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Citroen C4 2021 (IIl) im Test: Aus drei mach’ eins?

Die Wiedervereinigung ist abschlossen. In den letzten Jahren existierten teils drei C4-Modelle nebeneinander. Mit dem Debüt der dritten C4-Generation stutzen die Franzosen den Wildwuchs auf ein übersichtliches Maß zusammen. Der neue C4 sieht aus wie ein kompaktes SUV, will sich aber mit den klassischen Kompaktlimousinen à la VW Golf und Opel Astra messen. Ob mit Erfolg, zeigt er uns im Test.

Inhalte des Testberichts zum Citroen C4:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

C4 kehrt als Crossover-Coupé-Limousine  aufsehenerregend zurück

Es war wohl des Guten zu viel, was Citroen mit dem C4 versucht hat. Mit drei Modellen wollten sich die Franzosen im absatzstarken Kompaktsegment besonders vielseitig aufstellen. Am Ende hat der Tanz auf so vielen Hochzeiten dem Absatz jedoch geschadet.  Neben dem Van C4 Picasso, der seit 2016 C4 Space Tourer heißt, standen zwischenzeitlich drei kompakte C4 im Aufgebot. Zwischen 2012 und 2017 bot Citroen mit dem C4 Aircross ein 4,34 Meter langes, kompaktes SUV an. 2014 gesellte sich der 4,17 Meter lange C4 Cactus, ein echter Crossover, hinzu; er wird seit 2018 in zweiter Generation ausgeliefert. Im selben Jahr nahm Citroen dafür in Europa die klassische Kompaktlimousine C4 aus dem Programm. Im Dezember 2020 kehrt sie nun als C4 III zurück – und löst den C4 Aircross wie den kürzlich eingestellten C4 Cactus ab. Kurzum: Citroen konzentriert sich mit der dritten C4 Generation wieder auf ein Kompaktklasse-Modell: eines, das die Qualitäten der drei Vorgänger in sich vereinen soll. Dafür braucht es einen besonders flexiblen Baukasten. Den will man in der neuen CM-Plattform des eigenen Konzernverbunds PSA gefunden haben.

Ihre Vielseitigkeit stellen Plattform und C4 III gleich auf den ersten Blick unter Beweis. Vor uns steht keine biedere Kompaktlimousine, sondern eine eigenständige Karosserieform: eine Limousine mit erhöhter Bodenfreiheit, SUV-artigen Anbauteilen und einem coupéhaften Heck. Uns gefällt, was wir sehen: eine erfrischend unkonventionelle Interpretation bekannter Stilmuster. Außerdem hat Citroen es verstanden, die spannende Grundform mit pfiffigen Details effektvoll in Szene zu setzen. Zwei Beispiele: Der verchromte Doppelwinkel im Kühlergrill, der sich weit nach außen zieht und dort in die Scheinwerfer übergeht; und die V-förmige Signatur der LED-Tagfahrlicher bzw. -Heckleuchten. Die Gefahr, dass das frische Design rasch verblasst, weil es zu häufig getragen wird, besteht nicht. Citroen bietet für den C4 insgesamt 31 verschiedene Exterieur-Varianten an. Die Abmessungen bleiben bei allen natürlich dieselben. Mit einer Länge von 4,36 Metern, einer Breite von 1,80 und einem Radstand von 2,67 gleichen die Maße fast auf den Millimeter jenen des eingestampften C4 Aircross.

Interieur: digitale Wohlfühlumgebung mit eingeschränkter Kopffreiheit

Nur in der Bauhöhe gibt es einen eklatanten Unterschied: der neue C4 baut mit 1,52 Metern zehn Zentimeter flacher als der C4 Aircross. Ob das angesichts der ohnehin bereits stark nach hinten abfallenden Dachlinie eine gute Idee ist? Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden: Einsteigen und auf der Rückbank Platz nehmen. Das Einsteigen ist – wie bei einem SUV üblich – bequem; die Sitzhöhe ebenso. Positiv fällt uns zumal der üppig bemessene Knieraum auf. Beim Kopfraum sieht es, wie zu erwarten, weniger rosig aus. Den Kindern ist das egal, mittelgroße Erwachsene werden damit weniger Freude haben. Die große Wohlfühl-Offensive, die Citroen im C4 lanciert hat, sie dürfte indes bei allen gut ankommen. Die verbauten Materialien strahlen eine angenehme Behaglichkeit aus, die großzügigen Fensterflächen und das optionale Glasschiebedach fluten den Innenraum mit Licht. Zig praktische Ablagen sorgen für Ordnung in der Wohlfühl-Oase – fünf verschiedene Innenraumambiente für ein Wohlgefühl nach Maß. Das “Advanced Comfort”-Programm hat überdies eine besonders komfortable Federung und ebenso ausgelegte Sitze zu bieten; der Beifahrer kann in ihnen  die Vorzüge der versenkbaren Tablet-Halterung genießen.

Preislich verlässt der C4 mit diesen Details dann aber die kompakte Wohlfühlzone. Die “Advanced Comfort”-Sitze mit ihrem 15 Millimeter dicken Schaumstoff und ihrem guten Halt sind ebenso erst ab der “Feel Pack”-Ausstattung Serie wie die Tablet-Halterung – und die kostet, je nach Motorisierung, mindestens  25.000 Euro. Für den Preis hat der kompakte Citroen freilich  einiges zu bieten: ein Head-up-Display zum Beispiel und eine  Rückfahrkamera. Aus der aktuellen Basisausstattung “Feel”, die später von der “Live”-Linie abgelöst werden soll, bringt der C4 weitere praktische und moderne Extras mit: etwa ein 5,5 Zoll großes digitales Kombiinstrument, eine Klimaautomatik mit 2-Zonen-Regelung; sowie das “Citroen Connect”-Radio mit 6 Lautsprechern, digitalem Radioempfang, MirrorLink-Smartphone-Integration und 10-Zoll-Touchscreen. Im Fond lassen sich die Rücksitzbanklehnen im Verhältnis 2:1 umklappen, im Kofferraum dahinter ist ein praktischer variabler Ladeboden installiert. Und wie groß ist sein Volumen? Das bemisst sich auf 380 Liter – d.h. es ist so groß wie das des Golf 8 Kofferraums; und 10 Liter größer als das des Opel Astra. Die Ladekante ist mit 72 Zentimeter allerdings recht hoch.

C4 III mit autonomen Assistenten & optional als Vollzeitstromer ë-C4

Doch genug geladen, Probe gesessen und gewischt. Die Zeit ist reif, die Motoren aufheulen zu lassen. In Testwagen mit der zweithöchsten Ausstattung “Shine” lassen wir die Maschinen per Keyless-System an: die Auswahl an Motoren ist mannigfaltig. Zu einem späteren Zeitpunkte werden für das “Shine”-Modell u.a. auch der Topbenziner PureTech 155 und der Einstiegsdiesel BlueHDi 110 verfügbar sein. Zum Marktstart bietet Citroen den Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,2 Litern Hubraum in der mittleren der drei Leistungsstufen an: als PureTech 130 mit 131 PS und 230 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,8 Liter auf 100 km, 110 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Er kann manuell oder mit dem EAT8-Automatikgetriebe geschaltet werden. In unserem Testwagen arbeitet aber sein Pendant, der BlueHDi 130. Er ist  ab Werk mit der EAT8-Automatik verbandelt und produziert aus vier Töpfen sowie 1,5 Litern Hubraum 131 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,7 Liter auf 100 km, 110 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Der Selbstzünder präsentiert sich drehfreudig und souverän. Dank 300 Nm Spitzendrehmoment wirkt er weniger angestrengt als der mittlere Dreizylinder-Benziner – allerdings kostet er rund 2.000 Euro mehr. Seinen souveränen Auftritt verdankt der Selbstzünder aber nicht nur seiner Leistung; sondern auch jener der “Efficient Automatic Transmission” der jüngsten Generation.

Das EAT8-Getriebe ist sowohl in Bezug auf die Effizienz wie auf den Schaltkomfort eine echter Fortschritt. Die Automatik arbeitet sich geschmeidig und leichtfüßig durch ihre 8-Stufen. Im Vergleich mit der EAT6 hat das Getriebe abgespeckt und 7% an Effizienz  zugelegt; der Testverbrauch des BlueHDi 130 von rund 4,5 Litern scheint das zu bestätigen. Außerdem arbeitet die Automatik verstärkt elektronisch, etwa mit einem”Shift- & Park-by-Wire”-System; das macht sie zum idealen Partner für die neuen, halbautonomen Fahrerassistenzsysteme. Wo wir gerade bei der Elektronik und Elektrik sind. Eine zentrale Qualität der CM-Plattform ist die Möglichkeit, einen batterieelektrischen Antrieb zu nutzen. Das tut der dritte C4 auf Wunsch. Als ë-C4 136 tritt er mit 136 PS und 260 Nm rein elektrisch an (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 16,6 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+): bspw. in knapp 10 Sekunden von 0 auf 100 und höchstens auf 150 km/h. Ein 50-kWh-Akku sorgt für eine WLTP-Reichweite von gut 350 Kilometern, eine 100-kW-Ladeoption für Schnellladen in knapp einer halben Stunde. Kurzum: Wo wir auch hinsehen, der neue C4 zieht an.

Technische Daten des Citroen C4

PS-Anzahl: min. 131 PS max. 131 PS
kW-Anzahl: min. 96 kW max. 96 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 3,7 l/100km max. 4,8 l/100km
CO2-Emission: min. 99 g/km max. 110 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. A
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 23.940 Euro
Stand der Daten: 13.11.2020

Konkurrenzmodelle

Das Angebot günstiger deutscher Neuwagen aus der Kompaktklasse erschöpft sich in unserem Autohaus online freilich nicht im neuen C4. Drei weitere Beispiele sind: der Ford Focus 5-Türer Vignale ab 21.234 und 31% bzw.ab 231 Euro im Monat, der VW Golf 8 ab 16.786 Euro und 22% bzw. ab 190 Euro im Monat ; oder der Kia ProCeed ab 21.290 Euro und 25% Neuwagen Rabatt bzw. ab 208 Euro im Monat. Bei der Finanzierung haben Sie ebenso die freie Auswahl, etwa unser Autoleasing ab 0,9% effektiver Verzinsung und 0€ Anzahlung.

Fazit zum Citroen C4 Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
In den letzten Jahren war es für Kunden schwer, im Kompaktwagenangebot Citroens den Überblick zu finden: der C4 trat zeitweise in drei Gestalten auf – eine Vielfalt, die der Nachfrage geschadet hat. Mit dem neuen C4 schaffen die Franzosen Ordnung und eine beeindruckende Wiederauferstehung. Der C4 III vereint nicht nur optisch die Qualitäten der drei Vorgänger: auch innen ist es Citroen gelungen Stil, Modernität und Praktikabilität zu vereinen; von der mäßige Kopffreiheit im Fond abgesehen. Vielseitig ist zumal auch das Antriebssortiment: Neben klassischen Benzin- und Dieselmotoren bietet es erstmals auch einen batterieelektrischen Antrieb: den ë-C4 mit 136 PS und 350 Kilometern Reichweite.

5 von 5 Punkten

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