VW Passat Limousine 2020 im Test: eine Modellpflege, die unter die Haut geht

Volkswagen beglückt sein beliebtes Mittelklassemodell diesen Sommer mit einer ausführlichen Modellpflege. Von VWs Seite ist sogar des Öfteren von einem neuen VW Passat die Rede. Ob taufrisch oder tief gereift – im Test mit der Limousine finden wir heraus, was sich verändert hat. Sicher ist: Ab September rollt der Passat Jahrgang 2020 zu den Händlern; Bestellungen werden ab sofort entgegen genommen.

Inhalte des Testberichts zum VW Passat Limousine:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Debüt für das modulare Infotainment samt neuem Digitalcockpit

vw-passat-aussen-vorneWahre Schönheit kommt von innen, heißt es. Stimmt das, lohnt die Arbeit an den inneren Werten besonders. Äußerliche Veränderungen freilich kosten weniger Mühe und lohnen sich eher. In dieser Zwickmühle stecken die Autobauer im Schnitt alle vier bis fünf Jahre. Das klassische Facelift bevorzugt die einfache aber effektvolle optische Retusche. VW wählt bei der aktuellen Passat-Erneuerung einen anderen Zugang: die großen Neurungen sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Erst eine ausführliche Inspektion offenbart, was die Wolfsburger gepflegt haben. Wir beginnen unsere Tour innen, hinter dem Steuer. Unser Blick schweift prüfend übers gesamte Cockpit – und entdeckt neue Stoffe und Dekore sowie überarbeitete Verkleidungen. Die Mittelkonsole beherbergt ein geräumigeres Ablagefach und eine induktive Ladestation fürs Smartphone. Diese ist allerdings keine Werkszugabe. Wer sein Handy ohne Kabel laden will, muss das Navi “Discover Pro” mit “Streaming & Internet” ordern. Der Preis: stolze 3.000 Euro. Für technikaffine Kunden lohnt sich die Investition dennoch: denn mit dem “Discover Pro”-Navi ziehen mehrere digitale Debütanten ein.

vw-passat-aussen-hinten2Der auffälligste Neuzugang ist die modifizierte digitale Instrumenten-Anzeige. Das “Digital Cockpit” ersetzt das “Active Info Display”. Im Dunkeln geht es optisch eine Verbindung mit dem rund 9 Zoll großen Touchscreen und der optionalen Ambiente-Beleuchtung ein. Technisch ist es aufs Engste mit dem neuen, berührungssensitiven Multifunktionslenkrad verknüpft – und mit dem ebenfalls erstmals in einem VW angebotenen modularen Infotainment “MIB3”. Das MIB3 ist die dritte Infotainment-Generation aus dem Hause VW und bringt frische Services und Features an Bord. Eine ist die kabellose Smartphone-Integration “App Connect Wireless”; sie ist in der MIB3-Ausführung als “Discover Pro”-Navi fix installiert. Gestensteuerung und native Sprachsteuerung beherrscht das System in der neuen Topversion ebenso. Gleichfalls neu ist die permanente Onlineverbindung über die eSIM. Sie liefert nicht nur bessere und aktuellere Echtzeitinfos; sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten wie die Einbindung diverser Onlinedienste (“We connect”, “Volkswagen We”, Webradio, etc.).

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Frische Ausstattungslinien & frisches Motorenprogramm

vw-passat-innen-vorneEine derart mächtige digitale Infowelle verlangt nach einer Neuordnung des Bestandes. VW liefert die neue Passat Limousine wie bisher in drei Ausstattungslinien aus – sie tragen jedoch andere Bezeichnungen. Statt der “Trend-“, “Comfort-” und “Highline” wird die Mittelklasselimousine in den Ausstattungen “Passat”, “Business” und “Elegance” ausgeliefert. Die Basisausstattung dürfte wenige Kunden finden. Sie ist zwar gut ausgestattet, bietet aber nur wenige Erweiterungsmöglichkeiten: das vorgestellte “Discovery Pro”-Navi fehlt bspw. im Basis-Passat-Zubehörsortiment. Außerdem fehlt es im Motorenregal hier an Alternativen zum Basisdiesel, dem 1.6 TDI SCR mit 120 PS und 250 Nm Spitzendrehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,2 Liter auf 100 km, 109 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Dessen Verbrauch ist gering und die Fahrleistungen – knapp 200 km/h in der Spitze, 0-100 km/h in gut 11 Sekunden – sind passabel. In einer stattlichen D-Segment-Limousine haben die meisten Kunden aber den Wunsch nach mehr. Den werden sieben weitere Antriebskonfigurationen erfüllen.

vw-passat-aussen-vorne2Auf Seiten der Selbstzünder sind das zum Markstart der 2.0 TDI SCR mit 190 PS (Kraftstoffverbrauch Frontantrieb/4Motion Allrad: 4,5/4,9 Liter auf 100 km, 117/129 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A) – und der 2.0 TDI SCR 4Motion mit 240 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,7 Liter auf 100 km, 150 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B); die Allrad-Varianten können nur in Kombination mit der Topausstattung “Elegance” geordert werden. Noch diesen Herbst wird VW einen nagelneuen, hocheffizienten Zweizylinder-Diesel nachlegen, den 2.0 TDI Evo mit 150 PS. Er setzt bei der Stickoxidreinigung auf einen doppelten SCR-Katalysator; die anderen Selbstzünder begnügen sich mit einem. Filter im Abgasstrang, konkret einen Ottopartikelfilter, tragen auch die drei Ottomotoren. Zum Markstart sind der 2.0 TSI mit 190 PS und der 2.0 TSI 4Motion mit 272 PS lieferbar (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,3/7,0 Liter auf 100 km, 144/160 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). Die zwei werden wie alle anderen sofort lieferbaren Antriebe an das 7-Gang DSG gekoppelt.

2020er-Passat glänzt mit verbesserter Assistenzausstattung

vw-passat-aussen-hintenEines aber vermissen wir bei den bisher vorgestellten Motoren: einen elektrischen Antrieb, z.B. in Form einer milden Hybridunterstützung wie sie so mancher Premium-Limousine – dem Audi A4 oder dem 3er BMW z.B. – jüngst zu Teil wurde. VW geht mit dem Passat einen anderen Weg. Die Wolfsburger haben den bisherigen Plug-in-Hybrid-Antrieb rundum verbessert. Der GTE leistet weiter 218 PS, der E-Motor kann indes auf eine um rund 3 kWh größere Batterie zurückgreifen. Mit einem Fassungsvermögen von 13 kWh steigt die rein elektrische Reichweite je nach Norm auf 56 bis 70 Kilometer; real sollten es um die 50 bis 60 km werden. Als erster Passat-Motor erfüllt der GTE die Abgasnorm Euro 6d, die ab 2021 schlagend wird. Außerdem fährt er in einer eigenen Ausstattungsvariante vor: unter anderem mit besonders leicht laufenden 17-Zoll-Leichmetallrädern, einem gelochten Lederlenkrad; und der 3-Zonen-Klimaautomatik. Anders als die beiden Topausstattungen lässt sich diese Linie allerdings nicht mit dem “R-Line”-Paket verknüpfen, das dem Ex- wie Interieur einen besonderen Schliff gibt.

Geschliffen hat VW im Zuge der Modellpflege auch die Optik der Passat Limousinen: das aber nur dezent. Am ehesten fallen die frischen Grafiken der Front- und Heckleuchten auf. Vorne installieren die Wolfsburger Voll-LED-Schweinwerfer ab Werk. Gegen Aufpreis werden alternativ die LED-Matrixscheinwerfer “IQ.LIGHT” verbaut, welche die Leuchtstärke ihrer Dioden interaktiv der Umgebung und dem Verkehr anpassen. Damit sind wir bei der letzten großen Facelift-Baustelle: den Assistenten. Deren Zahl wurde erweitert, deren Qualität verfeinert. Im neuen teilautonomisierten “Travel Assist” vereinen sich die Funktionen des bisherigen Stau-, Abstands- und Spurassistenten; das System greift jetzt auf Navidaten zu und hält selbst Tempolimits ein. Der elektromechanische Bremskraftverstärker sorgt für kürzere Bremswege, der verbesserte Lenkassistent übernimmt die Fahrweise des Fahrers; und der “Emergency Assist” bringt die Limousine im Notfall am rechten Straßenrand eigenhändig zum Stehen. Einzige ein Erfolgskurs-Assistent fehlt – doch den hält der neue Passat auch so zielsicher.

Technische Daten des VW Passat Limousine

PS-Anzahl: min. 120 PS max. 272 PS
kW-Anzahl: min. 88 kW max. 200 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,1 l/100km max 7,0 l/100km
CO2-Emission: min. 107 g/km max. 160 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. C
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 34.720 Euro
Stand der Daten: 08.08.2019

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum VW Passat Limousine Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Die neue VW Passat Limousine zeigt, dass ein Facelift auch unter die Haut gehen kann. Das Gros der Verbesserungen ist von außen nicht zu erkennen: zum Beispiel das neue modulare Infotainment mit den verbesserten Digital-Instrumenten; zumal die überarbeiten Ausstattungslinien, die modifizierten Motoren sowie die verbesserten Assistenzsysteme. Bei MeinAuto.de startet VWs runderneuertes Aushängeschild zu einer Rate ab 312 Euro bzw. ab 30.435 Euro, 13,6% oder gut 4.700 Euro.

     
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