Audi A4 Allroad quattro 2019 im Test: auch der Allround-Kombi bekommt sein Facelift

Seit 2009 verstärkt der A4 Allroad quattro Audis Kernmodell A4, indem er die Kompetenzen des eleganten Mittelklasse-Kombis um die Offroad-Qualitäten eines SUV erweitert. 2016 ist der um drei bis vier Zentimeter höher gelegte Allwege-Avant dem Muttermodell in die zweite Serie gefolgt – beim aktuellen Facelift hält er ebenfalls Schritt. Wie Audi die Modellpflege beim Konkurrenten des VW Passat Alltrack ausgestaltet, erfahren Sie im Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Audi A4 Allroad:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Audi feilt behutsam am Design und der Farbgebung

audi-a4-allroad-quattro-2019-aussen-frontZum Einstieg gehen wir gleich auf die Knie – nicht vor Ehrfurcht und nicht, um in den Audi A4 Allroad quattro einsteigen zu können. Auf die Knie gehen wir, weil wir wissen wollen, aus welchem Material der Unterfahrschutz ist. Der Klopftest lässt erkennen: Kein billiges Plastik, sondern echtes Metall, Edelstahl. Wir folgern daraus: Der Gelände-Kombi aus Ingolstadt nimmt seine Offroad-Ambitionen ernst – ernster als viele seiner Artgenossen, etwa die aus dem eigenen Konzern wie der eingangs erwähnte Passat Alltrack oder der Skoda Superb Scout. Doch eigentlich versteht sich das von selbst – in irgendeiner Form muss sich das vermeintliche Premium-Produkt von der einfachen Herde abheben. Apropos: Da wir schon ehrfurchtsvoll auf unseren Knien sind, wollen wir den Unterfahrschutz genauer unter die Lupe nehmen. Besonders interessiert uns der vordere Stoßfängers, an dem sich der Eingriff der Modellpfleger am deutlichsten manifestiert. Trotzdem braucht es die Nahaufnahme, um die Unterschiede zum Vorgänger zu erkennen. Vorne hat sich der silbern eingefärbte Unterfahrschutz stärker in die Mitte des Fahrzeugs zurück gezogen. Auf diese Weise lässt sie die größeren Lufteinlässe zu ihrer Linken und Rechten besser zur Geltung kommen.

audi-a4-allroad-quattro-2019-aussen-hintenGleiches gilt für den Kühlergrill, der vertikal grober strukturiert wurde, und die LED-Schweinwerfer, die mit ihrer aufgefrischten Grafik ab Werk ihr effizientes Licht spenden. Hinten fällt der Unterfahrschutz massiver aus, der gesamte Diffusor integriert die einzelnen Elemente harmonischer. Die beiden Stoßfänger, die Blenden an den Radläufen und die Seitenschweller können außerdem in unterschiedliche Farben getaucht werden. In Serie ist der Farbton Strukturgrau; optional strahlen sie in Manhattengrau oder in der gewählten Wagenfarbe. Nach so viel Einsatz haben wir uns eine kleine Pause verdient, die wir auf den optionalen Sportsitzen im Cockpit genießen. Bei den Abmessungen bringt das Facelift keine Änderungen – folgerichtig bleibt auch das Platzangebot im Innenraum wie bisher – mit einem Wort: großzügig. Im Kofferraum verstaut der A4-Allroad-Kombi wie der herkömmliche A4 Avant 495 bis 1.495 Liter: die dreiteiligen und vom Kofferraum aus umklappbaren Lehnen der Fondbank gehören zur Serienausstattung. In der Optionsliste finden sich u.a. noch eine sensorgesteuerte Heckklappe und eine schwenkbare Anhänger-Kupplung.

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A4 Allroad erhält auch das neue modulare “MMI touch”-Infotainment

audi-a4-allroad-quattro-2019-innenLang ist die Liste der Extras auch für die Ausgestaltung des A4 Allroad quattro-Innenraums. Wie beim A4 Avant hat Audi die Fülle des Angebots in die drei neuen Linien “basis,design selection” und “S line Interieur” gegliedert. Elementarer Bestandteil aller Innenraum-Ausstattungen ist das modifizierte Bedien- und Infotainmentsystem “MMI touch”. Es löst mit seiner einfachen Smartphone-Bedienung den gewohnten Dreh-Drück-Steller ab. Auch wenn das Konzept neu ist, finden wir uns rasch in die wichtigsten Bedienabfolgen. Welche Funktionen das System beherrscht, entscheidet die Geldbörse. Serie ist das “MMI Radio plus“; gespickt mit neuen Funktionen ist das “MMI Navigation plus”-System, das sich Baustein für Baustein erweitern lässt (“functions on demand“). Gut zum Allroad-Allrounder passen etwa die optionalen Onlinedienste, die den Vielfahrer mit essentiellen Informationen versorgen: von einer Echtzeit-Parkplatzanzeige bis zu Echtzeit-Wetterdetails. Das MMI-Bediensystem ist übrigens auch die richtige Anlaufstelle, um die Fahrprogramme zu wechseln.

audi-a4-allroad-quattro-2019-aussen-front-seitlichIm A4 Allroad quattro steht neben den regulären Profilen (“comfort“, “dynamic“, “auto“, “efficiency” und “individual“) auch der “offroad“-Modus zur Wahl. Mit einem Touch stellt man die Weichen für einen sorglosen Ausflug auf Feld- und Forstwege; selbst Ausflüge ins leichte Gelände sind mit dem Audi möglich. Immerhin: Die Steigfähigkeit beträgt 30%, der Böschungswinkel knapp 17°. Eine bessere Figur macht der Allroad-Avant allerdings auf festem Untergrund. Dank der vorne und hinten leicht verbreiterten Spur liegt er noch satter auf der Straße als der herkömmliche A4-Kombi. Mit den optionalen Adaptivdämpfern federt er auch die Bewegungen der ab Werk 17- und auf Wunsch 19-Zoll großen Räder lässig ab. Der zur Serienausstattung gehörende Allradantrieb sorgt außerdem für eine perfekte Traktion – egal, ob es sich um den klassischen permanenten “quattro”-Antrieb oder den modifizierten mit Ultra-Technologie handelt.

Eigener “Offroad”-Modus und zwei verschiedene Allrad-Systeme

audi-a4-allroad-quattro-2019-aussen-seiteDieser neue quattro-Allradantrieb legt neben dem Grip auch viel Wert auf eine hohe Effizienz. Laut Audi spart er im Vergleich mit der herkömmlichen Variante rund 0,3 Liter Kraftstoff ein. Verbaut wird er im Allroad-Modell nur in Verbindung mit dem einzigen Benziner, dem 45 TFSI mit 245 PS, 370 Nm und 7-Gang S tronic Doppelkupplungsgetriebe (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,8 Liter auf 100 km, 155 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). Er erweist sich im Test als antrittsstarker und zugkräftiger Vierzylinder-Turbobenziner (0-100 unter 6 Sekunden), der von einem mildhybriden Starter-Generator beim Spritsparen unterstützt wird. Auf der Straße und im Gelände bringen den höher gelegten A4 Avant außerdem ein Vier- und ein Sechszylinder weiter. Der 40 TDI mit 190 PS und 400 Nm setzt mit der 7-Gang S tronic  auf dasselbe Getriebe, allerdings auf den klassischen Allradantrieb (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,2 Liter auf 100 km, 136 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A).

audi-a4-allroad-quattro-2019-aussen-seitlichUnser Favorit ist aber der einzige Sechszylinder im Regal, der drei Liter große 45 TDI mit 231 PS und 500 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,1 Liter auf 100 km, 161 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Nicht umsonst heißt es: Hubraum und Zylinder lassen sich nur durch mehr Hubraum und Zylinder ersetzen. Entsprechend tritt der Dreiliter-Sechszylinder mit einer souveränen Kraftentfaltung in allen Lebens- und Fahrlagen auf; der kongeniale Übersetzer ist die 8-stufige tiptronic Wandlerautomatik. Als hilfreiche Neuerungen beweisen sich im Test darüber hinaus die neuen Matrix-LED-Scheinwerfer – sie kosten knapp 1.600 Euro extra, spenden dank einer automatischen Reinigungsanlage aber selbst bei Matsch und Schnee beste Sicht. Nachgestellt hat Audi schließlich auch die Sehschärfe so mancher Assistenten, z.B. jene des teilautonomen Stop&Go-Assistenten; er verarbeitet in seinem Tun fortan auch Live-Daten aus dem Navi – ganz der Allrounder eben.

 

Technische Daten des Audi A4 Allraod

PS-Anzahl: min. 190 PS max. 286 PS
kW-Anzahl: min. 140 kW max. 210 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 5,0 l/100km max. 6,6 l/100km
CO2-Emission: min. 132 g/km max. 160 g/km
Effizienzklasse: min. A max. B
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 50.100,00 Euro
Stand der Daten: 20.11.2019

Konkurrenzmodelle

Mittelklassekombis mit Allround-Qualitäten sind selten – unter den preiswerten Neuwagen in unserem Autohaus online aber kein Einzelfall. Das zeigen der  VW Passat Variant Alltrack ab 37.917 Euro und 24,9% oder 306 Euro monatlich; der Opel Insignia Country Tourer ab 29.042 Euro und 31,3% beziehungsweise ab einer monatlichen Rate von 287 Euro; oder der Volvo V60 Cross Country ab 41.470 Euro und 21,5% Neuwagen Rabatt oder monatlich ab 420 Euro. Bei der Finanzierung erwarten Sie auch Topangebote – unter anderem unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0 Euro Anzahlung und 0,9% Effektivzins.

 

Fazit zum Audi A4 Allroad Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Nach der Limousine und dem A4 Avant spendiert Audi seiner dritten tragenden A4-Säule ein ausführliches Facelift. Die Modellpflege schärft den Auftritt des A4 Allroad quattro gekonnt nach. Die entscheidenden Eingriffe passieren aber unter der Haube: Innen erwartet die Passagiere ein neues eingängiges Bediensystem mit frischen Online-Funktionen, einem zusätzlichen Fahrprofil und neuen Assistenten. Unter der Haube stecken teils neue und teils überarbeitete Motoren – bald auch ein erster Plug-in-Hybrid-Antrieb. Bei MeinAuto.de legt der gepflegte Allround-Kombi ab 41.156 Euro los – 19,3% oder umgerechnet fast 9.700 Euro unter dem Listenpreis.

 

4 von 5 Punkten

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