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Hyundai i30 Kombi (Test 2022): Der junge Golf-Gegner legt den nächsten Gang ein

Die Kompakt-Klasse ist bei uns bis heute unumstritten in der Hand des VW Golf. Neben ihm zu bestehen, ist schwer. Davon wissen der Ford Focus und der Opel Astra ein Lied zu singen. Dass sich indes selbst als Späteinsteiger durchsetzen kann, zeigt Hyundai mit dem i30 seit 2007. In der 3. Auflage entfaltet er sich als Schrägheck- und Fließhecklimousine sowie als Kombi. Im Test sehen wir uns den jüngst modellgepflegten i30 Kombi en detail an.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

Hyundai i30 Kombi

© Hyundai

Der Hyundai i30 Kombi im Schnellcheck


Stärken

  1. Front- und Heckdesign gekonnt verfeinert
  2. neue, effizienter Mildhybrid-Benziner
  3. stärkerer Dreizylinder-Basisbenziner
  4. geräumig und praktisch
  5. großer Stauraum
  6. verbesserte Infotainment- und Assistenzsysteme

Schwächen

  1. kein Plug-in-Hybrid, ein E-Antrieb
  2. knapp 1.700 Euro höherer Startpreis

Hyundai i30 Kombi

© Hyundai

Ein kleines, ein großes Facelift & laufende Verbesserungen

Wie die fünftürige Schrägheck-Limousine der dritten i-30-Generation aussieht, wissen wir seit dem Herbst 2016. Die Formgebung und die technische Ausstattung des i30 Kombi kennen wir seit dem März 2017; wenige Monate später folgte die Vorstellung des neuen i30 Fastback. 2018 hat Hyundai die ersten Neuerungen eingeführt: namentlich Antriebe, die den strengeren Abgasnorm-Vorgaben genügten. Diesem ersten, außerordentlichen Facelift folgte Ende 2020 die erste reguläre, große Modellpflege. Vor einigen Monate hat Hyundai erneut nachgebessert.

Anders gesagt: Hyundai lässt dem i30 viel Aufmerksamkeit angedeihen. Wie diese Aufmerksamkeit im Detail aussieht, sehen wir uns anhand der letzten beiden Überarbeitungen an. Sie wirken bis heute nach. Besonders umfangreich umgestaltet hat Hyundai beim 202er-Facelift das Motorenregal. Die Überraschung. Trotz des Umbaus fehlt dem i30 Kombi bis heute die Option auf einen Plug-in-Hybrid- oder Elektro-Antrieb à la VW Golf bzw. ID.3 oder Opel Astra. Die Möglichkeit, in der Kompaktklasse auf den Ioniq Elektro auszuweichen, gibt es nicht mehr; er wurde vor Kurzem eingestellt.

Hyundai i30 Kombi

© Hyundai

Modellpflege 2020/21: Hyundai für 48-Volt-Mildhybrid-Benziner ein

Das ausführliche und vollwertige Stromern überlässt Hyundai den SUVs. Der i30 Kombi wird seit 2020 optional aber von Mildhybrid-Antrieben bewegt. Zur Wahl stehen der Dreizylinder-Turbobenziner 1.0 T-GDI 48-Volt-Hybrid mit 120 PS und 172 Nm; und der Vierzylinder-Turbobenziner 1.5 T-GDI 48-Volt-Hybrid mit 160 PS und 253 Nm Spitzendrehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 6,0-6,2/6,3-6,5 Liter auf 100 km, 137-140/142-148 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.).

Nach ihrem Debüt 2020 haben sich die beiden Mildhybrid-Benziner mittlerweile als Hauptmotoren etabliert. Der 12 Kilowatt starke Starter-Generator – er ist über einen Riemen mit der Kurbelwelle verbunden – verbessert auf der einen Seite die Antrittsstärke der Ottomotoren. Auf der anderen Seite hilft der kleine Elektromotor mit seiner Rekuperations-Arbeit tatkräftig mit, den Verbrauch und CO2-Ausstoß zu senken: im Test um gut5% bzw. 0,2 bis 0,3 Liter. Doch welcher Hybrid-Benziner ist die bessere Wahl?

Hyundai i30 Kombi

© Hyundai

Neues 6-Gang-Schaltgetriebe mit elektronischer Kupplung bei den MHEVs Serie

Aus Sicht der Fahrleistungen spricht alles für den Vierzylinder 1.5 T-GDI. Er beschleunigt den Hyundai i30 Kombi maximal auf 210; und in weniger als 9 Sekunden auf 100 km/h. Das verschafft dem Fahrer den nötigen Leistungsspielraum, um alle alltäglichen Fahrsituationen souverän zu meistern. Der Dreizylinder schafft in der Spitze gut 190 km/h, braucht für den 0-100-Sprint aber rund 3 Sekunden länger. Er ist im Alltag stärker gefordert; und wenn er gefordert wird, ist der Dreizylinder unverkennbar zu hören.

Der einzige Nachteil des Vierzylinders ist der Aufpreis von 1.400 Euro; der Verbrauch ist real kaum höher als der des Dreizylinders. Bei den Getrieben nehmen sich die zwei Mildhybrid-Motoren ebenso nichts. Ab Werk arbeiten sie mit dem – ebenfalls beim Facelift eingeführten – intelligenten 6-Gang-Schaltgetriebe zusammen (iMT). Dessen elektronische Kupplung ist Teil des Mildhybrid-Strangs: Das erhöht die Effizienz und gestaltet die Zusammenarbeit harmonischer; etwa beim Segeln im “Eco”-Modus.

Hyundai i30 Kombi

© Hyundai

Erste Wahl: 160-PS-Benziner mit 7-Gang-Automatik?

Wir bevorzugen dennoch die optionale 7-Gang-Automatik. Das Doppelkupplungsgetriebe schaltet mindestens ebenso sauber wie das iMT, bietet aber eine breitere Spreizung und mehr Komfort. Der Aufpreis für diese Vorzüge ist mit 1.950 Euro im Rahmen. Im Rahmen der 2020er-Modellpflege gab es zudem noch andere Veränderungen im Motorensortiment. Keine dieser Neuerungen aber hat bis heute Bestand. Der damals eingeführte Basismotor, ein 110 PS starke Vierzylinderbenziner ohne Turbolader, wurde vor wenigen Wochen abgelöst.

Seine Aufgabe übernimmt eine Spielart des Dreizylinder-Turbobenziner 1.0 T-GDI: ohne Mildhybrid-System aber mit herkömmlichem 6-Gang-Getriebe. Diese Veränderung bedeutet. Das Basismodell des i30 Kombi ist ein paar Stundenkilometer schneller, spürbar kraftvoller im Antritt – und dennoch sparsamer. Der Verbrauch sinkt um rund einen halben Liter, der CO2-Ausstoß um gute 10 Gramm pro Kilometer. Der Einstiegspreis steigt mit dem neuen Einstiegsmotor aber: von 19.990 Euro auf 21.650 Euro – den Golf Variant gibt es indes nicht unter 28.800 Euro.

Hyundai i30 Kombi

© Hyundai

Besserer Basismotor senkt Verbrauch & hebt den Preis

Die letzte Veränderung im Antriebsregal ist ebenfalls erst einige Wochen alt. Die bei der 2020er-Modellpflege eingeführten Diesel der neuesten Generation hat Hyundai aus dem Sortiment des i30 Kombi gestrichen. Die anderen Neuerungen aus dem Jahr 2020 sind indessen bis heute aktiv und wirksam. Das betrifft sowohl die Feinarbeiten an der Optik der Front- sowie Heckschürze; wie die Verbesserungen im Assistenz-Arsenal. Optisch wirkt der Kombi dank des breiteren Kühlergrills schlanker, eleganter, dynamischer; der modifizierte Heckdiffusor verbessert die Aerodynamik.

Das “SmartSense”-Paket des Basismodells “Pure” hat Hyundai bei der Modellpflege ausgeweitet. Es umfasst einen Aufmerksamkeits-, Fernlicht-, aktiven Spurhalte- sowie Notbrems-Assistenten mit Fußgänger-Erkennung. Mit dem Assistenz-Paket kann dieser Grund-Assistenzstock – ab der ebenfalls 2020 eingeführten “N Line” – erweitert werden. Für 1.200 Euro erhält der Notbremsassistent eine Radfahrererkennung; und die Geschwindigkeitsregelanlage eine adaptive Abstands- und Stopp-Funktion.

Hyundai_i30_Kombi

© Hyundai

Neue “N Line”: sportlich betont aber weiter viel Sinn fürs Praktische

Außerdem ziehen mit dem Paket ein Totwinkel-Assistent, ein Querverkehrswarner und eine Verkehrszeichenerkennung in den i30 Kombi ein. Die Ausstattung lässt sich natürlich auch mit der Wahl einer der höheren Linien verbessern. Im i30 Kombi Select steigern eine Einparkhilfe, eine Rückfahrkamera und das 8,0-Zoll-Farb-Touchscreen den Komfort. Die Bedienung gelingt problemlos ohne eigenen Infotainment-Führerschein. Die dritte Ausstattungslinie “Trend” ergänzt eine 2-Zonen-Klimaautomatik und eine Smartphone-Ablage mit kabelloser Ladefunktion Serie.

In der neuen “N Line” präsentiert sich der Kompaktkombi sportlich, digital und konnektiv: mit einer digitalen Instrumenten-Anzeige, den “Bluelink”-Telematik-Diensten und ihren praktischen Online-Services; sowie dem 10-Zoll-Navigationssysteme. Eines hat sich seit dem Start der 3. Auflage nicht verändert: der 4,59 Meter lange i30 Kombi ist und bleibt geräumig und praktisch. Mit einem Stauraumvolumen von 602 bis 1.650 Litern kann er dem vier Zentimeter längeren VW Golf Variant Paroli bieten (611 bis 1.624 Liter); mit den Mildhybrid-Motoren schrumpft der Hyundai-Stauraum jedoch auf 493 bis 1.541 Liter.

Technische Daten des Hyundai i30 Kombi


PS-Anzahl: min. 120 PS max. 160 PS
kW-Anzahl: min. 88 kW max. 118 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell, Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch Benzin: 5,0 l/100 km
CO₂-Emission 115 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 21.650 Euro
Stand der Daten: 09.09.2022

Konkurrenzmodelle


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Unser Fazit zum Hyundai i30 Kombi


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 09.09.2022
Hyundai weiß, was es am i30 Kombi hat – dementsprechend sorgfältig wird der Kompaktkombi gehegt und gepflegt. Die letzte Modellpflege brachte effiziente Mildhybrid-Benziner, eine verbesserte und erweiterter Assistenz bzw. Konnektivität – und ein geschärftes Design. Ab dem Modelljahr 2023 verzichtet Hyundai endgültig auf die Diesel und führt einen neuen Basisbenziner ein. Ein Plug-in-Hybridantrieb ist bis auf Weiteres leider nicht in Sicht. Bei MeinAuto.de gibt es Hyundai’s aufgefrischten Kompakt-Kombi ab 20.868 Euro – 19 % respektive nahezu 54.700 Euro günstiger als gelistet.

     
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