20.03.2026 | Der chinesische Hersteller BYD bringt mit dem Atto 3 Evo eine umfassend überarbeitete Version seines Kompakt-SUV auf den Markt. Neben einer neuen Plattform stehen vor allem eine modernisierte Ladearchitektur und verbesserte Leistungsdaten im Fokus.
BYD Atto 3 Evo technisch überarbeitet
800-Volt-Architektur und schnelleres Laden
Mehr Leistung und neue Antriebsvarianten
Der Atto 3 Evo basiert auf der weiterentwickelten e-Platform 3.0 und nutzt erstmals eine Hochvolt-Architektur, die auf 800 Volt ausgelegt ist. In der Praxis arbeitet das System mit einer rund 500-Volt-Batterie, ermöglicht aber dennoch Ladeleistungen von bis zu 220 kW. Damit lässt sich der 74,8 kWh große Akku in rund 25 bis 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent laden. Die maximale Reichweite liegt bei bis zu 510 Kilometern für die Version mit Heckantrieb und bei bis zu 470 Kilometern für die Allradvariante.
Parallel zur Ladeleistung steigt auch die Motorleistung deutlich. Die Basisversion mit Heckantrieb kommt auf 230 kW (313 PS) und beschleunigt in 5,5 Sekunden auf 100 km/h. Erstmals ist das Modell zudem mit Allradantrieb erhältlich: In der Variante Excellence arbeiten zwei Elektromotoren zusammen und erreichen eine Systemleistung von 330 kW (449 PS), was den Sprint auf 100 km/h in 3,9 Sekunden ermöglicht. Ergänzt wird das Antriebskonzept durch ein überarbeitetes Fahrwerk mit Fünflenker-Hinterachse.
Auch im Alltag legt das Modell zu. Das Kofferraumvolumen steigt auf 490 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu 1.380 Liter erweitern. Hinzu kommt ein zusätzlicher Stauraum unter der Fronthaube mit 95 Litern. Die Anhängelast wurde auf 1.500 Kilogramm erhöht, was die Einsatzmöglichkeiten des Elektro-SUV erweitert.
Mehr Platz in der Mittelkonsole
Im Innenraum setzt BYD auf ein überarbeitetes Bedienkonzept mit einem 15,6-Zoll-Touchscreen, integrierten Google-Diensten und einem cloudbasierten Sprachassistenten. Der Gangwahlhebel wandert an die Lenksäule, was zusätzlichen Platz in der Mittelkonsole schafft. Zur Ausstattung zählen außerdem ein Head-up-Display, beheizbare Rücksitze sowie zahlreiche Assistenzsysteme wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhalteassistent und Totwinkelüberwachung.
Zum Marktstart kombiniert BYD die technische Aufwertung mit deutlichen Preisnachlässen. Die Basisversion startet regulär bei 44.990 Euro, wird jedoch durch einen Herstellerbonus um 10.000 Euro reduziert. Die Allradvariante kostet nach einem Nachlass von bis zu 11.000 Euro ab 39.990 Euro. Unter Einbeziehung möglicher staatlicher Förderung ergeben sich entsprechend niedrigere Einstiegspreise, was Teil der Strategie ist, den Absatz in Europa deutlich zu steigern und den Wettbewerb im Segment der kompakten Elektro-SUV zu verschärfen.
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