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E-Auto-Prämie übertrifft Erwartungen

Bereits 100.000 Haushalte erhalten Förderung

05.10.2026 | Die neue E-Auto-Prämie der Bundesregierung hat seit ihrem Start im Mai bereits 100.000 Auszahlungen erreicht. Nach Angaben von Umweltminister Carsten Schneider (SPD) profitieren dabei insbesondere Haushalte mit niedrigerem Einkommen von der staatlichen Förderung.

Auf einen Blick:

  • 100.000 Antragsteller erhalten Förderung
  • Hälfte verdient maximal 45.000 Euro
  • Bis zu 6.000 Euro Zuschuss
  • Drei Milliarden Euro Fördervolumen
  • Unter 15 Prozent für China-Autos
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Förderung erreicht viele Haushalte mit geringerem Einkommen

Schneider sagte im Interview mit der "Bild"-Zeitung, das Programm habe die Erwartungen der Bundesregierung "weit übertroffen". Die Hälfte der Antragsteller verfügt demnach über ein jährliches Haushaltseinkommen von höchstens 45.000 Euro, drei Viertel liegen bei maximal 60.000 Euro. Die soziale Staffelung der Förderung wirke damit wie vorgesehen, erklärte der Umweltminister. Nach seinen Angaben erreicht das Programm auch Menschen, die zuvor nicht über die Anschaffung eines Elektroautos nachgedacht hätten. Zugleich soll der Umstieg auf Elektroautos die Abhängigkeit Deutschlands von Ölimporten verringern.

Gefördert werden der Kauf und das Leasing neuer Elektroautos sowie bestimmte Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer (Range Extender). Bei Plug-in-Hybriden gelten Vorgaben von maximal 50 Gramm CO2 pro Kilometer oder einer elektrischen Reichweite von mindestens 80 Kilometern. Voraussetzung für die Förderung ist eine Zulassung des Fahrzeugs ab dem 1. Januar 2026. Die Prämie gilt ausschließlich für Privatfahrzeuge, nicht für Dienstwagen. Abhängig von Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße sind bis zu 6.000 Euro möglich. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro Haushaltseinkommen, bei Familien mit zwei Kindern bei 90.000 Euro.

Drei Milliarden Euro für bis zu 800.000 Fahrzeuge

Für das Förderprogramm stehen insgesamt drei Milliarden Euro zur Verfügung. Nach Berechnungen der Bundesregierung reicht das Geld aus, um zwischen 2026 und 2029 rund 800.000 Fahrzeuge zu fördern.

Bedenken, wonach vor allem chinesische Hersteller von der Förderung profitieren könnten, weist das Umweltministerium zurück. Nach ersten Auswertungen entfallen bislang weniger als 15 Prozent der Förderanträge auf Fahrzeuge aus China. Damit stammen mehr als 85 Prozent der bisherigen Anträge auf geförderte Fahrzeuge von anderen Herstellern.

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