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Mercedes A-Klasse PHEV 2020 (Test): Bereichert der Plug-in-Hybrid den Premium-Kompakten?

Heute spricht vom Elchtest niemand mehr. Gegen Ende der 1990er wäre die A-Klasse durch die Probleme bei diesem Spurwechseltest aber fast gekentert. In diesem Jahrhundert allerdings stehen dringlichere Herausforderungen auf der Tagesordnung. Eine ist die Erderwärmung. Der Steckdosen- alias Plug-in-Hybrid soll helfen, ihr entgegenzuwirken. Ob das in der A-Klasse klappt? Ein Testbericht.

Inhalte des Testberichts zur Mercedes A-Klasse Plug-in-Hybrid:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

A-Klasse Plug-in-Hybrid: der Konkurrenz klar überlegen

Lange lag die Mercedes A-Klasse in der Kundengunst hinter den beiden Premium-Hauptkontrahenten: dem Audi A3 und dem BMW 1er. Mit der 2018 eingeführten, vierten Generation sollte sich das ändern – und das erste volle Verkaufsjahr zeigt: Das Vorhaben ist, zumindest vorerst, von Erfolg gekrönt. Damit der Erfolgslauf anhält, bleiben die Stuttgarter am Gas. Ein Jahr nach dem Marktstart wurde der erste Plug-in-Hybrid-Antrieb der A-Klasse vorgestellt: der A 250e mit 218 PS und 450 Nm Systemleistung (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,6 Liter/15,3 kWh auf 100 km, 36 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Mit ihm hat der kompakte Mercedes ein weiteres Ass im Spiel – vor allem gegen BMW. Wer bei den Münchnern ein kompaktes PHEV, ein plug-in-hybrid electric vehicle, will, der muss zum Kompaktvan BMW 2er Active Tourer Plug-in-Hybrid ausweichen. Er ist der direkte Herausforderer der Mercedes B-Klasse, die auf Wunsch ebenfalls mit einem Doppelherz beschleunigt. Für das neue A-Klasse-PHEV bleibt damit ein Erzrivale übrig, Audis A3 Sportback e-tron.

Der Audi ist bereits seit 2014 – mit kurzen Unterbrechungen – als Teilzeitstromer im Einsatz. In der aktuellen Ausprägung leistet der Ingolstädter Plug-in-Hybrid 204 PS. Mit diesen beschleunigt er in 7,6 Sekunden von null auf hundert Stundenkilometer; in der Spitze schafft er 222 km/h. Außerdem ist er in der Lage, mit seinem 8,8 kWh großen Akku, laut WLTP-Norm, maximal 40 Kilometer zu stromern. Kommt das A-Klasse-PHEV, der A250e, da mit? Nicht nur das – er lässt den Audi gepflegt stehen. Dieser Erfolg ist eine Teamleistung aller Plug-in-Hybrid-Komponenten. Das Fundament legt ein sparsamer, 1,33 Liter großer und 160 PS sowie 250 Nm starker Vierzylinder-Benziner. Beim Antreiben zur Seite steht ihm ein E-Motor, der als permanent erregte Synchronmaschine ins 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe 8G-DCT integriert ist. Als Innenläufer steuert er maximal 75 kW respektive 102 PS und 300 Nm Drehmoment bei. Eine ausgeklügelte Kühlung gewährleistet, dass diese Leistung nicht nur auf dem Papier steht, sondern tatsächlich abgerufen werden kann. Und dann?

A250e überzeugt mit Fahrleistungen & als E-Auto

Ruft das A-Klasse-PHEV im Hybridmodus die volle Systemleistung ab, fühlen wir uns wie in einem Sportwagen: so spontan und unmittelbar schiebt der Steckdosenhybrid, insbesondere sein E-Motor, an. Den 0-100-Sprint schafft der A250e in 6,6 Sekunden – also eine Sekunde schneller als der Audi. Der optionale digitale Tacho steht bei 236 km/h an; sprich der A3 e-tron hat erneut klar das Nachsehen. Die Dynamik aber ist nur ein Aspekt, in dem ein Plug-in-Hybrid auf- und überzeugen muss. Er sollte mit der Energie – Benzin und Strom – auch sparsam und umweltschonend umgehen und er sollte sich möglichst häufig als reines E-Auto fahren lassen. Die eine Qualität ist eng mit der anderen verbunden. Je effizienter und weiter ein PHEV stromert, desto niedriger ist der Verbrauch und der CO2-Ausstoß. Aus dem Gesagten folgt: die Kapazität der extern aufladbaren Batterie ist der Schlüssel. Und wieder hat die A-Klasse den vielseitigeren und hochwertigeren Schlüssel in der Hand. Die E-Maschine des A250e wird von einem 15,6 kWh großen Akku mit Energie versorgt; die Batterie im A3 e-tron fasst lediglich 8,8 kWh – kaum mehr als die Hälfte.

Die logische Folge: Das A-Klasse-PHEV ist ungleich sparsamer und länger rein elektrisch unterwegs. Die angegebenen Normverbräuche liegen bei einem Plug-in-Hybrid zwar meilenweit von der Realität entfernt. Trotzdem sind sie ein guter Fingerzeig. Der A3 40 e-tron genehmigte sich in unserem Test gut doppelt so viel wie auf dem Normprüfstand: rund 5 Liter. Der Verbrauch des A250e zeigt eine ähnliche Tendenz: er liegt mit rund 3,5 Litern aber deutlich unter dem des Audi. Und wie sieht es mit der elektrischen Reichweite aus? Der Audi stromert mit Müh und Not 40 Kilometer, der Mercedes schafft beinahe das Doppelte, d.h. 80 Kilometer. Auch beim Aufladen des Akkus hängt der A-Klasse-Steckdosenhybrid seinen Widersacher ab. Beim Stuttgarter kann die Batterie per Wechselstrom mit bis zu 7,4 kW in rund eindreiviertel Stunden geladen werden. An einer Gleichstrom-Schnellladesäule sinkt die Ladezeit – dank einer maximalen Ladeleistung von 24 kW – auf weniger als eine halbe Stunde. Mit der Mercedes-Benz Wallbox und den “me Charge-Services bietet die A-Klasse zumal auch die bessere Lade-Soft- und Hardware.

A-Klasse-PHEV: cleveres Packaging & mit cleveren Systemen gespickt

Messen muss sich der A250e natürlich auch mit der internen Antriebs-Prominenz: etwa dem 224 PS starken Vierzylinder-Benziner A250 oder dem 190 PS starken Vierzylinder-Diesel A 220d. Unter rein finanziellen Gesichtspunkten betrachtet, haben die beiden gegen den Plug-in-Hybrid keine Chance. Mit dem kürzlich erhöhten Umweltbonus – im Falle des A-Klasse-PHEVs eine Kaufprämie von 6.750 Euro – ist der A250e in der Anschaffung um gut 7.000 Euro günstiger. Im Unterhalt hängen die zwei konventionellen Antriebe gleichfalls hinterher. Der Plug-in-Hybrid ist für 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit; Firmenwagen-Fahrer bekommen eine weitere Steuererleichterung bei der Bemessung des geldwerten Vorteils. Achtet man beim Fahren darauf, dass möglichst viel mit Strom gefahren wird, fließt außerdem auch weniger Geld in den Benzintank. Das sorgt zudem dafür, dass auch der CO2-Ausstoß niedriger ausfällt als etwa beim Diesel: insbesondere dann, wenn erneuerbar erzeugter Strom getankt wird. In dieser Konfiguration ist das A-Klasse-PHEV tatsächlich ein Beitrag zum Klimaschutz – freilich ein eher bescheidener.

Bisher hat sich die A250e im Test noch keine Blöße gegeben. Gibt es überhaupt Schwächen oder Nachteile? Ein notorischer Makel der Plug-in-Hybridfahrzeuge plagt auch die A-Klasse, auch wenn ihn Mercedes mit einem cleveren Packaging im Rahmen zu halten weiß. Die Rede ist vom größeren Platzbedarf, den der zusätzliche Energiespeicher fordert. Um den möglichst gering zu halten, wurde die Auspuffanlage in den Mitteltunnel verlegt und der 35 Liter große Kraftstofftank in den Achsbauraum. Letzteres schafft unter den Rücksitzen Platz für die Batterie. Trotzdem sinkt das Volumen des Kofferraums von 355 bis 1.195 auf 310 bis 1.125 Liter – ein Schwund, mit dem man aber leben kann. In puncto Anhängelast sind keine Nachteile zu verzeichnen; gebremst zieht das PHEV bis zu 1,6 Tonnen. In allen anderen Aspekten steht der A-Klasse-Plug-in-Hybrid da wie die konventionelle A-Klasse: wie aus dem Ei gepellt.

Technische Daten des Mercedes A-Klasse Plug-in-Hybrid

PS-Anzahl: min. 218 PS max. 218 PS
kW-Anzahl: min. 160 kW max. 160 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 14,8 kWh/100km max. 14,8 kWh/100km
CO2-Emission: min. 32 g/km max. 32 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 37.764 Euro
Stand der Daten: 11.09.2020

Konkurrenzmodelle

Alternative Antriebe wie Hybridmotoren spielen eine immer größere Rolle – auch unter den Neuwagen in unserem Autohaus online. In der Kompaktklasse treten bei uns bspw. an: der Ford Focus Vignale 1.0 Ecoboost Hybrid ab 21.234 Euro und 32%, der Kia XCeed Plug-in-Hybrid ab 28.398 Euro und 23% bzw. monatlich ab 211 Euro oder der Toyota Prius Plug-in-Hybrid ab 32.240 und 17% Neuwagen Rabatt bzw. Monatsraten ab 268 Euro. Mit unserer Finanzierung kaufen Sie die kompakten Alternativen besonders günstig: z.B. mit unserem Autoleasing oder unserer Autofinanzierung ab 0,9% Effektivzins.

Fazit zum Mercedes A-Klasse Plug-in-Hybrid Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem A-Klasse Plug-in-Hybrid hat Mercedes einen Trumpf ausgespielt, der die Konkurrenz zurzeit aussticht. Das PHEV brilliert beim Ampelstart wie beim Tempobolzen auf der Autobahn und an der Zapfsäule. Mit einer elektrischen Reichweite von fast 80 Kilometern lässt sich der Plug-in-Hybrid außerdem meist als echtes E-Auto nutzen: entsprechend günstig und sauber ist er unterwegs. Bei MeinAuto.de stromert das A-Klasse-PHEV ab 29.680 Euro der Konkurrenz davon – 23,0% oder fast 8.700 Euro günstiger als gelistet.

5 von 5 Punkten

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