Mazda Reimport: Neuwagen mit Rabatt

Wer sich heutzutage einen Neuwagen kaufen und dabei dennoch Geld sparen möchte, setzt oft auf EU-Neuwagen aus dem Ausland. Diese Fahrzeuge wurden in Deutschland produziert und daraufhin ins Ausland exportiert. Durch die dort teilweise höheren Steuern, wie zum Beispiel die Luxussteuer in skandinavischen Ländern, bleiben die Nettopreise der Neuwagen deutlich unter dem deutschen Preis. Nur so können die Fahrzeuge weiterhin auch dort erschwinglich verkauft werden. Bei einer Rücküberführung nach Deutschland wird jedoch nur der im Ausland gehandelte Nettopreis, mit den in Deutschland günstigeren Steuern fällig. Dadurch ergeben sich teilweise lukrative Ersparnisse, die einen solchen Reimport reizvoll gestalten.

Doch dieser Handel birgt auch Risiken und Probleme, die oft nicht bedacht werden. Neben einem höheren Verwaltungsaufwand und der selbst vorzunehmenden Versteuerung beim Finanzamt, sind vor allem die Sicherheitsbestimmungen in jedem Land unterschiedlich. So sind deutsche Sicherheitsmerkmale wie ESP (Electronic Stability Control) oder auch ASR (Antriebsschlupfregelung), die in deutschen Fahrzeugen vom Mazda3 bis Mazda6 vorhanden sind, oft nur gegen Aufpreis erhältlich und bei Gebrauchtwagen daher oft nicht vorhanden. Die daraus folgenden Probleme ergeben sich oftmals erst bei der Anmeldung in Deutschland, bei denen meist eine teure Nachrüstung erforderlich ist. Stattdessen gibt es oft eine landesspezifische Ausstattung. So ist in südlichen Ländern meist eine Klimaanlage serienmäßig, wohingegen in nordischen Ländern vielmehr auf ein Winterpaketgeachtet wird. Auch auf solche Feinheiten gilt es im Vorfeld zu achten, bevor eine teure Nachrüstung die Preisersparnis egalisiert.

Beispielsweise besitzt ein Mazda6 aus Dänemark zwar ein Tagfahrlicht, jedoch auf Grund der hohen Luxussteuer sonst nur eine rudimentäre Ausstattung. Dem EU-Auto Mazda CX-5 fehlt im Vergleich zur deutschen Serienausstattung das Multi-Informations-Display mit Touring Computer. Der nachträgliche Einbau wäre auch hier sehr kostenintensiv. Während oftmals nur die Preisersparnisse beim Kauf der Reimporte bedacht werden, finden die teuren Folgen häufig keine Beachtung in der Kalkulation. Aus diesem Grund sollten sich Auto-Interessenten sehr genau mit den auf sie zukommende Kosten, Probleme und Verwaltungsakte auseinandersetzen, bevor sie sich für einen Reimport entscheiden. Bevor sie sich also für einen Mazda Reimport entscheiden, gilt es sorgfältig die Vor- und Nachteile abzuwägen. Hierbei kann auch ein Gespräch mit dem Händler seines Vertrauens hilfreich sein und die letzten offenen Fragen klären.​

 
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