Zum Hauptinhalt springen

Porsche Mission S

Porsches Zukunft trägt breite Schultern

16.10.2026 | Porsche stellt mit dem Mission S ein neues Visionsmodell vor, das die künftige Gestaltung der Sportwagenmarke prägen soll. Das Konzeptfahrzeug ist Teil der strategischen Neuausrichtung "Sportschmiede '35" und positioniert sich als Mittelmotor-Supersportwagen oberhalb des 911.

Auf einen Blick:

  • Mittelmotor-Supersportwagen oberhalb des Porsche 911
  • Teil der strategischen Neuausrichtung "Sportschmiede '35"
  • Designzitate von 911, G-Modell, GT1 und 959
  • Innenraum mit analogen Bedienelementen und digitalen Anzeigen
  • Designstrategie soll zeitnah in Serienmodelle einfließen
Whitespace - Background - white weiss - 1200x20

Historische Sportwagen als Vorbild

Die Weltpremiere des Mission S fand am Pier in Queens, New York, statt. Dort entstanden bereits 1953 die ersten Bilder des Porsche 550 Spyder. Vorstandschef Dr. Michael Leiters betont, dass der Mission S nicht als einmaliges Hypercar gedacht sei, sondern eine Plattform für die Weiterentwicklung der Marke darstelle. Ein Porsche müsse auf den ersten Blick als solcher erkennbar bleiben. Das Visionsmodell soll deshalb zeigen, welche gestalterischen Grundsätze die kommenden Jahre bestimmen könnten.

Das Exterieur greift klassische Porsche-Merkmale auf und interpretiert sie neu. Dazu gehören die ausgeprägten Kotflügel, die charakteristische Dachlinie und das breite Verhältnis von Fahrzeugbreite zu Höhe. Sogenannte "Floating Volumes" sollen durch fließende, scheinbar schwebende Flächen eine kraftvolle, technisch geprägte Form erzeugen. Runde Scheinwerfer und markante Kotflügel erinnern an den 911, während in die Lichtgrafik übergehende Fugen auf das G-Modell verweisen. Die flache Front orientiert sich am GT1, die dynamische Dachlinie am 959. Beim Mission S wird sie bis in den Heckbereich weitergeführt.

Analoge Bedienung trifft auf digitale Technik

Auch der Innenraum verbindet historische Vorbilder mit modernen Lösungen. Angelehnt an den 550 Spyder und den 356 prägen zwei Linien die Gestaltung von Armaturentafel und Türen. Sie sollen das Gefühl vermitteln, tief im Fahrzeug zu sitzen, und zugleich eine Verbindung zwischen Innen- und Außenraum schaffen. Analoge Bedienelemente und klassische Schalter treffen auf digitale Anzeigen und moderne Displays. Bei den Sitzen kombiniert Porsche Komfort und Funktionalität mit Anleihen aus dem Motorsport: Der Gurtverschluss ist in die Mittelwange integriert, während die elektrischen Verstellmöglichkeiten neu positioniert wurden.

Tobias Sühlmann, Leiter Style Porsche, beschreibt den Mission S als Ergebnis einer ganzheitlich angelegten Designstrategie. Das Konzept sei nicht nur eine gestalterische Einzelstudie, sondern zeige eine grundsätzliche strategische Richtung. Diese soll zeitnah in das künftige Produktportfolio von Porsche einfließen. Welche konkreten Serienmodelle die Ideen übernehmen und wann sie auf den Markt kommen, ist bislang nicht näher ausgeführt.

Mit Porsche in der Pole Position

Sichere dir jetzt dein Angebot!

Alles, was dich bewegt

Unsere Video-Ratgeber

Video-Hinweis*: Durch Anklicken der Video-Vorschaubilder und -Links werden personenbezogene Daten an youtube.com übertragen | Datenschutzhinweise

Automagazin von MeinAuto.de

Dein Wissen auf der Überholspur