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Fiat Tipo II Test (2016): Bravo-Nachfolger, Rückkehrer – Glücksbringer?

Der Tipo I der 1980er und 1990er, er war kein Ruhmesblatt für Fiat. Zu viele Qualitätsprobleme plagten den Kompaktwagen. Auch dem letzten Kompaktklassler aus Turin, dem Fiat Bravo, blieb der große Erfolg verwehrt. Mit dem neuen Tipo will Fiat nun alles besser machen. Wie das gelingen soll – und wem der kompakte Turiner Konkurrenz machen könnte? Das lesen Sie im Testbericht zum nagelneuen Tipo 4-Türer.

Flottes Design & viel Platz

fiat_tipo_4_turer_2016_innen_kofferaumZu Beginn müssen wir zunächst klären, weshalb wir den neuen Tipo gerade als Stufenheck testen. Denn das wird hierzulande sicherlich den geringsten Zulauf haben. Die Gründe sind logistischer und praktischer Natur. Der Tipo 2016 feierte sein Debüt im März 2016 im Westen und Süden Europas – und zwar in Form der Stufenhecklimousine, die sich dort großer Beliebtheit erfreut. In Deutschland wird der kompakte Fiat im Juni starten: als viertürige Stufen- und als fünftürige Schräghecklimousine; die Kombivariante folgt im Herbst. Noch müssen wir also mit der viertürigen Limousine vorlieb nehmen. Aber sie erlaubt uns einen ersten Einblick in den neue Tipo – und einen Ausblick auf die beiden anderen Karosserie-Varianten. Eines nämlich haben alle drei gemeinsam. Sie wollen mit derselben Strategie punkten, die da heißt: Viel Platz zum kleinen Preis.

fiat_tipo_4_turer_2016_innen_cockpitViel Raum aber verlangt nach dem nötigen Platz und so ließ Fiat den Tipo II kräftig wachsen, auf 4,54 Meter, das ist gut ein halber Meter mehr als der Tipo I. Aussagekräftiger ist indessen der Vergleich mit dem direkten Vorgänger, dem Bravo. Da es den nur als 4,34 Meter langes Schrägheck gab, müssen wir ihn mit dem neuen Schrägheck vergleichen – und das wird 4,35 Meter messen. In puncto Abmessungen gibt es so gesehen also keinen Zugewinn. Der Test mit der Stufenheckvariante zeigt aber, dass der Tipo sehr wohl geräumiger geworden ist. In ihm fühlen sich jetzt auch fünf Personen pudelwohl. Zugleich bleibt mit 520 Litern mehr als genug Platz fürs Gepäck. Da muss sich sogar ein Skoda Rapid strecken, um mithalten zu können. Der tschechische Lademeister bringt 550 Liter unter. Mit dem Tschechen sind wir unversehens bei der Konkurrenz des Fiat Tipo angelangt. Der ist ein direkter Wettbewerber des Turiners, genauso wie der Dacia Lodge, der Kia Cee’d und der Hyundai i30. Da sie sich alle in einem ähnlichen Preissegment bewegen (mit Ausnahme des Dacia), braucht es eine besondere Qualität, um herauszuragen.

Motoren: gemächliche Benziner, lebendig Diesel

fiat_tipo_4_turer_2016_innen_kofferaumDer Tipo versucht es übers Platzangebot, beim Stufenheck wie gesehen mit Erfolg. Aber auch das Kompaktwagen und der Kombi zeigen diesbezüglich auf. Der fünftürige Tipo wird innen ähnlich viel Platz bieten wie der Viertürer, das Kofferraumvolumen wächst im Vergleich zum Bravo ebenfalls beträchtlich, nämlich auf 440 Liter. Der ähnlich lange Rapid Spaceback kann da mit 415 Litern nicht ganz mithalten, ebenso wenig der Hyundai i30 mit 378. Wenig überraschend erweist sich auch der 4,57 Meter lange Tipo-Kombi mit 550 Litern Kofferraumvolumen als ein guter Packesel. Zum Vergleich: Der zehn Zentimeter kürzere Hyundai i30 packt 528 Liter ein, der 4,50 Meter lange Dacia Logan MCV 573. Mit der im Verhältnis 60 zu 40 umklappbaren Rücksitzlehne lässt sich der Kofferraum des Tipo auch erweitern – wie sehr, das müssen die jeweiligen Tests zeigen. Eines aber ist jetzt schon sicher: Wie das Stufenheck werden auch sie innen mehrere zusätzliche Ablagefächer haben, in die noch einmal gut 10 Liter passen. Diese praktischen Detaillösungen fügen sich harmonisch ins Gesamtbild des Cockpits ein, das nicht außergewöhnlich hochwertig, aber übersichtlich und funktional gestaltet ist. Die angesetzten Preisdaumenschrauben spürt man innen zwar allenthalben, aber das ist bei der erwähnten Konkurrenz nicht anders.

fiat_tipo_4_turer_2016_ausen_vorne_dynamisch_dunkel_scheinwerferUnd wie sieht es bei den Motoren aus? Auch hier versucht Fiat mit guter Standard-Qualität zu punkten. Zwei Benziner und zwei Turbodiesel sind zum Marktstart im Angebot. Bei den Ottomotoren verzichtet man zunächst auf eine Turboladung der vier Zylinder und 1.368 bzw. 1.598 cm² Hubraum (eine Erdgas-Variante mit Turbo soll noch folgen). Dementsprechend fehlt des den Benzinern an Elan, eine Tatsache, die sich in den Leistungswerten nicht unbedingt widerspiegelt: sie sehen besser aus als sie sich anfühlen. Der 1.4 16V beschleunigt den Tipo mit seinen 95 PS in 11,5 Sekunden von 0 auf 100 und maximal auf 185 km/h, der 1.6 Etorq mit Automatik schafft 11,2 Sekunden und 192 km/h. Allerdings braucht er dafür rund einen halben Liter mehr als der Basisbenziner. Mit 5,7 bzw. 6,3 Litern (133 bzw. 146 g CO2) beziffert die Norm den Verbrauch, wir messen im Test 7,1 bzw. 7,7 Liter.

Tipo: straff, aber nicht unkomfortabel gefedert

fiat_tipo_4_turer_2016_ausen_hinten_dynamischDie beiden Turbodiesel, der 1.3 Multijet mit 95 PS und der 1.6 Multijet mit 120 PS, sind natürlich deutlich sparsamer unterwegs und brauchen nach NEFZ 4,1 bzw. 4,2 Liter (108 bzw. 110g); im Test sind es 5,4 bzw. 5,5 Liter. Außerdem fahren sich die beiden spritziger, weil das volle Drehmoment von 200 bzw. 320 Nm bereits ab 1.500 bzw. 1.750 Touren anpackt. Die Umtriebigkeit der Dieselaggregate passt auch besser zur Abstimmung des Tipo, die auf der strafferen Seite liegt.

fiat_tipo_4_turer_2016_innen_navi_cockpitTrotzdem: Der kompakte Fiat kann auch gemütlich Cruisen. Dabei stören uns weder Wind- noch Fahrgeräusche, weil man in Turin offenbar viele Dämmstoffe auf Lager hatte. Gespart hat man dafür bei der Grundausstattung, das aber mit Absicht: denn nur so ließ sich ein Einstiegspreis von unter 14.000 Euro realisieren. Wer will, der kann freilich zahlreiche Extras einbauen lassen. Nur bei den Assistenzsystemen ist die Auswahl bescheiden, ein Spurhalte- oder ein City-Notbremsassistent fehlen bspw. im Programm. Der guten Basissicherheit tut das aber keinen Abbruch.

Fazit zum neuen Fiat Tipo

Der Fiat Tipo II will es besser machen als seine Vorgänger. Nach dem Test der Stufenheckvariante sieht es ganz danach aus, als sei ihm das auch gelungen, wobei besonders das gute Platzangebot heraussticht. Ein Golf 7 wird sich nicht fürchten müssen, den direkten Gegner wie der Dacia Lodge und der Skoda Rapid könnte er aber gefährlich werden. Bei MeinAuto.de startet der Tipo ab 11.462 Euro, exakt 23% bzw. umgerechnet gut 3.200 Euro günstiger als im Autohaus ums Eck. Der Tipo Kombi und der 5-Türer werden in Bälde bei uns verfügbar sein.

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