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Audi RS 3 Sportback 2021 (Test): Der neue Herr im Ring der Kompakt-Sportler?

Es ist zu einer guten Tradition geworden. Bei einer neuen Modellgeneration zündet Audi zuerst den Nachbrenner mit einem “S”-Modell – ehe kurze Zeit später mit dem “RS” ein veritables Feuerwerk abgebrannt wird. Die 2020 vorgestellte vierte Reihe des Kompaktklasslers A3 ist keine Ausnahme. Nach dem S 3 Sportback folgt Mitte 2021 der RS 3 Sportback. Im Test sehen wir uns das Spektakel aus der ersten Reihe an.

Inhalte des Testberichts zum Audi RS 3 Sportback:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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© Audi

RS3 Sportback: 2,5-Liter-Fünfzylinder tritt noch energischer an

Es sind zwei Varianten, die Audi vom “RS 3” auflegt: eine edle Stufenheck-Limousine und eine fünftürige Schrägheck-Limousine namens RS 3 Sportback. Die Technik beider ist identisch; die Preise nur nahezu. Wir fahren im Test den RS 3 Sportback, der vom Hersteller ab 60.000 Euro angepriesen wird; die RS 3 Limousine kostet 2.000 Euro mehr. Dennoch, in der Brust der beiden Kompaktsportler schlägt das gleiche Herz: ein Fünfzylinder, der seine Kraft über den “quattro”-Allradantrieb auf alle vier Räder verteilt. Dieses Duo hat bei Audi eine lange Geschichte: Über 40 Jahre ist es erfolgreich im sportlichen Einsatz.

Jetzt will Audi mit dem neuen RS 3 beweisen, dass die legendäre Paarung auch Zukunft hat. In diese startet der 2,5 Liter große Fünfzylinder mit einem immensen Leistungsvorrad. Der RS3 Sportback 2.5 TFSI hämmert in der aktuellen Ausführung mit 400 PS und 500 Nm auf die Welle ein; das sind 20 Nm mehr als bisher – und 90 PS bzw. 100 Nm als der Vierzylinder des S 3 Sportback (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 8,3/9,0 Liter auf 100 km, 190/205 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse F).

Weniger Gewicht und mehr Leistung im RS 3

Aber: Die Aggregate trennt mehr als bloß die Zahl und das Volumen der Brennkammern. Die Unterschiede gehen tiefer. Der Zweiliter-Turbobenziner des S3 stammt aus der Motorenbaureihe “EA855”, die 2,5 Liter-Maschine des RS 3 aus der “EA855 Evo”-Generation. Bei ersterem wird der Motorblock aus Grauguss gefertigt, bei letzterem aus einer Aluminium-Legierung. Der Materialwechsel spart Gewicht, ebenso wie eine um sechs Millimeter schlankere Kurbelwelle. Insgesamt wiegt der “RS 3”-Motor einen halben Zentner weniger.

Die logische Folge: ein geringeres Leistungsgewicht, sprich ein kleinerer Quotient aus Masse und Leistung. Das wiederum kann nur eines heißen: Der RS 3 Sportback geht noch besser ab als der S 3 Sportback. Unsere Testfahrt bestätigt das ohne den geringsten Zweifel: egal ob wir den Antritt mittels Chrono- oder “Gastrometer” messen. Die Stoppuhr taxiert den Unterschied beim 0-100-Sprint auf exakt eine Sekunde: 4,8 zu 3,8 Sekunden. Unser Magen sagt unspezifischer: im S 3 zieht mich der Antritt lang, im RS 3 länger.

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© Audi

“RS Dynamikpaket plus” erlaubt maximal 290 km/h

Beide “Messinstrumente” kommen letztlich aber zum selben Schluss. Mit seinem Antritt ragt der RS 3 Sportback aus dem Feld der populären Hot-Hatches heraus. Er lässt den Honda Civic Type R und den VW Golf R stehen; ebenso wie den Cupra Leon und den Hyundai i30 N. Kurzum: So unwiderstehlich wie der Audi beschleunigt kein anderer Kompaktsportler. Wie lange die Beschleunigung genossen werden darf, hängt a) von der gefahrenen Strecke und b) von der gewählten Ausstattung ab. Wer seinen RS 3 Sportback roh, in der Grundausstattung für 60.000 Euro, genießen will, steht bei 250 km/h an. Wer 1.500 Euro aufzahlt, kann den Schub bis Tempo 280 genießen.

Diese beiden Optionen kennen wir aus dem Vorgänger. Neu ist die dritte Möglichkeit, das “RS-Dynamikpaket plus”. Es stattet den RS 3 Sportback zusätzlich mit dem adaptiven Fahrwerk “audi drive select”, der Dämpferregelung DCC sowie Keramikbremsen mit 19 Zoll großen, kohlefaserverstärkten Scheiben aus. Außerdem legt es den RS 3 zehn Millimeter tiefer als den S3 (35 mm tiefer als der A3) – und der Über-Kompaktsportler darf sich bis 290 Stundenkilometer austoben. Der Spaß hat allerdings seinen Preis: 6.500 Euro. Den Preis müssen wir außerdem weiter relativieren: denn das “Audi drive select”-Fahrprogramm ist bereits Teil der Werksausstattung.

Zwei neue Fahrprogramme und verbesserter Allradantrieb

Das Programm ist altbekannt, beim neuen RS 3 Sportback lässt Audi allerdings zwei frische Fahrprogramme debütieren. Sie sind möglich, weil der “quattro”-Allradantrieb weiter verbessert wurde. Die Verbesserung hört auf die Bezeichnung “Torque Splitter” – dahinter verbirgt sich eine radselektive Momentsteuerung. Mit ihr kann das Drehmoment nicht nur auf die beiden Achsen, sondern auch vollvariabel – so Audi – zwischen den Hinterrädern verteilt werden. Kennern der Kompaktsportler-Szene ist das bereits bekannt. Der Allradantrieb des neuen Golf R und jener des Tiguan R setzen auf dieselbe Technik.

Technisch umgesetzt wird die variable Momentsteuerung über zwei elektronische Lamellenkupplungen. Das Ziel: noch mehr Fahrdynamik. Zu diesem Zweck wird in Kurven das äußere, stärker belastet Rad mit mehr Moment versorgt. Das unterschiedliche Moment von innerem und äußerem Rad sorgt dafür, dass sich das Fahrzeug genauer, leichter eindreht. Die Theorie funktioniert in der Praxis exzellent. Der neue RS 3 ist noch stabiler und agiler als der Vorgänger. Mit den zwei zusätzlichen Fahrprogrammen kann er jedoch noch mehr.

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© Audi

RS 3 Sportback: von “Drift”-Programmen und virtuellen Schaltblitzen

Legen wir den Modus “RS Performance” ein, stimmt das Fahrprogramm alle Fahrdynamik-Komponenten – vom Motor bis zum ESC – so ab, dass am Ende eine möglichst schnelle Rundenzeit herauskommt. Ideal für den Ausflug auf die Rennstrecke – und das perfekte Umfeld für den Einsatz der optionalen Semi-Slicks (Pirelli P Zero “Trofeo R”). Auch das zweite Programm sollte ausschließlich auf einer abgesperrten Strecke genutzt werden: nur hier ist es von Audi freigegeben. Mit dem “RS Torque Rear”-Programm wird Audis Sportler zur Attraktion bei jeder “Drift”-Challenge.

Nach dem Motto “quer ist besser” gelingen dank “Torque Splitter” – und bis zu 1.750 Nm extra auf einem der beiden Räder – Drifts nahezu mühelos: für echte Könner wohl fast zu mühelos. Technische Gusto-Stückchen wie diese kann der Audi aber auch in anderen Bereichen bieten, zum Beispiel bei der Digitalisierung. Das digitale Kombiinstrument “Audi virtual cockpit plus” stellt die die wichtigsten Daten, insbesondere die Sportwagen spezifischen jetzt im “RS Runway Design” dar.

Audi RS 3: beliebig individualisieren

Auf der Anzeige lassen sich die aktuellen G-Kräfte ablesen, die besten Beschleunigungs- und Rundenzeiten – sowie die Drehzahl in einer besonders eindrücklichen Art und Weise. Die wichtigsten Vital-Werte des Antriebs zeigt der RS 3 auf dem zentralen Touch-Display; Schaltblitze leuchten einem auf Wunsch vom erstmals verfügbaren Head-up-Display entgegen (800 Euro). Apropos auf Wunsch: Auch bei der Individualisierung des Ex- und Interieurs lässt der RS 3 Sportback kaum Wünsche offen.

Von Perleffekt-Lackierungen über ein Dach in brillantschwarzer Kontrastfarbe bis hin zu den RS-Sportsitzen mit diversen Farbakzenten – fast alles ist möglich, das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Dass der neue RS 3 Sportback noch grimmiger dreinblickt als sein Vorgänger, ist hingegen ein Feature der Werksausstattung; ebenso wie das gewachsene Platzangebot. Dass der Kofferraum im Spitzensportler ein wenig kleiner ausfällt als im A3 selbst, dürfte niemanden stören (282 bis 1.104 statt 380 bis 1.200 Liter).

Technische Daten des Audi RS 3 Sportback

PS-Anzahl: min. 400 PS max. 400 PS
kW-Anzahl: min. 294 kW max. 294 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 8,3 l/100km max. 8,3 l/100km
CO2-Emission: min. 190 g/km max. 190 g/km
Effizienzklasse: min. E max. E
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 60.000 Euro
Stand der Daten: 22.10.2021

Konkurrenzmodelle

Kompakte Sportler finden Sie unter den Neuwagen in unserem Autohaus online in Hülle und Fülle: Drei Beispiele: der VW Golf 8 R ab 38.611 Euro und 25 % bzw. ab 461 Euro im Monat, der Cupra Leon ab 30.455 Euro und 19 % bzw. monatlich ab 247 Euro oder die Mercedes A-Klasse AMG S A 45 ab 53.558 Euro und 17 % Neuwagen Rabatt. Eine Finanzierung kann die Verkaufsentscheidung erleichtern und beschleunigen, etwa unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0,49 % Effektivzins und ab 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Audi RS 3 Sportback Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem RS 3 Sportback ist das Sortiment des neuen A3 endlich komplett. Wie gewohnt ist der Supersportler das Glanzstück. Im neuen Jahrgang präsentiert sich der RS 3 noch kraftvoller, energischer, sportlicher und vielseitiger. Neu sind u.a. auch ein eigener “Drift”-Modus und ein Head-up-Display mit Schaltblitzen. Bei MeinAuto.de dreht der RS 3 Sportback ab 51.665 Euro auf – 15 % bzw. gut 9.100 Euro günstiger als gelistet.

5 von 5 Punkten

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