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BMW 3er Touring PHEV (Test 2022): Hilft die Modellpflege den Plug-in-Hybridantrieben auf die Sprünge?

Elegant und dynamisch, für diese Kerntugenden ist der BMW 3er seit 50 Jahren bekannt. Mit dem Debüt des Kombis “Touring” Mitte der 1980er zählt auch die Nützlichkeit zu seinen Schlüsselqualifikationen. Der 3er ruht sich aber nicht auf seinen Meriten aus, er entwickelt sich weiter. Die 2019 eingeführte 7. Reihe hat BMW Mitte 2022 überarbeitet. Wie die Pflege dem 3er Touring Plug-in-Hybrid bekommen ist, zeigt unser Test.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

BMW3er Touring Plug-in-Hybrid

© BMW

Der BMW 3er Touring PHEV im Schnellcheck


Stärken

  1. Gelungenes Design-Upgrade
  2. Seit kurzem 2 Plug-in-Hybrid
  3. PHEVs mit starken Fahrleistungen
  4. Beeindruckendes, voll digitalisiertes Cockpit
  5. Stark aufgewertete Serienausstattung

Schwächen

  1. Geringe E-Reichweite
  2. Vergleichsweise hoher Verbrauch

BMW3er Touring Plug-in-Hybrid

© BMW

3er Touring Plug-in-Hybrid – die Konkurrenz von Volvo & Mercedes beweist Ausdauer

Die Konkurrenz schläft nicht, weder die ex- noch die interne. Im eigenen Haus versucht der X3 seit rund 20 Jahren, die Dominanz des 3ers zu brechen. Im D-Segment hat zuletzt einer der Hauptgegner nachgelegt, der Mercedes mit der fünften C-Klasse-Generation. Besonders bemerkenswert sind die Vorzüge der C-Klasse-PHEVs, der Modelle mit Plug-in-Hybridantrieb. Der neue C-Klasse-Kombi stromert mit einer Akku-Ladung mehr als 100 Kilometer ohne Nachladen. Kaum weniger beeindruckend ist die Reichweite des gelifteten Volvo V60; er schafft als PHEV gut 90 Kilometer.

Beim 3er BMW ist ein Plug-in-Hybrid seit 2016 Teil des Motorenprogramms. Der 330e iPerformance, so hieß er, ersetzte damals den Vollhybrid “ActiveHybrid3”. Der 330e des 3er Touring VI kombinierte den 184 PS starken Vierzylinder-Turbobenziner 320i mit einem 88 PS starken Elektromotor: zu einer Systemleistung von 252 PS und 420 Nm. Im Hybrid-Modus beschleunigte das PHEV in 6,1 Sekunden von 0 auf 100; und höchstens auf 225 km/h. Rein elektrisch ließ BMW 120 km/h zu. Trotz des moderaten E-Tempos war die Energie des 7,7-kWh-Akkus nach rund 30 Kilometern aufgebraucht.

BMW3er Touring Plug-in-Hybrid

© BMW

Förderung für Plug-in-Hybride – strenge Anforderungen, jähes Ende

 

Mit diesen Werten ist anno 2022 nichts mehr zu holen. Das zeigt nicht nur der Blick auf die PHEVs von Mercedes und Volvo; das offenbaren auch die Anforderungen der E-Auto-Förderung. Den Umweltbonus gibt es 2022 nur für Plug-in-Hybrid-Modelle, die pro Kilometer maximal 50 Gramm CO2 ausstoßen; und die rein elektrisch mindestens 60 Kilometer stromern können. Nur dann winkt die Kaufprämie in Höhe von 6.750 bzw. 5.625 Euro; letzteres für Fahrzeug, die netto mehr als 40.000 Euro kosten.

Der geliftete BMW 3er Touring Plug-in-Hybrid, so viel vorweg, fällt in diese Kategorie. Es stehen also rund 5.600 Euro auf dem Spiel – allerdings nicht mehr lange: am 1. Januar 2023 läuft die Förderung für PHEVs aus. Zu verschenken hat ein Mittelklasse-Käufer dennoch nichts – und Konkurrenten Volvo V60 nehmen die Förder-Voraussetzungen im Vorbeigehen. Die große Frage ist, ob der 3er Touring Plug-in-Hybrid sich ebenfalls so locker für den Umweltbonus qualifiziert.

BMW3er Touring Plug-in-Hybrid

© BMW

BMW hat die Plug-in-Hybrid-Auswahl 2021 verdoppelt

 

Seit März 2021 stehen die Chancen jedenfalls besser. BMW bietet für den 3er Touring seither zwei Plug-in-Hybride an – die Modellpflege im Sommer 2022 hat daran nichts geändert. Wir starten mit dem Neuzugang durch: dem 204 PS und 350 Nm starken 320e, der als 320e xDrive auf Wunsch auch mit Allradantrieb für Betrieb sorgt (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 1,4-2,1 Liter bzw. 16,3-19,0 kWh auf 100 km, 34-48 g/km CO2 und Effizienzklasse k..A.). Der 320e startet mit einem Preis von 53.600 Euro; der Allradantrieb kostet 2.500 Euro extra.

Der zweite Plug-in-Hybrid des 3er Touring steht seit 2019 im Antriebsregal, im Sommer 2020 hat ihn BMW leicht überarbeitet – in dieser Form arbeitet er bis heute im Mittelklasse-Kombi. Der 330e leistet 252 PS bzw. 420 Nm und ist ebenso als Allradmodell, sprich als 330e xDrive, im Angebot (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 1,9-2,1 Liter bzw. 16,1-19,2 kWh auf 100 km, 31-48 g/km CO2 und Effizienzklasse k.A.). Die Preise für den stärkeren Plug-in-Hybrid starten bei 59.200 – i.e. nahezu 6.000 über jenen des schwächeren.

BMW3er Touring Plug-in-Hybrid

© BMW

3er Touring 330e mit elektrischem Extra-Boost

 

Der 330e hat für den Aufpreis aber auch mehr zu bieten: mehr Leistung, mehr Tempo und mehr Optionen. Alle 3er Touring Plug-in-Hybride werden von BMW ab Werk mit den vier Fahrmodi “Electric”, “Hybrid”, “Sport” sowie “Battery Conrtrol” ausgeliefert; den  “Sportboost”-Modus besitzt nur der 330e. Kurzfristig erhöht er die Leistung des Systems auf 292 PS – indem er die Leistung des E-Motors von 68 auf 113 PS anhebt. Den Antritt von 0 auf 100 km/h absolviert der 330er mit dem Extra-Boost in knapp weniger als 6 Sekunden.

Der 320e ist ohne diese Option gut eineinhalb Sekunden langsamer; in der Spitze fehlen ihm mit 225 km/h fünf Stundenkilometer auf den 330e – rein elektrisch dürfen beide 140 km/h schnell fahren (im Hybridmodus 110 km/h). Gemeinsam ist den beiden Plug-in-Hybrid auch das Getriebe, die tadellose “8-Gang Steptronic”-Automatik; und der zentrale Verbrennungsmotor. Im 320e leistet der zwei Liter große Vierzylinder-Turbobenziner 163, im 330e 184 PS. Soweit, so gut. Leider teile sich die zwei PHEVs auch ihre größte Schwäche brüderlich.

Plug-in-Hybrid im 3er-Kombi: frühes Debüt – kaum Weiterentwicklung?

Die Schwäche des 3er Touring Plug-in-Hybrid ist seine schwache elektrische Reichweite. Zwar ist es BMW gelungen, aus der Bruttokapazität der Batterie netto mehr Energie herauszuholen: aus 12 kWh sind seit Mitte 2020 statt 10,4 mittlerweile 11,4 kWh nutzbare Energie geworden. Aber, eine maximale E-Reichweite von 61 Kilometern ist, gerade im Vergleich mit der Konkurrenz, bescheiden. Sie erfüllt außerdem nur haarscharf die 60-Kilometer-Hürde – so haarscharf, dass in der Liste der förderfähigen Fahrzeuge beim 3er Touring PHEV einzelne Typen ausgewiesen sind

Anders gesagt: Es lohnt sich, vor dem Kauf nachzufragen, ob die eigene Wunschkonfiguration auch tatsächlich gefördert wird. Ende 2022 ist es mit der Förderung aber so oder so vorbei. Trotzdem ist die mäßige elektrische Reichweite ein Wettbewerbsnachteil – die Entwicklung im Vergleich mit dem Vorgänger bescheiden. In allen anderen Bereichen kann von einer mangelnden Entwicklung keine Rede sein. Die Modellpflege hat den 3er Touring nicht nur rund frisch gestylt: sie hat ihn auch technisch, digital und in puncto Komfort verbessert.

3er-Modellpflege: besseres Aussehen, bessere Serienausstattung

Besser, weil deutlich umfangreicher als bisher, wurde durch das Facelift auch die Serienausstattung. Der 3er Touring Plug-in-Hybrid leuchte ab Werk mit den neu konturierten Voll-LED-Scheinwerfer in die Welt; am Tag zeigt er seine Tagfahrlichter, die jetzt als ein auf dem Kopf stehendes L ausgeformt sind. Innen wird die Temperatur von der Klimaautomatik nunmehr in 3 Zonen-geregelt. Ein automatisch abblendender Innenspiegel garantiert eine blendfreie Fahrt, das Ablagenpaket sorgt für Ordnung.

Aufgeräumt hat BMW außerdem das gesamte Cockpit und mit ihm die Bedienung. Das   Bedienfeld der Mittelkonsole besitzt einen modifizierten Gangwahlschalter – das Cockpit selbst ab Werk einen volldigitalen Anzeigenverbund. Ein gut 12 Zoll großes Info-Display vereint sich mit dem knapp 15 Zoll großen “Control Display” zum BMW Curved Display. Serie ist zudem das “BMW Live Cockpit Plus” samt dem BMW-Navigationssystem. Dass die Zahl der Tasten weniger wird, ist Mode. Dass die Sprachbedienungen immer besser funktionieren, ein Trost – aber nur ein schwacher.

Technische Daten des BMW 3er Touring PHEV


PS-Anzahl: min. 204 PS max. 292 PS
kW-Anzahl: min. 150 kW max. 215 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb, Heckantrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Hybrid
Verbrauch Hybrid: 16,2- 17,1 kWh/100 km
CO₂-Emission 32-36 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 53.600 Euro
Stand der Daten: 09.11.2022

Konkurrenzmodelle


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Unser Fazit zum BMW 3er Touring PHEV


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 10.11.2022
BMW hat den Kern der Marke, den 3er, vor wenigen Wochen, Mitte 2022 umfassend überarbeitet. Die Überarbeitung ist sehr gut gelungen: sowohl beim Design, bei der Inneneinrichtung wie bei der Serienausstattung. Nur beim 3er Touring Plug-in-Hybrid sind wir nicht ganz glücklich mit dem Ergebnis. Die Leistung stimmt, der Verbrauch aber ist etwa zu hoch – nicht zuletzt, weil die elektrische Reichweite weiter zu kurz ist. Bei MeinAuto.de startet der Kombi als Plug-in-Hybrid ab 43.733 Euro – 20% bzw. beinahe 10.500 Euro unter dem Listenpreis.

     
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