08.07.2026 | Dacia erweitert seine Modellpalette im C-Segment mit dem Striker um einen neuen Kombi mit SUV-Anleihen. Das Modell soll eine Alternative zu klassischen SUVs bieten und ab Ende 2026 auf den Markt kommen.
Dacia Striker steht bereit
Günstig-Kombi zwischen SUV und Familienauto
Auf einen Blick:
- Neuer Kombi im C-Segment
- 600 Liter Kofferraum und Hybridantriebe
- Vier elektrifizierte Motorvarianten verfügbar
- Digitales Cockpit und flexible Ablagen
- Marktstart Ende 2026
Optische Anleihen beim Bigster
Mit einer Länge von 4,62 Metern bewegt sich der Striker auf dem Niveau klassischer Kombis wie dem VW Golf Variant. Gleichzeitig liegt die Bodenfreiheit mit bis zu 20 Zentimetern auf SUV-Niveau. Die Karosserie kombiniert eine flachere Dachlinie mit robusten Elementen wie markanten Radläufen, Dachreling und einer erhöhten Sitzposition. Optisch orientiert sich das Fahrzeug teilweise am größeren Dacia Bigster, fällt aber deutlich niedriger aus.
Das Design wird von einer durchgehenden Schulterlinie geprägt, die Front- und Heckleuchten verbindet. Erstmals bei Dacia kommt eine T-förmige LED-Lichtsignatur an allen vier Fahrzeugecken zum Einsatz. Serienmäßig fährt der Striker mit 17-Zoll-Rädern vor, optional sind 18- und 19-Zoll-Felgen erhältlich. Für eine bessere Geräuschdämmung wurden unter anderem dickere Scheiben und zusätzliche schallabsorbierende Materialien verwendet.
Mehr Platz und digitale Anzeigen
Der Innenraum ist auf fünf Personen ausgelegt und folgt einer horizontalen Gestaltung des Armaturenbretts. Neben Textiloberflächen setzt Dacia erstmals das Material Starkle ein, das bereits aus anderen Modellen der Marke bekannt ist. Häufig genutzte Funktionen bleiben über klassische Tasten erreichbar.
Zur Serienausstattung gehört ein digitales Kombiinstrument namens LightVisio sowie ein zentraler 10,1-Zoll-Touchscreen. Je nach Ausstattung kommen Navigationssystem, Echtzeit-Verkehrsinformationen, Kartenupdates und ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern hinzu. Über das YouClip-System lassen sich verschiedene Zubehörteile im Innenraum befestigen.
Beim Stauraum setzt der Striker auf praktische Lösungen. Die Mittelkonsole bietet ein 6,7 Liter großes Fach, zusätzliche Ablagen und optionale modulare Elemente. Der Kofferraum fasst bis zu 600 Liter. Bei umgeklappter Rückbank entsteht eine ebene Ladefläche, während ein zweistufiger Ladeboden und eine zweiteilige Gepäckraumabdeckung zusätzliche Flexibilität ermöglichen.
Vier elektrifizierte Antriebe
Zum Marktstart verzichtet Dacia beim Striker auf einen Dieselmotor und setzt ausschließlich auf elektrifizierte Benzinantriebe. Das Einstiegsmodell bildet der Mild Hybrid-G 140 mit einem 1,2-Liter-Dreizylinder, 48-Volt-Technik und zusätzlichem LPG-Antrieb. Durch den Betrieb mit Autogas sollen die CO₂-Emissionen gegenüber einem vergleichbaren Benziner sinken.
Daneben bietet Dacia den Striker Hybrid 155 mit einem klassischen Vollhybridsystem an. Dieser kombiniert einen 1,8-Liter-Benziner mit zwei Elektromotoren und einer Batterie mit 1,4 Kilowattstunden Kapazität. Im Stadtverkehr soll das Fahrzeug häufig elektrisch unterwegs sein und die CO₂-Emissionen unter 100 Gramm pro Kilometer halten.
Die leistungsstärkste Variante ist der Striker Hybrid 150 4x4. Dabei arbeitet ein 1,2-Liter-Mildhybrid-Benziner mit einem zusätzlichen Elektromotor an der Hinterachse zusammen. Der Allradantrieb kann je nach Fahrsituation automatisch zugeschaltet werden. Verschiedene Fahrprogramme wie Eco, Snow, Mud/Sand und Off-Road sollen unterschiedliche Untergründe abdecken.
Striker startet Ende 2026
Beim Thema Sicherheit erfüllt der Striker die aktuellen europäischen Anforderungen. Serienmäßig sind unter anderem ein Notbremssystem mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitserkennung, Einparkhilfe hinten und ein adaptiver Tempomat an Bord. Optional erweitert ein Assistenzpaket die Funktionen etwa um Totwinkelwarner, Rundumsichtkamera und Querverkehrswarnung.
Die Ausstattungslinien orientieren sich an den bekannten Varianten der Marke. Die Basisversion Essential verfügt unter anderem über ein Infotainmentsystem mit Smartphone-Anbindung, Rückfahrkamera und Klimaanlage. Die Version Expression ergänzt Komfortausstattung wie Leichtmetallräder, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und elektrische Parkbremse. Extreme richtet sich stärker an Outdoor-Nutzer, während Journey zusätzliche Komfortelemente wie elektrische Heckklappe, beheizbare Sitze und kabelloses Laden bietet.
Die Preise sind bislang nicht offiziell bekannt. Dacia kündigt jedoch einen Einstieg unterhalb von 25.000 Euro an. Der Bestellstart in Deutschland ist für Oktober 2026 vorgesehen, die ersten Fahrzeuge sollen im Dezember ausgeliefert werden.
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