12.10.2026 | Citroen hat die elektrische Neuauflage der legendären Ente vorgestellt. Das 2CV Concept gibt einen Ausblick auf einen kleinen Elektro-Pkw, der 2028 für rund 15.000 Euro auf den Markt kommen soll.
Citroen bringt den 2CV zurück
Ente süß mit E-Power
Auf einen Blick:
- Marktstart 2028 ab rund 15.000 Euro
- 3,76 Meter lang, etwa eine Tonne schwer
- Retro-Design mit Faltdach und Rundscheinwerfern
- Reichweite und Leistung noch offen
- Produktion in Italien geplant
Retro-Design mit modernen Details
Die Studie ist 3,76 Meter lang und damit kürzer als das historische Vorbild, das bis 1990 gebaut wurde. Runde, freistehende Scheinwerfer, ausgeprägte Kotflügel, eine gewölbte Dachlinie und ein Stoff-Faltdach erinnern an den klassischen 2CV. Moderne LED-Leuchten und eine schwarze Heckklappe ergänzen das Design. Bei den Rädern setzt Citroen auf Stahlfelgen, deren Größe in bisherigen Berichten unterschiedlich mit 18 oder 19 Zoll angegeben wird.
Auch bei der Konstruktion soll die Neuauflage an den ursprünglichen Gedanken eines einfachen und erschwinglichen Autos anknüpfen. Große Karosseriebauteile und separat austauschbare Stoßfänger sollen die Herstellung und spätere Reparaturen vereinfachen. Citroen positioniert den elektrischen 2CV zwischen dem Leichtfahrzeug Ami und dem Kleinwagen e-C3. Anders als der Ami soll die Neuauflage ein vollwertiger Pkw werden.
Kleine Batterie, überschaubare Kosten
Um den Preis niedrig zu halten, strebt Citroen ein Fahrzeuggewicht von rund einer Tonne an. Eine kleinere Batterie könnte den Materialeinsatz und die Kosten begrenzen. Konkrete Angaben zur Batteriekapazität, Motorleistung, Reichweite und Ladegeschwindigkeit hat der Hersteller bislang nicht veröffentlicht. Nach bisherigen Informationen soll die Höchstgeschwindigkeit bei höchstens 130 km/h liegen. Eine zusätzliche Version mit Verbrennungs- oder Hybridantrieb ist derzeit nicht vorgesehen.
Im Innenraum kombiniert die Studie eine reduzierte Gestaltung mit digitalen Elementen. Vorgesehen sind ein quadratischer Touchscreen mit acht Zoll Bildschirmdiagonale, digitale Anzeigen und ein weiteres Display für fahrrelevante Informationen im Sichtfeld des Fahrers. Flexible Ablagekörbe, eine herausnehmbare Sitzbank und das portable Audiosystem "Radioen", das sich auch außerhalb des Autos als Lautsprecher nutzen lässt, ergänzen das Konzept. Eine gemeinsam mit Michelin entwickelte digitale Reifenüberwachung soll den Zustand der Reifen erfassen.
Technisch basiert der geplante Elektro-Kleinwagen auf einer neuen, kostengünstig ausgelegten Elektroarchitektur von Stellantis. Sie unterscheidet sich von der Plattform des Citroen e-C3. Die Serienfertigung ist ab 2028 im italienischen Werk Pomigliano d'Arco vorgesehen. Der Konzern strebt einen europäischen Komponentenanteil von mindestens 70 Prozent an. Ob der angepeilte Einstiegspreis von rund 15.000 Euro erreicht wird und welche technischen Daten das Serienmodell bieten wird, ist noch offen.
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