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Hyundai Tucson 2021 IV im Test: spektakulärer Neustart mit breiter Hybrid-Phalanx

Gestartet 2004 hat sich der Tucson zu einem der Verkaufsschlager des Hyundai-Sortiments entwickelt. Weltweit wurden 7 Millionen Stück verkauft, bei uns sind es knapp 270.000. Kurz gesagt: Das vor einigen Jahren als ix35 verkaufte Modelle ist eine fixe Größe im Feld der Kompakt-SUVs. Mit der vierten Generation wagen die Koreaner dennoch einen aufsehenerregenden Neustart: optisch wie technisch. Ein Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Hyundai Tucson:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Neuer Tucson: einprägsamer Auftritt dank sinnlich-sportlicher Designsprache

Der neue, vierte Hyundai Tucson ist noch taufrisch – so frisch, dass er für den deutschen Markt erst homologiert werden muss. Eine erste Testrunde ist uns mit einem Vorab-Modell jedoch erlaubt – die offizielle Markteinführung wird gleichfalls nicht mehr lange auf sich warten lassen. Spätestens Ende 2020 wollen die ersten Tucson-Exemplare Besitzer und Passanten dazu bringen, mit der Zunge zu schnalzen. Zu diesem Zweck hat Hyundai die vierte Generation von Grund auf umgekrempelt: das Design ebenso wie die Antriebstechnik und die Sicherheits- und Konnektivitäts-Ausstattung. Wir folgen im Test zunächst dem Schein und inspizieren, was der vierte Tucson optisch zu bieten hat. Am Beginn soll der Hersteller selbst zu Wort kommen. Hyundai sagt, dass mit dem Tucson die nagelneue Konzern-Design-Philosophie “Sensuous Sportiness” debütiert.  Mit ihr versuche man, so die Koreaner weiter, vier Grundthemen zu einem harmonischen Ganzen zusammen zu fügen: die Technologie, das Styling, die Architektur und die Proportionen. Das Ziel sei ein unverwechselbares Aussehen mit emotionaler Bindung. Klingt interessant, aber auch wenig konkret und aussagekräftig. Die Frage ist: Was hat der Kunde vom neuen Tucson wirklich?

Mit Sicherheit einen aufsehenerregenden Auftritt. Den garantiert die Design-Sprache “Parametric Dynamics”, welche die sinnlich-sportliche Design-Philosophie pointiert, fast schon gewagt umsetzt. Das bestimmende Thema ist das Dreieck, das auch Diamanten ihren brillanten Auftritt verleiht. Am auffälligsten tritt es an der Front zu Tage: am mächtigen Kühlergrill mit Diamantschliff-Muster und in Form der neuen “Parametric Hidden Lights”. So bezeichnet Hyundai die Tagfahrlichter, die inaktiv im Kühlergrill-Muster kaum auszumachen sind. Erst nachdem wir den Tucson gezündet haben, glänzen die teilverspiegelten Lichter: an der Seite der LED-Scheinwerfer und als Rahmen der großen Lufteinlässe, die auch die Nebelscheinwerfer aufnehmen. Das Dreiecks- und Diamantmuster wird auch am Heck wieder aufgegriffen: mit einer einzigartigen Leuchtanordnung bzw. -Grafik. Damit diese ungestört zur Geltung kommen kann, hat Hyundai den Scheibenwischer ganz im Dachspoiler versteckt. Sonst hält sich das Design nirgends zurück, auch an den Flanken zeigt es Mut zur scharfen Kante und zur markanten Sicke – aufgelockert durch fein ziselierte Teilflächen.

Mehr Platz, Stauraum & Komfort

In Summe heißt das: Wer mit seinem kompakten SUV gerne auffällt, wird mit dem neuen Tucson viel Freude haben. Doch haben auch praktisch veranlagte Kunden etwas vom neuen Tucson-Design? Ja, namentlich mehr Platz und mehr Stauraum. Von diesem offeriert der Hyundai mehr als jedes andere Modell des C-Segments. 620 bis 1.799 Liter sind es, um genau zu sein. Das Kofferraumvolumen ist damit nicht nur um ein bis drei mittelgroße Reisekoffer gewachsen – es übersteigt auch das der ersten Konkurrenten. Der 4,47 Meter lange Opel Grandland X scheitert mit 514 bis 1.652 Litern ebenso wie der 4,51 Meter große Tiguan mit 615 bis 1.655; oder der 4,38 Meter lange Skoda Karoq mit 521 bis 1.630. Der Stauraumzuwachs geht indessen nicht auf Kosten des Platzangebots. Ein Beispiel: Die Insassen, die auf der Rückbank Platz nehmen, werden fortan für Ihre Beine 26 Millimeter mehr Spielraum haben. Auch seitlich können wir uns hinten wie vorne freier bewegen. Möglich machen das die veränderten Proportionen. Der Tucson ist in der vierten Auflage längs um zwei und in der Breite um 1,5 Zentimeter gewachsen: auf 4,50 bzw. 1,87 Meter. Die Höhe hat um 5 Millimeter zugelegt, der Radstand um 10.

Mit diesen Maßen fällt der neue Tucson räumlich noch in den üblichen Kompakt-SUV-Rahmen. Wie bei manch anderem aber können die Abmessung die Mittelklasse-Ambitionen nicht mehr verhehlen. Aber hat Hyundais’s neues SUV dafür die nötige Qualität? Auch auf diese Frage gibt der Tucson eine eindeutige Antwort. Übersichtlich, aufgeräumt, mit ausgesuchten Materialien und einer ausgezeichneten Verarbeitungsqualität: diese Attribute skizzieren der Innenraum am Besten. Im Detail offenbart sich das Interieur zumal als technisch raffiniert und vorausschauend. Der zentrale Touchscreen misst gut 10 Zoll und versammelt alle zentralen Bedienfunktionen in seinen Menüs und den Touch-Sensoren. Das gleichgroße Instrumentendisplay präsentiert die wichtigsten Fahrerinfos übersichtlich – in diversen Anzeige-Optionen. Mit den erweiterten “Bluelink”-Telematikdiensten (samt Bluelink-App und -Cloud) sowie den verbesserten Live-Services ist auch die Konnektivität in der Moderne angekommen. Der Komfort kommt dabei nicht zu kurz. Die direkten und indirekten Düsen der erstmals in einem Hyundai verbauten Multi-Air-Technologie sorgen für ein feineres Raumklima: dank einer besseren Kühl- und Heizleistung – auf Wunsch in drei Klimazonen.

Tucson vier: verbesserte Sicherheit und volle Hybridisierung

Darüber hinaus hat Hyundai beim neuen Tucson danach getrachtet, das Wohlbefinden auch durch verbesserte Sicherheits- und Assistenzsysteme zu steigern. Nach der ersten Testfahrt sind wir geneigt zu sagen: auch das ist den Koreanern gelungen. Sie verbauen im kompakten SUV ab sofort bspw. sieben Airbags; zumal einen automatischen Notbrems- und einen Spurfolge-Assistenten. Der optionale Autobahn-Fahrerassistent arbeitet jetzt mit letzterem zusammen, um neben der Geschwindigkeit auch die Spur automatisch zu halten. Das System greift dazu auf die Navidaten zu und passt die Geschwindigkeit in Kurven vorausschauend an. Ähnlich proaktiv agiert die verbesserte Verkehrszeichenerkennung. Der intelligente Park-Assistent kümmert sich mit seiner Fernbedienung und dem 360-Grad-Rundumblick des “Surround View Monitor” schließlich darum, dass die größeren Abmessungen des Tucson sicher in jeder Parklücke finden. Den dafür nötigen Vortrieb hat Hyundai ebenfalls komplett neu geordnet: namentlich fast vollständig hybridisiert. Ein 48-Volt-Mild-Hybrid-System etwa versucht den Verbrauch und Abgasausstoß der Benzin- und der Dieselmotoren zu drücken.

Wir dürfen den 1,6 Litern T-GDI Turbobenziner mit 150 PS testen: gewissermaßen die tragende Säule des neuen Motorensortiments, das ohne Ausnahme aus der jüngsten, besonders effizienten “Smartstream”-Antriebsgeneration stammt (Kraftstoffverbrauch kombiniert: zum Testzeitpunkt noch keine Angaben). Mit 150 PS ist der effiziente Vierzylinder als einziger Tucson-Motor auch ohne Hybridisierung erhältlich. In unserem Testwagen läuft er aber mit dem neuen Mildhybrid-System samt 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und Frontantrieb: kultiviert, engagiert – und auf Wunsch sogar erstaunlich umtriebig. In der Leistungsstufe mit 180 PS geht der Benziner noch engagiert und stets mit Allradantrieb und Mildhybrid-System zu Werke; der 1,6 CDRi Diesel mit 136 PS offeriert hingegen die Wahl zwischen Front- und Vierradantrieb. Zurück zum Smartstream-Benziner 1,6 T-GDI. Er wird bald auch als Basis für den neuen Plug-in-Hybrid-Antrieb dienen. Der soll 265 PS leisten; wie weit er rein elektrisch fahren kann, hat Hyundai noch nicht verraten. Zum Vollhybrid gibt es mehr Infos. Hier arbeitet der Benziner mit einem 60 PS starken Elektromotor und einer 1,5 kWh großen Batterie zusammen: um den Tucson mit 230 PS und 350 Nm effizient und schwungvoll anzukurbeln.

Technische Daten des Hyundai Tucson

PS-Anzahl: min. 132 PS max. 177 PS
kW-Anzahl: min. 97 kW max. 130 kW
Antriebsart: 4×4 Antrieb oder Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 6,9 l/100km max. 7,8 l/100km
CO2-Emission: min. 157 g/km max. 179 g/km
Effizienzklasse: min. C max. D
Abgasnorm: Euro 6 (C und D Temp)
Listenpreis: ab 19.274 Euro
Stand der Daten: 13.10.2020

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Hyundai Tucson Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem neuen Tucson bläst Hyundai zum Angriff auf die heimische Kompakt-SUV-Elite. Die Koreaner verbinden ein aufsehenerregendes Äußeres mit einem Innenraum, der in seiner Klasse in puncto Qualität und Raumangebote kaum Seinesgleichen findet. Garniert wird das Angebot mit einer umfangreichen und nützlichen Sicherheits- bzw. Unterhaltungselektronik; gekrönt mit einer Antriebspalette, die alle hybriden Wünsche erfüllt. Hyundai-Herz, was willst du mehr. Einen günstigen Preis? Den bekommen Sie bei MeinAuto.de – Hyundai’s neues C-Segment-SUV wird in Kürze mit den gewohnten Rabatten bestellbar sein.

5 von 5 Punkten

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