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Ihr Auto als Weihnachtsschlitten: Was ist erlaubt?

Der Countdown läuft! Bis zum Weihnachtsfest sind es nur noch wenige Tage. Bereits jetzt sind viele Häuser und Wohnungen festlich eingerichtet: Der Adventskranz leuchtet auf dem Tisch, Strohengel und Sterne zieren Fenster und Türen und Lichterketten tauchen die Vorgärten in ein wohliges Farbenmeer. Weihnachten ist die Zeit, in der es sich die Menschen so richtig gemütlich machen. Warum da nicht auch das eigene Auto feierlich dekorieren? Doch geht das so einfach? Worauf ist dabei zu achten? MeinAuto.de gibt Ihnen einen Überblick, wie Sie Ihr Fahrzeug in der besinnlichen Zeit völlig unproblematisch verschönern.

Sich einmal wie der Nikolaus fühlen und im weihnachtlich geschmückten Schlitten über die Pisten düsen – eine schöne Vorstellung! Mit roter Rentiernase auf dem Kühlergrill, Rentiergeweih auf dem Dach und etwas Lametta am Innenspiegel kommt man diesem Traum schon recht nahe. Der Fantasie sind beim Verzieren des eigenen Fahrzeugs kaum Grenzen gesetzt. Die entscheidende Frage dabei ist nur: Was ist im Straßenverkehr erlaubt?

Freie Sicht für eine freie Fahrt

Bevor Sie nun kistenweise Weihnachtsdekoration Richtung Auto schleppen, machen Sie sich eines klar: Als Fahrer müssen Sie während der Fahrt immer freie Sicht auf das Geschehen um sich herum haben. Verzichten Sie dementsprechend auf großflächige Sterne oder Tannenzweige an den Scheiben. Auch Engelsfiguren oder Deko-Weihnachtsbäume auf dem Armaturenbrett dürfen nur so groß sein, dass sie den Blick auf die Fahrbahn nicht verdecken. Andernfalls droht Ihnen ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro.

Darüber hinaus ist die Bewegungsfreiheit des Fahrers zu wahren. Loser Weihnachtsschmuck – wie etwa Rentiergeweihe für die Kopfstützen – hat im Auto nichts zu suchen. Ihre Dekogegenstände müssen immer gut und fest montiert sein, denn es gilt: Autoschmuck ist wie Ladung zu behandeln – und muss entsprechend gesichert sein. Daher müssen beispielsweise auch frisch geschlagene Tannenbäume beim Transport so befestigt werden, dass sie das Lenken und die Sicherheit des Fahrzeugs nicht beeinträchtigen.

Lassen Sie nur die Scheinwerfer leuchten

Ähnlich strenge Vorschriften sind beim Thema Beleuchtung zu beachten. Grundsätzlich ist es nicht verboten, individuelle Lichtelemente im Auto anzubringen. Doch so schön blinkende LED-Weihnachtsbäumchen und funkelnde Lichterketten auch sein mögen, sobald Sie mit Ihren Wagen losfahren, müssen diese ausgeschaltet sein. Die Gefahr, dass Sie als Fahrer und auch andere Verkehrsteilnehmer abgelenkt oder gar geblendet werden, ist zu groß. Zudem können die Lichter bei Außenstehenden für Verwirrung sorgen und mit Warnsignalen verwechselt werden.

Bei einem Verstoß gegen die geltenden Regeln droht Ihnen ein Bußgeld in Höhe von 20 Euro. Erlaubt sind laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ausschließlich die „vorgeschriebenen und die für zulässig erklärten lichttechnischen Einrichtungen“. Sollten Sie Ihren Wagen im Inneren also schon mit einer Festtagsbeleuchtung ausgestattet haben, halten Sie sich zumindest während der Fahrt an das Motto: Dekolicht aus, Autoscheinwerferspot an!

Wenn Ihr Schlitten Fahrt aufnimmt: Deko runter!

Doch nicht nur der Autoinnenraum lässt sich gemütlich einrichten, auch für das Fahrzeugäußere finden sich zahlreiche weihnachtliche Dekoartikel. Großer Beliebtheit erfreut sich hier vor allem das Rentierkostüm. Plüschgeweih und rote Puschelnase sind recht preisgünstig zu erwerben und fix auf Dach und Kühlergrill montiert. Nur wenige Handgriffe, und Ihr Wagen sieht aus wie „Rudolph das kleine Rentier“. Soweit kein Problem! Eine Kostümierung des Autos ist grundsätzlich zulässig.

Allerdings müssen Sie beim Thema Außendeko auf Verkehrssicherheit und Geschwindigkeit achten. Schon bei Fahrten mit gemäßigtem Tempo laufen Sie Gefahr, Teile der Autoverzierung zu verlieren. Ab einer Geschwindigkeit von 50 km/h ist es ratsam, ganz auf die Außendeko zu verzichten. Sollten Sie also eine Fahrt über die Landstraße oder auf der Autobahn planen: Nehmen Sie die Dekoelemente vorher ab! Sie wollen ja schließlich vermeiden, dass andere Verkehrsteilnehmer von abfliegenden Dekorationsteilen getroffen werden. Ihre Kfz-Versicherung würde in einem solchen Fall den Schaden nicht übernehmen.

Generell droht Ihnen bei Fahrten mit einem nicht vorschriftsmäßigen Fahrzeug ein Bußgeld in Höhe von 25 Euro. Wird dadurch die Verkehrssicherheit beeinträchtigt, erhöht sich das Bußgeld auf 80 Euro plus einen Punkt im Fahreignungsregister (FAER). Und als Unfallverursacher drohen sogar 120 Euro Strafe plus ein Punkt in der Flensburger Kartei.

Es weihnachtet sehr – aber bitte nicht zu sehr!

An dieser Stelle ein gut gemeinter Tipp: Übertreiben Sie es nicht mit der Verkleidung Ihres Wagens! Die von Ihnen angebrachte Dekoration darf in keinem Fall Scheinwerfer, Blinker und Kennzeichen verdecken – andernfalls drohen Bußgelder in Höhe von 65 Euro. Achten Sie beim Schmücken des Fahrzeugs also darauf, dass Ihre Accessoires sachgerecht und fest angebracht sind. Auch die vorgeschriebenen Fahrzeugmaße dürfen nicht überschritten werden. Gänzlich verboten sind leuchtende Außendekoelemente aller Art. Wer seinem „motorisierten Rentier“ also eine blinkende Nase verpassen möchte, muss darauf verzichten.

Völlig unproblematisch ist hingegen das Anbringen von Aufklebern, Seitenspiegelüberziehern und kleinen Fähnchen und Wimpeln, die in die Scheibe geklemmt werden – natürlich alles unter der Voraussetzung, dass die Spiegel frei bleiben und das Sichtfeld des Fahrers nicht beeinträchtigt wird.

Mit Nikolauskostüm am Steuer – Vorsicht!

Wem es in den kommenden Tagen nicht ausreicht, lediglich sein Auto zu dekorieren, der kann sich auch sehr gerne als Fahrer weihnachtlich verkleiden. Gegen einen Nikolaus, Wichtel oder Weihnachtsengel hinter dem Lenkrad spricht in erster Linie nichts. Allerdings muss dabei stets gewährleistet sein, dass Sie während der Fahrt als Fahrzeugführer erkennbar sind. Zudem ist es wichtig, dass Ihr Kostüm weder das Blickfeld auf die Straße noch Ihr Hörvermögen beeinträchtigt. Ebenso darf die Bewegungsfreiheit am Steuer nicht eingeschränkt sein.

Zu erheblichen Komplikationen kann es kommen, wenn Sie kostümiert in einen Unfall verwickelt sind. Tritt ein solcher Fall ein, wird Ihnen beispielsweise das Tragen eines künstlichen Nikolausbarts oder von klobigen Weihnachtsmannstiefeln als Fahrlässigkeit ausgelegt. Die Versicherung wird dann ganz genau hinschauen: Ihnen droht der Verlust des Kaskoschutzes.

Ganz egal, ob Sie sich kostümiert hinter das Lenkrad setzen und Ihren Wagen festlich dekorieren oder nicht: MeinAuto.de wünscht Ihnen bereits jetzt ein ruhiges, besinnliches und vor allem frohes Weihnachtsfest!

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