Abarth 124 Spider (2018): Test, Preise und Bilder

Zwei Sitze, zwei Türen und ein faltbares Verdeck: das sind die Zutaten zu einem Spider, besser bekannt als Roadster. Da der Abarth 124 Spider – anders als das Grundmodell Fiat 124 Spider – tatsächlich aus Italien kommt, passt erstere Bezeichnung besser. Was den Roadster des Turiner Edeltuners sonst vom Fiat 124 Spider unterscheidet und was ihn besonders auszeichnet, lesen Sie im Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Abarth 124 Spider:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Unser Fazit mit Sternebewertung
  4. Konkurrenzmodelle

2018 – die Form bleibt, der Preis sinkt

abarth-124-spider-2018-ausen-vorneNoch stockt der Verkauf des 2016 neu aufgelegten Fiat 124 Spider; auch der der sportlichen Variante der hauseigenen Tuning-Schmiede Abarth. Aber: Gut Ding braucht Weil. Nach jahrzehntelanger Abstinenz im Segment der offenen Sportwagen dauert es, bis die Kunden wieder aufmerksam und neugierig werden. Fiat bzw. Abarth versucht diese Neugier jetzt zusätzlich anzufachen und senkt für das Modelljahr 2018 die Preise. Beim Abarth 124 Spider sinkt die Einstiegshürde von bis dato rund 40.000 auf 33.000 Euro. Nein, das ist kein Druckfehler – aber der Vergleich ist nicht ganz fair. Denn Abarth verkauft den klassischen Roadster fortan in zwei Ausstattungen: der Basisausstattung, auf die sich der neue Einstiegspreis bezieht; und der bisherigen Turismo-Variante. Die gibt es jetzt ab 37.500 Euro, also ca. 2.500 Euro günstiger als bisher. Die Basis und Technik des Abarth 124 Spider sind gleich geblieben. Die Tuning-Arbeiten am Exterieur und Interieur finden an einem Fiat Spider 124 statt, der wie sein technischer Zwilling, der Mazda MX-5, in Japan gebaut wird.

Abarth 124 Spider Neuwagen über MeinAuto.de kaufen

abarth-124-spider-2018-innen-cockpitDas Abarth-Modell tritt von dort die Reise ins Mutterland an, wo es in Turin den Feinschliff genießt. Außen wird er sichtbar am Kühlergrill und den Lufteinlässen sowie an der Lackierung; zudem an den Außenspiegelkappen in „Forgiato Grau“, den mattschwarzen Schwellern und der vierflutigen Auspuffanlage. Ab Werk steht das schnittige Sport-Cabrio auf edlen 17-Zöllern – wer will kann die Motorhaube und diverse Anbauteile farblich vom Rest des Fahrzeugs abheben. Bei den Grundmaßen sehen die Tuner vom Po keinen Grund zur Veränderung. Der Abarth 124 Spider ist mit 4,07 Metern ebenfalls rund ein Dutzend Zentimeter länger als der Mazda. Der Längenzuwachs hat ästhetische Gründe und geht in der langen Motorhaube auf. Innen ist der Raum – roadster-typisch – sportlich knapp. Der Kofferraum reicht mit gerade einmal 140 Liter nur fürs Nötigste. Diesbezüglich ist man sogar im 3,82 langen Mini Cabrio (215 Liter) und im 4,14 Meter großen Audi TT Roadster (280 Liter) großzügiger bedient.

Abarth 124 Spider Turismo: mehr Komfort, mehr Auswahl

abarth-124-spider-2018-ausen-seiteDerlei Kleinigkeiten sind in einem Spider freilich Nebensache. Was zählt sind Eleganz und Sportlichkeit. In puncto Eleganz muss man bei der neuen Basisversion einige Abstriche machen. Der Innenraum ist mit weniger Soft-Touch-Flächen ausstaffiert als im Abarth 124 Spider Turismo. Die eng anliegenden Sportsitze ziert eine feine Micro-Faser, aber kein feines Leder; außerdem müssen sie ohne Sitzheizung auskommen. Damit lässt sich leben, finden wir: insbesondere da andere hochwertige Details in beiden Spider-Varianten zu finden sind. Z.B. das Sport-Lederlenkrad mit seinen edlen roten Nähten, die Alu-Optik-Sportpedale, der Start-Knopf für den Motor und die bequeme Oberschenkel-Auflage für den Fahrersitz. Einige Extras unseres „Turismo“-Testmodells würden wir jedoch stark vermissen. In puncto Komfort wäre es das Soundsystem von Bose, das vier seiner acht Lautspreche in den Kopfstützen platziert. Noch wichtiger: Im 124 Spider Turismo liefert Abarth das Radio-Plus-Paket samt DAB-Radio, MP3-Player, 7-Zoll-Touchscreen, Wifi, Bluetooth und Klimaautomatik mit. Im Basismodell ist ein MP3-Radio mit 3-Zoll-Display verbaut.

abarth-124-spider-2018-innen-sitzeAuch hinsichtlich des Fahrerlebnisses fehlen dort einige Extras, die wir rasch lieb gewonnen haben. Das eine ist die Brembo-Hochleistungs-Sportbremsanlage, die mit ihrem zupackenden Naturell die Sportlichkeit des Abarth 124 Spider bei jedem Bremsvorgang unterstreicht. Das zweite Extra, die 6-Gang-Automatik mit ihren coolen Schaltwippen, erhöht den Fahrkomfort: das muss allerdings mit 2.000 Euro Aufpreis erkauft werden. In der Basisversion gibt es diese Wahlmöglichkeit nicht – anders als die Option auf die anderen erwähnten Extras. Notwendig ist die Automatik indes nicht, zumal sie den Verbrauch des ohnehin recht durstigen 1.4 MultiAir Turbo weiter anfacht (Kraftstoffverbrauch 6-Gang-Schaltung/-Automatik: 6,4/6,6 Liter auf 100 km, 148/153 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse E/F). Mit dem Vierzylinder-Turbobenziner sind wir bei einem Grundstein des Abarth-Tunings angelangt. Er leistet 30 PS und 10 Nm mehr als im Fiat-Modell, konkret sind es 170 PS bzw. 250 – und er klingt viel tiefer und kerniger. Das Publikum schaut auf, die Nackenhaare stellen sich auf.

124 Spider von Abarth liebt die Landstraße

abarth-124-spider-2018-ausen-vorne (2)Die grundlegenden Fahrleistungen hingegen, sie sind weniger aufregend. 224 km/h in der Spitze sind schneller als notwendig, aber langsamer als das Gros der Sportwagen. Nämliches trifft auf die 0-100-Beschleunigung in 6,8 Sekunden zu. Weshalb grinst dann trotzdem jeder Mitarbeiter der Redaktion, der mit dem Abarth 124 Spider eine Runde gedreht hat? Weil Roadster-Fahren mehr ist als Erbsen, konkret Sekunden und Stundenkilometer zählen. Kaum jemand weiß das besser als die Truppe mit dem Skorpion im Logo. Die hat dem Spider-Fahrwerk Alu-Bauteile spendiert, um Gewicht einzusparen und es perfekt zu verteilen. Leer wiegt der Abarth 124 Spider nur 1.135 Kilo, brüderlich verteilt auf beide Achsen. Vorne wurde der Basislenker durch eine Doppelquerlenker-Vorderachse ersetzt, die spürbar williger und genauer einlenkt. Abgerundet wird die Überarbeitung durch ein straff abgestimmtes Sportfahrwerk von Bilstein und einen Fahrerlebnis-Schalter namens „Drive Mode Selector“.

abarth-124-spider-2018-ausen-hintenSeine ganze Klasse entfaltet dieses Ensemble auf den Land- und Küstenstraßen dieser Welt – mithin also dort, wo der Spider zu Hause ist. In der Stadt schlägt sich das Fahrwerk passabel, auf der Autobahn fühlt man sich nach kurzer Zeit fehl am Platze. Dieses Gefühl vermitteln uns auch die Halogen-Scheinwerfer, die ab Werk die Nacht zum Tag machen sollen. Das gelingt ihnen nur leidlich, weshalb das „Licht & Sensor“-Paket eine Überlegung wert ist. Mit den LED-Scheinwerfern bekommt das Cabrio eine Lichtanlage, die dem schwungvollen Charakter entspricht. Für knapp 1.900 Euro gibt es außerdem Regen- und Parksensoren sowie eine Reinigungsanlage und eine adaptive Leuchtweiten-Regulierung. Auf das übliche Assistenz-Brimborium verzichtet Abarth – mit zwei Vorteilen. Das Spider-Vergnügen ist so pur wie möglich und es bleibt noch Geld für den Espresso.

Technische Daten des Abarth 124 Spider:
PS-Anzahl: min. 170 PS max. 170 PS
kW-Anzahl: min. 125 kW max. 125 kW
Antriebsart: Heckantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 6,4 l/100km max 6,6 l/100km
CO2-Emission: min. 148 g/km max. 153 g/km
Effizienzklasse: min. E max. F
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 37.500 Euro
Stand der Daten: 08.06.2018

Konkurrenzmodelle

Unter den günstigen Neuwagen in unserem Autohaus online ist der 124 Spider keine Rarität. Viele weitere attraktive Angebote aus dem Segment Cabrio erwarten Sie: Z.B. das BMW 2er Cabrio ab 27.044 Euro und 23,6%, den Mazda MX-5 Roadster ab 19.059 Euro und 19,5%, das Audi A3 Cabriolet ab 26.113 Euro und 18,3% Neuwagen Rabatt. Verschiedene Optionen der Autofinanzierung finden Sie bei uns ebenso nicht zuletzt ein günstiges Autoleasing.

Fazit zum Abarth 124 Spider Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Als Abarth 124 Spider hat der Fiat 124 Spider die Würze, die ein sportliches Cabrio braucht. Vor allem in puncto Fahrspaß und Komfort hebt er sich von den beiden Muttermodellen ab. Das hat naturgemäß seinen Preis – seit diesem Jahr aber einen deutlich kleineren. Bei MeinAuto.de beginnt der Spaß mit dem Abarth-Roadster schon ab 31.459 Euro, 18% bzw. mehr als 6,700 Euro günstiger als in der Herstellerliste.

     
5 von 5 Punkten

Jetzt mehr erfahren oder den Konfigurator starten!

So funktioniert MeinAuto.de:

so-funktioniert-meinauto-wunschauto

1. Wunschauto konfigurieren

so-funktioniert-meinauto-wunschauto

2. Sofortige Preisauskunft erhalten

so-funktioniert-meinauto-angebot

3. Kostenloses Angebot anfordern

so-funktioniert-meinauto-beim-handler-bestellen

4. Beim Händler bestellen und kaufen



Ihre Vorteile bei MeinAuto.de

Garantie

volle Herstellergarantie
vom Vertragshändler vor Ort

deutsche Neuwagen

nur deutsche Neuwagen
keine EU-Reimporte

Zahlungsmöglichkeiten

alle Zahlungsarten
Barkauf, Finanzierung, Leasing

unser kostenloser Service

keine Kosten
unser Service ist für Sie 100% kostenfrei

Wir sind stolz auf eine hohe Kundenzufriedenheit!

MeinAuto.de hat langjährige Erfahrungen auf dem Neuwagenmarkt in Deutschland. Unsere Kunden haben dadurch ihr Wunschauto zum Top-Rabatt erhalten und bewerten unsere Arbeit positiv.

» Erfahren Sie mehr über das Urteil unserer Kunden