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Golf 8 Variant im Test (2021): Ist der neue Golf-Kombi so gut, dass er Zukunft hat?

Die neue VW Golf Limousine, die achte ihrer Art, hat Ende 2019 das Licht der Öffentlichkeit erblickt: damals, vor Corona, noch mit Publikum. Der Golf 8 Variant debütierte ein Jahr danach öffentlich ohne Öffentlichkeit vor Ort. Trotzdem ist offensichtlich, dass vieles am neuen Golf-Kombi nagelneu ist. Was der Golf 8 Variant im realen Familienalltag Neues bieten kann, klären wir in unserer Testfahrt.

Inhalte des Testberichts zum VW Golf 8 Variant:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Golf Variant: die 6.Generation ist um einiges geräumiger

Die Golf 8 Limousine hat mittlerweile mit dem vollelektrischen ID.3 starke interne Konkurrenz bekommen. Der neue Golf 8 Variant bleibt von einem internen E-Modell vorerst verschont. Auf die faule Haut hat sich der Golf-Kombi dennoch nicht gelegt. VW verspricht, das neue Modell biete maximalen Raum bei minimalem Verbrauch: zusätzlich zur vollen Digitalisierung und Vernetzung. Kurzum: Uns erwartet ein dichtes Testprogramm, das wir mit der Suche nach dem maximalen Raumangebot beginnen. Um das Versprechen erfüllen zu können, hat VW seinen kompakten Kombi kräftig gestreckt. Mit einer Länge von exakt 4.633 Millimetern legt er um 66 Millimeter zu – allein 50 Millimeter davon fallen auf den auf 2,68 Meter verlängerten Radstand. Zur Einordnung: Mit dieser Länge wächst sich das Modell des Mutterkonzerns zu Ausmaßen aus, die denen – des bekanntermaßen riesigen – Schwestermodells, Skoda Octavia Combi, gleichen. Der misst in der aktuellen Generation bspw. 4,69 Meter in der Länge. Die erste “Golf Variant“-Generation aus dem Jahre 1993 hingegen war mit 4,34 Metern satte 30 Zentimeter kürzer als der aktuelle; bei einem Radstand, der zwanzig Zentimeter geringer war.

Geht es nach diesen Vergleichen, müsste der Golf 8 Variant innen ein echter kompakter Raum-Krösus sein? Nach einer ausführlichen Sitzprobe können wir dieser Einschätzung nicht widersprechen. Vorne hat sich das Platzangebot zwar kaum verändert: hier hatten aber bereits im Vorgänger zwei Meter Riesen keine Problem. Im Fond war der Freiraum im Golf VII Variant hingegen relativ knapp. Ab eine Größe von 1,80 Metern wurde es für Beine und Knie rasch ungemütlich. Im Golf VIII Variant kann davon keine Rede sein: der Beinraum ist um fast vierzig Millimeter auf 94 Zentimeter angewachsen. Anders formuliert: Der neue Kombi ist in dieser Beziehung eine Klasse besser – und auch das Gefühl ist hinten deutlich freier als bisher. Vom Rest des Längenzuwachses profitiert der Kofferraum. Dessen Stauraumvolumen wächst, wenn auch nur leicht: von bisher 605 bis 1.620 auf 611 bis 1.642 Liter. Der Octavia Combi packt mit 640 Liter bis 1.700 Litern kaum noch mehr ein; ein Ford Focus Turnier und ein Opel Astra Sports Tourer können mit 490 bis 1.502 und 500 bis 1.550 Litern nicht ansatzweise mithalten.

Praktisch, windschlüpfig und voll-digital

Die Behauptung, der neuen VW Golf Variant biete maximalen Raum, ist demnach kaum zu hoch gegriffen. Neben der Raumfülle hat der Kombi freilich auch jede Menge praktischer Details zu bieten. Werksseitig statten die Wolfsburger den Kofferraum mit Verzurrösen und Taschenhaken aus; optional sind u.a. eine flexible Netztrennwand und zwei Steckdosen (12 bzw. 230 Volt) erhältlich. Eine mit kaum mehr als 60 Zentimeter angenehm niedrig angesiedelte Ladekante gehört zur Serienausstattung – eine elektrisch aus- bzw. einklappbare Kupplung für Anhänger zum Extra-Repertoire. Kurz und gut: Praktisch ist er, der neue VW Golf Variant, auch wenn dem neuen – wie üblich bei Kombis – eine längs verschiebbare Rücksitzbank fehlt. Uns hat beim ersten Lesen des Längenzuwachses aber ein anderes Bedenken beunruhigt. Sie der neue Golf-Kombi so klobig und unförmig aus, wie es die größeren Abmessungen vermuten lassen? Bereits der erste Blick beschwichtigt. Nein, der sechste Golf-Variant ist optisch kein Biedermann, kein Allerwelts-Kombi. Gut, der neue Seat Leon ST mag noch dynamischer und schwungvoller aussehen – doch selbst der Wolfsburger hat sich optisch in Richtung Shooting Brake entwickelt.

Bis zur B-Säule gleicht der Golf Variant wieder der Golf Limousine. Von ihr übernimmt er die elegant geschnittenen LED-Schweinwerfer, die auffällige LED-Lichtleiste im Kühlergrill – und die markanten Lichtkanten in der Motorhaube. Dass die neue Form nicht nur optisch schnittiger aussieht, sondern tatsächlich besser durch die Luft schneidet, belegt zweierlei: die auf 2,2 m² reduzierte Stirnfläche und der von 0,3 auf 0,28 reduzierte cw-Wert. Hinter den B-Säulen fällt das Design gleichfalls formschöner aus als beim Vorgänger: dank der hoch gezogenen Schulterpartie und der coupéartigen Dachlinie. Der Längenzuwachs erlaubt es den Designern, die Form dennoch der Funktion folgen zu lassen: wie unser erster Besuch im Innenraum gezeigt hat. Bei unserem zweiten Besuch wollen wir uns der Einrichtung und der elektronischen Ausstattung widmen. Die Einrichtung folgt ebenfalls dem Vorbild der Limousine: Sie bleibt von hoher Verarbeitungsqualität, ist aber moderner, digitaler geworden. So verlässt der Kombi die Werkshallen bspw. stets mit dem neuen digitalen Kombiinstrumenten “Digital Cockpit Pro“; und seinem zehn Zoll großen, konfigurierbaren Bildschirm.

Golf 8 Variant: gut vernetzt – aber nur mild elektrifiziert

Zehn Zoll groß ist auch die zentrale Serien-Bedieneinheit des neuen VW Golf 8 Variant: der Touchscreen des “Discover Media“-Infotainment-Navi-Ensembles. Als Mitglied der jüngsten Infotainment-Generation hängt es über die Online-Connectivity-Unit permanent am Netz. Dergestalt öffnet es – ab Werk oder optional – die Tür zu VWs stetig wachsendem Onlinedienste-Angebot “we connect“. Die mobilen Geräte können auf Wunsch kabellos eingebunden; und wesentliche Funktionen über den “Alexa”-Sprachassistenten gesteuert werden. Dass die Digitalisierung der Bedienung nicht zwangsläufig eine Erleichterung ist, haben wir bereits in anderen Tests der neuen VW-Flotte moniert. Dass mehr Komplexität der reibungslosen Funktion auch abträglich sein kann, zeigen die gelegentlich berichteten Softwarefehler. Andererseits belegen Entwicklungen wie die neue “Car2X“Technologie, die den Kombi mit sicherheitsrelevanten Informationen der VW-Flotte füttern (lokales Warnsystem): sie können auch die Sicherheit signifikant erhöhen.

Um die Sicherheit ist es im neuen Golf Variant dank vieler neuer Assistenzsysteme sehr gut bestellt. Die Glanzstücke sind zum einen die optionalen “IQ.Light“-LED-Matrixscheinwerfer, die die Straße besonders genau ausleuchten; und zum anderen der “Trave Assist“, der das teilassistierte Fahren bis 210 km/h ermöglicht. Im Motorenregal erwartet uns zum Schluss noch eine Überraschung: Bis auf Weiteres wird VW keinen Plug-in-Hybrid anbieten, wodurch das Ziel des minimalen Verbrauchs nur bedingt erfüllt werden kann. Die Elektrifizierung beschränkt sich auf Mild-Hybrid-Antrieb der “eTSI”-Reihe; sie fällt für uns aber eher in die Kategorie “weder Fisch noch Fleisch“. Interessanter dürfte für die meisten der 115 PS und 300 Nm starke Einstiegs-Diesel 2-0 TDI sein (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ: 4,0 Liter auf 100 km, 106 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A-A+). Er kostet kaum mehr, fährt sich aber spürbar souveräner und dynamischer. Dank des neuen Twindosing-Verfahrens – zwei SCR-Katalysatoren mit zwei Harnstoffeinspritzungen – ist der Selbstzünder, ganz ohne Tricksereien, auch um vieles sauberer als die alten Diesel. Hinzu kommt: Auch beim Ziehen eines Anhängers stellen sich die Diesel geschickter an.

Technische Daten des VW Golf 8 Variant

PS-Anzahl: min. 110 PS max. 150 PS
kW-Anzahl: min. 81 kW max. 110 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Diesel, Benzin oder Gas
Verbrauch (kombiniert, Diesel und Benzin): min. 3,9 l/100km max. 5,29 l/100km
Verbrauch (kombiniert, Gas): min. 4,1 kg/100km max. 4,1 kg/100km
CO2-Emission: min. 95 g/km max. 120 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. B
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 23.715 Euro
Stand der Daten: 06.01.2021

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum VW Golf 8 Variant Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem neuen Golf 8 Variant ist es VW gelungen, den gelungen Kompaktkombi erheblich zu verbessern. Der längere Nachfolger schafft mit seinem größeren Radstand auf der Rückbank spürbar mehr Platz; der Stauraum wächst ebenfalls. Gelungen finden wir zumal das Design und – von einigen Ausnahmen abgesehen – das neue digitalisierte Cockpit. Dass der Kombi ohne Plug-in-Hybrid-Antrieb kommt, ist indessen eine Überraschung. Bei MeinAuto.de startet der sechste Golf-Kombi ab 20.920 Euro – 14% oder umgerechnet fast 3.200 Euro günstiger als gelistet.

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