Ausrüstung im Auto: Diese Dinge sollte jeder Autofahrer parat haben

Die Liste der Dinge, die per Gesetz in jedem Auto vorzufinden sein müssen, ist überschaubar: Laut Straßenverkehrsordnung müssen Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste immer an Bord sein. Diese drei Zubehörteile gehören ausdrücklich nicht in die Kategorie des „nice-to-have“-Zubehörs, sondern in die Rubrik der Zubehörteile, die eine Geldstrafe nach sich ziehen, wenn sie im Auto fehlen. Ein fehlender Verbandskosten kostet fünf Euro. Eine fehlende Warnweste kostet 15 Euro und auch ein fehlendes Warndreieck kostet 15 Euro (vgl. bussgeldkatalog.org). Nur so können Sie korrekte Erste Hilfe leisten und sind für eine Panne mit dem wichtigsten ausgestattet. Was darüber hinaus sinnvoll ist an Zubehör im  Auto, zeigt dieser Ratgeber.

Saisonales Zubehör regelmäßig wechseln

eis-kratzen-eiskratzer-2018Natürliches ist es praktisch, wenn im Kofferraum eine große Kiste mit allem Notwendigen steht, aber diese Kiste ist auch ein zusätzlicher Kostenfaktor, denn zusätzlicher Ballast bedeutet einen erhöhten Spritverbrauch. Zum klassischen Winterzubehör gehören der Eiskratzer, der Kehrbesen und der Scheibenenteiser. In den Sommermonaten dürfen diese Dinge wieder in die Garage oder den Keller wandern. Einige sondern dann, wenn sie die Reifen von Winter- auf Sommerreifen wechseln, auch das Starthilfeset aus. Richtig ist: Meist wird Starthilfe im Winter nötig, weil die Fahrzeuge nicht mit den kalten Temperaturen klarkommen und die Batterie schlapp macht. Grundsätzlich kann eine Batterie allerdings auch altersbedingt den Geist aufgeben – und das sogar mitten im Sommer. Eine Wasserreserve in einem kleinen Kanister ist eine gute Empfehlung für den Sommer. Damit ist schnell das Kühlerwasser aufgefüllt, aber Achtung: Erst abkühlen lassen, dann aufschrauben!

Aus der Rubrik der Werkzeuge …

auto-reifen-hebebuehne-wagenheberEin privat genutzter Pkw ist kein Werkstattwagen, deswegen muss kein Autofahrer für alle Eventualitäten gerüstet sein. Eine kleine Grundausstattung an Werkzeug darf jedoch nicht fehlen. Um den Ersatzreifen, der immer an Bord sein sollte, im Zweifelsfall auch montieren zu können, braucht der Pkw-Besitzer ein Radkreuz und einen Wagenheber. Für den nur selten vorkommenden Fall, dass der Reifen unterwegs beschädigt wird, reicht ein kleines Modell. Wer seine Reifen selbst wechselt, hat zuhause vermutlich die größere Variante in der Garage stehen. Was die verschiedenen Varianten können und wie groß sie sind, zeigt die Produktschau auf wagenheber.net. Wer Platz dafür hat, ein zusätzliches Brett im Fahrzeug unterzubringen, der sollte dies auch tun. Ein Brett kann immer dann hilfreich sein, wenn der Untergrund uneben ist und der Wagenheber anstatt das Fahrzeug anzuheben sich nur in den Boden drücken würde. Neben den Rädern und Reifen ist der Motor des Fahrzeugs dessen Herzstück. Klar, dass Motorenöl im Fahrzeug mitgeführt werden sollte. Wer nicht daran denkt, muss spätestens dann reagieren, wenn die Öllampe leuchtet. Dann muss der nächste Weg in die Werkstatt oder zur Tankstelle führen. Besser als zu reagieren ist es, auf Prävention zu setzen: Ein regelmäßiger Check des Ölstandes schützt vor unliebsamen Überraschungen.

Ladungssicherung und Co.

Wer häufig Waren transportiert, die den Umfang eines regulären Großeinkaufs übersteigen, der tut gut daran, ein paar Spanngurte im Fahrzeug zu deponieren. So können im Handumdrehen größere Gegenstände festgezurrt werden. Das sorgt für Sicherheit, auch wenn einmal ruckartig gebremst werden muss. Apropos Ladungssicherung: Natürlich muss auch das bis hierhin aufgeführte und das im Folgenden noch genannte Autozubehör gut gesichert im Fahrzeug verstaut werden. Der Korb, in dem alles Kreuz und quer liegt, ist die häufigste, aber nicht die beste Variante. Wenn der Korb nur bodenbedeckt ist und so steht, dass er während der Fahrt nicht verrutschen kann, ist diese Lösung akzeptabel. Ansonsten empfehlen Experten, das Zubehör in den Seitenfächern im Kofferraum zu verstauen. Auch dort, wo das Ersatzrad seinen Platz findet, kann Platz sein, um das hier genannte Zubehör sicher zu verstauen. Gut verstaut nimmt es auch keinen Stauraum in Anspruch, der vor allem bei kleineren Autos häufig sehr übersichtlich bemessen ist.

Kleine wichtige Helferchen

reanault-twingo-unfall-2018Papier und Stift, eine Parkscheibe, Handschuhe, Traubenzucker, Schwamm und/oder Lappen, eine Taschenlampe und eine Decke gehören ebenso wie das Abschleppseil oder die Abschleppstange in die Rubrik der kleinen, wichtigen Helferchen. Bis auf das Abschleppequipment ist der Platzbedarf der hier aufgeführten Zubehörteile auch wahrlich überschaubar.

Was ist sinnvoll? Was ist zu viel?

Eine Patentlösung, welches Zubehör sinnvollerweise mitgeführt wird und welches überflüssig ist, gibt es nicht. Jeder Fahrer muss für sich selbst entscheiden, welche Ausrüstung er für sein Fahrzeug wählt. Manchmal bewegt die Mitgliedschaft in einem Automobilclub wie dem ADAC Autofahrer dazu, weniger Zubehör mitzuführen. Das Argument: Bei einer Panne wird ohnehin der Pannenservice gerufen. Bei jungen Frauen beispielsweise ist dieses Argument durchaus nachvollziehbar. Einen Reifen zu wechseln, könnte für sie nicht nur aus Kraftgründen zur Schwerstarbeit werden, sondern auch bei der anschließenden Fahrt gefährlich werden, wenn die Kraft nicht ausreicht, um das montierte Ersatzrad kräftig genug anzuziehen. Als Faustregel gilt also: Alles, was im Bedarfsfall auch angewendet werden kann, darf mit in den Kofferraum.

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