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Ford Mustang Convertible (Test 2022): Facelift trifft kalifornische Lebenslust

Es ist schon ein Weilchen her, dass mit uns die Pferde durchgegangen sind. Es war 2019. Damals durften wir mit dem Pony-Car aller Pony-Cars, dem Ford Mustang, ausreiten – im klassischen Fastback-Coupe. Heute wollen wir uns weniger bedeckt halten und galoppieren mit dem Cabrio, dem Mustang Convertible, auf. Das Cabrio wurde 2018 geliftet und hat auch danach einige Änderungen erfahren. Welche, erfährst Du im Test.

Inhalt

    1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
    2. Technische Daten
    3. Konkurrenzmodelle
    4. Fazit

© Ford

Das Ford Mustang Convertible im Schnellcheck

Stärken

Schwächen

+ Kultstatus unter den Pony-Cars – Mäßiger Federungskomfort ohne optionales Adaptiv-Fahrwerk
+ Leistung und Klang des Fünfliter-V8 – Kräftig gestiegener Preis
+ Neue 10-Gang-Wandlerautomatik – Verbrauch
+ Hochwertigerer Innenraum
+ Verbessertes, sportlicheres Fahrwerk
+ Modelljahr 2022 optional mit exklusivem California-Styling

© Ford

Ford Mustang Cabriolet: 2018er-Facelift gefolgt von laufenden Neuerungen

Fords ikonischer Sportwagen Mustang streunt seit den 1960ern über die Asphalt-Pisten. Heute ist er der Inbegriff des Pony-Cars: sportlicher Coupés und Cabriolets, die stolz ein Tier-Logo zur Schau stellen. Besonders auffällig ist die Zurschaustellung, weil eine ellenlange Motorhaube üblicherweise mit einem knackig-kurzen Heck kontrastiert. ″Long hood, short deck″ heißt es im Heimatland des Mustang, den USA. Längst hat sich Fords Sportwagen aber auch auf dem alten Kontinent seinen Namen gemacht. Bei uns zählt er – neben bzw. nach dem Audi TT und dem Porsche 911 – zu den beliebtesten Sportlern; auch und insbesondere in der 2014 vorgestellten, sechsten Auflage.

Bei uns lässt die aktuelle Mustang-Generation seit 2015 die Muskeln spielen; seit 2019 liefert Ford eine überarbeitete Version aus – seit 2020 fährt der Sportler als Mustang Mach-E sogar rein elektrisch. Die Ikone aber ist bisher dem Verbrenner treu geblieben: als Mustang Fastback mit festem Dach wie als Convertible mit Falt- bzw. Stoffverdeck. Wir sitzen heute im Ford Mustang Convertible-Cabriolet; und bei dem hat sich seit dem 2018er-Facelift besonders viel getan: außen wie innen. Das wirft die Frage auf, womit beginnen? Darauf gibt es nur eine Antwort. Beim Herzstück, dem Motor.

© Ford

Motoren: 2,3 EcoBoost seit 2020 Geschichte – V8 übernimmt mit 450 PS

Beim 2018er-Facelift hat Ford sowohl den Basis- wie den ″echten″ Mustang-Motor überarbeitet. Das Basisaggregat, der Vierzylinder-Turbo-Benziner 2.3 EcoBoost mit 290 PS, wurde 2020 aus dem Regal entfernt. Übrig blieb und bleibt der 5.0 l Ti-VCT V8, ein fünf Liter großer V8 mit 450 PS und 529 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 12,0/11,6 Liter auf 100 km, 272/265 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse G). Für das Coupé wird der Big Block 2022 auch in der etwas stärkeren ″Mach 1″-Ausführung mit 460 PS angeboten; das Cabriolet liefert Ford aktuell exklusiv in der besagten ″GT″-Variante aus.

So oder so ist der fünf Liter große V8 einen Wucht: in Bezug auf den Sound wie auf den Antritt. 2018 hat Ford den variabel per Hochdruck-Direkt- oder Niederdruck-Zentraleinspritzung versorgten Achtzylinder überarbeitet. Die Spitzenleistung stieg von 421 auf die heutigen 450 PS; das maximale Drehmoment hat sich nicht nennenswert verändert. Die 450 Pferde hämmern den Mustang Convertible nun in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h: das Hämmern darf in diesem Fall wörtlich verstanden werden. Der Antritt kommt uns so vor, als würde das Heck von einem massiven Hammer getroffen.

Fünfliter-V8 2018 überarbeitet, 2022 im Convertible nur mit 10-Gang-Automatik

Zum Vergleich: Mit dem 2,3 EcoBoost dauerte der 0-100-Sprint gestoppt 5,8 Sekunden, gefühlt aber eine ganze Ewigkeit länger. In der Spitze schafft das Convertible mit dem V8 locker 250 km/h; hier regelt Ford den Vortrieb ab. Der 2,3 EcoBoost kam bereits bei 180 km/h hörbar in Atemnot. Verteilt wird die Leistung im Übrigen auf die Hinterachse: das Gefühl des heckseitigen Hammerschlags täuscht also nicht. Die Verteilung der mächtigen Leistung übernahm lange das 2018 verbesserte manuelle 6-Gang-Getriebe. Die Kupplung und das Schwungrad wurden damals verstärkt; außerdem hat Ford eine elektronische Zwischengasfunktion und eine ″Lauch Control″ eingebaut.

Im Modelljahr 2022 werden die Gangwechsel beim Mustang Convertible in jedem Fall vom ebenfalls 2018 eingeführten Wandlerautomaten übernommen. Mit seinen zehn Gängen verfügt der Wandler über eine ungleich feinere Spreizung; und dank einer geringeren inneren Reibung auch über einen höheren Wirkungsgrad. Als Fahrer spürt man diese Vorteile allenthalben: beim Fahren, weil der Mustang herzhafter beschleunigt; und an der Zapfsäule, weil er weniger Sprit braucht. Mit 13 bis 14 Litern sollte man dennoch kalkulieren – im Stadtverkehr gehen mit dem Mustang die wilden Pferde durch; 20 Liter sind normal.

Mustang Convertible 2022 exklusiv als ″California″-Sondermodell

Ein Big Block bleibt eben ein Big Block – fünf Liter Hubraum müssen mit ausreichend Sprit versorgt werden, daran kann die schlaueste Elektronik nichts ändern. Die Schaltvorgänge vermag die Elektronik jedoch sehr wohl zu verbessern – und das nahezu in Echtzeit. Wenn wir Cruisen schaltet die 10-Gang-Wandlerautomatik spürbar anders als beim Kickdown. Dieser anpassungsfähige Schaltkomfort steht dem Mustang Convertible ausgezeichnet. Ausgezeichnet steht ihm aber auch das im 2022-Modelljahr als exklusive Sonderausstattung eingeführte ″California″-Styling.

Das Paket kostet 2.000 Euro extra und spendiert dem Mustang-Cabriolet: eine eindrucksvolle Wabengitter-Optik für den Kühlergrill; eine ebenso eindrückliche Rennstreifen-Lackierung sowie wuchtige, vorne 255 und hinten 275 Millimeter breite 19-Zöller. Ford zieht sie auf dunkelgraue 5-Speichen-Leichtmetallfelgen auf. Ein spezielles Badge am Heck rundet das ″California″-Exterieur-Styling ab. Das ″California Special″-Paket bringt aber auch in den Innenraum frischen Glanz und kalifornischen Lifestyle.

© Ford

Innenraum beim Facelift & durch das ″California″-Paket aufgewertet

Die Sitze erhalten beim Ford Mustang Convertible California eine Premium-Polsterung; und werden vorne klimatisiert, i.e. beheizt und belüftet. Die Türeinsätze peppt eine schwarze Wildleder-Optik auf, das Cockpit ein Aluminium-Armaturenbrett in Carbon-Optik. Das Interieur wurde bereits beim Facelift deutlich aufgewertet: mit feineren Werkstoffen, digitalen, 12 Zoll großen Instrumenten – und pfiffigen Details wie dem pulsierenden Licht des Start-Knopfs. Es flackert pro Minute 30-mal auf – der Pulsschlag eines Ponys im Schlaf.

So oder so, derart gestylt wird die Cabrio-Fahrt zu einem besonderen Vergnügen. Das liegt auch am verbesserten Fahrwerk. Beim Facelift hat Ford die Stoßdämpfer straffer abgestimmt und die Querstabilisatoren verstärkt. Seither rollt und schaukelt der Mustang Convertible  spürbar weniger. Der Federungskomfort leidet darunter naturgemäß. Kurieren lässt sich das mit dem ebenfalls 2018 eingeführten ″MagneRide″-Adatpiv-Fahrwerk; es kostet allerdings 2.000 Euro extra.

Straffer gebettet – optional gutbürgerlich leise

Das fällt anno 2002 stärker ins Gewicht, weil die Preise für den Mustang zuletzt kräftig angezogen haben. Kurz nach dem Facelift gab es das Mustang Cabrio bereits unter 45.000 Euro; aktuell verlangt Ford mindestens 58.800 Euro. Vergleichen wir gleiches mit gleichem, ist der Preisanstieg weniger eklatant. Die Version mit dem 5-Liter-V8 und der 10-Gang-Automatik wurde 2019 für 54.000 Euro angeboten. Trotzdem: Der offene Sportwagen mit dem Pferd im Kühlergrill ist kein Schnäppchen mehr.

Ein Erlebnis, insbesondere eine Klangerlebnis, bleibt der Ford Mustang Convertible aber ohne Zweifel. Seit 2018 wiehert er aus vier Endrohren, die den Klang über eine aktive Klappen-Steuerung regeln. Wer in einem dicht besiedelten Gebiet wohnt, wird über die Möglichkeit des ″Gute-Nachbarschafts“-Modus erfreut sein – sofern ihm an einer guten Nachbarschaft gelegen ist. Mit dem Modus lässt sich das Sport-Cabrio leise wie ein gewöhnlicher Pkw aus dem Wohngebiet navigieren. Der Reiz, ihn etwas voreilig voll aufheulen zu lassen, ist allerdings schwer zu unterdrücken.

Technische Daten des Ford Mustang Convertible

PS-Anzahl: min. 449 PS max. 449 PS
kW-Anzahl: min. 330 kW max. 330kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin
Kraftstoffverbrauch: 12,0 l/100 km
CO₂-Emission 273 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 58.800 Euro
Stand der Daten: 28.04.2022

Konkurrenzmodelle

In unserem Onlineshop stehen unter unseren Neuwagen zu Bestpreisen noch zig andere Sportwagen. Drei Beispiele: der Mazda MX-5 Roadster ab 22.615 Euro und 16 %, das Jaguar F-Type Cabrio ab 73.632 Euro und 15 %; oder der Audi TTS Roadster ab 53.713 Euro und 13 % Neuwagen Rabatt. Mit einer Finanzierung gibt es diese Sportwagen bei uns optional zu kleinen Raten, etwa mit unserem Autoleasing ab 1,9 % und null Euro Anzahlung.

Unser Fazit zum Ford Mustang Convertible

MeinAuto.de-Redaktion |

Fazit: Bei der Modellpflege 2018 hat Ford den Mustang Convertible an mehreren Stellen aufgewertet. Der Innenraum ist seitdem hochwertiger eingerichtet, u.a. auch mit digitalen Instrumenten. Das Fahrwerk federt sportlicher – optional auch adaptiv und komfortabel. Der fünf Liter große V8-Topmotor hat mehr Leistung und auf Wunsch eine 10-Gang-Automatik; seit 2020 ist der V8 der einzige Antrieb, seit 2022 ist die Automatik Serie. Das ″California″-Stylingpaket verleiht dem Sportcabrio dieses Jahr optional einen besonderen Glanz. Bei MeinAuto.de ist das Mustang-Cabriolet in Kürze wieder lieferbar: wie gewohnt zum Bestpreis samt Toprabatt inklusive. 

4 von 5 Punkte

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