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Hyundai Kona N 2021 im Test: das Lifestyle-SUV mit dem Nürburgring-Feinschliff

Den Ein- und Aufstieg hat Hyundai bei uns längst geschafft; die erreichte Position gefestigt. Jetzt geht es ans Feintuning. Neben der breiten Elektrifizierung des Sortiments konzentrieren sich die koreanischen Autobauer vermehrt auf den Ausbau der Sportabteilung. Ein Hyundai-Modell nach dem anderen erhält eine “N”-Sportvariante. Jüngster Zugang ist das kleine Midsize-Lifestyle-SUV Kona N. Wir drehen mit dem Sportler eine flotte Testrunde.

Inhalte des Testberichts zum Hyundai Kona N:

  1. Zum Testbericht
  2. Konkurrenzmodelle
  3. Unser Fazit mit Sternebewertung

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© Hyundai

Kona N: neuster Zugang Hyundais Sportler-Riege macht Eindruck

Bei Audi ziert die Sportmodelle das Kürzel “S” oder “RS”; VW hängt ein “R” und BMW ein “M” an. Den Status dieser Insignien hat das “N” Hyundais noch nicht – mit jedem neuen “N”-Modell aber gewinnt es an Prestige. Heute wollen wir wissen, ob der Kona N aus der Reihe tanzt – oder den Status festigt. In jedem Fall steht das “N” auch beim super-sportlichen Kompakt-SUV für “Nürburgring-Nordschleife approved”. Er wurde in der Eifel ausführlichst getestet, bei allen möglichen und unmöglichen Bedingungen. Unserem Testwagen sind indes keine Spuren dieser Tests anzusehen. Das 4,22 Meter lange SUV ist frisch herausgeputzt und glänzt in der frühen Septembersonne.

Sportler sind stolz auf ihren Körper: zurecht, denn es steckt viel Arbeit drin. Auch Hyundai hat viel ins Aussehen investiert. Das zeigt sich bereits an der Tatsache, dass die “N”-Variante beim Kona ausschließlich in der voll ausgebauten Spielart auftritt: als “N Performance”. Uns fallen besonders die roten Exterieur-Akzente sowie der Kühlergrill mit der speziellen Netzstruktur auf: beides auch bekannte Merkmale der anderen “N”-Modelle. Die Farbe unseres Testwagens, “Sonic Blue”, ist indessen exklusiv dem Kona N vorbehalten; für 600 Euro Aufpreis.

Satter Sound und feine Felgen

Ein anderes, besonders edles Exterieur-Details trägt der Kona N ab Werk zur Schau: die geschmiedeten 19-Zoll-Felgen mit 235er-Niederquerschnitt-Pneus. Die Schmiederäder wirken jedoch nicht nur optisch, sie verbessern mit ihrem geringen Gewicht auch die Agilität. Lifestyle-SUV trifft “Hot Hatch” sozusagen. Die Performance soll mit Fahrspaß und Lebensfreude gepaart werden, Stil und Eleganz mit einem fetten Sound.

Für den ist im Kona N neben dem Motor die Sportabgasanlage zuständig: Sie mixt den Motorensound über eine variable Klappensteuerung in zwei Endrohren artgerecht. Ein elektronischer Soundgenerator gibt dem Mix den besonderen Ton. Dank einer Zusatzeinheit unter der Windschutzscheibe profitiert vom Sound nicht nur die Umwelt, sondern auch der Fahrer. Ob der künstlich generierte Klang notwendig ist, sei dahingestellt. Wir sind der Meinung, dass der aus Leichtmetallen gefertigte, zwei Liter große Vierzylinder-Turbobenziner – ganz ohne Extras – einen satten Sound generieren würde.

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© Hyundai

Vierzylinder mit 280 PS, 392 Nm & “Flat Power”-Charakter

Doch genug vom Klang, wir wollen den Kona N fliegen lassen. Als Animationsquelle dient der besagte Vierzylinder, der 2.0 T-GDI. Er produziert zwischen 5.500 und 6.000 Touren 280 PS und zwischen 2.100 und 4.700 Touren 392 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 8,5 Liter auf 100 km, 194 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse F). Zu den Abgasen sei nur so viel gesagt: Wer ein A+ im Effizienztest will, bucht beim Kona ein Ticket für den Kona Elektro. Das ist um 2.700 Euro günstiger als das im Kona N, aber natürlich nicht ansatzweise so sportlich. Doch wie sportlich ist sportlich? Als 0-100-Sprintzeit ausgedrückt heißt beim Kona N sportlich: 6,4 Sekunden.

Das klingt bei den Leistungsdaten zunächst etwas enttäuschend. Zum Glück ist es nur die halbe Wahrheit. Wenn so viel Leistung ausschließlich über die Vorderräder übertragen werden soll, ist die Haftung für den Sprint der limitierende Faktor – nicht die Leistung. Der Beweis: Legen wir die Launch-Control ein, spurtet das kleine Sport-SUV in fünfeinhalb Sekunden auf Tempo 100. Bei den Zwischensprints von 80 auf 120 km/h ist der Grip nie das Problem: dazu bräuchte es fast doppelt so viele Pferdestärken. Entsprechend energisch ziehen wir im Kona N an der fahrenden Schikane vor uns vorbei. Von 80 auf 120 km/h beschleunigen wir in 3,5 Sekunden.

DCT mit Boost-Funktion bringt Dauergrinsen

Den Gang für derlei und alle anderen Unterfangen wählt das 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe grundsätzlich selbst. Wer mit der Wahl nicht zufrieden ist, kann eigenhändig eingreifen? Wir haben in Test dazu eigentlich keinen Grund gesehen. Wir waren mit dem “N”-Modell und seinem nasslaufenden Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) allerdings auch nicht auf der Rennstrecke. Auf der dürfte vor allem die “N Track Sense Shift”-Schaltlogik des “N DCT” brillieren. Den “N Power Shift”-Modus hat uns das Automatikgetriebe automatisch untergejubelt.

Er wird aktiv, wenn das Gaspedal zu mindestens 90% durchgedrückt wird. Und wir hatten uns schon gewundert, weshalb beim Hochschalten das Drehmoment meist kaum absank. Fehlt uns noch ein Modus namens “N Grin Shift” – und siehe da! Da hat uns doch etwas gefehlt: nämlich der Boost-Modus. Das Programm wählt bei Aktivierung der Taste eigenständig den Gang, der in der aktuellen Fahrsituation den vehementesten Antritt verspricht. Dann geht für 20 Sekunden so richtig die Post ab. Der mitlaufende Countdown treibt den Kick auf die Spitze. Kurzum: Der Modus trägt den Namen mit vollem Recht. Grinsen ist angesagt.

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© Hyundai

Kona N: getestet auf dem Nürburgring, ausgestattet bei Edel-Tuner

Seine ersten Sporen hat sich der Kona N auf dem Nürburgring verdient. Wer im Feuer der Eifel getauft wurde, muss selbstredend mehr können und bieten als einen endorphin-gesättigten Antritt. Kurz und knapp: der Kona N muss – und er kann. Die einzelnen elektronischen Systeme, Bauteile und Karosserie-Umbaumaßnahmen hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Das Endergebnis überzeugt – auch im Alltag. Die elektronisch kontrollierte Federung namens “Electronic Controlled Suspension”, kurz ECS genannt, sorgt für ausreichend Komfort; das ESC, die elektronische Stabilitätskontrolle, für volle Kontrolle.

Beide Systeme lassen sich aber auch auf eine Rennabstimmung einstellen, z.B. in dem man das ESC ganz abgedreht. Dank des “N Corner Carving”-Differentials – eine elektronisch geregelte Differenzialsperre – und der ” N Performance-Bremsanlage” bleibt der Kona N in der Spur. Die Bremsanlage vertraut bei ihrem Job auf vier mächtige Bremsscheiben – vorne 360 mm, hinten 314 mm Durchmesser – und auf kundige elektronische Helfer.

Head-up-Display, Sportlenkrad und viele Assistenzsysteme

Im Kona N assistieren bei der Umsetzung der exzellenten Bremskraft u.a.: eine elektronische Bremskraftverteilung, ein Berganfahr- bzw. Bergabfahr-Assistent sowie ein autonomer Notbremsassistent mit Fußgänger-Erkennung. Diese Liste zeigt: Der Kona N bringt auch bei der Ausstattung eine besondere Performance. Übersichtlich und dem Anlass entsprechend bebildert wird die Leistung bspw. mit dem “Performance”-Head-up-Display dargestellt; es zeigt dem Fahrer die aktuelle Position auf der Rennstrecke und die Rundenzeit. Damit möglichst keine Rundenzeit auf der Strecke bleibt, hat Hyundai die Tasten des N-Sportlenkrads so angeordnet, dass sie einfach bedient werden können.

Außerdem sind zwei Tasten individuell konfigurierbar. Mit dem Schaltwippen hinterm Volant lassen sich die Gänge auch manuell durchschnalzen: bloß keine Zeit verlieren. Noch ein Wort zum Lenkrad. Das ist an eine spezielle, besonders kräftige und präzise Servo-Lenkung angeschlossen. Der Name ist Programm: “R-MDPS: “Rack-mounted Motor Driven”. Unser Fazit: Nur gut, dass der Kona N mit eng zupackenden Sportsitzen ausgestattet ist, die einen Großteil der Querkräfte abfangen.

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Hyundai Kona N Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem Kona N stellt Hyundai einen neuen kleinen Renner vor: dieses Mal auf der Basis des Lifestyle-SUVs Kona. Die beiden Ausrichtungen harmonieren vorzüglich. Der Kona N sieht anziehend und scharf aus – und er ist auch so abgestimmt. Vom Motor über das Fahrwerk bis zur Lenkung: alles atmet den Benzinduft der Nordschleife. Bei MeinAuto.de startet der Verkauf des Sport-SUVs in Kürze – wie immer mit Toprabatten und niedrigen Preisen bzw. Raten.

5 von 5 Punkten

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