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Tesla bringt "Full Self-Driving“ nach Europa

Start in den Niederlanden

13.04.2026 | Die Fahrassistenzfunktion "Full Self-Driving“ des US-Elektroautoherstellers Tesla hat erstmals eine Zulassung in der Europäischen Union erhalten. In den Niederlande dürfen Kundenfahrzeuge künftig mit dem System ausgestattet werden.

Sicher durch den Stadtverkehr

Das System "Full Self-Driving" von Tesla (kurz: FSD) umfasst Fahrerassistenzfunktionen, um das Fahrzeug unter Aufsicht des Fahrers selbstständig zu steuern. Laut Tesla erlaubt es die Navigation durch den Stadtverkehr, über Kreuzungen und ermöglicht selbstständige Spurwechsel.

Das lernende System beruhigt den Entwicklern zufolge auf der gleichen Weise, wie auch der Menschen Dinge lernt: "Durch Erfahrung". Täglich sollen Fahrdaten gesammelt werden, die einem Umfang von 500 Jahren Fahrzeit entsprechen. Dadurch wird das System weiterentwickelt, um Fahrsituationen besser abschätzen und meistern zu können.

Bei der Technik nutzt Tesla primär externe Kameras und künstliche Intelligenz. Das "End-to-End-neuronale Netzwerk" interpretiert die Umgebung und trifft Fahrentscheidungen in Echtzeit, ohne auf festgelegte Regeln begrenzt zu sein. Tesla sagt dazu: "Durch diesen Ansatz kann sich das System mit zunehmendem Datenvolumen kontinuierlich verbessern, sich an komplexe, reale Fahrumgebungen anpassen und ein reibungsloses, natürliches Fahrerlebnis bieten."

Assistenz statt Autonomie

Trotz des Namens erlaubt das System derzeit keinen autonomen Fahrzeugbetrieb. Fahrer müssen das Fahrzeug weiterhin aktiv überwachen und jederzeit eingreifen können. Tesla verweist jedoch auf umfangreiche Tests in Europa. Demnach seien Kollisionen pro Kilometer mit aktiviertem System bis zu siebenmal unwahrscheinlicher als beim rein manuellen Fahren. Insgesamt habe das System bereits mehr als 1,6 Millionen Testkilometer auf europäischen Straßen zurückgelegt.

Nach Angaben des Unternehmens wurde das System in den vergangenen 18 Monaten intensiv für den europäischen Markt vorbereitet. Dazu gehörten umfangreiche Dokumentationen, zahlreiche Testszenarien sowie Vorführungen bei Regulierungsbehörden in nahezu allen EU-Staaten. Nach der Zulassung in den Niederlanden sollen weitere europäische Länder folgen, sobald die jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

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