06.01.2025 | Elektroautos (BEVs) sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch finanziell attraktiv – vor allem dank steuerlicher Vergünstigungen. Ob du bereits elektrisch fährst oder einen Umstieg planst, bei MeinAuto.de erfährst du alles, was du zur Kfz-Steuer für Stromer wissen musst.
Kfz-Steuer für Elektroautos
So kannst du bei Stromern sparen
CarCoach Facts
Das Wichtigste in Kürze
▶ reine E-Autos bis 2035 steuerfrei
▶ Steuerbefreiung bezieht sich aufs Fahrzeug
▶ Besitzerwechsel hat keinen Einfluss
▶ Ersparnis oft mehrere hundert Euro pro Jahr
▶ Steuerbefreiung gilt nicht für Plug-in-Hybride
Sind Elektroautos 2026 von der Steuer befreit?
Ja, reine Elektroautos (Battery Electric Vehicles, BEV) bleiben auch 2026 steuerlich besonders attraktiv. Voraussetzung ist der Zeitpunkt der Erstzulassung: Fahrzeuge, die bis zum 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen oder bis zu diesem Datum auf einen reinen Elektroantrieb umgerüstet werden, sind bis zu zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit, maximal jedoch bis zum 31. Dezember 2035.
▶ Für dich bedeutet das: Ein 2026 neu zugelassenes Elektroauto oder ein gebrauchtes Fahrzeug, das noch im Befreiungszeitraum liegt, bleibt über viele Jahre steuerfrei. Die Steuerbefreiung ist fahrzeuggebunden und nicht an eine bestimmte Person gebunden. Ein Halterwechsel, beispielsweise beim Kauf eines gebrauchten E-Autos, hat keinen Einfluss auf die Steuerfreiheit. Sie läuft automatisch weiter, bis der gesetzlich festgelegte Zeitraum endet, sodass du deine Unterhaltskosten langfristig planen kannst.
Gilt die Steuerbefreiung auch für Plug-in-Hybride?
Nein, Plug-in-Hybride (PHEV) profitieren nicht von der Steuerbefreiung, da sie steuerlich nicht als reine Elektrofahrzeuge gelten. Die Kfz-Steuerbefreiung wird zudem immer nur einmal pro Fahrzeug gewährt. Nach Ablauf des Begünstigungszeitraums wird die reguläre Kfz-Steuer wieder fällig. Käufer von Plug-in-Hybriden müssen daher wie bei einem Verbrenner mit den üblichen Kfz-Steuerkosten rechnen.
Steuervergleich: Elektro vs. Verbrenner
Wenn du darüber nachdenkst, auf ein Elektroauto umzusteigen, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Steuerersparnis: Reine Elektrofahrzeuge sind aktuell von der Kfz-Steuer befreit, während für klassische Benzin- oder Dieselautos Steuer fällig wird. Je nach Modell kann das mehrere hundert Euro bis über tausend Euro pro Jahr ausmachen. Besonders bei teureren Fahrzeugen mit höherem CO₂-Ausstoß summiert sich die Differenz schnell – ein zusätzlicher finanzieller Vorteil neben den ohnehin niedrigeren Betriebskosten von Elektroautos. So rechnet sich die Investition nicht nur ökologisch, sondern auch steuerlich.

(alle Angaben und Zahlen ohne Gewähr)
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Was gilt nach Ende der Steuerbefreiung für Elektroautos?
Nach dem Ende der Steuerbefreiung – also nach Ablauf des individuellen Zehnjahreszeitraums und nach derzeitiger Rechtslage spätestens zum 31. Dezember 2035 – wird für Elektroautos die reguläre Kfz‑Steuer fällig.
Für E-Autos mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen richtet sich die Steuer ausschließlich nach dem Fahrzeuggewicht. Pro angefangene 200 Kilogramm fallen folgende jährliche Beträge an:
-
Bis 2.000 kg: 5,63 € pro 200 kg
-
2.001 bis 3.000 kg: 6,01 € pro 200 kg
-
3.001 bis 3.500 kg: 6,39 € pro 200 kg
Auch nach Ablauf der Steuerbefreiung bleibt die Kfz-Steuer für Elektroautos damit spürbar günstiger als bei vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, da keine zusätzliche CO₂-Komponente anfällt.

Kosten nach Gewicht
Ausgewählte Beispiele

| Modell | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | Staffel / 200 kg-Einheiten | Steuer pro Einheit (€) | Jährliche Kfz-Steuer (€) |
|---|---|---|---|---|
| VW ID.3 | 2.260 | 11,3 → 12 | 6,01 | 72 |
| VW ID.4 | 2.480 | 12,4 → 12,5 | 6,01 | 75 |
| Tesla Model 3 | 2.149 | 10,7 → 11 | 6,01 | 66 |
| Tesla Model Y | 2.300 | 11,5 → 12 | 6,01 | 72 |
| Mercedes EQE SUV | 2.900 | 14,5 → 15 | 6,01 | 90 |
| Audi Q8 e‑tron | 3.200 | 16 | 6,39 | 102 |
(alle Angaben und Zahlen ohne Gewähr)
Auch 2026 ist ein Elektroauto steuerlich ein echtes Sparwunder. Du zahlst als Halter fast keine Kfz-Steuer, solange dein Fahrzeug die Voraussetzungen erfüllt, während Diesel und Benziner je nach Modell schnell mehrere Hundert Euro pro Jahr kosten. Du kannst deine Unterhaltskosten so langfristig besser planen und profitierst neben der Umweltbilanz zusätzlich finanziell. Selbst beim Kauf eines gebrauchten E‑Autos läuft die Steuerbefreiung für dich weiter, sodass du volle Planungssicherheit hast.
Ein zusätzlicher Tipp: Du kannst noch cleverer sparen, wenn du dein E-Auto auf einen Wohnsitz anmeldest, der kommunale Vorteile wie kostenlose Parkplätze oder vergünstigte Ladegebühren bietet – so holst du das Maximum aus der Steuerfreiheit heraus.
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