VW Golf 7 JOIN im Test (2018): Was kann das Sondermodell für 2018?

VW startet das Jahr wieder mit einer frischen Sondermodellreihe, die diesmal den Namen „Join“ trägt. Vom kleinen up! über den SUV-Verkaufsschlager Tiguan bis zum Dauerbrenner Multivan reicht die bediente Palette. Auch viele Golf-Varianten, die Anfang 2017 modellgepflegt wurden, kommen in den Genuss des Sondermodell-Pakets (Golf 7 JOIN TGIGolf Sportsvan JOINGolf 7 Variant JOIN und Golf 7 Variant JOIN TGI) Ob es sich bei der klassischen Golf-Limousine auszahlt, dem JOIN-Club beizutreten, sehen wir uns im Testbericht über den VW Golf 7 JOIN an:

Golf JOIN lockt mit vergünstigtem Einritt & verlängerter Garantie

VW-golf-2017-ausen-vorne-hochWährend man in Großbritannien 2018 weiter darum ringt, wie man die EU verlassen will, stimmt man in Wolfsburg versöhnliche, verbrüdernde Töne an. Das klingt zu hochtrabend? Sie haben recht – aber der neue Sondermodell-Name „Join“ hat zweifellos etwas Einnehmendes. Das ist natürlich Absicht. Wir wollen uns von gewinnenden Bezeichnungen jedoch nicht einnehmen lassen und hinter die Namens-Fassade blicken. Dabei entdecken wir, dass die Grundzutaten der neuen Sonderedition dieselben sind wie die der alten, die den Titel „Sound“ trug. VW kombiniert ein Bündel Extras, garniert es – so rechnet VW selbst mit Bezug auf ein vergleichbares „Trendline“-Modell vor  – mit einem satten Rabatt von 2.800 Euro und einer erweiterten Garantie (plus drei Jahre). Die Extras des „Join“-Sonderpakets sind jedoch andere als die des „Sound“-Pakets: wenigstens zum Teil. Der wesentliche Unterschied sitzt im Infotainmentsystem. Die Wolfsburger verbauen zwar auch im Golf JOIN das 2017 verbesserte „Composition Media“-System mit

  • 8-Zoll-Farb-Touchscreen
  • 8 Lautsprechern
  • Radio
  • CD- und MP3-Player
  • einem USB-Anschluss
  • einem SD-Kartenslot
  • einer Bluetooth-Schnittstelle fürs einfache Telefonieren

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VW-golf-2017-innen-cockpitIn der neuen Sonderedition kombiniert sie das System aber mit der „Discover Media“-Navigationsfunktion. Sie stellt die Inhalte der inkludierten Europakarte in 2,5D, sprich in Vogelperspektive dar, wobei die Software fünf Jahre kostenlos aktualisiert wird. Ein Jahr kostenlos ist auch VWs Online-Dienste-Bündel „Car-Net „Guide & Inform““, das in Echtzeit u.a. über die Stau- und Baustellensituation unterrichtet sowie die Route automatisch anpasst. Die so genannte „Diversity“-Antenne gewährleistet, dass das Gerät auch stets Empfang hat. Teil des „Join“-Pakets ist des Weiteren eine um rund 1.000 Euro vergünstigte Option auf das Top-Navigationssystem „Discover Pro“. Mit einem Preis von ca. 1.400 Euro ist es knapp 400 Euro günstiger als beim „Sound“-Sondermodell. Für das Geld wächst die Touchscreen-Diagonale auf 9,2 Zoll (~23 Zentimeter), die Darstelllung wechselt auf 3D, der CD- wird zum DVD-Player; und eine schnelle SSD-Festplatte zieht ein. Außerdem beherrscht das Pro-System eine Grundform der Gesten-Steuerung, bei der man den Touchscreen nicht mehr direkt berühren muss. Enthalten ist zudem eine Smartphone-Einbindung via „App Connect“, die im Basis-JOIN-Golf 200 Euro extra kostet. Die Option der Sprachbedienung schlägt jedoch auch beim Topsystem mit 220 Euro zu Buche.

„Join“-Modell mit überarbeitetem „Plus“-Paket

VW-golf-2017-ausen-vorne-tiefSo viel zur größten Abweichung zwischen dem neuen „Join“- und dem alten „Sound“- Sondermodell. Viele andere Zusatzextras sind hingegen gleich oder zumindest sehr ähnlich. Den Grundstein bildet bzw. bildete hier wie dort die „Comfortline“-Ausstattung, sprich die mittlere der drei Golf-Linien. Außen wird ihr Umfang erneut durch vier 16-Zoll-Leichtmetallfelgen im schwarzen „Woodstock“-Design erweitert. Innen polieren Dekoreinlagen, spezielle Sitzbezüge mit schönen Ziernähten und Pedale im gebürsteten Edelstahl-Look die Optik auf. Auch die Komfort-Verfeinerungen ähneln sich stark. Beheizbare Vordersitze sorgen für wohligen Sitzkomfort und die Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Allergenfilter für eine wohl temperierte, saubere Atmosphäre. Diese wird – dank der mobilen Mittelarmlehne samt Ablagebox und zwei rückseitigen Luftausströmern – übrigens auch den Passagieren im Fond zu Teil. Beheizte Scheibenwaschdüsen, eine Scheinwerferreinigungsanlage und elektrisch beheiz-, einklapp- sowie einstellbare Außenspiegel stellen sicher, dass man sich die Finger nur selten schmutzig machen muss.

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vw-golf-7-variant-tgi-2017-innen-navi-bildschirmEin wenig anders aufgestellt hat VW den neuen Golf JOIN dann im Bereich der Sonderpakete und Assistenzsysteme. Das optionale „JOIN Plus“-Paket z.B. enthält zwar wiederum die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen „Madrid“, das komplette LED-Scheinwerferbündel samt Lichtassistent und eine Multifunktionskamera. Abgerundet wird es jetzt aber durch die Smartphone-Koppelung „App Connect“ sowie die Autoinformations-App „Volkswagen Media Control“. Sie ersetzen das 400 Watt starke „Dynaudio Excite“-Soundsystems. Grundsätzlich gefällt uns diese Änderung, denn die Smartphone-Einbindung ist nützlicher. Seltsam ist allerdings, dass der Preis des ansonsten identischen Pakets um 100 Euro steigt. Immerhin steht das „App Connect“ mit 205 Euro, das Audiosystem aber mit 680 Euro in der Liste. Sollte es sich um keinen Fehler handeln, würde der Sondermodellwechsel in diesem Bereich einen kleinen finanziellen Nachteil bedeuten. Die Ersparnis gegenüber dem normalen Golf beträgt dennoch 825 Euro.

Praktisch alle Golf-Motoren mit von der Partie

VW-golf-2017-ausen-hintenEin wenig unübersichtlich gestalten sich die Änderungen im Bereich der Assistenzsysteme. Sicher ist, dass die automatische Distanzregelung bis Tempo 210 km/h nicht mehr im Serienumfang enthalten ist; sie kostet nun 320 Euro extra. Bei den verschiedenen Fahrerassistenzpaketen hängt die Verfügbarkeit davon ab, welche Motoren- und Antriebskonfiguration gewählt wird. Im Idealfall können in Verbindung mit dem neuen „Top“-Paket (Keyless Schließ- und Startsystem, Panoramadach etc.) gut 900 Euro gespart werden. Praktischerweise lassen sich die Assistenten und Sicherheitssysteme frei zusammenstellen. Serie sind weiter die Nebelscheinwerfer mit Abbiegefunktion, die Müdigkeitserkennung und das Umfeldbeobachtungs-System „Front Assist“ mit City-Notbremsassistent.

Zum Schluss noch zu den Motoren. Für den Golf JOIN ist praktisch die gesamte Golf-Motorenpalette verfügbar, wobei mittlerweile auch die beiden Benziner aus der neuen Evo-Baureihe ins Sortiment eingezogen sind. Sie finden sich ebenso im Regal des „Join“-Modells wieder. Beide punkten mit kräftigem Vortrieb und hoher Effizienz – nur besonders günstig sind sie nicht: weder der 1.5 TSI Evo ACT mit 150 PS (Kraftstoffverbrauch: 5,1 Liter auf 100 km, 116 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B); noch die „Blue Motion“-Variante mit 130 PS (Kraftstoffverbrauch: 5,0 Liter auf 100 km, 116 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Vielfahrer können ihrerseits aus sechs Dieselvarianten wählen. Mit dem VW Golf 7 JOIN 1.4 TGI, einem bivalenten Erdgas- u. Benzinmotor, steht ihnen außerdem ein Antrieb mit alternativem Kraftstoff zur Verfügung (Kraftstoffverbrauch: 3,6/5,6 Liter auf 100 km, 98/127 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Wie sich in unseren Tests herausgestellt hat, treibt der Erdgasmotor den Volkswagen günstiger und sauberer an als die vergleichbaren Diesel (und auch die Benziner). Es gibt also durchaus gute Gründe, mit dem Golf JOIN in den Club der Erdgasfahrer einzusteigen.

Technische Daten des VW Golf 7 JOIN:
PS-Anzahl: min. 85 PS max. 150 PS
kW-Anzahl: min. 63 kW max. 110 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4-Allradantrieb
Getriebeart: Manuell oder DSG Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 3,9 l/100km max 5,3 l/100km
CO2-Emission: min. 102 g/km max. 127 g/km
Effizienzklasse: min. A max. B
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 22.075 Euro
Stand der Daten: 10.01.2018

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Fazit zum VW Golf 7 JOIN Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Wie so oft hat VW auch beim Golf 7 JOIN das Rad nicht neu erfunden, sondern Bestehendes wohldurchdacht zu Neuem verbunden. Das Sondermodell unterscheidet sich technisch vom Vorgänger vor allem durch das zusätzliche Navi. Der Preisvorteil fällt nominell allerdings etwas kleiner aus. Bei MeinAuto.de können Sie dem JOIN-Club jedoch schon ab 14.157 Euro beitreten – also um 37,5% oder umgerechnet fast 8.300 Euro günstiger als im Autohaus ums Eck. Der herkömmliche VW Golf 7 legt bei uns ab 10.751 Euro los.

     
4 von 5 Punkten

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