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DS 4 E-Tense im Test (2021): Überzeugt die Premium-Crossover-SUV-Limousine auch als PHEV?

Citroen’s Edelschiene “DS” hat sich in den letzten Jahren zur einer eigene Submarke mit Premium-Anspruch entwickelt. Vier Modelle versuchen dem Anspruch gerecht zu werden. Der jüngste Zugang heißt DS 4 und positioniert sich als Crossover-SUV-Limousine in der Kompaktklasse. Im Visier hat sie neben dem VW Golf auch die Mercedes A-Klasse und den Audi A3 Sportback. Wie gut das Visier eingestellt ist, lesen Sie im Test.

Inhalte des Testberichts zum DS 4 E-Tense:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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© DS Automobiles

DS 4: hybride Karosserieform mit hybrider Antriebsoption

Der 2018 von Citroen entkoppelten Edel-Marke des PSA- bzw. nunmehrigen Stellantis-Konzerns fehlt es nicht an Ambition. Man will seinen Kunden Exklusives bieten, egal in welcher Klasse. Der neue DS 4 parkt mit einer Länge von exakt 4,40 Metern am oberen Rand des C-Segments ein: in jenem Areal, das den Premium-Kompaktklasse-Modellen vorbehalten ist. So jedenfalls lautet die Eigen-Kategorisierung. Ob die Crossover-Limousine tatsächlich in diese Kategorie gehört, wollen wir im Test entdecken. Unbestritten ist, dass der DS 4 eine Eigenkreation der Submarke DS Automobiles ist: die vierte aus der Feder der DS-Designabteilung. Vom engsten Familienkreis hat sich die zweite “DS 4”-Generation dabei abgenabelt. Der bis 2018 produzierte Vorgänger war eine viertürige Coupé-Variante des Citroen C4. Die Ähnlichkeiten des neue DS 4 mit seinem einstigen Muttermodell beschränken sich auf die Oberfläche. Das neue Premiumprodukt wird – im Opel-Stammwerk in Rüsselsheim – aus den Einzelteilen eines anderen Baukastens zusammengesetzt: der EMP2-Plattform. Sie bildet auch die Basis des taufrischen Peugeot 308 III – und des bald erscheinenden Opel Astra L; der C4 nutzt hingegen den CMP-Baukasten.

Das Technische ist das eine, das Aussehen das andere. Optisch steht der neue DS 4 wie gesagt dem neuen Citroen C4 näher. Wie dieser sticht der Premium-Kompakte mit einer ungewöhnlichen Form heraus. Sie ist eine – unserer Meinung nach höchst gelungene – Mischung aus: klassischer Limousine, modernem SUV und sportlichem Coupé: ein Crossover, das anders ist als die anderen Crossover. Eine passendere Bezeichnung wäre wohl ein Hybrid – passend auch deshalb, weil in der hybriden Karosserieform optional auch ein Hybrid-Antrieb steckt. Der E-Tense 225 ist ein als Plug-in-Hybrid ausgeführter Vollhybrid: mit einer Gesamtleistung von 225 PS und 360 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 1,4/1,3-1,4 Liter bzw. 14,6-15,2 kWh auf 100 km; 32/29-32 g/km CO2 und Effizienzklasse A+). Geben wir im “Sport”-Modus die volle Leistung beider Antriebe frei, sprintet das PHEV in weniger als acht Sekunden aus dem Stand auf hundert Stundenkilometer; maximal schafft der DS 4 E-Tense laut Hersteller 233 km/h.

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© DS Automobiles

E-Tense 225: überzeugende Antrittskraft – passable Reichweite

Mit diesen Fahrleistungen ist der DS 4 E-Tense das stärkste Pferd im Stall des neuen DS 4. Ihm am nächsten kommt der ebenfalls 225 PS starke Vierzylinder-Turbobenziner Puretech 225 (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 5,4/6,9 Liter auf 100 km; 123/155 g/km CO2 und Effizienzklasse A). Mit ihm benötigt die kompakte Crossover-Limousine jedoch zwei Zehntelsekunden länger für den 0-100-Sprint (7,9 statt 7,7 Sekunden). Ungleich größer ist der Unterschied beim Verbrauch bzw. beim lokalen Schadstoffausstoß. Der Benziner verbrennt im Mittel acht Liter; der Plug-in-Hybrid im Test durchschnittlich um die drei. Gleiches Bild beim CO2-Ausstoß. Der reduziert sich direkt am Pkw im “Hybrid”-Modus um gut ein Drittel. Die Emissionen bei der Herstellung des Hybridantriebs und der Stromproduktion sollte man aber nicht vergessen. Sie verändern die Bilanz – je nachdem, welcher Strom geladen wird. Wer den normalen deutschen Strommix lädt, hat beim Plug-in-Hybrid am Ende keine bessere Klimabilanz stehen als beim Benziner; wer der “DS 4”-Batterie 100% regenerativ erzeugten Strom gönnt, sichert sich mit dem PHEV einen gewissen Vorteil. Von der Gesamtsicht zurück in die kleine, feine Kabine unseres Testmodells. Der DS 4 E-Tense kann auch ganz ohne Benzin nur mit Strom fahren: im “Elektro”-Modus, der standardmäßig stets die erste Wahl ist.

Die Energie fürs Stromern liefert ein 12,4 kWh großer Akku, der platzsparend im Unterboden verbaut ist. Aber wie lange bzw. weit kann der DS 4 E-Tense stromern? Die WLTP-Norm kommt in ihrem Testverfahren auf eine Reichweite von 52 bis 55 km. Diesen Laborwert erreicht der Plug-in-Hybridantrieb im Test nie: um die 40 Kilometer sind aber realistisch. Anders gesagt. Die meisten Fahrten lassen sich mit dem PHEV ganz ohne Zutun des 1,6 Liter großen Vierzylinder-Turbobenziners mit 181 PS und 300 Nm absolvieren. Der 110 PS und 320 Nm starke Elektromotor ist sowohl stark als auch ausdauernd genug für die meisten Alltagsfahrten: die Höchstgeschwindigkeit begrenzt DS beim Stromern aber auf 135 km/h. Wer seinen DS 4 E-Tense fleißig lädt, muss den 40 Liter Benzintank somit nur alle heiligen Zeiten nachfüllen. Dafür glüht in dem Fall das beigelegte “Mode 2”-Ladekabel und der On-Board-Charger. Letzterer drückt die Elektronen mit bis zu 7,4 kW durchs Kabel. An einer Haushaltssteckdose lässt sich damit der Akku in gut 7 Stunden vollladen; an einer 3-phasigen Wallbox in ca. fünf Stunden. Am schnellsten lädt der DS 4 E-Tense an einer 3-phasigen-AC-Schnellladestation mit 22 kW, konkret in etwas weniger als zwei Stunden.

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© DS Automobiles

DS 4 E-Tense: exklusives Ex- wie Interieur zum stattlichen Preis

Das Beladen des Kofferraums geht im DS 4 E-Tense um einiges flotter – und auch etwas schneller als in den konventionell angetriebenen Versionen. Der Grund. Die zusätzliche Batterie lässt den Kofferraum um 40 Liter schrumpfen: von 430 auf 390 Liter. Das aber ist immer noch mehr Stauraum als bspw. der VW Golf zu bieten hat (381 Liter). Außerdem ist der DS 4 in der Lage, einen Anhänger mit bis zu 1,4 Tonnen zu ziehen (1,6 Tonnen beim stärksten Benziner). Dennoch: Die bevorzugte Beschäftigung des DS 4 ist nicht die Arbeit, sondern das Vergnügen: das Entdecken, das Genießen, das unbeschwerte Tanzen durch die Kurven. Die Grundform wird von DS zu diesen Zwecken in drei Variationen dargereicht: klassisch als DS 4, unternehmungslustig als DS4 Cross – und sportlich als DS 4 Performance Line. Das Basisdesign bleibt hier wie dort unverändert, unverändert auffällig. Die Front dominieren die eigenwillig geformten Tagfahrlichter (DS Wings), der kräftige Kühlergrill und  die hoch platzierte Motorhaube. An den Seiten stechen die stark ausgestellten Radkästen heraus, die mit bis zu 20 Zoll großen Rädern gefüllt werden. Die Dachlinie und das gesamte Heck gemahnen an ein SUV, konkret ein modernes SUV-Coupé. Der Gesamteindruck: dominant, kräftig – aber nicht bullig.

Beim DS 4 E-Tense Cross – im Grunde ein Ausstattungs-Ast, der ab der “Bastille+”-Ausstattung abzweigt – werden die SUV-Gene des Superkompakt-Modells stärker betont: insbesondere durch schwarze Anbauteile. Fahrerisch sorgt die optionale Traktionskontrolle für eine bessere Performance auf schlechtem Untergrund. Die “Performance Line”-Variante biegt am selben Ausstattungsknoten ab wie das “Cross”-Modell, allerdings in eine eigene Richtung. Die Dynamik wird bei ihm im Innenraum betont: bspw. mit einem feinen Alcantara-Interieur oder geschmiedeten [sic] “Carbon”-Einsätzen am Lenkrad; das Exterieur polieren Felgen mit Radkappen in “Karmin-Rot” auf. Allgemein legt DS im Innenraum sehr viel Wert auf höchste Qualität, auf ein wohliges Raumgefühl – und auf Komfort. Als Trumpf setzt der DS hier die “DS Active Scan Suspension” ein, die beim Plug-in-Hybrid eine Serienzugabe ist. Sie federt das Premium-Modell nicht irgendwie: sondern so, wie es der jeweils aktuelle Scan der Fahrbahnbeschaffenheit gebietet. So fein dieses Extra ist: Bei all den Besonderheiten beschleicht uns das Gefühl, all das wird in einem besonderen Preis münden. Mindestens 29.000 Euro sind für einen Kompaktwagen auch tatsächlich viel Geld; der DS 4 E-Tense startet bei knapp 38.000 Euro. Gut, dass es für ihn zurzeit den 6.750-Euro-Umweltbonus gibt.

Technische Daten des DS DS4 E-Tense

PS-Anzahl: min. 225 PS max. 225 PS
kW-Anzahl: min. 165 kW max. 165 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 15,2 l/100km max. 15,2 l/100km
CO2-Emission: min. 32 g/km max. 32 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 38.000 Euro
Stand der Daten: 13.09.2021

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum DS DS4 E-Tense Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Das neueste Exemplar der PSA-Premium-Marke DS Automobiles, der DS 4, ist alles andere als gewöhnlich. Er ist ausgefallen gestaltet, edel eingerichtet und luxuriös ausgestattet. Zu dieser Grundform passt der alternative Antrieb im DS 4 E-Tense, ein 225 PS starker Plug-in-Hybrid, perfekt. Er ist kraftvoll, effizient – und für gut 50 Kilometer lokal emissionsfrei. Bei MeinAuto.de startet das neue Kompakt-Crossover in Kürze – wie gewohnt mit kräftigen Rabatten auf den Barpreis und die Leasingraten.

5 von 5 Punkten

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