Skoda Octavia Combi 1.6 TDI Greenline Test: grüner Spardiesel als grüne Spaßbremse?

Familien, Firmen und jeder, der bewusst auf den Verbrauch achtet, der wird von Skoda seit Jahren mit den besonders sparsamen Greenline-Modellen bedacht. Auch den neuen Octavia Combi III – er bringt seit 2013 unter anderem den Audi A3 Sportback, den Ford Focus Turnier und den Seat Leon ST ins Schwitzen – haben die Tschechen in einer Greenline-Variante im Programm. Im Test haben wir dem Kombi nun genau unters grüne Mäntelchen geblickt.

1.6 TDI: wie lebendig sind 110 gezähmte Pferde?

Skoda Octavia Combi TestWer bei Skoda ja zur Greenline sagt, der sagt auch ja zu einem Diesel. Im Falle des Octavia Combi Greenline pocht ein 1,6 Liter großer Reihenvierzylinder unter dem Blechkorpus, der über ein Common-Rail-System direkt eingespritzt und einen Abgasturbo druckvoll belebt wird. Derart angefacht generiert der 1.6 TDI Greenline 110 PS und zwischen 1.500 und 3.000 Touren ein Spitzendrehmoment von 250 Nm. Die Frage ist nun, was kann der Turbodiesel in Kooperation mit dem Octavia Combi daraus machen.

Sehen wir uns als erstes die Fahrleistungen an. Interessant ist nicht zuletzt der Vergleich mit dem 105 PS starken, also fünf PS schwächeren 1.6 TDI Greentec, dem nicht ganz so grünen Schwesteraggregat. Es kostet bei vergleichbarer Ausstattung 900 Euro weniger, allerdings wiegt der Combi mit ihm fast 50 Kilo mehr als mit dem Greenline-Diesel und muss zudem mit einem Gang weniger auskommen: denn nur die Sparvariante darf auf die Mitarbeit des lang übersetzten 6-Gang-Getriebes zählen. Diese Voraussetzungen zeitigen nun ein einigermaßen überraschendes Ergebnis. Der Supersparer 1.6 TDI Greenline hängt den Greentec – wenn auch nur knapp – sowohl beim Standardsprint als auch bei der Höchstgeschwindigkeit ab: 10,6 Sekunden und 206 km/h lauten die entsprechenden Werte.

Genügsam im Verbrauch, sparsam im Komfort

Aber versteht der kultiviert arbeitende 1.6 TDI Greenline denn auch etwas vom Sparen? Skoda und die Norm antworten darauf mit einem entschiedenen – selbstverständlich! 3,2 Liter, sagen sie, genügen dem Combi auf 100 Kilometer und nur 85 Gramm CO2 soll er pro Kilometer ausstoßen. Wie gewohnt bestätigen sich diese Werte in der Realität nicht, aber: der 1.280 Kilo schwere Octavia Combi lässt sich durchaus mit einem Schnitt von vier Litern bewegen; und selbst bei einem lockeren Gasfuß werden es selten mehr als fünf. Um auf diese Werte zu kommen, haben die Motoren- und Karosseriebauer natürlich einiges an Arbeit investiert. Neben der Getriebespreizung wurden Leichtlaufreifen montiert, eine Start-Stopp-Automatik und ein Bremsenergierückgewinnungs-System verbaut; es wurde das Gewicht reduziert (bspw. fehlt das Reserverad) und an der Aerodynamik gefeilt (tiefer gelegte Karosserie, Heck-Spoiler, etc.).

Der Fahrer selbst hat es da bedeutend leichter. Er muss zur Bedienung der Lenkung nicht allzu viel Kraft investieren, kann den Octavia Combi trotzdem zielgenau und willig ums Eck zirkeln – und er darf darüber hinaus den guten Federungskomfort genießen. So lange jedenfalls, solange der Combi nicht vollgepackt wird. Bei schwerer Beladung (maximal 645 kg) bockt des Tschechen Hinterachse nämlich bereits bei kleinen Unebenheiten störrisch, was die Schwiegereltern im Fond zu einem unfreiwilligen (?) Kopfschütteln veranlasst.

Octavia Combi: feiner verarbeitet, noch einmal vergrößert

Skoda Octavia Combi - KofferraumDas ist aber das einzige, was sie und was wir auf und an der Rückbank des Combi auszusetzen haben. Denn der tschechische Packesel baut auf dem Modularen Querbaukasten der Konzernmutter Volkswagen auf und verfügt deshalb über mehr als genügend Freiraum, sowohl vorne wie hinten. 610 bis 1.740 Liter fasst zum Beispiel der Kofferraum und das ist ein Hohlmaß, bei dem die Kompaktklassen-Konkurrenz buchstäblich einpacken kann (der VW Golf Variant schafft immerhin 605 bis 1.620 Liter). Aber nicht nur die tut sich schwer, wie der Blick ins nächsthöhere Segment verrät: auch ein Mercedes C-Klasse T-Modell kann hier mit 490 bis 1.510 Litern nicht mithalten, ebenso wenig wie ein BMW 3er Touring mit 495 bis 1.500 Litern.

Nach viel Zurückhaltung schlägt der Octavia Combi Greenline zum Schluss also doch noch über die Stränge. Das allerdings nur kurz: im Innenraum nämlich gibt sich der Tscheche sonst durchweg gediegen und maßvoll, sowohl bei der Wahl und Verarbeitung der Materialien wie bei der Gestaltung der Bedienung. Damit hier aber kein Missverständnis aufkommt, sei klargestellt: Maßvoll bedeutet seit dem Octavia III nicht länger minderwertig, sondern den Modellen der Konzernmutter VW beinahe ebenbürtig.

Fazit: Wer wie wir befürchtet hat, dass der Skoda Octavia Combi mit dem Greenline-Diesel nur auf Sparflamme fährt, den wird der Tscheche rasch eines Besseren belehren. Dass der Kombi beim Platzangebot vergeblich seinesgleichen sucht, ist indes hinlänglich bekannt. Und dass Skoda auch beim Preis überzeugen kann, ist ebenfalls kein Geheimnis. Bei MeinAuto.de kostet der Octavia Combi 1.6 TDI Greenline ab 20.097 Euro, das sind gut 20% bzw. 5.000 Euro weniger als beim Händler. (nau)

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