Meine Meinung zu diesem Modell:
Anders als der Fiat 500 beweist das Mini-SUV 600: auch mit einem Mildhybrid-Antrieb kann man up-to-date sein. Das liegt beim Seicento aber nicht nur am Motor selbst; sondern auch an der gesamten Technik und Gestaltung; das Mini-SUV ist noch frisch, der neue Ur-500 in die Jahre gekommen.
Ich starte mit dem Motor, dem Mild-Hybrid-Benziner. Dessen milde elektrische Fahreigenschaften sind nett und nicht selbstverständlich – mit jenen des 600e können sie sich aber in keinem Fall messen. Der Stromer kommt ohne Nachtanken allerdings nur halb so weit; und stromert mit einem fünfstelligen Preisaufschlag.
Ein weiteres Plus des Mild-Hybrid-Benziners: er zieht eine Anhängelast von 1,1 Tonnen, der 600e zurzeit keine.
Für mich ist es deshalb eine gute Entscheidung, dass Fiat den Hydrid T3 ins Sortiment aufgenommen hat.
Mit ihm kann man die Vorzüge des Fiat 600 um einiges preiswerter genießen: vom gelungenen Design, das bestechende Fahrwerk, die einfache Bedienung und das gute Platzangebot.
Die kleinen Mängel sind mit dem günstigeren Preis zumal weniger schmerzhaft: namentlich die teils spärliche Ausstattung und die teils einfachen Materialien.