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Citroen C5 Aircross (Test 2022): Komfort kommt vor anderen Vorzügen – auch nach dem Facelift?

2017 debütierte der Citroen C5 Aircross in China, ein Jahr danach in Europa. In Europa musste das kompakte Mittelklasse-SUV seinen Vorgänger, den C4 Aircross, ersetzen – und die Mittelklasse-Limousine C5. Sie ist mittlerweile als C5 X wieder zurück und der C5 Aircross scheint von einer Last befreit zu sein. Die Rückkehr feiert er mit einem Facelift. Wie es wirkt, klären wir im Testbericht.

Inhalt:

  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

Citroen C5 Aircross

© Citroen

Der Citroen C5 Aircross im Schnellcheck

Stärken

Schwächen

+ Umfangreiche und hochwertige Serienausstattung – Gestiegener Preis
+ Gelungene Design-Überarbeitung – Mittelmäßige Zuladung & Anhängelast
+ Großzügiges Platz- und Stauraumangebot
+ Flexibler Innenraum
+ Vereinfachte Bedienung

Facelift formt Front zum Blickfang

Der Einstand des Citroen C5 Aircross war wahrlich kein schlechter. Das neue SUV der unteren Mittelklasse kam sowohl bei Testern wie Kunden sofort gut an. Am häufigsten gelobt wird sein Komfort, sein Platzangebot und seine Variabilität. Die Liste der Verbesserungswünsche ist kurz. Das Cockpit wirkte im Bereich der Mittelkonsole überladen und teils zu stark digitalisiert. Der Verbrauch der Verbrennungsmotoren könnte niedriger sein – die Zuladung und Anhängelasten dafür etwas höher. Beim Design sind die Geschmäcker ohnehin verschieden – und der PSA-Konzern ist in der Klasse breit aufgestellt.

Der Opel Grandland ist zum Beispiel konventioneller gezeichnet als der Citroen C5 Aircross, der Peugeot 3008 wirkt spaciger, moderner. Wobei moderner, darüber lässt sich nach der Überarbeitung des großen “Aircross” streiten. Citroen hat sich das Heck und die Front vorgenommen. Bisher sah der Crossover recht manierlich aus: eher gefällig als auffällig. Mit der neuen Nase geht der C5 Aircross in keiner noch so großen Maße unter. Er fällt auf, er sticht heraus. Zum einen wegen der Umstrukturierung. Die Front ist ab sofort in mehrere vertikale, klar voneinander getrennt Stilebenen gegliedert.

Citroen C5 Aircross

© Citroen

Gelungenes Spiel mit Licht und Optik

Zum anderen hat Citroen die Hauptstilelemente erneuert. Zentral in mehrerlei Hinsicht ist das Markenlogo, der Doppelwinkel. Bisher thronte es, etwas abgehoben, über dem Kühlergrill. Jetzt ist das Logo ein integraler Bestandteil des Grills; außerdem wurde es schwarz lackiert und jeder Winkel mit einer Chrom-Einfassung versehen. Voll integriert wirkt das Markenzeichen, weil jeder Winkel in eine Zierleiste übergeht. Sie scheinen mit ihrem Klaviertasten-Design – eine stetig enger werdende Abfolge von Klavier- und Chrom-Tasten – die Winkel nach außen bis zu den Scheinwerfern zu verlängern.

Fällt das Licht im richtigen Winkel ein, sieht es so aus, als würden die beiden Leisten selbst leuchten. Das mag auch daran liegen, dass sie auf einer Höhe mit der LED-Tagfahrlicht-Signatur in den nun serienmäßigen LED-Scheinwerfern liegen. Die untere Signatur hat einen leichten Knick und nimmt ebenfalls das Motiv des Doppelwinkels auf. Der Winkel tritt auch an anderen Stellen in Erscheinung, etwa beim großen Lufteinlass unterhalb des Kühlergrills. Hier setzt Citroen den Winkel als Gliederungselement ein, allerdings vertikal.

Citroen C5 Aircross

© Citroen

Modifiziertes Heck und eindrücklicheres Profil

Wir wechseln zum Heck des C5 Aircross Jahrgang 2022. Auch hier nutzt Citroen das “Klaviertasten”-Design, um die Wirkung der überarbeiteten Heckleuchten zu verstärken. Verändert wurde einerseits die Form der Leuchten: sie ist aerodynamischer – und andererseits die Lichtsignatur. Strukturiertes und speziell getöntes Glas lässt die drei LED-Module jeder Seite sichtbarer hervortreten. Nachdem Citroen die Ausstrahlung von Front und Heck und Front derart gesteigert hat, konnte das Profil nicht nachstehen: sonst würde es optisch untergehen.

Citroen hat sich für neue, 18 Zoll große Leichtmetallfelgen im “Pulsar”-Design entschieden. Sie werden bereits dem Serienmodell, dem C5 Aicross Feel Pack, auf die Reise mitgegeben. Ebenfalls Serie sind die jetzt glänzend schwarzen Gehäuse der Rückspiegel. Diese beiden Neuerungen harmonieren hervorragend mit der Lackfarbe unseres Testwagens, “Eclipse Blue”. Dieses tiefe Blau ist ebenfalls neu in der Palette – es kostet aber 600 Euro extra wie die bekannten Metallic-Lackierungen.

Citroen C5 Aircross

© Citroen

Modellpflege bringt übersichtlichere und modernere Mittelkonsole

Unser Zwischenfazit: Citroen hat dem C5 Aircross ein unübersehbares Facelift spendiert – das ist alles andere als selbstverständlich. Dass die Modifikationen zudem gelungen sind, versteht sich ebenso wenig von selbst. Der schöne Schein währte aber nur kurz, würde der Modellpflege die Substanz fehlen. Anders gesagt: Hat Citroen auch an den Schwächen des C5 Aircross gearbeitet? Der auffälligste Makel war die überfrachtete Mittelkonsole, namentlich die vier wuchtigen Luftausströmer. Sie ließen den zentralen Touchscreen in den Hintergrund treten.

Der Touchscreen ist aufgrund seiner Position, aber auch aufgrund seiner Funktion zentral – er ist längst die zentrale Bedienschnittstelle. Auf herkömmliche Schalter und Tasten verzichtet Citroen beim C5 Aircross von Beginn an. Das hat Vor- und Nachteile. Die Zeiten verwirrender Knopf- und Tastensalate sind passé. Der Nachteil. Selbst einfachste Funktionen – das Regeln der Beleuchtungshelligkeit oder der Temperatur – erfordern es, dass man sich durch Touchmenüs wischt: das ist umständlich und lenkt ab.

Citroen C5 Aircross

© Citroen

Seit Ende 2019 auch ein kräftiger Plug-in-Hybrid

Mit der Überarbeitung hat Citroen das deutlich besser gelöst. Der Touchscreen steht frei, die Lüftungsdüsen sind von der Seite unter den Bildschirm gewandert; und die serienmäßige Klimaautomatik lässt sich direkt regeln. Überarbeitet wurde zumal der untere Teil der Mittelkonsole. Der große Gangwahlhebel ist einem dezenten Schalter gewichen. Das schafft Platz für ein zusätzliches Ablagefach und zwei weitere USB-Anschlüsse. Diese Änderungen reichen aus, um die Ergonomie des Cockpits spürbar zu verbessern – auch die eines Schalter, der erst jüngst erforderlich wurde: den zur Einstellung der Hybrid-Fahrmodi.

Der Plug-in-Hybrid 225 ë-EAT8 mit 224 PS und 360 Nm ist aber kein Verdienst der Modellpflege (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 1,5 Liter bzw. 15,9 kWh auf 100 km, 33 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+++). Citroen hat ihn Ende 2019 ins Sortiment auf- und den stärkeren Diesel dafür herausgenommen. Mit seinem 13,2 kWh großen Akku und einer elektrischen Reichweite von 61 Kilometern löst er auf Wunsch den zweiten Makel des C5 Aircross: den erhöhten Verbrauch; im Mittel braucht das PHEV drei bis vier Liter.

Citroen C5 Aircross

© Citroen

Großer Qualitäts- und empfindlicher Preissprung

Der geringere Verbrauch hat jedoch seinen Preis. Mindestens 43.350 Euro verrechnet Citroen für den kompakten Mittelklasse-Crossver; der Umweltbonus in Höhe von 6.750 Euro dämpft die Eintrittshürde etwas. Der hohe Preis des PHEVs ist indes kein Ausrutscher, mit dem Facelift hat Citroen die Preise des C5 Aircross kräftig erhöht. 2018 gab es das SUV ab 23.290 Euro, 2022 müssen mindestens 31.700 Euro auf den Tisch geblättert werden. Dieser Preisanstieg relativiert sich aber durch den Umfang der Serienausstattung. Das “Feel Pack”-Serienmodell ist besser ausgestattet als das einstige “Feel”-Modell; es wurde zum Marktstart ab 27.690 Euro verkauft.

Im gelifteten Citroen C5 Aircross sind die digitalen Instrumente ebenso Serie wie das schlüssellose Start- und Zugangssystem, ein Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze – und die drei modularen, längs verschiebbaren Fond-Einzelsitze. Den im Segment praktisch unvergleichlichen Komfort garantieren die “Advanced Comfort”-Federung – und optional die neuen “Advanced Comfort”-Sitze. Das Platz- und Stauraumangebot bleibt so exzellent wie bisher (460/600 im PHEV sonst 580/720 bis 1.630 Liter). Bei der Zuladung und der Anhängelast (maximal 1.350 Kilo) hat der C5 Aircross noch Luft nach oben.

 

Technische Daten des Citroen C5 Aircross Plug-in-Hybrid

PS-Anzahl: min. 224 PS max. 224 PS
kW-Anzahl: min. 165 kW max. 165 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Hybrid
Kraftstoffverbrauch: 1,5 l/100 km
Stromverbrauch: 15,9 kWh/100 km
CO₂-Emission 33 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 43.350 Euro
Stand der Daten: 30.03.2022

Konkurrenzmodelle

Der C5 Aircross ist nicht das einzige SUV in unserem Onlineshop. Zu unseren Neuwagen zu Bestpreisen zählen u.a. auch: der Kia Sportage ab 23.067 Euro und 20 %, der VW Tiguan ab 29.236 Euro und 12 %; oder der Hyundai Tucson ab 25.586 Euro und 18 % Neuwagen-Rabatt. Eine Finanzierung verwandelt den Bestpreis in kleine monatliche Raten, unser Autoleasing bspw. schon ab 0,49 % und null Euro Anzahlung.

Unser Fazit zum Citroen C5 Aircross

MeinAuto.de-Redaktion |

Am C5 Aircross gab es bisher wenig auszusetzen. Das Wenige hat Citroen mit dem Facelift ausgemerzt: Das Design wurde zum Blickfang, die überfrachtete Mittelkonsole zu einem Muster der Ergonomie. Wer Sprit sparen will, kann mittlerweile ein Plug-in-Hybrid-Antrieb einsetzen. Das Platz- und Stauraumangebot bleibt großzügig, der Komfort beispielhaft – nur bei der Zuladung und den Zuglasten knausert das Mittelklasse-SUV; und der Preis hat kräftig angezogen. Bei MeinAuto.de gibt es den frischen C5 Aircross jedoch schon ab 24.985 Euro – 24 % bzw. gut 7.600 Euro unter dem Listenpreis

5 von 5 Punkte

 

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