Ford Focus IV im Test (2018): Braucht man Mut beim 5-Türer?

Der Kunden-Focus hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr vom Ford Focus entfernt. Ein VW Golf ist ihm längst uneinholbar enteilt (oder doch nicht?); und Modelle wie der Opel Astra und der Seat Ibiza drohen ihm den Rang abzulaufen. Die zentrale Mission der vierten Generation lautet deshalb, die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen. Wie der Focus IV das bewerkstelligen will, zeigt er im Test:

Inhalte des Testberichts zum Ford Focus 5-türig

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Unser Fazit mit Sternebewertung
  4. Konkurrenzmodelle

Brennpunkte Design & Interieur

ford-focus-2018-ausen-vorneGroße Herausforderungen verlangen große Entscheidungen. Ford hätte die Basis des Focus kontinuierlich weiterentwickeln und verbessern können – eine Strategie mit wenig Risiko, aber bescheidenen Zukunftsperspektiven. Eine andere Option ist die grundlegende Neuentwicklung eines Modells, ausgehend vom Innenleben über die Motoren bis zum Schnittmuster. Dieser Weg birgt großes Potential, gleichermaßen für Erfolge wie Misserfolge. Ford wählt mit dem Focus IV dennoch das Risiko und stellt seinen Kompakten komplett neu auf. Den frischen Mut sieht man dem vierten Spross rundum an. Ob an der Front mit der längeren Haube, seitlich mit der schwungvollen Dachlinie und den zusätzlichen Lichtkanten – oder am Heck dank des Spoilers und der eleganten Heckleuchten: der neue Focus tritt selbstbewusst auf. Diese Sicherheit rührt auch daher, dass die  Form ihren Ursprung in der Funktion hat. Die Linienführung, die Lufteinlässe und der Zusatzflügel senken den Luftwiderstand markant. Wie sich das auswirkt, werden wir später sehen. Zuvor wollen wir uns die Auswirkungen der veränderten Maße ansehen.

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ford-focus-2018-innen-sitzeWährend die Kölner die Außenabmessungen minimal vergrößert haben, gibt es bei den Proportionen weitreichende Änderungen. So setzen die beiden A-Säulen um fast zehn Zentimeter weiter hinten an. Das wirkt sich nicht nur auf das Aussehen, sondern auch auf den Innenraum aus. Beim ersten Einstieg spüren wir es sofort: Der Focus lässt uns mehr Spielraum, ein Vorzug, den das versetzt Armaturenbrett mitverantwortet  – es geht stärker auf Distanz zum Lenker und seinem Copiloten. Im Fond ist es dank des größeren Radstandes luftiger geworden. Die Achsen stehen um fünf Zentimeter weiter auseinander, wovon die Knie am meisten profitieren. Das Einsteigen ins Fond ist keine große Hürden – die überarbeitete Türform macht sich bezahlt. Am angenehmsten gelingt es in der neuen Crossover-Variante „Active“, die mehr Bodenfreiheit bietet und mit einer höheren Sitzpositionen lockt. Trotz dieser Zugewinne bleibt genug Platz fürs Gepäck. Im Kofferraum des 3,38 Meter langen Fünftürers verschwinden maximal 341 bis 1.320 Liter: 25 bis fast 100 Liter mehr als bisher. Der fast gleichlange Opel Astra fasst 370 bis 1.210, der deutlich kürzere Golf 380 bis 1.270 Liter.

Innenraum aufgeräumt, Motoren in Form gebracht

Bisher hat der große Umbau des Ford Focus reiche Früchte getragen. Der nächste Prüfstein ist eine weitere Großbaustelle des Vorgängers: das Interieur. Mit der zurückgenommenen Armaturentafel haben sich die Kölner Platz geschaffen, den sie zu nutzen wissen. Die Materialien des Innenraums wirken hochwertiger und greifen sich feiner an. Die gesamte Bedienung geht einfacher von der Hand, die technischen Fertigkeiten des Infotainment-Angebots wurden ausgebaut. Damit ist es jetzt ein Leichtes, das Smartphone anstandslos ins automobile Infotainment zu integrieren. Serienmäßig funktioniert das ab der „Cool & Trend“-Ausstattung mit dem „Ford Sync3“-Navi und seinem 8 Zoll großen Touchscreen. Dazu gibt es eng anliegende Sportsitze, in denen wir – satt gebettet – das Multimedia-Angebote genießen. Zu einem Genuss ist überdies die Bedienung geworden: Statt nervigem Knöpfe-Probieren geben wir die wichtigsten Anweisungen in einem lockeren Plauderstündchen ans System weiter. So muss das anno 2018 laufen.

ford-focus-2018-ausen-hintenUnd wie läuft’s unter der Haube. Dort hat Ford ebenfalls tiefgreifend umgebaut. Alternative Antriebe suchen wir dennoch vergeblich; wie es mit dem Focus Electric genau weitergeht, gibt man erst bekannt. So startet Ford den Kompakten ganz konventionell; konkret mit einem Dreizylinder-Benziner und einem Vierzylinder-Diesel. Den 1.0 Ecoboost kann man in drei Leistungsstufen mit 85, 100 und 125 PS bestellen (Kraftstoffverbrauch: 5,1/4,9/5,1 Liter auf 100 km, 115/110/115 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B/A/B). Die Fahrleistungen der Tubobenziner sind ansprechend; der stärkste Einliter-Motor schafft 200 km/h in der Spitze und braucht nur zehn Sekunden für den 0-100-Sprint; stärkere Antriebe werden folgen. Den Focus legen die Kölner jedoch auf die Effizienz. Einer der drei Zylinder schaltet sich ab, wenn er unterfordert ist. Gemeinsam mit dem geringeren Luftwiderstand konnte so eine Verbrauchsreduktion von 10% erreicht werden. Ein Ottopartikelfilter stellt außerdem sicher, dass der 1.0 Ecoboost den nächsten Normverschärfungen locker entgegenblicken kann.

Focus IV: volle Konzentration auf die Assistenz & die Abstimmung

ford-focus-2018-innen-cockpitAuch der 1.5 Ecoblue Vierzylinder-Diesel braucht sich um seine Normtreue in nächster Zukunft keine Sorgen zu machen: sowohl in der Variante mit 95 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,6 Liter auf 100 km, 95 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+); wie in der mit  120 PS, die sich als einzige mit der neuen Achtstufen-Automatik verbandeln darf (Kraftstoffverbrauch 6-Gang/8-Stufen-Automatik: 3,7/4,4 Liter auf 100 km, 100/116 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+/A). Der innige Kontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern hingegen ist in der Regel unerwünscht. Diesen zu verhindern ist die zentrale Aufgabe der Assistenzsysteme – eine Aufgabe, der Fords Artgenossen bislang nur mittelmäßig nachkommen konnten. Ganz anders der neue Focus, der sich vom Saulus zum Paulus wandelt. Unter dem Label „Co-Pilot360“ offerieren die Kölner alles, was die moderne Assistenzbewegung sucht – vom Ausweich- über den Querverkehr- und Totwinkel- bis zum Park- und Stau-Assistenten. Ebenfalls im Angebot sind ein Head-up-Display und Voll-LED-Scheinwerfer, die mit Hilfe von Kameras ihre Leuchtaufgabe intelligent erfüllen.

ford-focus-2018-ausen-hinten-dynamischMit diesem Sortiment hievt sich der kompakte Ford mit einem Schwung vom Hinterbänkler zum Vorzeigeschüler. Ein solcher war der Focus bereits bei der Fahrwerksabstimmung. Kein anderer Kompaktklassler vereint Fahrdynamik und Federungskomfort so stimmig. Dennoch hat Ford auch in diesem Bereich vieles umgekrempelt: die Hinterachse und die Dämpfer z.B., die jetzt ab Werk verschiedene Abstimmungsgrade anbieten. Auf diese Art ist es tatsächlich gelungen, den Focus wahlweise noch komfortabler oder wendiger zu machen. Wie sagt man so schön: Wenn es läuft, dann läuft’s.

Technische Daten des Ford Focus 5-türig:
PS-Anzahl: min. 85 PS max. 182 PS
kW-Anzahl: min. 63 kW max. 134 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 3,4 l/100km max 6,1 l/100km
CO2-Emission: min. 88 g/km max. 140 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. D
Abgasnorm: Euro 6, Euro 6 (C und D Temp
Listenpreis: ab 18.700 Euro
Stand der Daten: 25.05.2018

Konkurrenzmodelle

In unserem Online-Autohaus erwarten Sie indes viele weitere preiswerte Neuwagen: darunter zig Modelle aus der Kompaktklasse mit besonders hohen Rabatten: Drei Beispiele: Der VW Golf ab 14.600 Euro und 21,3%; der Opel Astra ab 11.332 Euro und 38,3%; oder der  Seat Leon ab 13.607 Euro und 29,5% Neuwagen Rabatt. Attraktive Optionen der  Finanzierung gibt es bei uns ebenfalls in großer Zahl. Sie reichen vom niedrig verzinsten Autokredit bis zum flexiblen Autoleasing.

Fazit zum Ford Focus 5-türig Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Ford ging mit der vierten Generation des Focus aufs Ganze – ein Risiko, das sich zumindest im Test bezahlt gemacht hat. Aus dem Mitschwimmer und Nachläufer wurde ein Vorreiter: in puncto Fahrerassistenz ebenso wie in Bezug auf das Infotainment und die Ausstattung. Ob die Kunden diesen Mut honorieren, wird sich ab September zeigen. Bei MeinAuto.de tritt die 4.Generation ab 12.843 Euro in Aktion – um 34,7% oder umgerechnet fast 6.500 Euro günstiger als im Autohaus um die Ecke.

     
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