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Land Rover Discovery V im Test (2021): 2. Modellpflege für das kletternde Faktotum

Der Wechsel von Generation vier auf fünf verwandelte den Discovery vom Geländewagen in ein SUV. Die tiefgreifendste Veränderung war der Umstieg vom Leiterrahmen auf die selbsttragende Alu-Karosserie. Abseits fester Pfade ist der Disco trotzdem so trittsicher wie eh und je – doch die Kunden wandern vermehrt Richtung Mercedes GLE & Co ab. Ein weiteres Facelift soll die Wanderbewegung stoppen. Ein Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Land Rover Discovery:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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Discovery 2021: mehr Komfort im Fond & mehr saubere Luft

Geht es nach Land Rover, ist der siebensitzige Geländewagen-Gigant des Hauses ein fabelhafter Alleskönner. Der Discovery sei u.a. ein Schlammwühler, ein Familienfahrzeug, ein Statussymbol, ein Arbeitstier und ein Rettungsfahrzeug. Als Zugmaschine und Reisemobil tauge das fast fünf Meter lange und 190 Zentimeter hohe SUV ebenfalls, so der Hersteller. Bei so viel Lob stellt sich die Frage, ob es auch etwas gibt, was der Land Rover Discovery V nicht kann. Zwei Schwächen sind uns vom letzten Test in Erinnerung geblieben. In der Stadt ist der Riese so beweglich wie ein Megamax-Containerschiff im Suez Kanal.

Und dem eigenen Kontostand ist ein Kauf so zuträglich wie eine Spielsucht. Das Faktotum tritt ab rund 61.000 Euro in Aktion – mit monatlichen Autokosten weit jenseits der 1.000 Euro. Natürlich, wer sich in dieser Klasse um ein Fahrzeug umsieht, darf sich von Preisen wie diesen nicht aus der Fassung bringen lassen. Ein Audi Q7 kostet mindestens 68.000 Euro, ein Mercedes GLE startet bei gut 71.000 und ein Ford Explorer gar erst bei 76.000 Euro. Problematischer ist für Land Rover, dass diese Modelle hierzulande derzeit besser ankommen.

Kräftige Statur und fürstlicher Innenraum

Land Rover versucht jetzt mit einem zweiten Facelift gegenzusteuern. Es soll die Qualitäten des Alleskönners prominenter herauszustreichen. Eine dieser Qualitäten ist, trotz des zuvor gesagten, die Größe. In der Stadt steht sie dem Discovery im Weg, für Sightseeingtouren ist er aber nicht vorgesehen. Er blüht erst auf Entdeckungsreisen auf, die über die Ballungsräume hinausführen. Dort ist seine Größe von Vorteil. Die kräftige Statur verleiht Status, die ausladenden Abmessungen bieten reichlich Raum und Platz. Den fürstlichen Discovery-Innenraum hat Land Rover 2021 noch fürstlicher ausgestaltet.

Eine PM2.5-Luftfilterung hebt die Luftqualität und damit das Wohlbefinden der Passagiere. Besonders wohl fühlt sich weiterhin das Einsteigen an. Beim Discovery tritt man nicht nach unten, man steigt nach oben: Die Karosserie kommt uns – mithilfe der serienmäßigen Luftfederung – zuvorkommend vier Zentimeter entgegen. Gleichfalls dem Komfort zugutekommen die überarbeiteten Komfortsitze im Fond. Sie sind dicker gepolstert, bieten mehr Seitenhalt und eine angenehmere Oberschenkelauflage – eine Aufbesserung, die sie auch nötig hatten.

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Facelift verbessert Luft-Zirkulation, Bedienung und Infotainment

Das Fond des neuen Land Rover Discovery offeriert darüber hinaus weitere frische Komfort-Extras. Die vom neuen Luftfilter gereinigte Luft strömt über Luftausströmer aus, die von den B-Säulen auf die Mittelkonsole gewandert sind. Das verbessert die Zirkulation und vereinfacht die Bedienung. Apropos einfache Bedienung: Land Rover hat die Mittelkonsole im Cockpit überarbeitet, um die Bedienung erneut zu vereinfachen. Im Zentrum prangt nunmehr der über elf Zoll große HD-Touchscreen des neuen “Pivi Pro”-Serien-Infotainments.

Über ihn können nach wie vor auch die Sitze im Fond umgeklappt werden: ohne dass man sich die Finger schmutzig machen müsste; alternativ gelingt das auch über eine App. Unverändert bleibt, der Laderaum vergrößerst sich von 986 auf 2.061 Liter. Beim 7-Sitzer beträgt das maximale Volumen 1.997 Liter: Die beiden Zusatzsitze bieten auch ausreichend Platz für Erwachsene und versinken dann im Kofferraumboden. Der Zugang zum Kofferraum hat praktischerweise das Format eines Scheunentors. Einziger Makel: die mit 84 Zentimetern praktisch hüfthohe Ladekante.

Land Rover Discovery: Innen mit Jaguar-Infotainment

Zurück ins Cockpit, zurück zu den Neuerungen. Das reaktionsschnelle “Pivi Pro”-Infotainment kommt von Jaguar und bringt ab Werk eine Navigationsfunktion mit Onboard-Speicherfunktion mit, zumal ein “DAB+”-Radio, eine dynamische Lautstärkeregelung fürs 180-Watt-Soundsystem und eine flache, übersichtliche Menüstruktur. Zwei weitere Features sind die induktive Ladefunktion und die “Dual eSIM”-Technologie. Dank zweier LTE-Modems bietet der Discovery genug Download-Geschwindigkeit fürs Streamen, für Software-Updates “over-the-air” und Live-Verkehrsinfos.

Profitieren können davon alle Insassen, der Wi-Fi-Hotspot des Land Rover bindet bis zu acht Endgeräte ein. Um die virtuelle Entdeckungsreise noch übersichtlicher zu gestalten, können das 12-Zoll- Digitalinstrument mit 3-D-Naviansicht und das farbige Head-up-Display ergänzt werden. Für gelungene Entdeckungsreisen im realen Leben braucht es indes andere Zutaten: insbesondere einen kräftigen Motor und einen trittfesten Allradantrieb.

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Discovery 2021: Sechszylinder als Mild-Hybrid

Beides – kräftige Motoren und einen kundigen Allradantrieb – besitzt der Discovery seit eh und je; bei beiden hat sich 2021 jedoch wieder einiges getan. Land Rover hat die Reihensechszylinder des Discovery auf Vordermann gebracht, nicht zuletzt deren Effizienz. Das Mittel der Wahl: ein 48-Volt-Mild-Hybrid-System und eine neue Motorenfamilie namens “Ingenium”. Die “Ingenium”-Diesel D250 und D300 schicken die Vorgänger SD4 und SDV6 in Rente: mit einer vornehmen Laufruhe und viel Nachdruck, konkret mit 249 und 300 PS sowie 570 und 650 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,4 Liter auf 100 km, 196 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse F).

Basis der drei Liter großen Sechszylinder ist ein leichter Alublock, hinzu kommen Leichtlaufzylinder bzw. -Kolben und ein 48-Volt-Riemen-Starter-Generator. Er bügelt das Turboloch aus und rekuperiert eifrig Bewegungsenergie. Der Verbrauch fällt im Test mit dem D300 dennoch üppig aus: rund zehn Liter sollte man durchschnittlich einplanen. Angesichts eines Leergewichts von fast 2,5 Tonnen – und eines Antritts unter 7 Sekunden auf Tempo hundert – geht das aber noch in Ordnung. Ebenfalls auf die Unterstützung des Starter-Generators baut der neue Sechszylinder-Benziner P360 mit 360 PS; der 300 PS starke Vierzylinder-Benziner P300 verzichtet auf diese (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,3 Liter auf 100 km, 212 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C).

Facelift bringt AWD mit neuem “Wat”-Modus

Beim Antrieb setzen hingegen alle vier Motoren auf dasselbe Gespann: auf eine 8-Stufen-Automatik und auf den permanenten Allradantrieb, mit serienmäßigem Mitteldifferenzial und “Terrain Response 2”-System. Letzteres stellt alle Stellschrauben des intelligenten AWDs automatisch auf den Untergrund und das Umfeld ein: mit der Möglichkeit, spezielle Modi zu wählen. Neu ist der “Wat”-Modus, mit dem sich im Discovery gefahrlos Wasserpassagen erkunden lassen. Der schlaue Allradantrieb verteilt das Drehmoment eigenständig auf jene Achse, die am meisten Grip hat.

Abgesehen von den Modellen mit dem D-250-Diesel sorgt das adaptive Fahrwerk mit seiner adaptiven Dämpfer-Regelung dabei für den angemessenen Komfort. Zum Schluss unseres Testberichts wollen wir noch festhalten, dass Land Rover im Zuge des jüngsten Facelifts auch die Optik dezent angepasst hat. Das Aussehen der Stoßfänger wurde ebenso modernisiert wie das der LED-Scheinwerfer; die neue “R-Dynamic”-Variante verleiht dem Alleskönner eine besonders rassige Optik.

Technische Daten des Land Rover Discovery

PS-Anzahl: min. 249 PS max. 360 PS
kW-Anzahl: min. 183 kW max. 265 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert) Benzin: min. 9,1 l/100km max. 9,3 l/100km
Verbrauch (kombiniert) Diesel: min. 7,3 l/100km max. 7,3 l/100km
CO2-Emission: min. 194 g/km max. 210 g/km
Effizienzklasse: min. B max. C
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 62.045 Euro
Stand der Daten: 16.07.2021

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus online mangelt es unter unseren preiswerten Neuwagen nicht an günstigen Geländewagen. Drei Beispiele sind: der Mercedes GLE ab 60.117 Euro und 17 % bzw. monatlich ab 643 Euro, der Audi Q7 ab 55.315 Euro und 20 % bzw. ab 554 Euro im Monat und der Ford Explorer ab 56.037 Euro und 27 % Neuwagen Rabatt bzw. Monatsraten ab 605 Euro. Eine Finanzierung ist für all unsere Neuwagen ebenso verfügbar, bspw. unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0,49 % Effektivzins und ab 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Land Rover Discovery Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Ob der Land Rover mit dem jüngsten Facelift des Discovery den Kunden-Abfluss aufhalten kann? Das werden die Kunden entscheiden. Jedenfalls hat Land Rover es geschafft, den Discovery rundum zu verbessern. Er bietet mehr Komfort, ein vielseitigeres und übersichtlicheres Infotainment, einen noch vielseitigeren Allradantrieb – und nicht zuletzt neue, sauberere Motoren. Dem Faktotum fehlt nur ein Plug-in-Hybrid. Bei MeinAuto.de geht der Discovery ab 49.996 Euro auf Erkundungstour – 21 % oder umgerechnet fast 11.000 Euro günstiger als gelistet.

4 von 5 Punkten

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