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Mercedes GLC Coupé PHEV 2021 im Test: Das sportliche SUV-Coupé als doppeltes PHEV

Mit dem GLC Coupé war Mercedes einer der ersten Hersteller, der SUV und Coupé miteinander verschmolz. Nur BMW war mit dem X4 ein wenig früher dran. Mittlerweile werden die SUV-Coupés mehr, auch Audi ist mit dem Q5 Sportback vertreten. Mercedes hat sein Modell 2019 umfangreich überarbeitet. Seit unserem Test sind zwei Plug-in-Hybridantriebe hinzugekommen. Deshalb folgt heute der Test mit dem GLC Coupé PHEV.

Inhalte des Testberichts zum Mercedes GLC Coupé Plug-in-Hybrid:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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© Mercedes

GLC Coupé: zwei Plug-in-Hybridantriebe mit zwei verschiedenen Verbrennern

Anfang 2019 sah die Welt noch anders aus. Autos mit elektrischen Antrieben waren damals noch kein Hit. Zwar waren 2019 bereits zig Modelle mit E-Motoren auf dem Markt; auch die E-Auto-Förderung hatte sich schon etabliert. Richtig angezogen hat das Interesse aber erst 2020. Die Aufstockung der Kaufprämie für Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieben auf maximal 6.750 Euro hatte daran sicherlich ihren Anteil. Einschneidend war das Jahr 2020 aber auch für die alternativen Antriebe beim 2019 aufgefrischten GLC Coupé.

2020 wurde der alten Plug-in-Hybrid – der 50 e –  von zwei neuen Varianten abgelöst. Sie bauen auf der jüngsten, dritten Generation der Mercedes Plug-in-Technologie auf. Die wichtigsten Weiterentwicklungen fasst Mercedes kurz und knapp so zusammen: “mehr Leistung, mehr Reichweite, mehr Spaß”. Das klingt gut. Doch fahren sich die GLC-Coupé Plug-in-Hybrid tatsächlich so lustvoll, ausdauernd und erfreulich? Die Antwort erklingt zweistimmig, die erste als Bariton, die zweite als Tenor.

Röhrender Ton und kraftvoller Auftritt

Den Part des Baritons mit rauem Timbre übernimmt der GLC 300 de 4Matic mit einer Systemleistung von 306 PS und 700 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 2,1/1,7 Liter bzw. 17,4/18,1 kWh auf 100 km, 54/45 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Für den rauen, aber keineswegs unangenehmen Ton sorgt ein zwei Liter großer Vierzylinder-Turbodiesel mit 194 PS und 400 Nm. Die Rolle des Tenors fällt dem GLC 300 e 4Matic mit 320 PS und ebenfalls 700 Nm zu (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 2,6/1,9 Liter bzw. 18,7/18,5 kWh auf 100 km, 60/44 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+).

Er baut auf einem 1.991 cm³ großen Vierzylinder-Turbobenziner mit 211 PS und 350 Nm auf. Nach dieser kurzen Einführung steht eines fest: Die GLC Coupé PHEVs tönen keineswegs mit zarten Stimmchen – es steckt einiges an Kraft und Volumen unter der Haube. Die beliebtere Variante ist der Tenor, der 300 e. Ein Bariton ist meist eher der Geheimtipp – im Falle des 300 de einer für Kunden, die einen besonders sparsamen Motoren suchen.

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© Mercedes

Plug-in-Hybrid-Motoren: top in puncto Leistung & Kosten

In der Anschaffung kostet das GLC Coupé 300 de allerdings rund 3.500 Euro mehr als die Variante mit dem 300 e. Diesen Ballast wird das PHEV mit Diesel nur mühsam los. Wenn wir die laufenden Kosten – in Form der ADAC-Autokosten – vergleichen, zeigt sich aber: Über fünf Jahre gerechnet ist der Diesel-Plug-in-Hybrid im Monat knapp zehn Euro günstiger als das Benziner-PHEV. Der Abstand liegt aber innerhalb der Messtoleranz. Der finanzielle Vorsprung der PHEVs gegenüber den ähnlich starken Benzinern und Dieselmotoren ist hingegen eklatant – so eklatant, dass keine Zweifel bleiben, wer günstiger ist. Mit dem 330 PS starken 400 d Diesel fährt das GLC Coupé im Monat um knapp 200 Euro teurer, mit dem 272 PS starken 300-Benziner um rund 100 Euro. Eine Randnotiz ist hier aber geboten.

Aktuell droht den zwei Plug-in-Hybrid-Modellen des GLC Coupés der Entzug der E-Auto-Förderung. Der Grund: Sie stoßen mehr als 50 Gramm CO2 pro Kilometer aus und schaffen laut WLTP-Norm keine 50 Kilometer mit einer Akku-Ladung (46 bzw. 50 Kilometer für den 300 de bzw. 300 e). Dieses Schicksal droht zwar auch anderen PHEVs, von Volvo, Ford und Jaguar. Käufer würden damit aber um die Kaufprämie umfallen: im Falle des GLC immerhin 5.625 Euro. Noch ist der Entzug aber nicht vollzogen – es wird an Übergangsfristen gearbeitet. Die Rute steht jedoch im Fenster.

Rein elektrische Reichweite

Die gute Nachricht ist: Mercedes hat einiges in petto – das lassen die ersten Nachrichten zu den neuen Plug-in-Hybrid-Antrieben der gerade vorgestellten C-Klasse erahnen. Sie fahren rein elektrisch knapp 100 Kilometer und stoßen weit weniger Kohlenmonoxid aus. Wir sitzen aber im GLC Coupé und kehren deshalb zurück zur Hybrid-Technik des eleganten SUVs. Die Hauptkomponente des Hybrid-Systems ist das neue 9G-Tronic-Hybridgetriebe, das in beiden Plug-in-Hybrid-Antrieben verbaut ist. In ihm steckt sowohl der Elektromotor – eine als Innenläufer konzipierte Synchronmaschine – wie die weiteren hybriden Kernelemente: eine Überbrückungskupplung sowie eine Trennkupplung, die den Verbrenner beim Stromern abkoppelt.

Beim rein elektrischen Fahren agiert der im Triebkopfgehäuse integrierte Elektromotor als geschickter Solist. Die Energie in der neuen Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Batterie – es sind 13,5 kWh –  reicht im Alltag bzw. im Test für gut 30 Kilometer. Verglichen mit dem Vorgänger war das im Jahr 2020ein großer Sprung und generell ein passabler Wert. Doch die Technik entwickelt sich rasant und 2021 bzw. 2022 rutscht man mit dieser Reichweite ins Mittelfeld ab.

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© Mercedes

GLC Coupé PHEVs: deutlich weniger Stauraum…

An der Einordnung der Fahrleistungen der Plug-in-Hybride im GLC Coupé hat sich hingegen nichts geändert. Sie ist mit einem Wort vorzüglich. Der 300 de beschleunigt das schnittige SUV in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h; der 300 e benötigt dafür sogar noch eine halbe Sekunde weniger. Dem E-Motor und seiner unmittelbaren Kraftentfaltung ist es zu verdanken, dass sich der Antritt besonders sportlich anfühlt – die Verbrenner erscheinen dagegen fast als träge und altbacken.

Die Höchstgeschwindigkeit der Plug-in-Modelle ist mit 230 km/h ebenfalls souverän – die Gesamtreichweite kann mit jedem konventionellen GLC mithalten. Selbst bei den erlaubten Zuglasten halten sich die zwei PHEVs beachtlich: mit einer maximalen Last für gebremste Anhänger von zwei Tonnen. Beim Stauraumangebot muss sich der Plug-in-Hybrid-Fahrer aber stark einschränken. Das Kofferraumvolumen sinkt von 500 auf 350 Liter.

… aber mehr Fahrspaß

Beim Verbrauch ist der Spar-Eifer der GLC Coupé Plug-in-Hybride hingegen sehr willkommen. Die Normwerte sind in der Praxis unerreichbar. Mit rund drei Liter kommen die Steckdosen-Hybridler aber aus. Natürlich fehlt in dieser Rechnung der Strom. Er ist auch für die Klimabilanz entscheidend. Wer durchwegs Ökostrom nachlädt, schafft im Vergleich mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren eine positive Bilanz. Mit dem aktuellen deutschen Strom-Mix sieht diese weniger rosig aus.

Möglichkeiten, erneuerbaren Strom zu tanken, gibt es aber genug: mit der Wallbox von Mercedes bspw. Mit ihr kann man auch die maximale Ladegeschwindigkeit des 7,4 kW starken Bord-Laders nutzen. Der Akku ist damit in eineinhalb Stunden vollgeladen; an der gewöhnlichen Haushaltssteckdose dauert das Prozedere fünf Stunden. Auch hier aber zeigt sich: Die GLC Coupé PHEVs gehören nicht mehr zu den Schnelllademeistern. Der GLE, ausgestattet mit der gleichen Hybrid-Technik, lädt deutlich schneller – und die neue C-Klasse drückt den Strom mit bis zu 50 kW in die Akkuzellen. So schnell kann es gehen.

Technische Daten des Mercedes GLC Coupé Plug-in-Hybrid

PS-Anzahl: min. 306 PS max. 320 PS
kW-Anzahl: min. 225 kW max. 235 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 14,5 kWh/100km max. 16,2 kWh/100km
CO2-Emission: min. 45 g/km max. 49 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 60.969 Euro
Stand der Daten: 21.09.2021

Konkurrenzmodelle

Das SUV-Coupé ist aktuell besonders gefragt. Gut, dass Sie in unserem Autohaus online zahlreiche Modelle dieser Gattung finden. Drei Beispiele sind: das Land Rover Range Rover Evoque PHEV ab 49.162 Euro und 17 % bzw. Monatsraten ab 445 Euro, der Cupra Formentor Plug-in-Hybrid ab 32.394 Euro und 21 % bzw. ab 270 Euro im Monat oder der Audi Q5 Sportback TFSI e ab 48.948 Euro und 20 % Neuwagen Rabatt bzw. monatlich ab 423 Euro. Eine Finanzierung dieser Neuwagen lohnt sich ebenfalls, nicht zuletzt mit unserem Autoleasing oder unserer Vario-Finanzierung ab 0,49 % effektivem Zinssatz und ab 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Mercedes GLC Coupé Plug-in-Hybrid Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Das neue GLC Coupé Plug-in-Hybrid stromert in zweierlei Gestalt: mit einem Diesel oder einem Benziner als Kompagnon für den Elektromotor. Die Fahrleistungen beider beeindrucken ebenso wie die Betriebskosten, die Verbräuche sind erfreulich – die elektrische Reichweite aber recht bescheiden. Auch bei der Ladetechnik wird der GLC von seinem Muttermodell, der C-Klasse, gerade überholt. Bei MeinAuto.de stromert das SUV-Coupé mit dem Plug-in-Hybrid-Antrieb ab 50.178 Euro, 19 % bzw. nahezu 11.400 Euro unter dem Listenpreis.

5 von 5 Punkten

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