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Mercedes-Benz CLS (Test 2023): Öffnet die Modellpflege neue Türen?

Mit dem CLS hat Mercedes 2003 eine neue Fahrzeuggattung etabliert: einen Viertürer mit der Dynamik und Eleganz eines Coupes – sowie der Funktionalität und dem Komfort einer Luxus-Limousine. Andere Hersteller sind dem Beispiel gefolgt: Audi mit dem A7 oder BMW mit dem 6er GT und 8er Gran Coupe. Der CLS selbst liegt seit 2017 in 3. Generation auf. Eine Modellpflege soll jetzt zwei magere Jahre vergessen machen. Ein Testbericht.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

© Mercedes-Benz

Der Mercedes-Benz CLS im Schnellcheck


Stärken

  1. CLS bleibt Inbegriff der Eleganz
  2. Sportlicherer Look
  3. Exzellenter neuer Diesel 300 d
  4. Neues, kapazitives Lenkrad

Schwächen

  1. Enormer Preisanstieg
  2. Mäßiges Platzangebot
  3. Kein Plug-in-Hybrid

Mercedes-Benz CLS

© Mercedes-Benz

CLS seit 2020 das einzige Oberklasse-Coupe von Mercedes

Luxus kann vieles bedeuten, u.a. eine schier unerschöpfliche Auswahl. Wer einen Mercedes der Luxus-, der S-Klasse, fahren will, der hat ohne Zweifel eine luxuriös große Auswahl. Die eigentliche S-Klasse ist 2020 als Baureihe 223, in nunmehr 11. Generation, neu erschienen. Seit 2021 fährt die Luxus-Klasse aus Stuttgart auch batterieelektrisch, wahlweise als mondäne Limousine EQS oder als EQS SUV. Den CLS darf man getrost auch der Oberklasse zuordnen; auch wenn er technisch auf der E-Klasse aufbaut.

Der Mercedes CLS bringt alle Qualitäten mit, die eine Luxus-Karosse besitzen muss: von der erhabenen Eleganz bis zur makellosen Verarbeitung. Die Modellbezeichnung lässt diesbezüglich ebenfalls keine Zweifel aufkommen. Das “C” spricht die Karosserieform des Coupes an. Das “L” verweist auf den langen Radstand von 2,94 Metern; das “S” bestätigt die Zugehörigkeit zur Sonder-, zur S-Klasse. Allerdings gibt es auch Hinweise auf die enge Verwandtschaft mit der oberen Mittelklasse: etwa bei der Zusammensetzung des Motorensortiments oder beim Preis.

Mercedes-Benz CLS

© Mercedes-Benz

CLS 2022: gut 10.000 Euro teurer als noch 2019

Bleiben wir gleich beim Preis. Der Mercedes CLS ist mit der Modellpflege im Jahr 2021 und zuletzt – durch den Wegfall der “Avantgarde”-Ausstattung – erheblich teurer geworden. Mit dem Basisdiesel gab es den CLS 2019 ab rund 57.800 Euro; und in der “Avantgarde”-Ausführung für ca. 59.400 Euro. Nach dem Facelift waren für den CLS 220 d plötzlich gut 67.200 Euro fällig; aktuell kostet das Basismodell CLS 220 d AMG Line 68.907 Euro. Dieser enorme Preisanstieg mag – neben der Pandemie und den Lieferengpässen – ein wesentlicher Grund sein, weshalb der CLS zuletzt an Beliebtheit eingebüßt hat.

Trotz des Preissprungs aber steht eines nach wie vor fest. Günstiger als mit dem CLS kommt man bei Mercedes nicht an ein Luxus-Modell. Für eine S-Klasse Limousine sind wenigstens 95.000 Euro zu berappen; für einen EQS an die 98.000 Euro. Wer in die Karosserieform des Coupes vernarrt ist, geht in der eigentlichen S-Klasse seit dem Generationswechsel leer aus. Das zweitürige S-Klasse-Coupe wurde – wie das S-Klasse Cabriolet – 2020 eingestellt. Auch für Coupe-Fans ist das viertürige Coupe CLS die Alternative.

Mercedes-Benz CLS

© Mercedes-Benz

Modellpflege verleiht dem Exterieur noch mehr Dynamik

Dass sich zuletzt dennoch immer weniger Kunden für den CLS erwärmen konnten, war für Mercedes sicherlich ein Weckruf. Die reguläre Modellpflege kam 2021 genau zur richtigen Zeit. Sie bot den Stuttgartern die Gelegenheit, das Profil des Edel-Coupes nachzuschärfen – und bei der technischen Ausstattung nachzubessern. Beim Nachschärfen des Profils galt die Devise: mehr Sportlichkeit. Das “Avantgarde”-Exterieur der Basisausführung glich sich optisch der “AMG Line” an: mit dem verchromten Frontsplitter der vorderen Schürze, den größeren Lufteinlässen und den seitlichen Lamellen.

Am Heck polierte das verfeinerte “Avantgarde”-Exterieur die Optik des Diffusors mit zwei Chrom-Zierleisten auf; zwei neue Felgendesigns bereicherten die Seitenansicht um nämlichen Effekt. All diese Neuerungen sind Ende 2022 allerdings wieder vom Antlitz des CLS verschwunden. Weshalb? Weil der CLS ab sofort ausschließlich in der “AMG Line” aus dem Werk rollt. Seit dem Facelift verleiht damit der “A-Wing” der Frontschürze des viertürigen Coupe serienmäßig mehr Leichtigkeit. Seitlich präsentieren sich die Schweller in einer sportlicheren Verkleidung; den Kofferraumdeckel zieren elegante Abrisskanten.

Mercedes-Benz CLS

© Mercedes-Benz

Innen noch edler & funktionaler

Von der Seite betrachtet zeigt der CLS auf Wunsch mit neuen, Leichtmetallfelgen auf: in vier Speichen-Optik und den zwei neuen “Bicolor”-Ausführungen “tremolitgrau” oder “hochglänzend schwarz”. Perfektioniert wurde die optische Retusche durch die überarbeitete Kühlerverkleidung – ein dreidimensionales, chromglänzendes Sternenmuster mit dem zentral integrierten Mercedes-Stern – und die frische Lackfarbe “spektralblau metallic”. Aufgefrischt aber hat Mercedes nicht nur das Ex-, sondern auch das Interieur des CLS.

Für den Innenraum stehen seit der Modellpflege zwei zusätzliche Ausführung für die Zierteile zur Wahl; ebenso wie frische, noch feinere Bezüge. Unverändert ist die Tatsache, dass im CLS der Premium-Anspruch einer Premium-Verarbeitungsqualität entspricht: egal ob bei der Karosserie oder der Verkleidung. Das Platzangebot ist und bleibt so, wie es von einem Coupe zu erwarten ist. Vorne regiert die Großzügigkeit, im Fond wird es für die Köpfe hingegen ab einer Größe von 180 Zentimeter eng. Auch der Kofferraum ist mit seinen hohen äußeren und inneren Ladekanten kein Muster der Praktikabilität.

Mercedes-Benz CLS

© Mercedes-Benz

Fahrwerk und Komfort im CLS nahe an der S-Klasse

Innen ist der CLS mit der 2021er-Modellpflege trotzdem spürbar funktionaler geworden. Der Dank gebührt dem überarbeiteten Multifunktions-Lenkrad. Eine kapazitive Sensormatte erkennt jetzt jederzeit die Hände des Fahrers. Wichtig ist das für den aktiven Abstands- und Lenkassistenten. Ihnen kann das Lenkrad jetzt anstandslos die Anwesenheit und Aufmerksamkeit des Fahrers signalisieren; zuvor musst man noch selbst mit einer Lenkradbewegung übernehmen. Damit ist der CLS wieder ein Stück näher an die S-Klasse herangerückt.

In Bezug auf den Fahr- und Geräuschkomfort war die Nähe bereits bisher groß. Der CLS bügelt mit seinen selektiven Dämpfern alle Unebenheiten fein säuberlich aus – unabhängig vom gewählten Fahrprogramm. Den Fahrkomfort-Himmel erklimmt der CLS mit dem Luftfedern des “Air Body Control”-Fahrwerks: für einen Preis von knapp 2.300 Euro. Die ähnlich wie in der S-Klasse herausragende Geräuschdämmung gibt es im viertürigen Luxus-Coupe hingegen ab Werk. Die Motoren zeigen dann aber die Unterschiede zur S-Klasse auf.

Mercedes-Benz CLS

© Mercedes-Benz

CLS seit 2021 mit neuem Mildhybrid-Diesel – aber weiter ohne Plug-in-Hybrid

Salopp gesagt erreicht das Sortiment des CLS dort seinen Zenit, wo das der S-Klasse erst seinen Nadir hat. Ein Jahr vor dem Facelift wurde der Zweiliter-Turbobenziner CLS 350 aus dem Sortiment gestrichen. Als einziger Ottomotor verrichtet seither der CLS 450 4Matic sein Antriebswerk: als drei Liter großer Sechszylinder mit 367 PS und 500 Nm  (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 9,1 Liter auf 100 km, 218 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.).

Einzige Neuerung im Zuge der Modellpflege ist im Antriebssortiment der Zweiliter-Turbodiesel CLS 300 d 4Matic: mit 265 PS und 550 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 6,5 Liter auf 100 km, 170 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A). Als einziger Diesel arbeitet er ebenfalls mit einem Mildhybrid-System zusammen; bei im steuert der Generator 20 Extra-PS bei. Außerdem glänzt der Selbstzünder mit einem höheren Einspritzdruck, einem direkteren Ansprechverhalten dank zweifachem Turbolader – und einer verbesserten Abgasreinigung. Ein Plug-in-Hybrid fehlt dem CLS trotzdem.

Technische Daten des Mercedes-Benz CLS


PS-Anzahl: min. 194 PS max. 435 PS
kW-Anzahl: min. 143 kW max. 320 kW
Antriebsart: Heckantrieb, 4×4-Antrieb
Getriebeart: Manuell, Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin, Diesel
Verbrauch Benzin: 8,4-9,2 l/100 km
Verbrauch Diesel: 5,6l-6,7l/ 100km
CO₂-Emission 147-209 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 68.906 Euro
Stand der Daten: 09.01.2023

Konkurrenzmodelle


2003 war der CLS der erste seiner Zunft, mittlerweile gibt es einige attraktive Alternativen. Unter den Neuwagen zu Bestpreisen sind das in unserem Onlineshop zum Beispiel: der BMW 6er GT ab 60.047 Euro und 12 %, der Audi A7 Sportback ab 54.539 Euro und 14 %; oder der VW Arteon R ab 55.935 Euro und 12 % Neuwagenrabatt. Eine Finanzierung lohnt bei diesen Preisen besonders, erst recht als günstiges Autoleasing ab 1,9 % Verzinsung und null Euro Anzahlung.

Unser Fazit zum Mercedes-Benz CLS


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 09.01.2023
Der CLS ist als viertüriges Luxus-Coupe keine solitäre Erscheinung mehr – der CLS bleibt aber auch nach der Modellpflege der Maßstab in puncto Eleganz. Auch die Verarbeitung setzt weiter Maßstäbe; technisch hat das Coupe durch die Überarbeitung ebenfalls gewonnen. Der neue Diesel läuft zwar tadellos, einen Plug-in-Hybrid-Antrieb kann er aber nicht ersetzen. Bei MeinAuto.de ist der CLS in Kürze wieder mit unseren Top-Rabatten auf den Listenpreis zu bestellen.

     
5 von 5 Punkten


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