Toyota Aygo 2019: Facelift für den beliebten Paradiesvogel aus Toyota

Spontan, ungezwungen, lebenslustig und jung: so bunt sieht die Fangemeinde des Aygo aus. Die Größe der Gemeinde schwankt seit dem Debüt 2004 – zuletzt ist sie wieder gewachsen. Toyota greift den Schwung auf und verpasst der 2014 lancierten zweiten Generation ein nettes Facelift. Wie es dem Aygo Jahrgang 2019 zu Gesicht steht, gibt unser Testbericht Preis. Let’s go, Aygo!

Inhalte des Testberichts zum Toyota Aygo:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Toyota schärft das Profil des Aygo

toyota-aygo-aussen-vorneToyota baut den Aygo seit dem ersten Tag zusammen mit dem französischen PSA-Konzern. Einst waren die Geschwister Citroen C1 und Peugeot 108 dem Kleinstwagen aus Japan auch wie aus dem Gesicht geschnitten. Seit der Premiere der zweiten Generation geht Toyota beim Design aber seine eigenen Wege. Nirgends zeigt sich das deutlicher als an der Nase. Während die kleinen Franzosen auf rundliche, niedliche Formen setzen, spitzt Toyota den Aygo vorne scharf zu. Umgesetzt wird das durch die formale Verbindung von Schweinwerfern, Kühlergrill und Stoßfänger zu einem X. Bisher trat das in zurückhaltendem Schwarz auf. Seit dem Facelift trägt der Aygo sein X mit stolz: er bekennt Farbe, Wagenfarbe, um genau zu sein. Das zentrale Toyota-Emblem kommt im neuen Jahrgang durch die dreidimensionale Struktur des X ebenfalls stärker zur Geltung. Schärfer zugespitzt haben die Japaner auch die Scheinwerfer; sie erinnern an zusammengekniffene Katzenaugen. Ob sie einer scharfen Wild- oder einer zahmen Hauskatze gehören, bleibt dem Auge des Betrachters überlassen. Auch das ist eine der Stärken des kleinen Toyota: Er lässt jedem seinen Frei- und Interpretationsspielraum.

toyota-aygo-aussen-hintenDas Platz- und Stauraumangebot hat sich durch die Renovierung erwartungsgemäß nicht verändert. Vorne sitzen Fahrer und Beifahrer bzw. Fahrerin und Beifahrerin sehr bequem. Im Fond bleibt der Platz des 3,47 Meter langen Aygo, wiederum erwartungsgemäß, knapp. Beim Fünftürer fällt zumindest das Betreten des Rückraums leichter – ob das einen Aufpreis von 350 Euro wert ist, lassen wir dahingestellt. Die Preisliste bietet zahllose Gelegenheiten, das Geld alternativ in Extras, in die Individualisierung; oder gleich in eine höhere Ausstattung zu stecken. In dieser Hinsicht offeriert der 5-Türer einen weiteren Vorteil: er bietet sechs statt drei Ausstattungen. Unter ihnen ist seit dem Facelift zum einen die stylische “x-cite”-Linie: mit der Sonderlackierung “Mandarine”, einem Dach in Kontrastfarbe – und dem aufgefrischten “x-touch”-Audiosystem samt “x-connect”-Smartphone-Koppelung. Zum anderen gibt es den fünftürigen A-Segment-Vertreter aus Japan auch vollausgestatte als Aygo x-clusive Style Selection. Hier verbaut Toyota innen zusätzlich eine Klimaautomatik, ein Smart-Key-System und Teilledersitze ein.

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Aygo mit neuen Felgen, Farben & einem leicht modifizierten Benziner

toyota-aygo-innen-vorneBei all der Ausstattungsvielfalt haben wir fast auf den Test der Platzverhältnisse vergessen. Es fehlt noch das Urteil zum Stauraumvolumen. Das fällt im Klassenvergleich mit 168 bis 812 Litern sehr passabel aus. Im Heck des rund zehn Zentimeter längeren Fiat 500 verschwinden nur 165 bis 530 Liter; im 3,50 Meter langen Smart Forfour sind es 185 bis 975 Liter. Dass das Einladen aufgrund der recht hohen äußeren und inneren Ladekanten ein wenig mühsamer ist als, kennt man von den Kleinstwagen. Dass die Kofferraumklappe gläsern glänzt, sieht schick aus – hilft beim Einschlichten aber nicht. Der fünftürige Aygo bietet in dieser Beziehung indessen erneut einen Vorteil: Die einzelnen Gepäckstücke lassen sich bequem über die beiden hintern Türen einladen. Neu freilich sind diese Tatsachen nicht – anders als das frische Farbschema im Innenraum. Apropos Farbe: Außen stehen seit diesem Jahr die beiden Farben “Kyoto Blau Metallic” und “Magenta” zur Verfügung. Sie sehen mit den neuen, jetzt in allen Ausstattungen 15 Zoll großen Leichtmetallfelgen besonders gut aus.

toyota-aygo-aussenÜberarbeitet hat Toyota im Zuge des Facelifts auch den einzigen Antrieb im Sortiment; den 1,0-l-VVT-i: ein Reihendreizylinder mit Saugrohreinspritzung (Kraftstoffverbrauch Schaltgetriebe/Halbautomatik: 4,1/4,2 Liter auf 100 km, 93/95 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Das technische Grundgerüst erbt die aufgefrischte Maschine vom Vorgänger, gefeilt haben die Japaner an den technischen Details. So wurde die Verdichtung erhöht und an der Leistungsschraube gedreht. Der Sauger legt drei PS zu und leistet nunmehr 72 PS. Gleichzeitig hat er zwei Nm an Spitzendrehmoment verloren: bei 4.400 U/min liegen jetzt 93 statt 95 Nm an. Angetrieben werden mit dieser Leistung wie bisher die Vorderräder; die Kraft seziert ab Werk ein manuelles 5-Gang-Getriebe. Für 800 Euro Aufpreis übernimmt das Schalten das automatisierte 5-Gang-Schaltgetriebe “x-shift”. Unserer Meinung nach kann man sich diese Investition sparen – auch wenn die Automatik einen sportlichen sequentiellen und komfortablen vollautomatischen Modus beherrscht.

Verbessertes Fahrwerk sorgt für weniger Vibrationen

toyota-aygo-aussen-vorne1Unsere Skepsis gegenüber der Automatik nähren andere Gründe. Der wichtigste: Sie nimmt dem Sauger die letzten Lebensgeister – der hat aber jeden lebendigen Geist nötig. Denn er müht sich merklich beim Antreiben des Aygo, besonders wenn es einmal über die engen Stadtgrenzen hinausgeht. Wer Überland halbwegs flott voran kommen will, muss den 1,0-l-VVT-i hochtourig fahren – das erhöht den Geräuschpegel. Im Stoßverkehr der Stadt fühlt sich der kleine Benziner wohler. Der Verbrauch ist mit einem Testmittel von gut fünf Litern aber nicht überragend. Kurzum: Dem Antrieb fehlt der letzte Funke – und es fehlt eine elektrisierende Alternative. Schade, denn in der City wäre ein Stromer gut aufgehoben. Wir fühlen uns im kleinen Toyota dennoch allzeit gut und sicher untergebracht – aufgrund der feinen Fahrwerksabstimmung und der reichhaltigen Ausstattung.

Das Fahrwerk hat Toyota leicht überarbeitet. Das verringert die Vibrationen und senkt den Geräuschpegel. Die Übersichtlichkeit des Aygo ist indes nicht die beste. Die C-Säulen sind massiv und das Heckfenster klein, sodass der Ausblick nach hinten eingeengt ist. Ein Problem? Nur bedingt. Wir sind im Test mit dem Aygo x-Play Club, der beliebtesten Ausstattung, unterwegs. Sie ist ab Werk fix mit einer Rückfahrkamera bestückt -insbesondere beim rückwärts Einparken eine große Hilfe. Eine solche sind auch die zahlreichen Sicherheitsassistenten. Zur Serienausstattung unseres Testwagens gehören ein Brems- und ein Berganfahrassistent, sechs Airbags und beheizbare sowie elektrisch verstellbare Außenspiegel. Als Option offeriert Toyota in allen Ausstattungen nun sein bekanntes “Safty Sense”-Paket (350 Euro): mit Frontkollisionswarner, Notbremsassistent und autonomer Notbremsfunktion samt Spurhalteassistent. Der wandlungsfähige Paradiesvogel zeigt, wo es wichtig ist, Verantwortung. Kein Wunder, dass er bei Fahranfängern so beliebt ist.

Technische Daten des Toyota Aygo

PS-Anzahl: min. 72 PS max. 72 PS
kW-Anzahl: min. 53 kW max. 53 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 4,1 l/100km max 4,2 l/100km
CO2-Emission: min. 93 g/km max. 93 g/km
Effizienzklasse: min. B max. B
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 10.190 Euro
Stand der Daten: 25.07.2019

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus online führen wir neben dem Aygo zahlreiche andere Kleinst- und Kleinwagen. Zum Beispiel den Renault Twingo zu einer Rate ab 64 Euro bzw. ab 7.865 Euro und 29,3%, den VW up zu einer Rate ab 99 Euro bzw. ab 9.305 Euro und 17,4%; und den Fiat 500 zu einer Rate ab 79 Euro bzw. ab 9.678 Euro und 30,5% Neuwagen Rabatt. Diese Rabatte erwarten Sie auch bei unserer Finanzierung – unter anderem bei unserem variablen Auto Leasing ab 0,9% und 12 bis 60 Monaten Laufzeit.

Fazit zum Toyota Aygo Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der Toyota Aygo präsentiert sich nach dem jüngsten Facelift noch bunter und vielfältiger: mit seiner frischen Nasen, neuen Farben und zusätzlichen Ausstattungen bzw. Individualisierungsmöglichkeiten. Der kleine Japaner ist aber auch reifer geworden: durch die Verbesserungen am Fahrwerk z.B. oder das erweiterte Sicherheitsangebot. Der zaghafte Dreizylinderbenziner bleibt eine Schwachstelle. Bei MeinAuto.de legt der Mini-Toyota zu einer Rate ab 83 Euro bzw. ab 8.243 Euro los – 25% oder umgerechnet gut 2.500 Euro günstiger als gelistet.

     
4 von 5 Punkten

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