel: Mitsubishi und sein Kompakt-SUV ASX. Das ist seit 2010 auf dem Markt – der Nachfolger kommt aber frühestens in zwei Jahren. Zur Eile besteht allerdings kein Anlass, das Crossover verkauft sich besser denn je! Regelmäßige Modellpflege hält den ASX auf Trab – die jüngste galoppiert mit uns durch den Test.

Inhalte des Testberichts zum Mitsubishi ASX:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Neue Front schärft das Profil – Bi-LED-Scheinwerfer verbessern die Sicht

mitsubishi-asx-2020-aussen-vorne-seitlichDer Wettbewerb unter den kompakten SUV ist so hart wie der unter japanischen Sumo-Ringern. Neben den VW Tiguans und T-Rocs, den Hyundai Tucsons und Mazda CX-3s der Welt hat der Mitsubishi ASX aber eine, seine Nische, gefunden. Wer eine trittsichere Allradtechnik, eine moderne und reiche Ausstattung sowie interessante Antriebs-Technologien sucht, der ist bei den Autobauern aus Tokio gut aufgehoben. Der ASX selbst ist so gut gelungen, dass ihn der PSA-Konzern eine Zeitlang als Basis für die eigenen Vertreter im Segment verwendet hat: konkret die 2017 eingestellten Citroen C4 Aircross und Peugeot 4008. Während die zwei bei uns bedeutungslos blieben, hält das Original stabil den Kurs. Neben der grundsoliden Ausgangsbasis dürften die kleinen, aber in kurzen Abständen ausgelieferten Modellpflegen ein Erfolgsrezept sein. Mitsubishi hat das Design 2012, 2016 und 2017 nachgeschärft – seit Anfang Oktober 2019 rollte die jüngste Pflege vom Band. Sie hat das Aussehen des 4,37 Meter langen Kletterers auf den Kopf gestellt: Der ASX wandelt sich vom braven Schwarm aller Schwiegermütter zum charmanten Raubein.

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Zu verdanken ist dieser Charakterwechsel der Frontpartie: Der Kühlergrill läuft optisch nicht mehr nach unten aus – er trägt mit den neuen, zugekniffenen Bi-LED-Scheinwerfern die Motorhaube auf Händen. Die Haube selbst liegt tatsächlich etwas höher und erhält mit kleinen Hutzen ein schärferes Profil. Den geradlinigen Auftritt der Nase vollenden die bis tief in die Fahrzeugmitte reichenden Bleche der Radhäuser. Sie bieten den neuen, quadratischen Nebelleuchten und ihren aufgesetzten kleinen Bullenfängern eine Heimat. Dieser für ein schlichtes Facelift überraschend elementare Designwechsel zieht sich über eine scharfe, ansteigende Lichtkante bis zum Heck. Das präsentiert sich passend zur Nase ebenfalls mit einem sichtbar schärferen Profil. Ihren Beitrag leisten die überarbeiteten Rück- und Bremsleuchten, die ab sofort ausnahmslos mit LEDs arbeiten und mit veränderten graphischen Details aufzeigen. Vorne sind die robusten Leuchtdioden ebenfalls ab Werk verbaut – insbesondere in den neuen Bi-LED-Scheinwerfern; die quadratischen Nebelscheinwerfer gehören ab der mittleren “Plus“-Ausstattung zum Serienumfang.

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Großzügig eingerichteter Innenraum mit neuem Infotainment

mitsubishi-asx-2020-innen-displayAls Mitsubishi ASX Plus steht das kompakte SUV im Modelljahr 2020 außerdem auf neu gezeichneten 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Die Überarbeitung des Exterieurs findet damit ihren Abschluss. Weiter geht es im Innenraum: Hier können wir die Neuerungen an einer Hand abzählen. Mitsubishi hat sich bemüht, die Qualität des Interieurs anzuheben – ein Versuch, der nur in Maßen gelungen ist. Der gut verarbeitete Hartplastik-Charme passt aber zum Raubein-Image. Geradlinig und angenehm schnörkellos präsentiert sich zumal die Bedienung; die überarbeiteten Bedienknöpfe der serienmäßigen Klimaautomatik bspw. vereinfachen die Temperaturregelung weiter. Erneuert hat Mitsubishi auch das Infotainment-System. Das “Smartphone Link Display Audio II” zeigt die Inhalte der gekoppelten Smartphones auf einem um ein Zoll größeren Touchscreen an (8 Zoll). Im “Top“-Modell sind hier auch die Darstellungen des “Tom Tom”-Navis zu bewundern; eine induktive Ladebox fehlt leider.

mitsubishi-asx-2020-aussen-hinten-seitlichGenerell richtet Mitsubishi den ASX aber wieder ausgesprochen großzügig und nutzerfreundlich ein. Neu sind die beiden Einführungs-EditionenIntro Edition” und “Intro Edition+“, die mit einem Rabatt von 3.000 Euro auf Kundenfang gehen. Im Gepäck sind u.a. ein 6,5-Zoll-Navi, ein Multifunktions-Lederlenkrad, eine Rückfahrkamera und eine Sitzheizung. In der “Plus“-Variante wächst das Navi auf 8-Zoll und die Assistenz-Armada um einen Tot-Winkel- und einen Ausparkassistenten. Die Sitze beziehen die Japaner mit einer Mikrofaser-Kunstleder-Mischung. Wie bisher sind sie zudem fest gepolstert – nur ihre Proportionen wollen nicht so recht passen. Die Auflagen sind uns zu kurz, die Sitzwangen liegen hingegen zu weit auseinander. Die Sitzhöhe hat Mitsubishi vorne auf einem angenehm hohen Niveau angesiedelt; hinten könnten die Sitze ein paar Zentimeter tiefer liegen –  dann hätten die Köpfe Großgewachsener mehr Spiel nach oben.

Zweiliter-Benziner bring mehr Leben & Allrad zurück

mitsubishi-asx-2020-aussen-schritzugDie größte Veränderung hat sich der Mitsubishi ASX bis zum Schluss aufgehoben. Ein kurzer Rückblick: Mitte 2018 haben die Japaner den letzten Diesel aus dem Motorenprogramm genommen. Damit blieb der 1.6 Vierzylinder-Benziner mit seinen 117 PS allein zurück – und der Allradantrieb war aus dem Angebot verschwunden. Mit dem neuen Vierzylinder-Ottomotor 2.0 MIVEV, der den 1.6 Benziner ablöst, kehrt der 4WD auf Wunsch wieder zurück (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,9-7,5 Liter auf 100 km, 180 bis 196 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Außerdem geht das kompakte Crossover seine Fahrten wieder mit mehr Schwung an. Mit 150 PS und 195 Nm Spitzendrehmoment – 33 PS und 41 Nm mehr als bisher – drückt der turbolose Benziner die 1,4 Tonnen in 10 statt 12 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ab Werk portioniert ein 5-Gang Schaltgetriebe die Leistung – auf Wunsch liefert Mitsubishi für 1.500 Euro erstmals eine CVT-Automatik mit Schaltwippen und sechs virtuellen Gängen aus: Im Sportmodus können alle sechs von Hand eingelegt werden – das zähe Naturell kann er dem stufenlosen Getriebe freilich nicht austreiben. Aber der ASX war seit jeher mehr gutmütiger Cruiser als sehniger Springbock.

mitsubishi-asx-2020-aussen-hintenWie immer man zum stufenlosen CVT-Getriebe stehen mag. Die Rückkehr des Allradantriebs führt nur über sie. Die Mehrkosten für den 4WD summieren sich damit auf knapp 3.500 Euro, da das Allradsystem 1.900 Euro Extra kostet. Dafür versorgt es den ASX in allen Lebens- und Notlagen mit massig Traktion. Drei Fahrmodi stehen zur Wahl: Der 4WD kann als 2WD auftreten oder als Allradantrieb, der das Drehmoment über eine elektronisch geregelte Kupplung je nach Bedarf verteilt; bis zu 50% wandern so an die Hinterachse. Mit dem “4WD Lock“-Modus kann der Lenker auch die ganze Kraft an die Hinterachse umleiten – so klettert der ASX auch aus tiefen Löchern heraus. Soweit, so gut – wie von Mitsubishi zu erwarten. Eines aber missfällt uns: Einen teilelektrifizierten oder vollelektrischen Antrieb suchen wir vergeblich – eigentlich ein Unding für einen Vorreiter in dieser Disziplin. Immerhin waren es die Japaner, die mit dem Outlander das erste Plug-in-Hybrid-SUV in Serie gebracht haben.

Technische Daten des Mitsubishi ASX

PS-Anzahl: min.150 PS max. 150 PS
kW-Anzahl: min. 110 kW max. 110 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik oder Manuell
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 6,5 l/100km max. 7,3 l/100km
CO2-Emission: min. 149 g/km max. 167 g/km
Effizienzklasse: min. C max. D
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 20.990,00 Euro
Stand der Daten: 25.11.2019

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Mitsubishi ASX Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der Mitsubishi ASX überrascht mit einem Facelift, dass das Design auf den Kopf stellt und dem kompakten Crossover ein schärferes Profil verleiht. Ergänzt wird der Wandel durch eine verbesserte Ausstattung, z.B. serienmäßige Bi-LED-Scheinwerfer und ein neues Infotainment; zwei neue Sonderausstattungen gibt es ebenso. Neu ist auch der Motor: Ein flotter Zweiliter-Benziner löst den 1,6 Liter großen Vorgänger ab und bringt mehr Schwung – und auf Wunsch auch wieder einen Allradantrieb. Gäbe es als Alternative noch einen Plug-in-Hybrid-Antrieb, wäre der ASX nahezu perfekt. Bei MeinAuto.de startet das kompakte SUV aus Japan ab 16.499 Euro – 24,7% oder umgerechnet fast 5.200 Euro unter dem Listenpreis.

 

4 von 5 Punkten

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